Archiv der Kategorie: Verschiedenes

Aus der Rubrik “Mieter- und Verbraucherstammtisch”:

Spandauer Volksblatt am 28.08.2017: AMV – Jubiläumsstammtisch steht vor der Tür

Der AMV – Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e.V. veranstaltet am 20.09.2017 seinen 25. Mieter- und Verbraucherstammtisch zu dem Thema „Meine Rechte als Patient“. Referieren wird Frau Dr. med. Britta Konradt, Rechtsanwältin und Ärztin, Fachanwältin für Medizinrecht.

Der AMV rief im Januar 2015 seinen Mieter- und Verbraucherstammtisch ins Leben, der jeweils am 3. Mittwoch eines Monats mit Ausnahme der Monate Juli, August und Dezember tagt, und zwar im Restaurant 1860 TSV Spandau, Tanzsportzentrum, Askanierring 150 in 13583 Berlin-Spandau.

Zwischen Januar 2015 und Juni 2017 haben bisher 24 Stammtische mit 402 Verbraucherinnen und Verbrauchern stattgefunden. Dies entspricht einem Schnitt von knapp 17 Teilnehmern pro Veranstaltung.

Kommentar des AMV

„Wir freuen uns, dass unser Mieter- und Verbraucherstammtisch von den Verbraucherinnen und Verbrauchern so gut angenommen worden ist“, sagte der 1. Vorsitzende des AMV, RA Uwe Piper. „Unser Ziel ist es, mit unserem Stammtisch in der heutigen Zeit stetiger Veränderungen eine erste Orientierung bei wichtigen Miet- und Verbraucherschutzproblemen geben zu können“, erläuterte Piper. „So versuchen wir, zeitlose Themen mit einem allgemeinen Wissens- und Nutzwert oder aktuelle Themen von Bedeutung auszuwählen“, ergänzte Piper. „Wir danken ausdrücklich allen bisherigen Referentinnen und Referenten für Ihren Einsatz und hoffen, auch in Zukunft mit unserem Stammtisch auf reges Interesse bei den Menschen zu treffen“, so Piper.

http://www.berliner-woche.de/falkenhagener-feld/bildung/amv-jubilaeumsstammtisch-steht-vor-der-tuer-d131723.html

Aus der Rubrik “Stadtentwicklung”:

DER TAGESSPIEGEL am 23.08.2017: Bausenatorin sucht Experten – Hochhausplan für Berlin verzögert sich

Der Stadtentwicklungsplan, der vorsieht, wo und wie hoch in Berlin Hochhäuser gebaut werden dürfen, wird wohl erst 2019 vorliegen.

Ein Entwicklungsplan, der den Bau von Hochhäusern in Berlin regelt, wird voraussichtlich erst Ende 2019 vorliegen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung braucht dafür die Hilfe externe Berater. Der Auftrag werde im Herbst 2017 europaweit ausgeschrieben, teilte Bausenatorin Katrin Lompscher dem Abgeordnetenhaus jetzt mit. Sie bedauerte die Verzögerung, denn das Parlament wollte eigentlich schon vor der Sommerpause dieses Jahres einen Bericht zum Hochhausplan sehen.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bausenatorin-sucht-experten-hochhausplan-fuer-berlin-verzoegert-sich/20224312.html

Aus der Rubrik “Mietenentwicklung”:

Berliner Zeitung am 18.08.2017: Neue Zahlen – Mieten steigen in Berlin um fast zehn Prozent

Wer im ersten Halbjahr 2017 eine Wohnung in Berlin mieten wollte, sollte dafür im Schnitt 9,95 Euro je Quadratmeter (kalt) zahlen – 9,7 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/neue-zahlen-mieten-steigen-in-berlin-um-fast-zehn-prozent-28191410

Aus der Rubrik “Berliner Wohnungsmarkt”:

welt.de am 11.08.2017: Berliner Wohnungsmarkt – „Dreckig wie Sau“, Staffelmiete, ein Bett im Flur für 200 Euro

Massenbesichtigungen mit 200 Leuten sind Normalität: Wer in Berlin nach einer bezahlbaren Wohnung sucht, erlebt absurde Situationen. Was Bewerber über sich ergehen lassen – und wie sie ihre Chancen verbessern.

„In Berlin gibt es nach wie vor zu wenig bezahlbaren Wohnraum“, sagt der Geschäftsführer des Berliner Mietervereins, Reiner Wild. „Die meisten Neubauten, die in Berlin entstehen, gehören zum höherpreisigen Segment.“ In ganz Deutschland seien im Jahr 2016 nur 25.000 Sozialwohnungen fertiggestellt worden, in Berlin waren es 108.

https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article167363768/Dreckig-wie-Sau-Staffelmiete-ein-Bett-im-Flur-fuer-200-Euro.html

Aus der Rubrik “Wohnungsneubau”:

sueddeutsche.de am 10.08.2017: Serielles Bauen – Neue Platte

Berlins sechs landeseigene Wohnungsbaugesellschaften wollen schneller und günstiger bauen. Sie haben dafür neue Konzepte für standardisierte Module entwickelt, mit denen sich alte Plattenbauten aufstocken lassen.

“Der Typus ‘Dachaufbauten’ hat mit der Möglichkeit, bestehende Quartiere vertikal weiterzuentwickeln, eine Sonderstellung”, sagt WBM-Geschäftsführer Jan Robert Kowalewski. “Aufstockung ist selbst in bestehenden innerstädtischen Quartieren in größerem Maßstab möglich.”

http://www.sueddeutsche.de/geld/serielles-bauen-neue-platte-1.3620894

Aus der Rubrik “Energiepolitik”:

GESOBAU am 01.08.2017: Mieterstromanlage stärkt soziale Energiewende in Berlin

Solaranlagen im Pankeviertel

Einen Monat nachdem der Deutsche Bundestag das „Gesetz zur Förderung von Mieterstrom und zur Änderung weiterer Vorschriften des Erneuerbare-Energien-Gesetzes“ verabschiedet hat, zeigten die GESOBAU AG und die Berliner Stadtwerke heute am Beispiel der Solaranlagen im Pankeviertel, wie Mieterstrom in Mietshäusern erfolgreich zum Einsatz kommen kann.

Auf 14 Dächern im Ortsteil Pankow sind 4.800 m² Solaranlagen installiert worden, die 1.120 GESOBAU-Haushalte kostengünstig mit rund 520.000 kWh Strom im Jahr versorgen. Damit werden rund 50 Prozent des Bedarfs mit klimafreundlichem Strom vom Dach gedeckt und 290 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Das neue Gesetz sieht eine staatliche Förderung vor, wenn Vermieter den lokal erzeugten Solarstrom vom eigenen oder einem benachbarten Dach direkt an die Bewohner weitergeben. Eine Verpflichtung zur Nutzung des Solarstroms besteht für die Bewohner nicht.

https://www.gesobau.de/unternehmen/presse/aktuelle-pressemitteilungen/artikel/mieterstromanlage-staerkt-soziale-energiewende-in-berlin/

Aus der Rubrik “Liegenschaftspolitik”:

DER TAGESSPIEGEL am 07.08.2017: Berlin-Friedrichshain – Senat und Deutsche Bahn streiten um Grundstück am Markgrafendamm

Die Bahn möchte ein Grundstück am Markgrafendamm an den Höchstbietenden verkaufen. Verhandlungen mit dem Bezirk sind gescheitert – nun könnte getrickst werden.

„Die Gespräche sind gescheitert, aber wir brauchen das Grundstück“, sagt der Baustadtrat des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg Florian Schmidt (Grüne). Das Interesse des Landes ist der Bahn zwar bekannt. Doch beim Konzern heißt es auf Anfrage: „Der Höchstbietende kommt zum Zug“. Die Deutsche Bahn sei „ein wirtschaftliches Unternehmen und handelt danach“.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-friedrichshain-senat-und-deutsche-bahn-streiten-um-grundstueck-am-markgrafendamm/20153546.html

Aus der Rubrik “Wohnsituation”:

zdf.de am 19.07.2017: Obdachlos trotz Arbeit – Versagt unsere Wohnungspolitik?

Die Zahl der Menschen ohne Wohnung wächst stetig. Von den über 330.000 Betroffenen leben mehr als 40.000 auf der Straße und gelten damit als obdachlos. Eine Zahl, die sich seit 2012 um mindestens 50 Prozent erhöht hat. Vor allem in den Städten werden Wohnungen immer teurer. Und immer mehr hart arbeitende Menschen bekommen Probleme, ihre Miete zu bezahlen. Dass es Menschen gibt wie Thomas Schulz, die 1100 Euro netto im Monat verdienen und trotzdem obdachlos sind, das hätte ich nicht erwartet. Er erzählt mir, dass es viele wie ihn gibt. Dass er auf der Straße immer wieder Leuten begegnet, die arbeiten gehen wie er. Ich frage mich, was da falsch läuft in unserem reichen Land.

https://www.zdf.de/politik/dunja-hayali/wohnungspolitik-obdachlos-trotz-arbeit-100.html

Aus der Rubrik “Wohnungsneubau”:

DER TAGESSPIEGEL am 25.07.2017: Gentrifizierung in Berlin – Schluss mit dem Stillstand im Wohnungsbau!

In Berlin kommen viele Projekte nur langsam voran, weil die Landespolitik unentschlossen handelt. Ein Gastbeitrag.

Andreas R. Becher ist Vorsitzender des Landesverbands Berlin beim Bund Deutscher Architekten (BDA)

Überall in der Stadt werden große Wohnungsbauprojekte gebremst, auf Eis gelegt oder gleich gestoppt. Bei vielen dieser Vorhaben handelt es sich nicht etwa um private Bauträger, die bei der Herstellung und Veräußerung von Eigentumswohnungen im durchaus gehobenen Preissegment Gewinne erzielen wollen. Nein, es geht vor allem um städtische Wohnungsbaugesellschaften, die Hunderte von Wohnungen nicht bauen dürfen, weil die Nachbarn protestieren. Die Landespolitik lässt nicht erkennen, dass sie die Realisierung dringend benötigter Sozialwohnungen unterstützt, sondern schiebt die Verantwortung über Wohnungsbauvorhaben an strittigen Standorten in die Bezirke.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/gentrifizierung-in-berlin-schluss-mit-dem-stillstand-im-wohnungsbau/20101182.html