Archiv der Kategorie: Verschiedenes

Aus der Rubrik “Wohnungsbau”:

DER TAGESSPIEGEL am 05.03.2018: Sozialwohnungen – Bau hinkt Bedarf hoffnungslos hinterher

Rund 6500 Sozialwohnungen wurden seit 2014 in Berlin bewilligt – und nur 825 fertiggestellt.

Und wie viele der roundabout seit 2014 „bewilligten“ 6500 Sozialwohnungen sind bis 2018 nun tatsächlich fertiggestellt worden? IBB-Pressesprecher Uwe Sachs hat die Zahl parat: 825.

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/immobilien/sozialwohnungen-bau-hinkt-bedarf-hoffnungslos-hinterher/21023926.html

Aus der Rubrik “Wohnungsbau”:

Kritik an Planungen für Blankenburger Süden in Berlin-Pankow – “Dieses Großbauprojekt entsetzt”

rbb24.de am 05.03.2018: 10.000 anstatt der ursprünglich geplanten 6.000 Wohnungen: Dass im Areal Blankenburger Süden in Berlin-Pankow nun fast doppelt so viel gebaut werden soll wie geplant, stößt bei Anwohnern und Politikern auf Protest.

Die Reaktionen sind nahezu einhellig. Nicht nur bei der Auftaktveranstaltung für das  Bau-Projekt Blankenburger Süden am Samstag, auch online beim Senats-Dialog-Forum “Mein Berlin” schlagen die Wellen hoch: “Dieses Großbauprojekt entsetzt. Es ist weder nachhaltig, noch innovativ, noch zukunftsweisend”, heißt es dort. Oder einfach nur: “Schämt euch in Grund und Boden.”

Statt bis zu 6.000 Wohnungen, von denen seit etwa zwei Jahren die Rede ist, sollen in Berlin-Pankow nun 10.000 Wohnungen entstehen. Zu diesem Planungsstand für das Areal im Nordosten Berlins wurden rund 700 Interessierte bei der ersten öffentlichen Bürgerversammlung informiert. Bislang war man nur von etwa der Hälfte der Bebauung ausgegangen.

 

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2018/03/bebauungsplaene-blankenburger-sueden-pankow-reaktionen-.html

Aus der Rubrik “Wohnungsneubau”:

Berliner Morgenpost am 05.03.2018: Neubauten – Plötzlich 10.000 Wohnungen für den Acker in Pankow

Die Bauverwaltung plant im Blankenburger Süden nun doppelt so viele Wohnungen. Die Bürger sind überrascht, SPD kündigt Widerstand an.

Bisher musste sich Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher stets gegen Vorwürfe wehren, ihre Wohnungsbaupläne seien nicht ambitioniert genug. Jetzt aber haben die Planer aus ihrem Haus das Gegenteil dessen getan, was der Linke-Politikerin sonst vorgehalten wird. Sie haben das Wohnungsbau-Potenzial in einem der größten Neubaugebiete der Stadt mal eben fast verdoppelt. Im Blankenburger Süden in Pankow sollen statt der bisher kommunizierten 5000 bis 6000 nun eher 10.000 Wohnungen entstehen.

https://www.morgenpost.de/berlin/article213622437/Ploetzlich-10-000-Wohnungen-fuer-den-Acker-in-Pankow.html

Aus der Rubrik “Wohnungsneubau”:

DER TAGESSPIEGEL am 05.03.2018: Wohnraum in der Hauptstadt – Wo steht Berlin bei der Wohnungspolitik?

Die Berliner Koalition hat den Wohnungsbau zu einem Schwerpunkt erklärt. Doch die Bausenatorin und der Regierende Bürgermeister verfolgen nicht dieselbe Linie. Ein Überblick.

Rund 37.000 Wohnungen sollen in folgenden Quartieren entstehen: Blankenburger Süden, etwa 70 Hektar, Buch, rund 54 Hektar, Buckower Felder, etwa 10 Hektar, Wasserstadt Oberhavel, etwa 76 Hektar, Gartenfeld, rund 34 Hektar, und Europacity/Lehrter Straße als einziges echtes Innenstadtgebiet mit circa 44 Hektar.

Mit dem Ankauf von Wohnungen, der Ausübung des Vorkaufsrechts und der neuen Sozialmiete, bei der sich die Miethöhe nach dem Einkommen richtet, will die Koalition erreichen, dass auch einkommensschwache Familien gute Wohnungen bekommen und sie sich auch leisten können.

Das soll einmal über die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften erreicht werden, zudem über Genossenschaften und „innovative Wohnprojekte“. Privaten Investoren macht Lompscher das Leben eher schwer. Private Bauvorhaben müssen laut Koalitionsvertrag zukünftig eine „höhere Sozialrendite“ durch Schaffung von neuen, bezahlbaren Wohnungen, Kita- und Schulplätzen sowie Grünflächen leisten.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnraum-in-der-hauptstadt-wo-steht-berlin-bei-der-wohnungspolitik/21030750.html

Aus der Rubrik “Stadtentwicklungspolitik”:

rbb24.de am 01.03.2018: Steigende Mieten – Mitte will Kurfürstenstraße zum Milieuschutzgebiet erklären 

Die Gleichzeitigkeit von Straßenstrich und millionenschweren Penthousewohnungen ist kaum irgendwo in Berlin krasser zu bestaunen als an der Kurfürstenstraße. Damit die angestammte Bevökerung nicht komplett verdrängt wird, zieht Mitte jetzt die Notbremse.

Der Berliner Bezirk Mitte will den Bereich rund um die Kurfürstenstraße im Stadtteil Tiergarten zum Milieuschutzgebiet erklären.

Der stellvertretende Bezirksbürgermeister Ephraim Gothe (SPD) sagte im Inforadio vom rbb, man habe bereits mit den Vorarbeiten für ein entsprechendes Gutachten begonnen. Milieuschutzgebiete sollen verhindern, dass die angestammte Bevölkerung verdrängt wird. Unter anderem gibt es dort Auflagen für die Modernisierung von Wohnungen, um Mieterhöhungen zu begrenzen, erklärte Gothe.

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2018/03/kurfuerstenstrasse-milieuschutzgebiet-berlin-mieten-mitte.html

Aus der Rubrik “Stadtentwicklung”:

Berliner Morgenpost am 28.02.2018: Wilmersdorf – Bürgerinitative kämpft für Milieuschutz

Eine Bürgerinitiative sammelt Unterschriften für ein neues Milieuschutzgebiet am Fasanenplatz. Der Stadtrat sieht das positiv.

Vier Zonen umfasst der Planungsraum: Schaperstraße, Ludwigkirchplatz, Prager Platz und Nikolsburger Platz. Grob umrissen, decken die vier Zonen das Gebiet zwischen Lietzenburger Straße im Norden, Sächsischer Straße im Westen, Bamberger Straße im Osten sowie Berliner Straße im Süden ab.

Charlottenburg-Wilmersdorfs Baustadtrat Oliver Schruoffeneger (Grüne) befürwortet die Initiative: “Wir wollten bis zu den Sommerferien sowieso ein Grobscreening machen und klären, wo in Bezirk weitere Milieuschutzgebiete ausgewiesen werden können.” Geklärt werde dann auch, ob die von der BI geforderten Gebietszuschnitte so funktionierten. “Wenn es in einer Straße beispielsweise viele städtische Wohnungen gibt, ist es schwierig, da Verdrängungsdruck nachzuweisen”, so der Stadtrat.

https://www.morgenpost.de/berlin/article213569821/Buergerinitative-kaempft-fuer-Milieuschutz.html

Aus der Rubrik “Immobiliensteuerpolitk”:

Monitor am 22.02.2018 – Spekulanten bevorzugt: Politik blockiert “Bodenwertsteuer”

Mehr als 20.000 Euro pro Quadratmeter – in Ballungszentren wie München keine Seltenheit mehr. Grund und Boden werden immer teurer, und damit steigen auch die Mieten. Einer der Gründe: Spekulanten lassen viele Grundstücke unbebaut, weil sie auf noch höhere Gewinne in der Zukunft setzen. Das aktuelle Steuersystem hilft ihnen dabei. Ein breites Bündnis aus Wirtschaft, Gewerkschaften und Umweltverbänden fordert deshalb einen Systemwechsel. Mit einer “Bodenwertsteuer” sollen Spekulanten stärker belastet werden. Sie wäre schnell umzusetzen und sozial gerechter. Doch die Politik mauert.

http://www.ardmediathek.de/tv/Monitor/Spekulanten-bevorzugt-Politik-blockiert/Das-Erste/Video?bcastId=438224&documentId=50285838

Aus der Rubrik “Mietenentwicklung”:


Berliner Morgenpost am 16.02.2018: 
Berlin muss mehr für bezahlbare Mieten tun

Die Mieten in Berlin steigen immer weiter. Der rot-rot-grüne Senat muss endlich beherzter gegensteuern, sagt Isabell Jürgens.

Statt auf nunmehr hohem Niveau zu stagnieren, wie vorausgesagt, sind die Mieten in den vergangenen zwölf Monaten sogar noch deutlich schneller gestiegen als im Jahr 2016. Nun also müssen Wohnungssuchende in Berlin mit einer Durchschnittsmiete um die zehn Euro rechnen – wenn sie überhaupt eine Wohnung ergattern können.

Da Mietrecht im wesentlichen Bundesrecht ist, ist es zwar richtig, dass nun zunächst die neue Bundesregierung handeln und Schlupflöcher für Mietwucher schließen muss. Aber auch der rot-rot-grüne Senat muss endlich beherzter gegensteuern – indem er Bauland schneller ausweist, und zwar auch dann, wenn die eigene Wählerklientel und Bezirksfürsten gegen Bauvorhaben in ihren Kiezen Sturm laufen.

https://www.morgenpost.de/meinung/article213454651/Berlin-muss-mehr-fuer-bezahlbare-Mieten-tun.html

Aus der Rubrik “Mietenentwicklung”:


Berliner Morgenpost am 16.02.2018: 
Mieten in Berlin – Elf bis zwölf Euro kostet jetzt der Quadratmeter in Berlin

In den Berliner Innenstadtbezirken sind die Mieten deutlich gestiegen. Und die Preise gehen weiter nach oben.

Wer in Berlin eine neue Wohnung sucht, muss sich nunmehr auf zehn Euro kalt je Quadratmeter einstellen. In den begehrten Innenstadtbezirken Charlottenburg-Wilmersdorf (11,23 Euro), Mitte (11,83 Euro) und Friedrichshain-Kreuzberg (11,91 Euro) müssen sich Wohnungssuchende sogar auf Mietforderungen zwischen elf und zwölf Euro einstellen, wie aus dem Immobilienmarktbericht der Bank Berlin Hyp und des Maklerhauses CBRE hervorgeht. Und ein Ende des Preisanstiegs ist nicht in Sicht, sind sich Experten aus der Immobilienbranche einig.

https://www.morgenpost.de/berlin/article213453795/Elf-bis-zwoelf-Euro-pro-Quadratmeter-in-Berlin.html

Aus der Rubrik “Mietenentwicklung”:


Berliner Morgenpost am 15.02.2018: Wohnmarktreport 2018 – Kein Ende in Sicht: Mieten in Berlin steigen immer weiter

Die Miet- und Kaufpreise in Berlin schnellen ungebrochen in die Höhe. Die Tendenz ist weiter steigend.

Besonders tief in die Tasche greifen musste, wer in den drei Innenstadtbezirken Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte eine Wohnung anmieten wollte. In diesen Bezirken lag die durchschnittliche Angebotsmiete sogar über elf Euro. Und lediglich in vier Bezirken, die allesamt am Stadtrand liegen, fanden Interessenten im Jahr 2017 noch Angebotspreise, die im Median unter neun Euro lagen. Dennoch stiegen gerade in Marzahn-Hellersdorf (7,34 Euro je Qua­dratmeter und Monat), Spandau (7,95 Euro), Reinickendorf (8,32 Euro) und Treptow-Köpenick (8,98 Euro) die prozentualen Änderungen gegenüber dem Vorjahr mit einem Plus von 9,1 bis 10,6 Prozent besonders stark.