Fehldiagnosen und horrende Rechnungen: So verdienen Zahnärzte am Patienten!
Häufig erweisen sich Zahnärzte als clevere Verkäufer überflüssiger Leistungen. Wir verraten, wann ein gesundes Misstrauen angebracht ist und was Sie über die häufigsten Zahnarztleistungen wissen müssen.
Oft fehlen in Kostenprognosen von Zahnarztleistungen die Gebühren für zusätzlich nötige Folgearbeiten.
Trotz Härtefallregelung und doppeltem Festzuschuss können Patienten auf Kosten von fünftausend Euro sitzenbleiben.
Patienten sollten Preise und Leistung schon vor Behandlungsbeginn vergleichen.
Verbraucherzentrale Hamburg am 07.07.2015 – HDI: Aus für 43 Klauseln!
Das Landgericht Köln entschied mit einem Teil-Anerkenntnisurteil, dass die HDI Lebensversicherung in staatlich geförderten Verträgen für ihre fondsgebundene Riester-Rentenversicherung insgesamt 43 Klauseln, die Versicherungsnehmer benachteiligen, nicht mehr verwenden darf. Die Verbraucherzentrale Hamburg hatte gemeinsam mit dem Bund der Versicherten (BdV) die HDI Lebensversicherung zunächst abgemahnt und dann verklagt.
Deutschlandfunk am 06.07.2015: Abzocke bei Ethnotarifen!
Verbraucherzentralen Berlin, Hamburg und Bremen warnen: Viele speziell auf Migranten ausgerichtete Handytarife sind intransparent und könnten Kostenfallen enthalten. Die sogenannten Ethnotarife werden besonders häufig an Einwanderer verkauft und sollen günstige Minutenpreise für Gespräche in die Herkunftsländer bieten.
n-tv am 03.07.2015: Klimaanlage versagt – Entschädigung bei Hitze im Zug?
Die Bahn hat in der Sommerhitze wieder mit kaputten Klimaanlagen zu kämpfen.
Der Ausfall der Klimaanlage in Zügen und die damit verbundenen Folgen für Reisende sind in den Fahrgastrechten nicht speziell geregelt. Darauf weist Karl-Peter Naumann vom Fahrgastverband Pro Bahn hin.
Betroffenen Zuggästen steht nur eine Entschädigung zu, wenn es dadurch zu Verspätungen kommt.
Das entsprechende Beschwerdeformular, um die Ansprüche geltend zu machen, ist in den Servicezentren der Deutschen Bahn oder online erhältlich (fahrgastrechte.info).
FOCUS am 03.07.2015 – Abzocke von Spezial-Kanzleien: So wehren Sie sich gegen unberechtigte Abmahnungen!
Seit Jahren schwappt durch Deutschland eine Abmahnwelle. Wer über Tauschbörsen an aktuelle Filme oder Songs herankommen will, dem droht eine teure Abmahnung wegen Filesharings. So wehren Sie sich erfolgreich.
Kommen Sie als Täter nicht in Betracht, so bestreiten Sie das gegenüber der Abmahnkanzlei und begründen das ausführlich.
Machen Sie deutlich, dass Sie alle für Sie in Frage kommenden Möglichkeiten ausgenutzt haben, um einen Missbrauch durch Fremde zu verhindern. Sie müssen dabei nicht als IT-Experte tätig werden.
Geben Sie eine Unterlassungserklärung ab und achten Sie dabei präzise auf Ihre Formulierungen.
Stiftung Warentest am 03.07.2015 – „Mein Konto“ bei Google: Was weiß der Internetriese über mich?
Ich weiß, was du letzte Woche getan hast: Google merkt sich nicht nur, wo seine Nutzer wie lang waren. Der Konzern kann auch erahnen, wann jemand wo sein wird, was er kaufen möchte, welche Sorgen er hat und wie er politisch und sexuell orientiert ist.
Diese und viele, viele weitere Infos über mich finden Sie mithilfe von Mein Konto: einer neuen Seite, die Google im Juni 2015 veröffentlicht hat. Dort kann ich einsehen, was Google über mich weiß …
ADAC-Untersuchung: Spritpreise an Markentankstellen!
Tanken ist im Tagesverlauf in aller Regel am frühen Abend am günstigsten, das dürften die meisten Autofahrer mittlerweile wissen. Eine aktuelle ADAC-Untersuchung zeigt, worin sich die Preisgestaltung an den Zapfsäulen der fünf großen Markenanbieter Shell, Aral, Esso, Total und Jet unterscheidet und welchen Nutzen die Autofahrer daraus ziehen können.
Die nächtlichen Preisaufschläge unterscheiden sich sowohl hinsichtlich des Zeitpunktes der Erhöhung als auch auch in ihrem Umfang ganz erheblich. Während Aral und Shell bereits um 20 Uhr wieder mit der Preisanhebung beginnen, kann man bei Total (bis 22 Uhr) und vor allem bei Jet (bis 23 Uhr) noch deutlich länger günstig tanken. Die größten Preisdifferenzen zwischen den Marken bestehen spätabends: So liegt etwa um 22.30 Uhr der durchschnittliche Preis von Shell-Benzin um mehr als 15 Cent über dem von Jet. Bei Diesel beträgt der Unterschied zwischen beiden Marken zu diesem Zeitpunkt sogar 16 Cent.
Für diese Untersuchung wurden alle Preisveränderungen in den Monaten März, April und Mai 2015 für Super E10 und Diesel auf Basis der amtlichen Daten der Markttransparenzstelle ausgewertet.
Stiftung Warentest am 02.07.2015 – FAQ Klimageräte: Coole Lösungen für heiße Tage!
Angenehme Kühle an heißen Tagen – gute Klimaanlagen können diesen Wunsch erfüllen. Viele Leser suchen aber auch nach anderen Lösungen, um Überhitzung zu vermeiden. Hier einige Antworten zu heiß diskutierten Fragen.
Spandau verfügt über fünf öffentlich ausgewiesene Badestellen. Deren Wasserqualität wird während der Badesaison vom 15. Mai bis 15. September im 14-tägigen Abstand überprüft. Dazu gehören chemische, biologische und physikalische Untersuchungen des Wassers, aber auch der dazugehörigen Umgebung. Von der Wasserrettung (DLRG, ASB, Rotes Kreuz) überwacht kann hier unbeschwert gebadet werden. Das Badegewässertelefon (90229 5555) vom Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin ist rund um die Uhr erreichbar.
5) Badestelle Breitehorn in Kladow
Die kleine Badestelle befindet sich an der Grenze zwischen Hohengatow und Kladow, direkt am Campingplatz.
Wird es in der Wohnung zu heiß, kann der Mieter in manchen Fällen die Miete mindern. Welche Temperaturen man ertragen muss, haben die Gerichte in vielen Urteilen festgelegt.
Wenn im Winter die Heizung ausfällt, kann der Mieter die Miete mindern. Wird es zu kalt, sogar bis zu hundert Prozent. Doch wie sieht es im Sommer aus, wenn es in der Wohnung so heiß ist, dass ein normales Wohnen und Arbeiten nicht mehr möglich ist? Eine gesetzliche Regelung, die bestimmt, ab welcher Innentemperatur ein Sachmangel bei einer Privatwohnung vorliegt, gibt es nicht.
Einen Anhaltspunkt bieten aber die sogenannten Technischen Regeln für Arbeitsstätten. Danach darf die Raumtemperatur 26 Grad Celsius nicht übersteigen. Diese Werte, die am Arbeitsplatz gelten, können auch als Anhaltspunkte auf Wohnungen übertragen werden. Temperaturen von mehr als 26 Grad sind nicht zumutbar – zumindest, wenn sie über einen längeren Zeitraum herrschen. Dann kann der Mieter die Miete mindern oder bei drohender Gesundheitsgefahr sogar fristlos kündigen. …