Archiv der Kategorie: Verbraucherinformationen

Aus der Rubrik “Verbraucherinformationen”:

rbb-online.de am 02.06.2015: Rund 14 Prozent höhere Preise Taxifahren in Berlin wird teurer!

Wer mit dem Taxi in Berlin von A nach B fährt, muss künftig deutlich tiefer in die Tasche greifen: Die Tarife steigen um knapp 14 Prozent. Das beschloss der Senat nun auf Antrag der Taxiverbände: Vom Grundpreis über Kurzstrecken bis zu längeren Fahrten – überall wird angehoben.

Taxifahren in Berlin wird künftig deutlich teurer. Auf Antrag der Taxiverbände hat der Senat die Preise um im Schnitt 13,9 Prozent angehoben. Danach steigt der Grundpreis von 3,40 Euro auf 3,90 Euro. Das teilte Verkehrs- und Umweltsenator Andreas Geisel (SPD) am 02.06.2015 mit.

Jeder Kilometer für Fahrten bis zu sieben Kilometern kostet künftig 2 Euro. Bisher waren es 1,79 Euro. Vom achten Kilometer an muss der Fahrgast künftig 1,50 Euro statt bisher 1,28 Euro berappen. Die Kosten für eine Fahrt etwa vom Alexanderplatz zum Flughafen Tegel (14 Kilometer) steigen danach von 24,80 Euro auf 28,30 Euro.

Auch wer sich ein Taxi für bis zu zwei Kilometer Fahrtweg heranwinkt, muss künftig mehr zahlen: Der Kurzstreckenpauschaltarif erhöht sich von 4 auf 5 Euro. Für Wartezeiten soll der Kunde nun 30 statt 25 Euro die Stunde bezahlen. Unverändert tickt diese Uhr nur für Wartezeiten von mehr als einer Minute je Stopp.

http://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/2015/06/Taxipreise-Berlin-rund-14-Prozent-erhoeht.html

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Berliner Morgenpost am 02.06.2015: Berufung -Streit um Berliner Mietspiegel geht in nächste Instanz!

Vor drei Wochen kippte ein Berliner Amtsgericht den Mietspiegel der Hauptstadt, nun geht der Streit in die nächste Instanz. Die unterlegenen Mieter haben am 02.06.2015 Berufung eingelegt.

http://www.morgenpost.de/berlin/article141799778/Streit-um-Berliner-Mietspiegel-geht-in-naechste-Instanz.html

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WISO-Tipp – Umweltfreundlicher Strom!

Wie Sie den richtigen Energie-Anbieter finden!

Ökostrom – das ist Energie aus erneuerbaren Quellen wie etwa Wasserkraft, Wind- bzw. Solarenergie oder Biogas. Und das Geschäft mit dem „natürlichen Strom“ floriert: Über fünf Millionen Deutsche beziehen inzwischen Ökostrom – das entspricht einem Anteil von ca. 15 Prozent aller Stromkunden in Deutschland. Viele Deutsche wollen so den Klimaschutz aktiv unterstützen. Worauf Sie bei Ökostrom achten sollten, zeigt der WISO-Tipp.

Woher kommt der Strom?

Es führt keine direkte Ökostrom-Leitung aus einem Wasser- oder Wind-Kraftwerk nach Hause:

  • Genauer gesagt speisen Energieversorger Strom aus unterschiedlichen Energiequellen ins Stromnetz ein: ein Mix aus Atomkraft, Kohle- oder Windenergie.
  • Verbraucher zapfen diesen Mix aus konventioneller und erneuerbarer Energie gebündelt ab.
  • Aber: Je mehr Verbraucher sich für Ökostrom entscheiden, desto mehr Strom aus erneuerbaren Quellen müssen die Energieversorger ins Netz einspeisen.

http://www.heute.de/oekostrom-38610080,4672.html

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Deutschlandfunk am 29.05.2015: Sicherheit – Neue Gefahrenkennzeichen für Putzmittel!

Wasch- und Reinigungsmittel bekommen ab dem 1. Juni 2015 neue Warnzeichen. Die Vereinten Nationen haben weltweit ein einheitliches Kennzeichnungssystem für chemische Stoffe und Gemische (GHS) festgelegt. Bisher bekannte Gefahrensymbole erhalten ein neues Outfit, einige werden durch ganz neue Piktogramme ersetzt.

Die neuen Gefahrenzeichen sollen die Art der Gefahr symbolisieren: Vor einer möglichen starken Augen- oder Hautreizung warnt zum Beispiel ein “Ausrufungszeichen” in einer roten Raute mit dem Wort “Achtung!”. Waren Gefahren zuvor mit “leicht entzündlich” oder “reizend” umschrieben, dann steht jetzt für einen niedrigen Schweregrad “Achtung” sowie “Gefahr” für einen hohen Schweregrad auf einem Produkt. Kerstin Etzenbach-Effers, Chemieexpertin bei der Verbraucherzentrale NRW:

“Die neue Kennzeichnung ist ein bisschen präziser, was die Gefahren angeht, aber die Symbole erschließen sich dem Verbraucher nicht unbedingt intuitiv. Ein Totenkopf, da wusste jeder, das ist auf jeden Fall giftig, mit dem Torso und dem hellen Stern, da können bestimmt viele Verbraucher nichts mit anfangen. Es gibt eine Umfrage, die ergeben hat, dass nur ein Drittel aller Verbraucher die Gefahrensymbole kennt.”

http://www.deutschlandfunk.de/sicherheit-neue-gefahrenkennzeichen-fuer-putzmittel.735.de.html?dram:article_id=321153

Aus der Rubrik “Verbraucherinformationen”:

Berlin ohne Integrationsbeauftragte(n)!

Berliner Zeitung am 31.05.2015: Berliner Senat – Berlin sucht eine neue Integrationsbeauftragte!

Von diesem Montag an ist das Amt von Monika Lüke, der Integrationsbeauftragten des Senats, vakant. Sie ist zum 31. Mai ausgeschieden und übernimmt nun die Leitung eines Programms der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit in Asien. Die Senatsintegrationsverwaltung hat den Posten in einem anonymen Bewerbungsverfahren ausgeschrieben, die Frist endete am 22. Mai.

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/berliner-senat-berlin-sucht-eine-neue-integrationsbeauftragte,10809148,30831510.html

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FOCUS Online am 28.05.2015: Stiftung Warentest prüft Mineralwasser – Von wegen natürlich: Mit diesem Wasser trinken Sie Rostschutzmittel!

Laut Hersteller soll natürliches Mineralwasser vor allem eines sein: rein, mineralstoffreich und aus der Region. Leider halten nicht alle Anbieter diese Versprechen. In drei Wässern fanden die Warentester Fremdstoffe.

  • Sechs der Wässer schnitten in allen Prüfpunkten einwandfrei ab
  • Original Selters Classic“, „Harzer Grauhof Medium“ und „Glashäger Classic“ verunreinigt
  • Gesundheitsgefährdend war keines der Mineralwässer

Die Stiftung Warentest hat 20 regionale Mineralwassersorten überprüft. Das Ergebnis: Auch bekannte Namen sind keine Garantie für Reinheit.

In drei der getesteten Wassermarken fanden die Tester oberirdische Verunreinigungen:

  • im bekannten „Original Selters Classic“ (Süßstoff, Rostschutzmittel),
  • in „Harzer Grauhof Medium“ (Süßstoff, Pestizide) und
  • in „Glashäger Classic“ (Rostschutzmittel).

Alle 20 getesteten Produkte erfüllen zwar die mikrobiologischen Vorgaben der Verordnung und sind für Gesunde kein Problem. Doch zwei Medium-Wässer könnten aufgrund der Keimbefunde für immunschwache Menschen kritisch sein und sollten deshalb besser abgekocht werden.

http://www.focus.de/gesundheit/videos/stiftung-warentest-prueft-mineralwasser-von-wegen-natuerlich-mit-diesem-wasser-trinken-sie-rostschutzmittel_id_4711534.html

Aus der Rubrik “Verbraucherinformationen”:

Stiftung Warentest am 26.05.2015 – Mineralöle in Kosmetika: Kritische Stoffe in Cremes, Lippen­pfle­gepro­dukten und Vaseline!

Die Stiftung Warentest hat 25 exemplarisch ausgewählte Kosmetika untersucht, die auf Mineralöl basieren. Alle sind mit kritischen Substanzen belastet, von denen einige sogar als potenziell krebs­er­regend gelten. Es handelt sich dabei um aromatische Kohlen­wasser­stoffe (MOAH). Die Tester fanden bis zu 15 000-mal so viel MOAH wie in Lebens­mittel-Tests der Stiftung Warentest gemessen wurde. test.de sagt, welche Produkte belastet sind.

Um Klarheit zu bekommen, verfeinerten wir die Analytik und prüften weitere Kosmetika, die laut Deklaration Mineralöl enthalten – zunächst andere Körperöle, dann auch Cremes, Baby- und Lippen­pflege, Hair­styling­produkte und Vaselinen. Alle untersuchten Kosmetika, darunter Marken wie Bebe, Blistex, Dove, Labello, Nivea und Penaten, sind mit MOAH belastet, siehe Tabellen

Unser Rat:

In allen 25 untersuchten kosmetischen Produkten, die mit Mineralöl hergestellt sind, fanden wir kritische Substanzen. Von mineral­ölhaltiger Lippen­pflege raten wir ab, weil sie über den Mund direkt in den Körper gelangen kann. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte auch andere mineral­ölhaltige Kosmetika meiden. Mineralöl steht in der Inhalts­stoff­liste auf der Verpackung – meist mit folgenden Begriffen: Cera Microcri­stallina (Microcri­stallina Wax), Ceresin, Mineral Oil, Ozokerite, Paraffin, Paraf­finum Liquidum, Petrolatum. Es gibt aber auch viele Pfle­gepro­dukte ohne den Zusatz von Mineralöl. In Naturkosmetik darf es per se nicht einge­setzt werden.

https://www.test.de/Mineraloele-in-Kosmetika-Kritische-Stoffe-in-Cremes-Lippenpflegeprodukten-und-Vaseline-4853357-0/

Aus der Rubrik “Verbraucherinformationen”:

Was ist im “Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten” geregelt?

Der Berliner Senat schloss im September 2012 mit den sechs städtischen Wohnungsbaugesellschaften degewo, GESOBAU, GEWOBAG, HOWOGE, STADT UND LAND und WBM das “Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten” ab.

Die wichtigsten Eckpunkte des Mietenbündnisses:

  • Sie beschränken ihre allgemeinen Mieterhöhungen im freifinanzierten Wohnungsbau auf höchstens 15 Prozent in vier Jahren, soweit der Berliner Mietspiegel das zulässt.
  • Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften beschränken eine Modernisierungsumlage im frei finanzierten Wohnungsbau auf maximal neun Prozent der aufgewandten Kosten jährlich. Auch nach der Modernisierung soll eine verträgliche Mietenbelastung gewährleistet sein.
  • Bei Neuvermietungen werden die Wohnungsgesellschaften innerhalb des S-Bahn-Rings jede zweite, außerhalb des Rings jede dritte Wohnung zur ortsüblichen Vergleichsmiete an Haushalte mit WBS-Anspruch (Wohnberechtigungsschein: Abfrage) vergeben.
  • Ein gemeinsamer Wohnungspool soll einen fairen Wohnungstausch ermöglichen, wenn ein Mieter oder eine Mieterin eine um mindestens 10 Prozent kleinere Wohnung sucht. Dabei sichern die Wohnungsbaugesellschaften zu, dass die neue Bruttowarmmiete – bei vergleichbarer Ausstattung, Modernisierungszustand und Lage – unter der der alten Wohnung liegt.
  • Für Mieterinnen und Mieter, die aus wirtschaftlichen oder anderen sozialen Gründen die Mieterhöhung nicht erbringen können, wird jeweils eine individuelle Lösung gesucht.
  • Nach einer Mieterhöhung soll die Nettokaltmiete bei Vorliegen sozialer Kriterien im Einzelfall 30 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens nicht übersteigen, sofern eine der Personenzahl im Haushalt angemessene Wohnungsgröße genutzt wird und das Haushaltseinkommen innerhalb der Einkommensgrenzen des Bundes für einen Wohnberechtigungsschein (WBS) liegt.
  • Ist ein Mieterhaushalt Empfänger von Sozialleistungen und die genutzte Wohnfläche angemessen, so werden Mieterhöhungen so weit beschränkt, dass die neue Miete die Höchstwerte staatlicher Leistungen für Mietbelastungen nicht überschreitet.
  • Härtefallregelungen für Schwangere oder Alleinerziehende, die auf ihr soziales Umfeld angewiesen sind, für Seniorinnen und Senioren, für Menschen mit Behinderung, für Menschen, die andere pflegen und betreuen, für Kranke oder trauernde sorgen dafür, dass neben dem Einkommen auch andere persönliche Härten bei Mieterhöhungen berücksichtigt werden.
  • Die individuellen Lösungen greifen auch bei Sozialwohnungen, bei denen die Mieterhöhungen aus der planmäßigen Reduzierung von Fördermitteln resultieren.

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/wohnungsbau/de/mietenbuendnis/

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DIE WELT am 21.05.2015: Vertreibung aus dem Paradies!

Studenten lieben Innenstädte. Doch wegen steigender Mieten können sie dort immer seltener leben.

Von steigenden Mieten in deutschen Ballungszentren sind viele Bürger betroffen. Doch eine Bevölkerungsgruppe spürt die Entwicklung besonders stark: Studenten. Einer aktuellen Marktanalyse zufolge sind vor allem kleinere Wohnungen in den vergangenen Jahren teurer geworden, mit der Folge, dass sich Studierende anders als früher eine Bleibe in der Innenstadt kaum noch leisten können. Dabei wohnen sie dort wegen der zentralen Lage und guten Verkehrsanbindungen besonders gern.

In Zahlen ausgedrückt: Die Zahl der für Studierende erschwinglichen Wohnungen in den 30 größten Hochschulstädten ist Savills zufolge seit 2006 von etwa 1,7 Millionen auf 1,3 Millionen gesunken, während die Anzahl der Studierenden in diesen Städten im selben Zeitraum von knapp 1,2 Millionen auf knapp 1,5 Millionen gestiegen ist.

http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wirtschaft/article141239925/Vertreibung-aus-dem-Paradies.html

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Was sind die Vorteile einer Mediation?

Mediation (lateinisch „Vermittlung“) ist ein strukturiertes freiwilliges Verfahren zur konstruktiven Beilegung eines Konfliktes, bei dem unabhängige „allparteiliche“ Dritte die Konfliktparteien in ihrem Lösungsprozess begleiten. Die Konfliktparteien, auch Medianten oder Medianden genannt, versuchen dabei, zu einer gemeinsamen Vereinbarung zu gelangen, die ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mediation

1. Mediation ist freiwillig
2. Mediation ist (Mit-)Gestaltung
3. Mediation ist schnell
4. Mediation ist kostengünstig

http://www.anwalt.de/rechtstipps/was-sind-die-vorteile-einer-mediation_068757.html