Berliner Zeitung am 04.10.2017: Kommentar – Bund und Länder müssen Share Deals verhindern
Es ist ein absolutes Ärgernis.
http://www.berliner-zeitung.de/politik/meinung/kommentar-bund-und-laender-muessen-share-deals-verhindern-28526358
Berliner Zeitung am 04.10.2017: Kommentar – Bund und Länder müssen Share Deals verhindern
Es ist ein absolutes Ärgernis.
http://www.berliner-zeitung.de/politik/meinung/kommentar-bund-und-laender-muessen-share-deals-verhindern-28526358
DER TAGESSPIEGEL am 05.10.2017: Stadtentwicklung – Berlin verliert weiter bezahlbare Wohnungen
Im vergangenen Jahr ist die soziale Bindung von knapp 9000 Wohnungen in Berlin gefallen. Bis 2025 wird das Angebot weiter schrumpfen. Der Neubau kommt nicht nach.
Die schlechten Nachrichten aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung reißen nicht ab. Die neueste Hiobsbotschaft trifft die Koalition ins Mark, denn sie besagt im Kern: Noch nie war Rot-Rot-Grün so weit entfernt von dem eigenen, im Koalitionsvertrag festgelegten Ziel, Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung zu schaffen und die soziale Mischung der Quartiere zu bewahren. Dazu bedarf es günstiger, öffentlich geförderter Wohnungen. Doch deren Zahl steigt nicht, sondern schrumpft in schwindelerregendem Tempo. Das könnte tausende Mieter in wirtschaftliche Not stürzen.
„Drei viel zu lange Jahre hat es gedauert, bis der Senat auf die Wohnungsnot reagiert hat, deshalb nimmt das Drama jetzt seinen Lauf“, sagt der Chef des Berliner Mietervereins Reiner Wild. Bereits im Jahr 2011 habe es deutliche Anzeichen für die Wohnungsnot in Berlin gegeben. Doch erst 2014 kam eine neue Förderung. Erst weitere zwei Jahre später wurden die ersten neuen Wohnungen fertig: 100 an der Zahl, im vergangenen Jahr.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/stadtentwicklung-berlin-verliert-weiter-bezahlbare-wohnungen/20413614.html
Berliner Morgenpost am 04.10.2017: Mein Berlin – Hohe Mieten, teure Wohnungen: Wie Berlin langsam unsexy wird
Gierige Immobilienheinis, Sanierung ohne Ende, politisches Versagen – Berlins Wohnungsmarkt nervt.
Der Berliner Wohnungsmarkt ist nichts anderes als eine Zumutung. Ich zum Beispiel bin Mitte 30. Meine Großeltern und meine Eltern waren in diesem Alter schon Eigentümer. Dass ich in Berlin irgendwann mal eine Immobilie besitze, ist ungefähr so wahrscheinlich wie, dass der Wedding tatsächlich mal angesagt sein wird. Es ist einfach alles viel zu teuer, wenn man halbwegs urban leben will. Berlin rühmte sich einst, arm, aber sexy zu sein.
n-tv.de am 02.10.2017: Plus 70 Prozent in Berlin – Preise für Studentenbuden explodieren
In Deutschlands Unistädten schießen die Preise für Studentenwohnungen in die Höhe – allen voran in Berlin.
Studenten müssen in Deutschland immer mehr Geld für Miete ausgeben. Um bis zu 70 Prozent seien die Durchschnittspreise seit 2010 vor allem in Groß- und Universitätsstädten bei Neuvermietungen für Studenten gestiegen, heißt es in einem Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln für die Deutsche Real Estate Funds Advisor, aus dem die Zeitungen der Funke Mediengruppe zitierten.
Den stärksten prozentualen Anstieg der Nettomietpreise seit 2010 verzeichnete demnach Berlin mit mehr als 70 Prozent – von etwa sechs auf elf Euro pro Quadratmeter.
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Preise-fuer-Studentenbuden-explodieren-article20062024.html
statista.com am 20.09.2017: Die steigenden Mieten in deutschen Großstädten

https://de.statista.com/infografik/11157/die-steigenden-mieten-in-deutschen-grossstaedten/
Heute vor genau drei Jahren wurde der AMV – Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e. V. als dynamische und progressive Alternative zu den bereits seit Jahren bestehenden etablierten Vereinen gegründet.
Wir blicken sehr positiv zurück, denn die Jahre wurden durch viele interessante Gespräche und Erlebnisse mit Mieterinnen und Mietern geprägt, die uns ihre Probleme erzählt und übertragen haben. Wir hatten viel Freude und so manchen Erfolg und sagen DANKE für das uns bisher entgegengebrachte Vertrauen.
Keine Angst: Wir wollen uns auf unseren ersten Erfolgen nicht ausruhen. Wir haben uns vielmehr für die nächsten Jahre noch höhere Ziele gesetzt und wollen unsere Arbeitsweise im Interesse unserer Mitglieder weiter optimieren.
RA Uwe Piper, 1. Vorsitzender
Ass. Marcel Eupen, 2. Vorsitzender + Pressesprecher
Roswitha Schiefelbein, Schriftführerin
Jean-Habib Gongbah, Migrationsbeauftragter
welt.de am 22.09.2017: Wohnkosten – Wenn die Miete fast die Hälfte des Einkommens frisst
Fast vier von zehn Mieterhaushalten in Deutschland müssen mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete ausgeben. Etwa jeder sechste Haushalt zahlt sogar mehr als 40 Prozent des Nettoeinkommens für die Bruttokaltmiete. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor. Die 30-Prozent-Marke gilt als kritisch, da insbesondere Familien mit kleinerem Einkommen sonst nicht genug Geld für den Alltag bleibt.
Berliner Zeitung am 18.09.2017 – ADO Properties kauft Wohnungen: Mieten könnten um bis zu 86 Prozent steigen
Wieder müssen Berliner Haushalte nach einer größeren Immobilien-Transaktion steigende Mieten befürchten.
rbb24.de am 19.09.2017: Trotz Deckelung in Berlin – Mieterverein klagt über “massive Welle” von Mieterhöhungen
Bei Neuvermietungen kassieren die Vermieter in Berlin mehr, als sie dürfen – das ist die Bilanz des Mietervereins vom Dienstag. Überhaupt würden sich viele Wohnungsbesitzer einen “kräftigen Schluck aus der Pulle” genehmigen, so Geschäftsführer Wild.
Der Berliner Mieterverein beklagt eine “massive Welle” von Mieterhöhungen in den vergangenen Monaten. Viele Vermieter hätten einen “kräftigen Schluck aus der Pulle” genommen, sagte Geschäftsführer Reiner Wild am Dienstag – und zwar auf Grundlage des im Mai vorgestellten neuen Mietspiegels 2017.
Der Berliner Mieterverein beklagt, dass nach Erscheinen des Mietspiegels 2017 teilweise massiv und auf breitem Fuß Mietpreise in die Höhe geschnellt sind. Das bestätigt nun auch eine Analyse des Mietervereins. Geschäftsführer Reiner Wild hinterfragt daher im Inforadio: “Taugt der Mietspiegel in dieser Form noch als Instrument zur Befriedung am Wohnungsmarkt?” Im aktuellen Wahlkampf spiele übrigens die Mietpolitik kaum eine Rolle, beklagt Wild – und fordert von der künftigen Bundesregierung deutliche Korrekturen für Mieter. Bislang stelle sich da die Union quer, sagt er.
https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/int/201709/19/164127.html