Archiv der Kategorie: Verschiedenes

Aus der Rubrik “Wohnungsbau”:

Spandauer Volksblatt am 19.09.2018: Buwog saniert jetzt die alten Speicher

„Waterkant“, „Neues Gartenfeld“ oder jetzt das „SpeicherBallett“: Spandaus grüne Wasserlage ist bei Investoren begehrt. Im Quartier Parkstraße Nord etwa entstehen um die alten Speicher des früheren Heeresverpflegungsamtes bis zu 650 neue Wohnungen.

Sozialwohnungen sind in dem neuen Quartier nicht vorgesehen. Das „Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung“, das preisgünstigen Wohnraum bei Wohnungsbauprojekten schaffen will, greift hier laut Buwog nicht, weil das Gelände bereits seit 2006 einen Bebauungsplan hat.

https://www.berliner-woche.de/hakenfelde/c-bauen/buwog-saniert-jetzt-die-alten-speicher_a181535

Aus der Rubrik “Wohnungsbau”:

 

Berliner Morgenpost am 20.09.2018: Wohnhäuser in Spandau

Umbau am Havelufer: Speicher werden zu Wohnhäusern

Das Wohnungsbauunternehmen Buwog plant an Spandauer Havelufer ein neues Quartier. Die Schadstoffsanierung läuft bereits.

Die Buwog will zwei der drei unter Denkmalschutz stehenden Speichergebäude aus den 30er-Jahren in Wohnhäuser verwandeln. Das dritte Gebäude soll abgerissen und in ähnlichem Charakter neu erbaut werden, dafür habe es erst in diesem Monat die Genehmigung gegeben.

Insgesamt umfasst das Gelände der Buwog knapp 50.000 Quadratmeter. Zusätzlich zu den drei Speichern sind weitere Neubauten geplant. Das gesamte Quartier unter dem Namen „SpeicherBallett“ soll rund 600 Wohnungen umfassen. Neben Gewerbe ist auch eine neue Kita angedacht. Die Buwog hat das Gebiet 2016 bereits mit einem gültigen Bebauungsplan übernommen und kalkuliert mit einer Investition von rund 225 Millionen Euro für das Projekt.

Von den Wohnungen sollen etwa 70 Prozent vermietet und 30 Prozent verkauft werden. Die beiden alten Bodenspeicher in direkter Wasserlage sollen dabei ausschließlich Eigentumswohnungen beinhalten.

https://www.morgenpost.de/bezirke/spandau/article215367329/Umbau-am-Havelufer-Speicher-werden-zu-Wohnhaeusern.html

Aus der Rubrik “Mieterschutz”:

 

Berliner Zeitung am 19.09.2018 – Kommentar zum Milieuschutz: Darum ist eine bessere Absicherung für Mieter so wichtig

Solange der Wohnungsmarkt in Städten wie Berlin angespannt ist, spricht alles dafür, die Mieter vor überzogenen Forderungen der Eigentümer zu schützen – um die sozial weniger gut gestellten Haushalte vor Verdrängung zu bewahren.Es ist deswegen sinnvoll, rechtlich das gesamte Instrumentarium einzusetzen, mit dem die Mieten reguliert werden können. Dazu gehört die Ausweisung von Milieuschutzgebieten.

https://www.berliner-zeitung.de/politik/meinung/kommentar-zum-milieuschutz-darum-ist-eine-bessere-absicherung-fuer-mieter-so-wichtig-31313964

Aus der Rubrik “Mieterschutz”:

 

Berliner Zeitung am 19.09.2018: Gegen Verdrängung – Das fordern Berliner Politiker für einen besseren Schutz der Mieter

Vor dem Wohngipfel der Bundesregierung an diesem Freitag setzen sich Berliner Landespolitiker dafür ein, Mieter in der Bundeshauptstadt durch die Ausweisung weiterer Milieuschutzgebiete und die Ausübung des bezirklichen Vorkaufsrechts stärker zu schützen.

Solange es kein neues Mietrecht gibt, sind die Ausweisung von Milieuschutzgebieten sowie die Anwendung des Vorkaufsrechts mit die stärksten Instrumente, die wir zur Verfügung haben, um Menschen vor Verdrängung zu schützen”, sagt die Grünen-Abgeordnete Katrin Schmidberger.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/gegen-verdraengung-das-fordern-berliner-politiker-fuer-einen-besseren-schutz-der-mieter-31314580

Aus der Rubrik “Modernisierungen”:

DER TAGESSPIEGEL am 17.09.2018: Deutschlands größter Wohnungskonzern – Am Ende zahlen die Mieter

Der Immobilienkonzern Vonovia rechnet sich reich, kritisiert die Linke.

Die Vonovia weist das zurück: “Kurzfristige Wertsteigerung ist nicht unser Ziel”, sagt ein Sprecher. Modernisierungen dienten dazu, den Bestand langfristig auf aktuellen Standard zu bringen durch sinnvolle Maßnahmen. “In der Regel liegen wir bei unter acht Prozent bei der Umlage auf die Mieten”. Im Übrigen sei die Vonovia kein Finanzinvestor sondern ein Immobilienunternehmen, was an etwa 10000 Beschäftigten ersichtlich sei, auch Handwerker und Objektbetreuer.

“Die modernisieren sich reich auf Kosten der Mieter”, sagt dagegen Katalin Genburg von der Linken-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. “Das grenzt doch schon fast an Wirtschaftskriminalität”, sagt sie.

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/deutschlands-groesster-wohnungskonzern-am-ende-zahlen-die-mieter/23077980.html

Aus der Rubrik “Modernisierungen”:

rbb-online.de am 17.09.2018: Steigen die Mieten, steigt die Dividende

Angst vor Modernisierung bei Vonovia-Wohnungen

Die Vonovia ist eines der größten kommerziellen Wohnunternehmen Deutschlands. Auch in Berlin baut das Unternehmen seinen Bestand an Wohnungen weiter aus. Doch ein Gutachten belegt, dass das Unternehmen mit mutmaßlich überteuerten Modernisierungen die Mietpreise kräftig nach oben schraubt und wenig Rücksicht auf Mieter nimmt.

https://mediathek.rbb-online.de/tv/Abendschau/Angst-vor-Modernisierung-bei-Vonovia-Woh/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3822076&documentId=56116874

Aus der Rubrik “Wohnkosten”:

 

DER TAGESSPIEGEL am 18.09.2018: Ansteigende Mietpreise – Berliner geben 46 Prozent des Einkommens für Wohnen aus

Innerhalb von zehn Jahren haben sich die Wohnkosten in Berlin fast verdoppelt.

Berliner zahlen weniger fürs Wohnen als Einwohner von München oder Wien. Dies gilt nach einer Studie des digitalen Haus- und Wohnungsvermittlers „Immoscout“ auch noch, wenn der Aufwand für Miete und Nebenkosten in Verhältnis zu der Kaufkraft der jeweiligen Städte gestellt wird. Für Entwarnung sorgen die Zahlen trotzdem nicht: Mit Wohnkosten von 46 Prozent fließt fast jeder zweite verfügbare Euro für die Unterkunft.

Alarmierend ist dabei vor allem der Trend: Innerhalb von nur einem Jahr stiegen die anteiligen Wohnkosten in Berlin von 40 auf 46 Prozent.

Allerdings zahlten die Berliner vor zehn Jahren nur 5,20 Euro je Quadratmeter für eine freie Wohnung – heute sind es 9,50 Euro, fast doppelt so viel.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/ansteigende-mietpreise-berliner-geben-46-prozent-des-einkommens-fuer-wohnen-aus/23070316.html

Aus der Rubrik “Liegenschaftspolitik”:

Berliner Morgenpost am 12.09.2018 – Günstiger bauen: Berlin halbiert den Erbbauzins

Für Genossenschaften sowie gemeinnützige Verbände und Vereine soll es günstiger werden, ein Grundstück des Landes zu bebauen. Damit das gelingt, hat der Berliner Senat am Dienstag beschlossen, dass die bisherigen Erbbauzinssätze für 20 Jahre ab Vertrags­abschluss halbiert werden. Damit reagierten sie auf die niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt, sagte Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD). Eine Baugenossenschaft zahlt nun pro Jahr 2,25 Prozent des Grundstückswertes statt wie bisher 4,5 Prozent.

https://www.morgenpost.de/berlin/article215308375/Guenstiger-bauen-Berlin-halbiert-den-Erbbauzins.html

Aus der Rubrik “Liegenschaftspolitik”:

Der TAGESSPIEGEL am 11.09.2018: Erbbauzinsen – Senat will Anreize für Wohnungsbau erhöhen

Bei Neuverträgen sollen die Erbbauzinssätze um die Hälfte abgesenkt werden. Der Finanzsenator begründete das mit der “Sondersituation” auf dem Kapitalmarkt.

Das Land Berlin will die Erbbauzinssätze für Neuverträge um die Hälfte absenken. Diese Verfügung gilt für Erbbaurechte, die innerhalb der nächsten fünf Jahre bestellt werden und wird ab Vertragsabschluss zunächst für 20 Jahre garantiert. Die Erbbauzinsen für soziale, kulturelle und sportliche Zwecke werden von drei auf 1,5 Prozent, für Wohnen von 4,5 auf 2,25 Prozent und für förderungswürdiges, produzierendes Gewerbe von drei bis fünf auf 1,5 bis 2,5 Prozent gesenkt.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/erbbauzinsen-senat-will-anreize-fuer-wohnungsbau-erhoehen/23054950.html

Aus der Rubrik “Liegenschaftspolitik”:

Berliner Zeitung am 11.09.2018: Erbbauzinsen – Senat gibt Grundstücke günstiger ab

Landeseigene Grundstücke sollen in Berlin günstiger genutzt werden können – und den Wohnungsbau damit weiter in Schwung bringern. Der Senat hat am 11.09.2018 beschlossen, die Zinssätze für Flächen zu halbieren, die per Erbbaupachtrecht vergeben werden.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/erbbauzinsen-senat-gibt-grundstuecke-guenstiger-ab-31252806