Archiv der Kategorie: Verschiedenes

Aus der Rubrik “Wohnungsneubau”:

Berliner Morgenpost am 09.05.2018: Bausenatorin will Wohnungsbau beschleunigen

Berlins Wohnungsbaugesellschaften sollen schneller bauen können. Das kündigte Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) an.

Mindestens fünf Monate, manchmal sogar mehr als ein Jahr dauert es, bis Berlins Wohnungsbaugesellschaften endlich bauen dürfen. So lange braucht der Senat nämlich, um die dafür unerlässlichen Grundstücke zur Verfügung zu stellen. Das soll jetzt schneller gehen. “Die landeseigenen Grundstücke sollen die kommunalen Gesellschaften schneller erreichen”, kündigte Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) am Dienstag an. Man wolle die Wertermittlung des Baulandes und andere Prozesse beschleunigen. “Verfahrensverstraffung” nennt die Senatsbauverwaltung ihr Vorhaben, von dem sie sich mehr Tempo im nach wie vor lahmenden Wohnungsbau erhofft. So soll zum einen die Wertermittlung des Grundstücks sofort nach Beschluss der Übertragung erfolgen, außerdem die Sammelvorlage für Senat und Abgeordnetenhaus zeitgleich erstellt werden.

https://www.morgenpost.de/berlin/article214239175/Baugesellschaften-sollen-Grundstuecke-schneller-erhalten.html

Aus der Rubrik “Mietenentwicklung”:

rbb24.de am 07.05.2018: Mieten in Berlin – Unter sieben Euro ist so gut wie nichts mehr zu haben

Wer in Berlin umzieht, zahlt für die neue Wohnung im Schnitt 10,15 Euro Kaltmiete im Monat. Das liegt deutlich über dem Mietspiegelwert von 6,39 Euro. Zu solchen Preisen gibt es gut wie keine Wohnungen mehr. Bei Eigentumswohnungen ist die Entwicklung ähnlich.

Für Mieter wird Berlin immer teurer. 2017 wurde nur noch jede zehnte Wohnung mit einer Nettokaltmiete von unter sieben Euro je Quadratmeter angeboten, wie die Investitionsbank Berlin am Montag mitteilte. Eine Miete von unter sechs Euro gelte nur noch für rund drei Prozent.  Die mittlere Angebotsmiete lag demnach bei 10,15 Euro – ein Euro höher als ein Jahr zuvor und deutlich über dem Mietspiegelwert von 6,39 Euro.

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/05/wohnungen-mieten-kaufen-immer-teurer-preise-steigen-berlin.html

Aus der Rubrik “Mietenentwicklung”:

DER TAGESSPIEGEL am 08.05.2018: Wohnungsmarkt Berlin – Mieten steigen trotz Neubau

Deutlich mehr als 13.000 Wohnungen sind in Berlin im Jahr 2016 entstanden. Trotzdem steigen die Mieten im Durchschnitt auf mehr als 10 Euro je Quadratmeter.

Einen kräftigen Anstieg der fertig gestellten Wohnungen stellt der Wohnungsmarktbericht der landeseigenen Investitionsbank Berlin für das Jahr 2016 fest – an der Wohnungsnot in der Stadt und dem daraus folgenden Anstieg der mittleren Mieten ändert das allerdings nichts: Um mehr als ein Euro stieg “mittlere Angebotsmiete” in Berlin im vergangenen Jahr auf 10,15 Euro je Quadratmeter und Monat. Nur noch jede zehnte Mietwohnung kostet weniger als sieben Euro. Auch diese Zahl zeigt: Die Reserve an preiswerten Wohnraum in der Stadt schrumpft weiter.

Angesichts von Mieten, die innerhalb nur eines Jahres um fast 12 Prozent gestiegen sind, sagte der Chef des Berliner Mietervereins Rainer Wild: „Der Bundesgesetzgeber muss endlich handeln, die Mietpreisbremse zu einem wirkungsvollen Instrument entwickeln und die Mieterhöhung auf zwei Prozent pro Jahr beschränken.“Stadtweit sei 2017 nur noch jede zehnte Wohnung zu einer mittleren Nettokaltmiete unter sieben Euro je Quadratmeter angeboten worden.

„Preisexplosion in den Städten stoppt man nicht allein, indem man das Thema Wohnen zu der sozialen Frage erklärt. Hinter der neuen Rhetorik der GroKo steckt wenig Substanz“, sagte die finanzpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Lisa Paus. Sie reagierte auf die Klausurtagung von SPD und Unionzur Wohn- und Mietenpolitik und die Pläne der Koalition, ein Baukindergeld einzuführen, von dem Bewohner der Städte aber kaum profitieren würden. Bei der wirkungslosen Mietpreisbremse sollen nur geringfügige Änderungen erfolgen.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnungsmarkt-berlin-mieten-steigen-trotz-neubau/21251358.html

Aus der Rubrik “Wohnungspolitik”:

DER TAGESSPIEGEL am 27.04.2018: Wohnungsnot in der Hauptstadt – Berlins Wohnungsbau kommt nicht voran

Die Zahl der in Berlin neu genehmigten Wohnungen ist ungeachtet des dringenden Bedarfs 2017 gesunken. “Was wir tun können, das tun wir”, rechtfertigt Bausenatorin Lompscher die Politik des Senats.

Der Berliner Senat kommt mit seinen Bemühungen, die Wohnungsnot in der Hauptstadt durch Neubau zu dämpfen, kaum von der Stelle. Die Zahl neu genehmigter Wohnungen ging im vergangenen Jahr gegenüber 2016 sogar etwas zurück. Wie das Bundesamt für Statistik mitteilt, stieg die Zahl der Genehmigungen in den ersten zwei Monaten dieses Jahres zwar wieder geringfügig an. Doch nach wie vor beantragen private Bauherren deutlich mehr Eigentumswohnungen als öffentliche Bauherren die dringend benötigten, preisgünstigen Mietwohnungen.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnungsnot-in-der-hauptstadt-berlins-wohnungsbau-kommt-nicht-voran/21220016.html

Der AMV – Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e.V. wünscht einen wunderschönen Maifeiertag!

Aus der Rubrik “Stadtentwicklung”:

Spandauer Volksblatt am 23.04.2018: Altbauten sind besonders gefragt: Aus mehr als 1700 Miet- wurden Eigentumswohnungen

Mehr als 1700 Wohnungen sind in Spandau laut Senat seit 2011 in  Eigentumswohnungen umgewandelt worden. Die meisten Mietwohnungen hat die Siemensstadt verloren.

Spandau hat zwischen 2011 und 2017 insgesamt 1750 Mietwohnungen verloren, weil sie zu Eigentum wurden. Von Hakenfelde bis Kladow waren alle neun Ortsteile betroffen. Die meisten Mietwohnungen (537) wurden in Siemensstadt umgewandelt, gefolgt von Spandau Mitte (367) und der Wilhelmstadt (310). Besonders „beliebt“ waren bei Eigentümern der Rohrdamm und der Magistratsweg. Dort registrierte der Senat ein „deutlich erhöhtes Umwandlungsgeschehen“.

http://www.berliner-woche.de/spandau/politik/altbauten-sind-besonders-gefragt-aus-mehr-als-1700-miet-wurden-eigentumswohnungen-d157905.html

Aus der Rubrik “Studien”:

zdf.de am 18.04.2018: Studie von Immobilienverbänden – Baukindergeld hilft nur wenigen

Viele Menschen wünschen sich ein Leben in den eigenen vier Wänden. Kann das geplante Baukindergeld dabei helfen?

Das geplante Baukindergeld wird die Eigentumsquote in Deutschland nach Einschätzung von Experten kaum erhöhen. Der Anteil der Haushalte mit Wohneigentum dürfte dadurch um höchstens 0,1 bis 0,2 Prozentpunkte steigen, sagt das Hannoveraner Pestel-Institut voraus, das in Berlin eine Studie im Auftrag von Immobilienverbänden vorstellte.

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/studie-von-immobilienverbaenden-baukindergeld-hilft-nur-wenigen-100.html

Aus der Rubrik “Studien”:

welt.de am 19.04.2018: Die Wunderwaffe der GroKo ist ein teurer Fehlschlag

Mit 1200 Euro pro Kind sollen Familien beim Immobilienkauf unterstützt werden. Doch die milliardenschwere Förderung könnte sich als nutzlos erweisen, zeigt eine Studie.

Sie kostet den Steuerzahler schätzungsweise vier Milliarden Euro.

Und: Sie ist weitgehend nutzlos. Das sagen fast alle Ökonomen, die sich mit dem Wohnungsmarkt beschäftigen, schon seit Monaten. Jetzt aber wurde erstmals durchgerechnet, wen das Baukindergeld tatsächlich erreichen dürfte und wem es helfen könnte, von einer Miet- in eine Eigentumswohnung zu wechseln. Das Hannoveraner Pestel-Institut hat im Auftrag von Immobilienverbänden die Effekte des Baukindergelds untersucht und kommt zu dem Ergebnis: Der Anteil der Haushalte mit Wohneigentum dürfte um lediglich 0,1 bis 0,2 Prozentpunkte steigen.

https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article175580861/Wohneigentum-So-nutzlos-ist-das-Baukindergeld.html?wtmc=socialmedia.twitter.shared.web

Aus der Rubrik “Mietenentwicklung”:

Spandauer Volksblatt am 17.04.2018: Mieten in Spandau in 5 Jahren um 42 % gestiegen

Die Mieten für Wohnungen und Häuser sind in Spandau seit 2012 um 42 % in die Höhe geschnellt, das zeigt der Marktbericht Berlin von immowelt.de

2017 zahlen Spandauer im Median 8,50 € pro Quadratmeter. 5 Jahre zuvor waren es noch 6,00 €.

Im Durchschnitt müssen Mieter in Berlin gar 51 % mehr bezahlen als 2012. Der Quadratmeterpreis ist inzwischen über die 10-Euro-Marke gesprungen. 2017 zahlen Berliner im Median 10,40 € pro Quadratmeter. 5 Jahre zuvor waren es noch 6,90 €.

http://www.berliner-woche.de/falkenhagener-feld/bauen/mieten-in-spandau-in-5-jahren-um-42-gestiegen-d157107.html

Aus der Rubrik “Wohnungsneubau”:

DER TAGESSPIEGEL am 16.04.2018: Wohnungen bei Lidl – Discounter stocken auf

In Berlin könnten auf den Flächen von Super- und Baumärkten bis zu 30 000 Wohnungen entstehen.

Die Verwaltung von Wohnungsbeständen gehörte bisher nicht zum originären Geschäft von Lebensmitteldiscountern und Baumärkten. Das ändert sich jetzt. Nach Aldi und Rewe kündigte nun auch Lidl auf Anfrage des Tagesspiegels den Bau von kombinierten Wohn- und Geschäftshäusern in der Hauptstadt an. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen findet: Lidl lohnt sich. Ja, derartige Projekte sollen sogar vorangetrieben werden, um dem Wohnungsmangel etwas entgegenzusetzen.

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/immobilien/wohnungen-bei-lidl-discounter-stocken-auf/21170964.html