Archiv der Kategorie: Verschiedenes

Aus der Rubrik “Wohnungsbau”:

DER TAGESSPIEGEL am 09.11.2017: Wohnungsnot in der Hauptstadt – Dachausbau in Berlin erfolgreich ausgebremst

Eine neue Richtlinie erschwert den privaten Dachausbau. Die Anträge sind zurückgegangen. Die Zahl der Baugenehmigungen steigt aber insgesamt.

Pläne für den Bau von 17.817 Wohnungen haben Senat und Bezirke in den ersten neun Monaten dieses Jahres genehmigt, gut fünf Prozent mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres. Der Zuwachs wäre aber noch viel höher gewesen, wenn der Ausbau von Dachgeschossen nicht ausgebremst worden wäre. Doch hier meldet das Amt für Statistik einen Rückgang der Baugenehmigungen um knapp ein Viertel: Nur noch 2.227 neue Wohnungen direkt unter dem Berliner Himmel wurden genehmigt.

In Mitte wird am meisten gebaut, am wenigsten in Spandau

Eine Ursache dafür ist Experten zufolge eine neue Richtlinie des Senats, die den Ausbau von Dachgeschossen durch private, nicht durch Sozialmieten gebundene Projekte erschwert: Diese sollen nicht mehr durch kulante Regelungen etwa beim Beschnitt von Straßenbäumen oder bei den Rettungswegen erleichtert werden.

Unterm Strich steht trotzdem ein Anstieg der Baugenehmigungen stadtweit, wobei vor allem Wohnhausprojekte in den Bezirken Mitte (3543 Wohnungen), Treptow-Köpenick (2709) und Marzahn-Hellersdorf (1983) beigetragen haben. Den schwächsten Einsatz im Kampf gegen die Wohnungsnot in Berlin zeigten die Bezirke Spandau, wo nur 379 neue Wohnungen genehmigt wurden, Tempelhof-Schöneberg (546) sowie Steglitz-Zehlendorf (696).

http://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnungsnot-in-der-hauptstadt-dachausbau-in-berlin-erfolgreich-ausgebremst/20564528.html

Aus der Rubrik “Wohnungsbau”:

Berliner Morgenpost am 10.11.2017: 17.000 neue Wohnungen genehmigt
Anstieg von Januar bis September 2017 besonders in Mitte und Treptow-Köpenick

Von Januar bis September 2017 jedenfalls stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,1 Prozent auf 17.817, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am 09.11.2017 mitteilte.

Wie schon in den Vorjahren ist die Anzahl der von den jeweiligen Bauämtern ausgestellten Baugenehmigungen für Wohnungen sehr ungleich über die zwölf Berliner Bezirke verteilt. Die meisten Baugenehmigungen haben die Bezirke Mitte (3543 Wohnungen) und Treptow-Köpenick (2709) erteilt. Die wenigsten stellten die Ämter in Spandau (379) und Tempelhof-Schöneberg (546 Wohnungen) aus.

https://www.morgenpost.de/berlin/article212497003/17-000-neue-Wohnungen-genehmigt.html

Aus der Rubrik “Steuerpolitik”:

Immobilien-zeitung.de am 09.11.2017: Grüne wollen Jamaika ohne Share-Deals

Die Grünen setzen das Thema Share-Deals auf die Tagesordnung bei den Jamaika-Verhandlungen. Ziel sei es, das Ende der Befreiung von der Grunderwerbsteuer bei großen Immobilienverkäufen in Form von Share-Deals im Koalitionsvertrag festzuschreiben. Streit droht hier vor allem mit der FDP.

“Die Paradise Paper-Enthüllungen über die Steuertricks der Investmentgesellschaft Phoenix Spree zeigen erneut, dass Share-Deals auf die Tagesordnung gehören”, sagte Lisa Paus, Finanzexpertin der grünen Bundestagsfraktion, auf Anfrage der Immobilien Zeitung. “Das Beispiel veranschaulicht, wie die 95%-Regelung durch Scheinfirmen unterlaufen wird.”

http://www.immobilien-zeitung.de/1000048218/gruene-wollen-jamaika-ohne-share-deals?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter

Aus der Rubrik “Steuerpolitik”:

Berliner Morgenpost am 08.11.2017: “Paradise Papers” – So bereichern sich ausländische Investoren in Berlin

Mit Steuerschlupflöchern bereichern sich ausländische Investoren auf dem Berliner Immobilienmarkt. Der finanzielle Schaden ist enorm.

Insgesamt, beklagte Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) am 07.11.2017 gegenüber der Berliner Morgenpost, gehe Berlin jährlich ein dreistelliger Millionenbetrag durch Share Deals verloren. Der Senator sieht Handlungsbedarf – und hofft auf externe Unterstützung. Die Finanzminister der Länder haben zwei Gutachten in Auftrag gegeben. Sie sollen klären, wie sich Schlupflöcher wie Share Deals schließen lassen.

Markus Gruhn, Landesvorsitzender des Rings Deutscher Makler (RDM) in Berlin-Brandenburg, sieht die Schuld ganz klar in der Politik. “Ich fordere seit mehr als zehn Jahren, diese Gesetzeslücke zu schließen. Es ist unglaublich, wie lange es dauert, bis die Politik sich bewegt.” Steuerfreie Deals wie beim Verkauf des Sony Centers hätten schon lange unterbunden werden können.

https://www.morgenpost.de/berlin/article212474239/So-bereichern-sich-auslaendische-Investoren-in-Berlins.html

Aus der Rubrik “Verbraucherstudien”:

Berliner Morgenpost am 08.11.2017: Wohnungsmangel – Studie: Vielen Berliner Senioren sind ihre Wohnungen zu groß

Könnten Senioren in kleinere Wohnungen ziehen, würden über 200.000 große Wohnungen in Berlin frei. Die werden händeringend gesucht.

Die gute Nachricht zuerst: Berlins Senioren sind mit ihrer Wohnsituation sehr zufrieden. Die nicht ganz so gute Nachricht: Noch zufriedener wären sie, wenn ihre Wohnung kleiner wäre – im Durchschnitt 23 Quadratmeter. Könnten sie ihrem Wunsch folgen und in eine kleinere Wohnung ziehen, könnten hochgerechnet mehr als 200.000 Wohnungen ab 100 Quadratmeter in Berlin frei werden – Wohnungen, die insbesondere junge Familien in der Hauptstadt dringend brauchen.

https://www.morgenpost.de/berlin/article212473965/Studie-Vielen-Berliner-Senioren-sind-ihre-Wohnungen-zu-gross.html

Aus der Rubrik “Prognosen”:

Frankfurter Allgemeine am 08.11.2017 – Prognose Heizkosten steigen wieder

Heizen dürfte für deutsche Haushalte nach Jahren sinkender Preise wieder teurer werden. Wer mit Öl heizt, muss mit zehn Prozent Mehrkosten für 2017 rechnen, wie der Deutsche Mieterbund und die Beratungsgesellschaft co2online am 08.11.2017 mitteilten. Auch bei Erdgas und Fernwärme seien Steigerungen zu erwarten.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/mieten-und-wohnen/prognose-heizkosten-steigen-wieder-15282951.html

 

Aus der Rubrik “Immobilienspekulation”:

spiegel.de am 06.11.2017: Immobilienspekulanten in Berlin – Die Entmieter

Das Geschäftsmodell ist so lukrativ wie zynisch: Mietshäuser kaufen, Bewohner verdrängen und die Wohnungen dann zum Verkauf anbieten. Besonders erfolgreich betreibt das eine süddeutsche Firmengruppe in Berlin. Der Widerstand wächst.

Zusammengefasst: Die steigenden Immobilienpreise locken vor allem in Berlin auch Spekulanten an: Investoren, die ganze Mietshäuser kaufen und dann die Mieter zum Auszug drängen – mit Geld, Abmahnungen oder schlichter Zermürbungstaktik. Dann werden die Wohnungen zum Verkauf angeboten. Die möglichen Gewinne sind enorm. Zwar versucht die Politik, diese Praktiken zu verhindern, aber die Gesetze haben viel zu große Schlupflöcher. Gegen eine Familie, die seit Jahren mit Krediten einer bayerischen Sparkasse Häuser in Berlin kauft, regt sich jetzt Widerstand – von mehr als 100 Mietern, unterstützt von der Politik.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/berlin-wie-immobilienspekulanten-mieter-vertreiben-a-1176312.html

Aus der Rubrik ” Immobilienmarktentwicklung”:

rbb24.de am 07.11.2017: Immobilienmarkt – Investoren küren Berlin zum Immobilien-Mekka 

Die Zeit der Immobilienschnäppchen ist vorbei: Die Kaufpreise für Wohnungen in Berlin sind in fünf Jahren um satte 55 Prozent gestiegen. Trotzdem ist die Hauptstadt ungebrochen beliebtestes Ziel für Investoren aus der Immobilienbranche – europaweit.

Aus der Rubrik “Mietenentwicklung”:

Berliner Morgenpost am 07.11.2017: Nirgendwo steigen die Mieten stärker als in Berlin

Investitionskosten sind niedrig und Wachstumspotenzial groß

Die Mieten in Berlin werden in den kommenden drei bis fünf Jahren weiter massiv steigen. Das ist das Ergebnis einer Experten-Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Die Mietsteigerungen dürften demnach stärker ausfallen als in jeder anderen europäischen Stadt.

https://www.morgenpost.de/berlin/article212464251/Nirgendwo-steigen-die-Mieten-staerker-als-in-Berlin.html

Aus der Rubrik “Wohnungsbau”:

Berliner Morgenpost am 04.11.2017: Investitionsstau – In Berlin werden weiter zu wenige Wohnungen gebaut

Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen fordert vom Senat mehr Entschlossenheit bei der Umsetzung großer Bauvorhaben.

Für die nächsten zehn Jahre schätzt der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) den Investitionsbedarf allein in der Hauptstadt auf 50 Milliarden Euro. Der größte Bedarf entfalle dabei auf den Neubau von Wohnungen. Aber auch für die weitere energetische und altersgerechte Modernisierung des Bestandes seien erhebliche Mittel erforderlich, schätzt der Verband, der in der Region 355 Wohnungs- und Immobilienunternehmen vertritt.

https://www.morgenpost.de/berlin/article212436737/In-Berlin-werden-weiter-zu-wenige-Wohnungen-gebaut.html