Archiv der Kategorie: Verschiedenes

Aus der Rubrik “Mieterproteste”:


rbb24.de am 14.04.2018: Weit mehr Teilnehmer als erwartet
 – Großdemonstration gegen Berliner “Mietenwahnsinn” 

In Berlin sorgen die Mietsteigerungen für immer neue Höchstmarken. Viele sind in Sorge, wie lange sie sich ihre Wohnung noch leisten können. Mehr als 15.000 Menschen protestierten am 14.04.2018 gegen Verdrängung und für ein klares Gegensteuern der Politik.

Franziska Schulte, Sprecherin des Bündnisses, das die Demo organisiert, sagte am 14.04.2018 im rbb: “Die Mietpreisbremse muss geschärft werden, die Ausnahmen dort müssen ausgesetzt werden, es muss Bußgelder für Vermieter geben, die sich nicht an die Mietpreisbremse halten.” Außerdem müsse die Umlage auf die Mieter bei Modernisierungen drastisch reduziert oder abgeschafft werden. Investitionen sollten nicht an die Mietzahlungen der Mieter gekoppelt sein.

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2018/04/berlin-demonstration-mieten-wohnraum.html

Aus der Rubrik “Studien”:

Berliner Morgenpost am 10.04.2018: Studie – In Berlin fehlen 310.000 bezahlbare Wohnungen
In Berlin fehlen hunderttausende bezahlbare Wohnungen. Besonders groß ist der Mangel bei Single-Appartments.

Berlin hat ein Problem, das es mit 76 deutschen Großstädten teilt. 1,9 Millionen bezahlbare Wohnungen fehlen in Deutschland. Zu diesen Ergebnissen kommt eine am Montag veröffentlichte Studie von Stadtsoziologen der Humboldt-Universität Berlin und der Goethe-Universität Frankfurt im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Demnach fehlen in Berlin mit rund 310.000 bundesweit die meisten bezahlbaren Wohnungen, darunter vor allem rund 217.000 Apartments mit weniger als 45 Quadratmetern für Einpersonenhaushalte.

“Wir haben nun untersucht, wieviel tatsächlich leistbare Wohnungen im Bestand jetzt schon fehlen”, erklärt der Berliner Stadtsoziologe Andrej Holm.

https://www.morgenpost.de/berlin/article213968067/In-Berlin-fehlen-310-000-bezahlbare-Wohnungen.html

Aus der Rubrik “Mieterproteste”:

ZITTY am 10.04.2018: Die Demo am 14.4. – WIDERSETZEN – »Berlin ist noch zu retten!«

Eine Demo, 188 Gruppen – von Mieterinitiativen über Gewerkschaften bis zum Türkischen Bund. So vielstimmig war der Protest gegen den Mietenwahnsinn in Berlin noch nie. Die neue Solidarität kann die Zukunft der Stadt verändern.

Berlin hat ein Problem. Die Stadt wird verkauft und die Anlage muss sich rentieren. Die Mieten steigen, und je mehr Profit winkt, desto aggressiver agieren Vermieter, um Altmieter loszuwerden. „Der Druck auf den Wohnungsmarkt ist extrem“, sagt Reiner Wild, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins. Vermieter locken, drohen, lassen Häuser verfallen, stellen Gas und Wasser ab. Nachbarschaften werden auseinandergerissen, die Bevölkerung im S-Bahn-Ring wird ausgetauscht. Rund 7.000 Zwangsräumungen gibt es in Berlin im Jahr. Das Spiel namens Ausverkauf ist alt, es begann in den Neunzigern und geht auf seine Endphase zu. Doch jetzt ist etwas neu daran: Der Widerstand ­feiert Erfolge.

Aus der Rubrik “Mieterproteste”:

DER TAGESSPIEGEL am 09.04.2018: Wohnen in Berlin – Demo gegen „Mietenwahnsinn“

182 Initiativen und Organisationen rufen zur Demonstration am Samstag gegen steigende Mieten auf. Die Veranstalter rechnen mit über 4000 Teilnehmenden.

Insgesamt 182 Initiativen und Organisationen sind dabei, sie rechnen mit über 4000 Teilnehmern: Bündnisse von Künstlern, Gewerbetreibenden, Migranten, Eltern und deren Kitas, Erzieher, deren Jugendclubs von Schließung bedroht sind, Mieter und andere Berliner – sie alle demonstrieren an diesem Sonnabend „Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn“.

Die Demonstration startet am Samstag, den 14. April, um 14 Uhr am Potsdamer Platz. Die Route führt über Leipziger Straße, Mauerstraße, Friedrichsstraße, Hedemannstraße, Wilhelmstraße, Mehringdamm, Obentrautstraße, Großbeerenstraße, Yorckstraße bis zur Goebenstraße.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnen-in-berlin-demo-gegen-mietenwahnsinn/21156652.html

Aus der Rubrik “Mieterproteste”:

INFOradio am 09.04.2018: Kampf gegen steigende Mieten in Berlin

Mietenwahnsinn widersetzen“, das ist das Motto einer Demonstration am kommenden Wochenende. Aufgerufen dazu hat ein Bündnis von mehr als 180 Berliner Bürgerinitiativen und Vereinen. Die Mitglieder setzen sich gegen Verdrängung, Zwangsräumung und für soziales Wohnen ein. Zum ersten Mal sind so viele vereint, sagen sie.

https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/wirtschaft_aktuell/201804/226242.html

Aus der Rubrik “Mieterproteste”:

Berliner Zeitung am 07.04.2018: Mietendemo in Berlin – “Wer mit Immobilien handelt, handelt mit Menschen”

Unter dem Aufruf “Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn” stehen zurzeit die Namen von kapp 170 Berliner Initiativen, Gruppen und Verbänden. Selbstverwaltete Hausprojekte sind ebenso vertreten wie Mieter-, Sozial- und Berufsverbände.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/mietendemo-in-berlin–wer-mit-immobilien-handelt–handelt-mit-menschen–29978614

Aus der Rubrik “Mieterproteste”:

Berliner Morgenpost am 08.04.2018 –  Steigende Mieten: 170 Initiativen rufen zur Großdemo auf

Mehr als 170 Initiativen und Gewerkschaften rufen zu einer Kundgebung gegen steigende Mieten am nächsten Sonnabend auf.

Berlin erwartet in der kommenden Woche die wohl größte Demonstration gegen steigende Mieten und Wohnspekulation. Mehr als 170 Initiativen, Vereine und Verbände rufen zu einer Kundgebung am kommenden Sonnabend, 14. April, auf. Die Demonstration startet um 14 Uhr am Potsdamer Platz, führt durch Mitte und Kreuzberg und endet in der Schöneberger Goebenstraße. Die Demonstration wird durch Aktionstage an verschiedenen Orten der Stadt in der Woche vorbereitet.

https://www.morgenpost.de/berlin/article213949593/Steigende-Mieten-170-Initiativen-rufen-zur-Grossdemo-auf.html

Aus der Rubrik “Mieterproteste”:

deutschlandfunkkultur.de am 04.04.2018: Protest gegen “Deutsche Wohnen” in Berlin – Wie Modernisierungen die Mieten in die Höhe treiben

Die “Deutsche Wohnen” wolle sie ausquetschen wie Zitronen, klagen Mieter über Berlins größtes privates Wohnungsunternehmen. Und während der Konzern einen Milliardengewinn einfährt, bangen Mieter um den Verbleib in ihrem Kiez.

http://www.deutschlandfunkkultur.de/protest-gegen-deutsche-wohnen-in-berlin-wie.1001.de.html?dram:article_id=414665

Aus der Rubrik “Gesundheitspolitik”:

Berliner Abendblatt am 04.04.2018: 4.500 Wohnungen in Mitte unter Asbest-Verdacht

Wenn Asbest in die Atemwege gelangt, dann ist dies hochgefährlich. Deshalb ist die Verwendung des Minerals im Bau seit 1993 verboten. Trotzdem gibt es im öffentlichen Wohnungsbau des Bezirks Mitte noch knapp 4.500 Wohnungen, in denen die Substanz vorkommen könnte, berlinweit ein Vielfaches davon. Das Berliner Abgeordnetenhaus hat deshalb im März den Senat aufgefordert, eine Strategie zum asbestfreien Wohnen in Berlin zu erarbeiten.

Die Zahlen stammen von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und wurden auf Anfrage des Abgeordneten Andreas Otto (Grüne) genannt.

Das Berliner Abgeordnetenhaus hat den Senat nun aufgefordert, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. So soll im Rahmen einer Strategie eine Erfassung von aktuell und in der Vergangenheit betroffenen Gebäuden erstellt werden. Außerdem sollen Beratungsangebote für Eigentümer auf die Beine gestellt und eine zentrale Auskunfts- und Beratungsstelle auch für Mieter eröffnet werden.

http://www.abendblatt-berlin.de/2018/04/04/4-500-wohnungen-unter-asbest-verdacht/