Archiv der Kategorie: Verschiedenes

Aus der Rubrik “Mieterstudien”:

Pressemitteilung TAG Immobilien AG vom 22.11.2016: Barrierefreiheit spielt für Senioren bei der Wohnungssuche kaum eine Rolle

78 Prozent der über 65-jährigen Mieter in Deutschland fühlen sich wohl in ihrem Zuhause – mehr als in jeder anderen Altersgruppe. Gute Einkaufsmöglichkeiten sowie ein Balkon oder eine Terrasse sind dabei entscheidend für die Zufriedenheit der Senioren. Auf die Barrierefreiheit indes legen sie erstaunlicherweise kaum Wert. Zu diesem Ergebnis kommt eine bevölkerungsrepräsentative Studie der TAG Immobilien AG gemeinsam mit der TU Darmstadt. Dazu wurden 2.000 Mieter in Deutschland befragt.

Lediglich für zehn Prozent der über 65-jährigen ist eine barrierefreie Wohnung wichtig bei der Auswahl eines neuen Zuhauses. “Auch wenn bei älteren Mietern andere Kriterien Vorrang haben, wird Barrierefreiheit aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger”, sagt Prof. Dirk Schiereck von der TU Darmstadt. “Treppen- und schwellenfreie Eingänge, bodengleiche Duschen und ein ebener Zugang zum Balkon sind noch viel zu selten Standard in Deutschlands Mietwohnungen.” So seien gerade einmal drei Prozent der bestehenden Wohnungen hierzulande alters- und behindertengerecht ausgestattet.

http://www.tag-ag.com/investor-relations/news/pressemitteilungen/meldung/studie-barrierefreiheit-spielt-fuer-senioren-bei-der-wohnungssuche-kaum-eine-rolle-tag-immobilien/

Aus der Rubrik “Offener Brief”:

Protest der Deutsche Wohnen/GSW-Mieter im Falkenhagener Feld

Deutsche Wohnen AG
z. Hd. Herren Michael Zahn,
Lars Wittan & Philip Grosse
Mecklenburgische Straße 57

14197 Berlin

sowie

GSW Immobilien AG
z. Hd. Herrn Lars Wittan & Frau Dr. Kathrin Wolff
Mecklenburgische Straße 57

14197 Berlin

Unterschriftenaktion gegen Verwaltungspraxis der Deutsche Wohnen/GSW im Falkenhagener Feld

Sehr geehrte Frau Dr. Wolff,
sehr geehrter Herr Zahn,
sehr geehrter Herr Wittan,
sehr geehrter Herr Grosse,

wir, die Mieterinnen und Mieter der Deutsche Wohnen/GSW im Falkenhagener Feld, sind mit der Wohnsituation seit der Übernahme der GSW durch die Deutsche Wohnen mehr als unzufrieden.

Insbesondere kritisieren wir Ihre Verwaltungspraxis: Fehlen eines direkten Ansprechpartners, fehlende telefonische Erreichbarkeit des Hausmeisters, Warten in der Warteschleife des internen Callcenters, stetig andere Ansprechpartner im Callcenter, schleppende Mängelbearbeitung und Mängelbeseitigung.

Bezüglich des Zustands der Objekte monieren wir insbesondere: Heizungsausfall und Heizungsstörungen, mangelhafte Aufgangsreinigung, Verschmutzungen in den Hausaufgängen, Treppenhäusern, Etagenfluren, Fahrstühlen, Kellern und Müllflächen, veraltete Stromleitungen, veraltete Rohre.

Bitte beachten Sie, „dass ein Unternehmen nur dann langfristig Erfolg haben wird, wenn es nicht nur einen Mehrwert für seine Eigentümer liefert, sondern auch einen Mehrwert für die Gesellschaft in Form von bezahlbarem, attraktivem und lebenswertem Wohnraum” (so Rolf Buch auf der Hauptversammlung 2015 der Deutsche Annington Immobilien SE).
Wir fordern Sie auf, Ihrer besonderen gesellschaftlichen Verantwortung in Zukunft nachzukommen und Ihre Verwaltungspraxis mieterfreundlicher zu gestalten sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Bausubstanz zu ergreifen, damit es nicht zu einem systematischen Verfall unserer Siedlung kommt.

Mit freundlichen Grüßen

http://mieter-verbraucherschutz.berlin/wp-content/uploads/2016/11/Pressemitteilung-2016-61.pdf

Aus der Rubrik “Mieterprotest”:

Spandauer Volksblatt am 17.11.2016: Countdown für Mieterprotest im Falkenhagener Feld läuft …

Unterschriftenaktion beginnt

Die Unterschriftenaktion der Deutsche Wohnen/GSW-Mieter im Falkenhagener Feld bezüglich der Missstände in der Siedlung beginnt am 21.11.2016 und endet am 31.12.2016. Unterschriften können montags in der Zeit von 18.00 Uhr bis 19:00 Uhr, mittwochs zwischen 10.30 Uhr und 12.00 Uhr, freitags zwischen 18.00 Uhr und 19:30 Uhr sowie samstags in der Zeit von 10.00 Uhr bis 12:00 Uhr beim AMV – Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e. V. im Bürgerbüro Falkenhagener Feld, Westerwaldstraße 9A (rechts neben dem Haupteingang der Stadtteilbibliothek), geleistet werden.

http://www.berliner-woche.de/falkenhagener-feld/bauen/countdown-fuer-mieterprotest-im-falkenhagener-feld-laeuft-d113420.html

Aus der Rubrik “Mieterproteste”:

Spandauer Volksblatt am 13.11.2016: Unterschriftenaktion gegen Verwaltungspraxis der Deutsche Wohnen/GSW im Falkenhagener Feld

Kiezversammlung der Deutsche Wohnen/GSW-Mieter im Falkenhagener Feld beschließt Unterschriftenaktion

http://www.berliner-woche.de/falkenhagener-feld/bauen/unterschriftenaktion-gegen-verwaltungspraxis-der-deutsche-wohnengsw-im-falkenhagener-feld-d112971.html

Aus der Rubrik “Energieinformationen”:

Spandauer Volksblatt am 11.11.2016: Deutschlandpremiere für Öko-Kraftwerk auf Spandauer Dach

Erstmals Energie von Sonne und Wind gebündelt

Öko-Strom gewinnen aus zwei Quellen zugleich: Sonnenstrahlen und Windkraft nutzt Windrail – eine neuartige Solar-Wind-Kraftanlage auf dem Dach eines Hochhauses im Blasewitzer Ring in Spandau.

http://www.berliner-woche.de/falkenhagener-feld/bauen/deutschlandpremiere-fuer-oeko-kraftwerk-auf-spandauer-dach-d112905.html

Aus der Rubrik “Verbraucherumfragen”:


IWW Institut für Wissen in der Wirtschaft GmbH
am 09.11.2016: 60 Prozent der Anwälte nennen keine Preise

Neue Mandanten bekommen von Anwälten vorab häufig keine Auskunft darüber, welche Kosten auf sie zukommen. Das geht aus einer Umfrage der Rechtsdienstleistungs-Plattform Legalbase.de hervor.

http://www.iww.de/va/strafrechtowi/honorar-60-prozent-der-anwaelte-nennen-keine-preise-n99384

Aus der Rubrik “Mieterumfragen”:

immowelt.de am 08.11.2016 – Selbst ist der Mieter: 81 Prozent zahlen Renovierungen aus eigener Tasche

Vier von fünf Mietern wären bereit, die Renovierung ihrer Wohnung selbst zu finanzieren, wenn der Vermieter nicht zahlt. Das hat jetzt eine repräsentative Umfrage von immowelt.de ergeben. Nur knapp jeder fünfte Mieter lehnt es ab, für die Renovierung der Mietwohnung in die eigene Tasche zu greifen.

https://news.immowelt.de/n/selbst-ist-der-mieter-81-prozent-zahlen-renovierungen-aus-eigener-tasche.html?campaign=sn_facebook_immowelt_wall