Archiv der Kategorie: Verschiedenes

Aus der Rubrik “Wohnungsbau”:

 

Berliner Morgenpost am 16.10.2018: Wohnungsbau – Berlin will Stadtgüter in Brandenburg bebauen

Selber bauen aber will das Land nicht, das sollen die Kommunen in Brandenburg übernehmen.

Auf den Flächen der Berliner Stadtgüter in Brandenburg sollen künftig Wohnungen entstehen. „Wir haben es ermöglicht, dass auf Flächen der Stadtgüter gebaut werden kann“, sagte Berlins Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) am Montag auf der Konferenz „Gutes Wohnen in Brandenburg“ in Potsdam. Die Stadtgüter verfügen insgesamt über 16.000 Hektar Land in Brandenburg. „1400 davon befinden sich im Gestaltungsraum Siedlung“, sagte Lompscher. Die Flächen können nun von den benachbarten Gemeinden und Kommunen zum Wohnungsbau genutzt werden. Selber bauen will das Land nicht, das sollen die Kommunen vor Ort übernehmen, die die Flächen in Erbbaupacht entwickeln können.

https://www.morgenpost.de/brandenburg/article215573449/Berlin-will-Stadtgueter-in-Brandenburg-bebauen.html

Aus der Rubrik “Stadtentwicklungspolitik”:

Berliner Morgenpost am 09.10.2018: Baulandentwicklung
Bauland: CDU präsentiert neues „Berliner Modell“

Auf dem CDU-Landesparteitag am Sonnabend wird Christian Gräff ein „Modell der kooperativen Baulandentwicklung“ vorstellen.

„Kernpunkt ist die Schaffung von Mietwohnungen im mittleren Preissegment“, sagte Gräff am Montag. Aktuell gilt die Regel, dass auf Flächen, für die ein Bebauungsplan entwickelt wird, 30 Prozent der Wohnfläche mit einer Sozialmiete von 6,50 Euro je Quadratmeter (kalt) versehen sind. Außerdem muss der Bauherr die Kosten für die Infrastruktur übernehmen.

Die CDU schlägt ein anderes Modell vor: Die Quote der Sozialwohnungen sinkt auf 25 Prozent, das Land Berlin übernimmt die Kosten für den Neubau von Kitas und Schulen, und zehn Prozent der Wohnfläche werden als Eigentumswohnungen verkauft. So werde eine gute soziale Durchmischung gesichert „und es entstehen Entlastungseffekte im mittleren Mietwohnungssegment“, so der Politiker.

https://www.morgenpost.de/berlin/article215513571/Bauland-CDU-praesentiert-neues-Berliner-Modell.html

Aus der Rubrik “Wohnungsbau”:

 

Berliner Morgenpost am 05.10.2018: Wohnungsbau – Nach Aldi und Lidl baut jetzt auch Tengelmann Wohnungen

Die nächsten Flachbau-Supermärkte werden abgerissen: Jetzt baut auch Tengelmann Mietwohnungen. Lebensmittel gibt es dann im Erdgeschoss

Aldi hat es in Berlin vorgemacht, Lidl ist auch dabei, jetzt folgt Tengelmann: In der Hauptstadt entwickelt Trei Real Estate, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen von Tengelmann, nun im großen Stil Wohnungen an Standorten, die bislang ausschließlich mit einem Verkaufsflachbau sowie einem Kundenparkplatz bebaut waren. Insgesamt 750 Wohnungen sollen so entstehen, teilte Trei am Donnerstag mit.

Trei Real Estate investiert 82 Millionen Euro

Entstehen sollen diese Wohnungen mit jeweils integrierter Einzelhandels­fläche in Prenzlauer Berg, in Mitte und in Kreuzberg.
https://www.morgenpost.de/berlin/article215486267/Obst-und-WohnungenNach-Aldi-baut-jetzt-auch-Tengelmann-Wohnungen.html

Aus der Rubrik “Wohnungsbau”:

 

Berliner Morgenpost am 28.09.2018: Wohnungsbau in Spandau – Mehr als zwei Drittel der Pepitahöfe sind fertig

Von den geförderten Wohnungen sind fast alle vermietet. Gewerbe soll bis Ende März 2019 folgen, eine Grundschule voraussichtlich 2021.

Der Bau der Pepitahöfe im Spandauer Ortsteil Hakenfelde geht voran. Rund 740 der insgesamt 1024 Wohnungen sind bereits bezugsfähig, wie WBM-Sprecherin Steffi Pianka auf Nachfrage der Berliner Morgenpost mitteilt. Der überwiegende Rest soll bis Anfang 2019 folgen. Die Pepitahöfe, die von den Wohnungsbauunternehmen Degewo und WBM gebaut werden, zählen zu den größten kommunalen Wohnungsbauprojekten in der Stadt.

Von den Wohnungen wird rund ein Viertel mit Miet- und Belegungsbindung vergeben. Das Interesse daran scheint groß: Etwa 90 Prozent der geförderten Wohnungen seien bereits vermietet, sagt Pianka. “Die letzten freien geförderten Wohnungen sind ausschließlich Zwei-Zimmer-Wohnungen mit 51 bis 58 Quadratmetern.” Preislich liege die Gesamtmiete zwischen 430 und 608 Euro. Die freifinanzierten Wohnungen werden erst seit kurzem angeboten. Auch hierbei ist die Nachfrage laut der Sprecherin gut. Mieter zahlen dort laut WBM im Schnitt zehn Euro pro Quadratmeter.

https://www.morgenpost.de/bezirke/spandau/article215440089/Mehr-als-zwei-Drittel-der-Pepitahoefe-sind-fertig.html

Aus der Rubrik “Wohnungsbau”:

 

Berliner Zeitung am 27.09.2018: Wohnungsbau – Bund gibt 100 Proznt Rabatt auf Grundstücke – unter einer Bedingung

Nachdem der Bund in der Vergangenheit viele seiner Grundstücke zum Höchstpreis privatisiert hat, will er Städten, Ländern und Gemeinden künftig großzügigere Preisnachlässe gewähren als bisher — und zwar bis zu 100 Prozent des Kaufpreises. Das geht aus der jetzt vorgelegten Richtlinie derBundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) zur verbilligten Abgabe von Grundstücken hervor.

Berlin könnte davon besonders profitieren.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/wohnungsbau-bund-gibt-100-prozent-rabatt-auf-grundstuecke—unter-einer-bedingung-31355520

Aus der Rubrik “Stadtentwicklungspolitik”:

 

Berliner Morgenpost am 26.09.2018: Berlin benötigt zwölf Jahre für Bebauungspläne

Trotz Wohnungsnot dauern die Bearbeitungszeiten immer länger. Die Zahl der Bebauungspläne ist deutlich gesunken.

Die Wohnungsnot in der Hauptstadt ist groß. Doch das Land Berlin lässt sich viel Zeit, um Bebauungspläne für Gebiete festzusetzen, auf denen die dringend benötigten Wohnungen gebaut werden können. Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer eines sogenannten B-Plans lag zwischen 1998 und 2018 bei 95 Monaten – knapp acht Jahren. Mit steigender Tendenz: Die im Jahr 2017 festgesetzten B-Pläne wiesen sogar eine durchschnittliche Bearbeitungszeit von 145 Monaten (12,1 Jahre) auf. Das geht aus der Wohnungsmarktstudie Berlin hervor, die das Analyseunternehmen Bulwiengesa im Auftrag des BFW Landesverbandes Berlin-Brandenburg vorgelegt hat.

„Die Verfahrensprozesse müssen dringend beschleunigt werden, da bereits heute geringere Fertigstellungszahlen in fünf bis zehn Jahren abzusehen sind“, fordert Susanne Klabe, Chefin des Landesverbands Berlin-Brandenburg des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW).

https://www.morgenpost.de/berlin/article215416661/Berlin-benoetigt-zwoelf-Jahre-fuer-Bebauungsplaene.html

Aus der Rubrik “Wohnungsbau”:

 

Berliner Zeitung am 25.09.2018: Wohnungsmarkt-Studie – Wie spekulanten den Neubau in Berlin bremsen

Eigentlich müsste der Wohnungsneubau in Berlin boomen. Denn die Behörden haben in den vergangenen Jahren Baugenehmigungen für deutlich mehr als die jährlich benötigten 20.000 Wohnungen erteilt.

Doch ein Großteil der genehmigten Wohnungen wird gar nicht gebaut. Bezogen auf die vergangenen zehn Jahre wurden nur 54 Prozent der genehmigten Wohnungen tatsächlich realisiert. Das geht aus einer nun präsentierten Wohnungsmarktstudie des Analysehauses Bulwiengesa im Auftrag des Verbandes der privaten Immobilienwirtschaft (BFW) Berlin-Brandenburg hervor.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/wohnungsmarkt-studie-wie-spekulanten-den-neubau-in-berlin-bremsen-31349530

Aus der Rubrik “Eigentumswohnungspreise”:

Berliner Morgenpost am 25.09.2018: Eigentumswohnungspreise in Berlin steigen langsamer

Es werden weniger Immobilien verkauft, doch für Eigentum zahlt man mehr als doppelt so viel wie 2008.

Wie bereits 2016 ist auch im vergangenen Jahr die Zahl der verkauften Wohnungen gesunken. 21.377 Wohneinheiten wurden 2017 verkauft, 5,2 Prozent weniger als noch im Jahr 2016 (22.549 Einheiten). Das geht aus dem Accentro-Wohneigentumsreport 2018 hervor, für den die Daten der Gutachterausschüsse für die 81 größten deutschen Wohnungsmärkte ausgewertet wurden.

Zugleich sind die Wohneigentumspreise in Berlin im vergangenen Jahr um 5,5 Prozent auf durchschnittlich 263.966 Euro gegenüber 250.215 Euro im Jahr 2016 gestiegen, wie aus dem Report, der der Berliner Morgenpost exklusiv vorliegt, hervorgeht. „Das entspricht einem Plus von 5,50 Prozent“, sagt Jacopo Mingazzini, Chef des börsennotierten Wohnungsunternehmens Accentro Real Estate AG mit Sitz in Berlin. Im Vorjahr 2016 hatte Berlin noch ein Plus von 16,73 Prozent verzeichnet.

Umwandlung von Mietwohnungen nimmt zu

Nach Angaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gibt es in Berlin aktuell 48 Milieuschutzgebiete. Fast jede fünfte Wohnung und jeder fünfte Bürger Berlins unterliegt mittlerweile dem Milieuschutz. Die steigende Anzahl der Milieuschutzgebiete hat sich nach aktuellen Zahlen des Berliner Gutachterausschusses jedoch bislang nicht auf die Anzahl der Umwandlungen ausgewirkt. Demnach wandelten Hauseigentümer im vergangenen Jahr 16.548 Miet- in Eigentumswohnungen um und damit sogar deutlich mehr als noch im Vorjahr. Knapp 13.000 waren es 2016. Auch in Milieuschutzgebieten sind Umwandlungen erlaubt, wenn sich der bisherige Besitzer verpflichtet, Wohnungen für sieben Jahre nur an die Mieter zu verkaufen.

Für den Berliner Mieterverein (BMV) ein ernstes Problem, „denn nach einer Umwandlung folgen oft Eigenbedarfskündigungen und massive Mietsteigerungen“, so BMV-Chef Reiner Wild. Eine verständliche Sorge. So lassen sich mit einer bezugsfreien Bestandswohnung deutlich höhere Verkaufspreise erzielen als mit einer vermieteten. Laut Accentro-Bericht beträgt die Differenz etwa bei einer Altbauwohnung in Citylage rund 1000 Euro pro Quadratmeter.

https://www.morgenpost.de/berlin/article215408189/Wohnungspreise-in-Berlin-steigen-langsamer.html

Aus der Rubrik “Wohnungsbau”:

Berliner Morgenpost am 24.09.2018: Quartier Waterkant

Spandau bekommt 2500 neue Wohnungen

Die Bürgerinitiative sorgt sich um die fehlende soziale Infrastruktur und weiter anwachsende Verkehrsprobleme.

Jetzt geht es schnell in der Spandauer Wasserstadt. Nach der Grundsteinlegung Anfang September sind bereits die ersten Mauern von einem der neuen Häuser erkennbar. Rund 2500 Wohnungen wollen die landeseigenen Wohnungsbauunternehmen Gewobag und WBM im Quartier „Waterkant“ an der Havel bis 2025 bauen. Es ist einer der größten Entwicklungsräume Berlins.

Aber nicht alle sehen dem Quartier mit Freude entgegen. Die Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) „Spandau-Haveleck“ sind auch nach dem Baustart des ersten Teilprojekts skeptisch. Vor allem wegen der Dimension des Vorhabens – und der Frage, ob die Infrastruktur für Tausende neue Einwohner ausreicht.

https://www.morgenpost.de/bezirke/spandau/article215398307/Spandau-bekommt-2500-neue-Wohnungen.html

Vereinsjubiläum:

4 Jahre AMV – Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e. V.!

Heute vor genau vier Jahren wurde der AMV – Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e. V. als dynamische und progressive Alternative zu den bereits seit Jahren bestehenden etablierten Vereinen gegründet.

Wir blicken sehr positiv zurück, denn die Jahre wurden durch viele interessante Gespräche und Erlebnisse mit Mieterinnen und Mietern geprägt, die uns ihre Probleme erzählt und übertragen haben. Wir hatten viel Freude und so manchen Erfolg und sagen DANKE für das uns bisher entgegengebrachte Vertrauen.

Keine Angst: Wir wollen uns auf unseren ersten Erfolgen nicht ausruhen. Wir haben uns vielmehr für die nächsten Jahre noch höhere Ziele gesetzt und wollen unsere Arbeitsweise im Interesse unserer Mitglieder weiter optimieren.

Ass. Marcel Eupen, 1. Vorsitzender + Pressesprecher

RA Uwe Piper, 2. Vorsitzender

Roswitha Schiefelbein, Schriftführerin

Jean-Habib Gongbah, Migrationsbeauftragter