Archiv der Kategorie: Verschiedenes

Aus der Rubrik “Liegenschaftspolitik”:


Berliner Zeitung am 30.10.2017: Baupolitik – Bund verkauft Grundstücke in Berlin trotz hohem Wohnungsbedarf

Das Bundesfinanzministerium hält trotz des wachsenden Bedarfs an Wohnraum für die Bundesbediensteten am geplanten Verkauf bundeseigener Flächen in Berlin fest.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/baupolitik-bund-verkauft-grundstuecke-in-berlin-trotz-hohem-wohnungsbedarf–28739336

Aus der Rubrik “Mietenentwicklung”:

Berliner Zeitung am 18.10.2017: Mietkosten – Wohnen in Berlin ist so teuer wie nirgendwo sonst im Osten

Wer in Berlin eine Wohnung sucht, sollte dafür im ersten Halbjahr 2017 im Schnitt eine Miete von 10,09 Euro pro Quadratmeter kalt bezahlen – rund ein Drittel mehr als noch vor fünf Jahren.

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/mietkosten-wohnen-in-berlin-ist-so-teuer-wie-nirgendwo-sonst-im-osten–28613694

Aus der Rubrik “Wohnungsneubau”:


DER TAGESSPIEGEL am 18.10.2017: Berlin-Spandau 
– 1000 Wohnungen: Das 220-Millionen-Euro-Projekt an der Havel

An der Parkstraße entsteht rund um die alten Speicher ein neuer Kiez. Es sind Wohnungen geplant, Lofts, Ateliers, eine Kita.

Seit Jahrzehnten gammeln die ehemaligen Speicher des Heeresverpflegungsamtes an der Parkstraße vor sich hin. Jetzt soll in die drei malerisch am Havelufer gelegenen, denkmalgeschützten Bauten, die zwischen 1939 und 1941 errichtet wurden, neues Leben einziehen. Sie werden der Mittelpunkt eines neues Quartiers mit rund 1000 Wohnungen. Rund 220 Millionen Euro will die Buwog-Gruppe hier investieren. Ein weiteres Wohnungsbau-Großprojekt in Spandau.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/spandau/berlin-spandau-1000-wohnungen-das-220-millionen-euro-projekt-an-der-havel/20469812.html

Aus der Rubrik “Wohnungsneubau”:


DER TAGESSPIEGEL am 18.10.2017: Bauprojekte in Spandau 
– “Eine Milliarde wird in Spandau investiert”

Ein Investor aus Österreich verplant 220 Millionen Euro an der Havel. Und es ist längst nicht das einzige große Wohnungsprojekt am Westrand.

Es vergeht gefühlt keine Woche, in der in Spandau nicht irgendwo ein Baukran aufgestellt wird. Der neueste Riesendeal ist nach Tagesspiegel-Informationen dieser hier: Ein Investor aus Österreich – die Buwog-Gruppe – nimmt nicht weniger 220 Millionen Euro in die Hand und steckt das Geld in die Brache rund um die markanten Havel-Speicher, besser bekannt als „Heeresverpflegungsamt“ aus den 30er Jahren an der Parkstraße.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bauprojekte-in-spandau-eine-milliarde-wird-in-spandau-investiert/20467224.html

Aus der Rubrik “Stadtentwicklung”:

 

Berliner Morgenpost am 15.10.2017: Stadtentwicklung – Innenstadt zu voll: Berlins Außenbezirke boomen

Weil die Innenstadt voll ist, wird an den Rändern investiert und gebaut. Doch die Infrastruktur hält nicht Schritt.

Die Planer der Senatsverwaltung gehen davon aus, dass 80 Prozent der neuen Wohnungen außerhalb des S-Bahn-Rings entstehen werden. Denn nur hier gebe es große Flächen für komplett neue Wohngebiete.

Spandau gehört zu den künftigen Wachstumszonen

Zu den künftigen Wachstumszonen gehört Spandau. Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (SPD) rechnet mit dem Bau von mindestens 20.000 Wohnungen in seinem Bezirk, in dem bisher 240.000 Einwohnern leben. Das Bezirksamt habe 40 Bebauungspläne in Arbeit, die Mehrzahl für Wohnungsbau. Aber auch die Industrie im Bezirk investiert, so wie BMW. Das Unternehmen modernisiert und erweitert sein Motorradwerk für 100 Millionen Euro. “In den nächsten zehn Jahren werden in Spandau weit über eine Milliarde Euro allein in größeren Projekten verbaut”, sagte Kleebank der Berliner Morgenpost. Er fordert vom Senat vor allem eine bessere Verkehrsinfrastruktur, um die wachsende Zahl der Einwohner und der Berufspendler aus Brandenburg bewältigen zu können. Eine bessere Abstimmung mit dem Umland sei entscheidend: “Die Kleinstaaterei muss aufhören, wir müssen die Metropolregion als Ganzes betrachten”, sagte Kleebank.

https://www.morgenpost.de/berlin/article212236983/Innenstadt-zu-voll-Berlins-Aussenbezirke-boomen.html

Aus der Rubrik “Wohnungsneubau”:

Spandauer Volksblatt am 16.10.2017: Pepitahöfe in Hakenfelde – Vermietungsstart im Dezember

Wohnungssuchende können bereits jetzt unverbindlich Interesse an einer Wohnung in den Pepitahöfen in Hakenfelde anmelden.

Ab dem 07.10.2017 finden sich aktuelle Informationen zum Projektverlauf und die Möglichkeit der Vorerfassung als Interessent unter www.pepitahoefe.de. Kontakt kann unter vermietung@pepitahoefe.de oder telefonisch unter +49 (0) 30 2471 4444 aufgenommen werden.

Die ersten 312 Wohnungen sollen ab Dezember 2017 in die Vermietung gehen.

http://www.berliner-woche.de/falkenhagener-feld/bauen/pepitahoefe-in-hakenfelde-vermietungsstart-im-dezember-d135159.html

Aus der Rubrik “Stadtentwicklung”:

Berliner Morgenpost am 15.10.2017: Stadtentwicklung – Wie Berlins Wachstum die Außenbezirke verändert

Lange lag der Fokus der Berliner Stadtentwicklung auf der Innenstadt. Aber in der Mitte ist es eng geworden. Nun boomen die Ränder.

Zusätzliche Wohnungen und Gewerbebauten müssen im Außenbereich entstehen. “Das ist die logische Konsequenz davon, dass in der Innenstadt die Flächen begrenzt sind”, sagt Grit Schade, Chefin der Wohnungsbauleitstelle der Stadtentwicklungsverwaltung. 80 Prozent der vom Senat bis 2030 als möglich erachteten Wohnungen würden außerhalb des S-Bahnrings entstehen. Das wären deutlich über 100.000 Wohnungen. “Spandau, Pankow und Treptow-Köpenick haben das größte Potenzial für Wohnen und Gewerbe”, so die Planerin.

Allein in Spandau erwartet Bürgermeister Helmut Kleebank 20.000 neue Wohnungen. Gegen die jeweils 3000 bis 4000 Wohnungen, die in der Wasserstadt Oberhavel oder auf der Insel Gartenfeld in Siemensstadt geplant sind, nehmen sich die demnächst fertiggestellten Pepitahöfe in Hakenfelde mit ihren 1000 Wohnungen fast bescheiden aus. Die Anwohner finden das gut: “Neue Wohnungen brauchen wir ja”, sagt Otto Weber, der gegenüber der Baustelle an der Mertensstraße seinen Hund Gassi führt. “Die sind ja wohl auch noch bezahlbar”, so der Rentner.

https://www.morgenpost.de/berlin/article212236893/Wie-Berlins-Wachstum-die-Aussenbezirke-veraendert.html

Aus der Rubrik “Wohnungsgesellschaften”:

DER TAGESSPIEGEL am 09.10.2017: “Deutsche Wohnen” in Berlin – 110.000 Wohnungen, 110.000 Renditeobjekte

Die „Deutsche Wohnen“ ist in Berlin zur größten Wohnungsgesellschaft aufgestiegen – nicht zuletzt dank großzügiger Steuergeschenke.

Die „Deutsche Wohnen“ hat es geschafft: Sie ist in Europa in den Top5 der größten börsennotierten Immobiliengesellschaften. In Deutschland ist nur noch die „Vonovia“ größer. In Berlin nicht, wo der Forscher Heinz Bontrup in einer Studie im Auftrag der Linken-Fraktion der Deutschen Wohnen eine „marktmächtige Stellung“ bescheinigt – mit mehr als 110.000 Wohnungen in der Stadt.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/deutsche-wohnen-in-berlin-110-000-wohnungen-110-000-renditeobjekte/20425844.html

Aus der Rubrik “Wohnungsmarkt”:

DER TAGESSPIEGEL am 06.10.2017: Wohnungsnot in der Hauptstadt – Warum es in Berlin plötzlich weniger Sozialwohnungen gibt

Mitten in der Wohnungsnot schrumpft in Berlin ausgerechnet das Angebot an Sozialwohnungen. Wie kam es dazu? Fragen und Antworten zum Thema.

Doch mindestens bis zum Jahr 2025 sinkt der Bestand öffentlich geförderter Sozialwohnungen. Das verschärft die Wohnungsnot. Mehr als 130.000 Wohnungen zu bezahlbaren Mieten für Berliner Durchschnittsverdiener fehlen Experten zufolge in der Stadt – und jetzt schrumpft außerdem das Angebot von Sozialwohnungen. Dies geht aus einem Bericht der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für das Berliner Abgeordnetenhaus hervor. Die Entwicklung lässt sich bis zum Jahr 2025 nicht aufhalten und verschärft die Wohnungsnot.

Warum schrumpfte der Bestand an Sozialwohnungen zuletzt so schnell?

Weil viele Hauseigentümer das Zinstief am Kapitalmarkt nutzen. Sie zahlen ihre staatlich geförderten Darlehen vorzeitig zurück und ersetzen diese durch gewöhnliche Kredite von Geschäftsbanken. Mit der Rückzahlung der Staatskredite endet die Förderung, damit entfallen auch die Bindungen. Die Sozialwohnungen sind damit schlagartig ganz normale Wohnungen, und die Hauseigentümer können diese zur ortsüblichen Vergleichsmiete anbieten. Wegen der Wohnungsnot ist das verlockend, weil sie bei einer Neuvermietung ohne Investitionsaufwand mehr Miete einnehmen. Außerdem können die Eigentümer ihre Häuser sanieren und dürfen elf Prozent der Baukosten auf die Mieten aufschlagen, diese Umlage ist bei Sozialwohnungen nicht zulässig.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnungsnot-in-der-hauptstadt-warum-es-in-berlin-ploetzlich-weniger-sozialwohnungen-gibt/20419570.html