Archiv der Kategorie: Verschiedenes

Aus der Rubrik “Wohnungsbau”:

Berliner Abendschau am 08.08.2018: Nachverdichten ohne Plan

Im Marzahner Cecilienviertel soll nachverdichtet werden: Hunderte Wohneinheiten könnten zwischen den bereits existierenden Plattenbauten entstehen. An eine Kita und eine nötige Schulerweiterung hat keiner gedacht.

https://www.ardmediathek.de/tv/Abendschau/Nachverdichten-ohne-Plan/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3822076&documentId=54932192

Aus der Rubrik “Stadtentwicklungspolitik”:

Berliner Zeitung am 31.07.2018: Millionen-Förderung fehlt – In diesen Bezirken endet das Programm “Soziale Stadt”

In Berlin gibt es zurzeit 34 Quartiersmanagement-Gebiete. Im Quartiersmanagement (QM) werden gezielt infrastrukturielle und kulturelle Projekte eines Bezirks gefördert. Ab dem 1. Januar 2021 werden neun von ihnen aus dem Programm „Soziale Stadt“ entlassen, welche das QM umsetzte. Sie erhalten dann keine Gelder mehr.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/millionen-foerderung-fehlt-in-diesen-bezirken-endet-das-programm–soziale-stadt–31036140

Aus der Rubrik “Wohnungsnot”:

Berliner Morgenpost am 01.08.2018: Wohnungslose Familien – Immer mehr Familien mit Kleinkindern sitzen auf der Straße

Der Verein Strassenfeger e.V. schlägt Alarm: Er muss immer wieder Familien abweisen. Das Berliner Hilfesystem ist überlastet.

Die Wohnungsnot in Berlin hat immer dramatischere Folgen. Weil Familien selbst mit Säuglingen ihre Wohnung verlieren, schlägt nun der Verein Strassenfeger e. V. Alarm.

Die Arbeiterwohlfahrt schätzt, dass etwa 7000 Kinder in Berlin wohnungslos sind. „Dazu kommen noch viele Sinti und Roma, die in keinem Hilfesystem auftauchen“ ergänzt Schmidt. Verzweifelte Jugendamtsmitarbeiterinnen würden sie anrufen, ob sie irgendwie Familien unterbringen können. „Dabei soll es eigentlich andersherum laufen: Wir sind die Erstaufnahme und vermitteln dann in das Regelsystem.“

https://www.morgenpost.de/berlin/article214980605/Obdachlos-Ein-Kind-ein-Job-aber-kein-Dach-ueber-dem-Kopf.html

Aus der Rubrik “Wohnungsbau”:

 

Berliner Zeitung am 31.07.2018: Lichterfelde-Süd – Auf ehemaligem Militärgelände entstehen 2500 Wohneinheiten

Die Bürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf Cerstin Richter-Kotowski (CDU) hat am Dienstag den städtebaulichen Vertrag mit der Groth-Gruppe unterzeichnet, die das Quartier errichten will.

Insgesamt 2500 Wohneinheiten sollten zwischen Osdorfer Straße und S-Bahn-Trasse in Berlin-LichterfeldeSüd gebaut werden.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/lichterfelde-sued-auf-ehemaligem-militaergelaende-entstehen-2500-wohneinheiten-31043334

Aus der Rubrik “Ziviler Ungehorsam”:

DER TAGESSPIEGEL am 31.07.2018: Hausbesetzer gegen Wohnungsunternehmen – “Sie müssen keine Angst vor uns haben”

Mit Luftballons bewaffnet forderten Aktivisten, die Strafanzeigen gegen 56 Hausbesetzer fallen zu lassen – vorerst erfolglos.

Sie kamen zur Mittagszeit, bewaffnet mit Luftballons und bemalten Schildern. Rund 15 Aktivistinnen und Aktivisten der Hausbesetzerszene haben am Dienstag das Geschäftsgebäude der Wohnungsbaugesellschaft “Stadt und Land” in Neukölln betreten. Weiter als bis zur Empfangshalle kamen sie nicht. Das war auch nicht nötig, denn die zweite Geschäftsführerin Anne Keilholz und Pressesprecher Frank Hadamczik unterbrachen ihre Mittagspause und diskutierten mit den Hausbesetzern.

“Sie müssen keine Angst vor uns haben”, sagten diese. Doch eigentlich wollten sie Geschäftsführer Ingo Malter sprechen und ihn davon überzeugen, die Strafanzeigen zurückzunehmen, die dieser gegen einige Hausbesetzer erlassen hatte. Derzeit wird gegen 56 Frauen und Männer wegen Hausfriedensbruch ermittelt. Doch Malter befindet sich derzeit im Urlaub, teilte Keilholz mit.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/hausbesetzer-gegen-wohnungsunternehmen-sie-muessen-keine-angst-vor-uns-haben/22865564.html

Aus der Rubrik “Wohnungsbaupolitik”: 


rbb24.de am 31.07.2018: 
Wohnungsmarkt in Berlin – Wie die Bürokratie den Wohnungsneubau teuer macht

Die Quadratmeterpreise in Berlin für Wohnungen liegen derzeit zwischen 4.000 und 5.000 Euro. Das ist für viele nicht mehr bezahlbar. Der wichtigste Grund für die Preisexplosion: Es gibt zu wenig Boden und zu viel Bürokratie. 

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/07/baurecht-buerokratie-berlin-wohnen.html

Aus der Rubrik “Wohnungsbaupolitik”:

Berliner Morgenpost am 30.07.2018: Steigende Mieten – Wohnungsbaugenossenschaft fordert mehr Grundstücke vom Senat

Angesichts steigender Mieten in Berlin soll der Senat ein Drittel der verfügbaren Grundstücke an Wohnungsbaugenossenschaften vergeben.

Die Berliner Wohnungsbaugenossenschaft Berolina fordert angesichts steigender Mieten mehr Baugrundstücke vom Senat.

Der Berolina-Vorstandschef, Frank Schrecker, sagte am Montag im RBB-Inforadio, Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) solle den Genossenschaften ein Drittel der 170 Grundstücke zur Verfügung stellen, die gerade vergeben werden.

Im vergangenen Jahr hätten die Berliner Genossenschaften nur drei Grundstücke vom Senat bekommen, sagte Schrecker weiter. Das zeige, wie die Zusammenarbeit mit dem Senat laufe “und wie völlig unzureichend das ist, für die Situation, die wir hier in Berlin haben und für das, was Genossenschaften gerne wollen. Denn sie wollen sich hier stärker engagieren in der Stadt.”

https://www.morgenpost.de/berlin/article214967365/Wohnungsbaugenossenschaft-fordert-mehr-Grundstuecke-vom-Senat.html

Aus der Rubrik “Wohnungsbau”:


Berliner Morgenpost am 30.07.2018: Wohnungsnot in Berlin

Wohnungsbau: Kritik an Senatorin Lompscher wird schärfer

Nach der Berliner SPD rügt nun auch Grünen-Fraktionschefin Antje Kapek die Wohnungsbaupolitik von Katrin Lompscher (Linke).

Antje Kapek, Fraktions­chefin der Grünen im Abgeordnetenhaus, hat deutliche Kritik an der von Katrin Lompscher (Linke) verantworteten Baupolitik in Berlin geübt. „Wir brauchen ein Berliner Bündnis mit den privaten Investoren“, forderte Kapek im Interview mit der Berliner Morgenpost. „Es ist falsch, zu sagen, private Investoren sind per se böse, deshalb dürfen wir nur mit den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften planen“, sagte sie. Es gebe sehr viele Unternehmen und private Investoren, die sich für Berlin und das Gemeinwohl engagieren wollen. Es sei ein „Kardinalfehler“, mit ihnen nicht zu reden oder zu kooperieren. Schließlich lägen 70 Prozent des Berliner Wohnungsmarktes in privater Hand. „Nicht jeder private Hauseigentümer ist gleichzusetzen mit einem Spekulanten“, mahnte Kapek.

https://www.morgenpost.de/berlin/article214963555/Kritik-an-Bausenatorin-Lompscher-wird-schaerfer.html