Archiv der Kategorie: Verschiedenes

Aus der Rubrik “Investorenproteste”:


DER TAGESSPIEGEL am 21.08.2018: 
Bauprojekt in Berlin-Kreuzberg – Investor wirft grünem Stadtrat rechtswidriges Verhalten vor

Seit Jahren komme das Projekt “Xberg-Tower” nicht voran, klagt Investor Gröner. Schuld sei Kreuzbergs Baustadtrat Florian Schmidt.

Das Tischtuch ist zerrissen, der Gesprächsfaden auch. Und nun hängt auch noch dieses Großplakat am ehemaligen Postbankturm in Kreuzberg. „Hier verhindert Rot-Rot-Grün (Friedrichshain-Kreuzberg) 623 Wohnungen… Der Berliner Senat sieht zu”. Christoph Gröner, Berlins schillerndster Investor, liebt den großen Auftritt. Wo andere Gerichte bemühen, wenn sie sich von der Politik betrogen fühlen, nutzt Gröner die Bühne der Öffentlichkeit.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/bauprojekt-in-berlin-kreuzberg-investor-wirft-gruenem-stadtrat-rechtswidriges-verhalten-vor/22936174.html

Aus der Rubrik “Investorenproteste”:

Berliner Zeitung am 22.08.2018: Altes Postscheckamt in Kreuzberg – Investor protestiert gegen Bezirk

Dass Mieter in Berlin mit Transparenten an ihren Häusern gegen Mietsteigerungen und Verdrängung protestieren, gehört mittlerweile zum Alltag. Doch neuerdings bemächtigt sich auch ein Investor dieses Protestmittels. Die CG Gruppe des Unternehmers Christoph Gröner übt auf einem riesigen Plakat am ehemaligen Postscheckamt in Kreuzberg Kritik daran, dass ihr Bauvorhaben auf dem Areal nicht voran komme.

Hier verhindert Rot-Rot-Grün (Friedrichshain-Kreuzberg623 Wohnungendavon 182 geförderte Einheiten und 55 preisgedämpfte Wohnungseinheiten. Der Berliner Senat sieht zu.“

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/altes-postscheckamt-in-kreuzberg-investor-protestiert-gegen-bezirk-31144966

Aus der Rubrik “Investorenproteste”:

rbb24.de am 21.08.2018: Investor droht mit Klage:  Streit um Postscheckamt am Halleschen Ufer eskaliert 

Rund um das markante Gebäude des alten Postscheckamtes am Halleschen Ufer geht es schon seit längerem nicht mehr voran. Investor und Bezirk haben sich kräftig in die Haare bekommen. Und keine Seite will derzeit einlenken.   

“Hier verhindert Rot-Rot-Grün in Friedrichshain-Kreuzberg 623 Wohnungen, 182 geförderte und 55 preisgedämpfte Wohneinheiten. Der Berliner Senat  sieht zu.” Diese Anklage ziert seit neuestem das Gebäude des ehemaligen Postscheckamtes am Halleschen Ufer.

Die Fronten sind verhärtet, doch nun will die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vermitteln. Ein Gespräch soll am 24. September stattfinden. Alle haben zugesagt.

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2018/08/streit-um-altes-postscheckamt-am-halleschen-ufer.html

Aus der Rubrik “Wohnungsbaupolitik”:

Berliner Zeitung am 20.08.2018: Explodierende Mieten – Immobilienwirtschaft klagt Kommunen an

Die Immobilienwirtschaft wirft Kommunen vor, Mittel für schnelles und günstiges Bauen nicht genug auszuschöpfen. Im Kampf gegen steigende Mieten in Großstädten werde von staatlicher Seite nicht genug getan, kritisiert der Zentrale Immobilien-Ausschuss (ZIA). Bauen sei in den vergangenen Jahren stetig teurer geworden, sagte ZIA-Präsident Andreas Mattner. „Die politischen Auflagen haben sich erhöht, die Grundstückspreise sind ebenfalls auf einem Allzeithoch, und Kosten für Baustoffe und Gewerke steigen konstant.”

https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/explodierende-mieten-immobilienwirtschaft-klagt-kommunen-an-31136978

Aus der Rubrik “Wohnungsbaupolitik”:

DER TAGESSPIEGEL am 16.08.2018: Berliner Bauland – Der entfesselte Markt

Bauland kostet so viel wie nie. Wer mit Brachen spekuliert, verdient mehr, als wenn er baut. Was die Politik tun kann – und was nicht.

Gegen diese Wetten des Kapitalmarkts kann sich eine Stadt allein nicht erfolgreich wehren. Sehr wohl kann sie aber eins tun: die Baulandreserven, deren Mobilisierung Wirtschafts- und Wohnungsverbände fordern, schnell und gezielt an gemeinnützige Bauherrn übertragen. Hier steht die Senatorin doch in der Pflicht. Sie sollte die neuesten Bodenpreise als Weckruf verstehen, wenigstens die elf städtischen Entwicklungsgebiete mit voller Kraft voranzutreiben.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-bauland-der-entfesselte-markt/22916982.html

Aus der Rubrik “Wohnungsbau”:

Berliner Morgenpost am 17.08.2018: Prenzlauer Berg bekommt 240 neue Wohnungen

Die ehemalige Kaufhalle an der Pappelallee wurde abgerissen. Es entsteht bis Ende 2020 ein siebengeschossiger Bau.

Der Projektentwickler Trei Real Estate errichtet hier bis Ende 2020 einen Neubau mit sieben Geschossen und insgesamt 240 Mietwohnungen. So wird am nördlichen Ende der Pappelallee der Blockrand geschlossen und die Fläche dichter ausgenutzt. Im Hof des Gebäudes entsteht ein Spielplatz mit Garten für die Bewohner des Hauses. Eine Begrünung soll es nicht nur dort geben, sondern auch auf den Dächern.

https://www.morgenpost.de/berliner-woche/bezirke/prenzlauer-berg/article215108843/Der-Supermarkt-macht-Platz-fuer-240-Wohnungen.html

Aus der Rubrik “Stadtentwicklung”:

Berliner Zeitung am 17.08.2018: Wohnungsnot – Linke wollen Kleingärten, Grün- und Freiflächen vor Bebauung schützen

Der Fraktionschef der Linken im Abgeordnetenhaus Udo Wolf hat sich dafdür ausgesprochen, Kleigärten und Grünflächen in der Stadt zu bewahren. „Überall Nachverdichten und Zubetonieren macht Berlin nicht lebenswerter”, sagte Wolf in einem Gespräch mit der Berliner Zeitung.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/wohnungsnot-linke-wollen-kleingaerten–gruen–und-freiflaechen-vor-bebauung-schuetzen-31120752

Aus der Rubrik “Baulandentwicklung”:

DER TAGESSPIEGEL am 14.08.2018: Grundstückspreise steigen sprunghaft

Bauland in Berlin war noch nie so teuer: fast 700 Euro je Quadratmeter. Die Preise stiegen 2017 um 75 Prozent. Das treibt Mieten und Wohnungspreise in die Höhe.

Schlechte Nachrichten für Mieter und Bauwillige: Bauland wird in Berlin sprunghaft teurer. Innerhalb nur eines Jahres stieg der Quadratmeterpreis um mehr als 77 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein Quadratmeter Bauland kostete im Jahr 2017 im Berliner Durchschnitt 695 Euro – im Vorjahr waren es “nur” 393 Euro gewesen. Die Grundstückskosten sind ein wichtiger Teil der Gesamtkosten von Wohnungsbauten und gelten als “Preistreiber” für Mieten von Neubauten und deren Kaufpreise.

“Höchst kritisch” nannte die Chefin von Berlins größtem Wohnungsverband BBU Maren Kern “die sich zuspitzende Baulandknappheit in Berlin”, weil das der Schaffung günstiger Wohnungen im Wege stehe. Kern forderte den Senat zum Handeln auf, “ernst zu machen mit einer aktiven Liegenschaftspolitik” und die Bebauung großer landeseigener Flächen zu prüfen. Die BBU-Chefin nannte ausdrücklich “Elisabethaue, Tempelhofer Feld sowie die “Kleingartenflächen – Ziel muss dabei sein, dass gemeinwohlorientierte Bauherren vergünstigtes Land für den Bau bezahlbarer Mietwohnungen bekommen”.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/bauen-in-berlin-grundstueckspreise-steigen-sprunghaft/22910982.html

Aus der Rubrik “Baulandentwicklung”:

Berliner Morgenpost am 15.08.2018: Baulandpreise in Berlin steigen auf Rekordwert

Die Preissteigerung um 77 Prozent gefährdet die kommunalen Projekte. Der Senat fordert vom Bund eine Spekulationsbremse.

Der Berliner Senat will in dieser Legislaturperiode 30.000 landeseigene Wohnungen errichten. Doch das könnte deutlich teurer werden als bislang geplant: Allein im vergangenen Jahr sind die Baulandpreise in der Hauptstadt um 77 Prozent gestiegen. Das geht aus der Kaufwertliste hervor, die das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Dienstag vorgelegt hat.

Der durchschnittliche Kaufpreis für Bauland lag demnach 2017 bei 695 Euro je Quadratmeter. Im Jahr zuvor waren es in Berlin noch 393 Euro je Quadratmeter gewesen. Damit stiegen die Kaufwerte für unbebautes Bauland deutlich an und erreichten den bisher höchsten Wert, der jemals erreicht wurde, teilte das Amt weiter mit.

„Der Bericht zeigt klar, dass die explodierenden Bodenpreise immer mehr verhindern, dass kostengünstiger Wohnraum entsteht“, sagte die wohnungspolitische Sprecherin der Grünen, Katrin Schmidberger. Gerade die Genossenschaften könnten oft nicht mehr mithalten. Umso zentraler sei es daher, mehr landeseigene Flächen an sie zu vergeben.

Auch Schmidberger sieht die Bundesregierung in der Verantwortung: „Wir brauchen endlich eine Spekulationsbremse bei Bauland“, sagte sie. Zwar würden Bodenwertsteigerungen teilweise bereits abgeschöpft, aber es sollten alle nur durch Baurecht oder Umnutzungen durch Bauämter genehmigten Wertsteigerungen ab einem gewissen Wert bei der öffentlichen Hand verbleiben.

https://www.morgenpost.de/berlin/article215091851/Baulandpreise-in-Berlin-steigen-auf-Rekordwert.html

Aus der Rubrik “Baulandentwicklung”:

Berliner Zeitung am 15.08.2018: Bauland-Preise steigen – Dass sind die fatalen Folgen für bezahlbaren Wohnraum

Die Entwicklung hat fatale Folgen für die Mieten im Neubau. Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) schätzt, dass sich der Grundstücksanteil an der Neubaumiete dadurch von bisher zwei Euro pro Quadratmeter auf drei bis vier Euro je Quadratmeter erhöht – wobei die rechnerische Miete im Erstbezug von elf auf bis zu 13 Euro steigt.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/bauland-preise-steigen-das-sind-die-fatalen-folgen-fuer-bezahlbaren-wohnraum-31109502