Archiv der Kategorie: Verschiedenes

Aus der Rubrik “Immobilientransaktionen”:

Deutsche Annington übernimmt 2.500 Wohnungen der CitCor in Berlin!

Die Deutsche Annington baut ihren Bestand in Berlin und Umgebung deutlich aus. Ab dem 1. Mai werden rund 2.500 ehemalige Wohnungen der CitCor Residential Group (CitCor) von der Deutschen Annington bewirtschaftet. Die neuen Mieter wurden von der Deutschen Annington bereits  informiert. Die Deutsche Annington bewirtschaftet in Berlin nun circa 16.000 Wohnungen.

http://www.deutsche-annington.com/de/pressemitteilung/da_web_pressemitteilung_de_753735.html

Aus der Rubrik “Umfragen”:

Berliner Zeitung am 03.05.2015: Forsa-Umfrage zu Mietwohnraum –  Berlin ist die Stadt der zufriedenen Mieter!

Nach einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Berliner Zeitung finden 79 Prozent der Berliner ihre Wohnungssituation in Ordnung. Umzugswillige bekommen aber den Mangel an bezahlbaren Räumen deutlich zu spüren.

80 Prozent der Umzugswilligen sagen, sie hätten Schwierigkeiten, eine andere Wohnung zu finden. Dabei haben die befragten Suchenden im Westen der Stadt mit 84 Prozent deutlich mehr Probleme als Berliner, die in den östliche Bezirken leben (75 Prozent). Bei der letzten Forsa-Erhebung zu diesem Thema im August 2012 betrug ihr Anteil 68 Prozent.

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/forsa-umfrage-zu-mietwohnraum-berlin-ist-die-stadt-der-zufriedenen-mieter,10809148,30605334.html

Aus der Rubrik “Senat vor Ort”:

Unterwegs in Spandau am 28.04.2015 – Berliner Senat zu Besuch in Spandau!

Im Rahmen von „Senat vor Ort“ fand die Senatssitzung am 28.04.2015 in Spandau statt. In einer gemeinsamen Sitzung mit dem Regierenden Bürgermeister, den Senatorinnen und Senatoren, dem Bezirksbürgermeister und den Stadträten wurden die Vorzüge und die Problemlagen Spandaus besprochen.

Den Abschluss des Tages bildete die Dialogveranstaltung im Bürgersaal, bei der Bürgerinnen und Bürger mit dem Regierenden Bürgermeister diskutierten. Es wurden z.B. die negativen Auswirkung der Privatisierung der GSW und der Fluglärm angesprochen.

http://www.unterwegs-in-spandau.de/berliner-senat-zu-besuch-in-spandau/

Aus der Rubrik “Wohnungsmarktanalysen”:

FAZ am 24.04.2015: Mieten – In Berlin wohnt sich’s gar nicht so billig!

Eigentlich sind die Verhältnisse in Deutschland fest zementiert: Wohnen ist seit Jahrzehnten in München am teuersten, gefolgt von den übrigen Metropolen und ein paar beliebten Universitätsstädten. Umgekehrt lebt es sich in ostdeutschen Städten besonders einkommensschonend.

Die Berliner Mieten finden viele Leute in den Großstädten im Westen niedrig – doch wer sie mit einem Berliner Einkommen bezahlen muss, wird das oft ebenfalls schwierig finden…

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/immobilien/mieten-in-berlin-wohnt-sich-s-gar-nicht-so-billig-13554668.html

Aus der Rubrik “Soziale Verantwortung”:

War´s das mit mehr Licht im Park der Kulturen?

Auch eine Folge des Verkaufs der GSW-Bestände im Quartier Heerstraße-Nord und der monatelangen Verhandlungen: Fördermittel aus dem Programm Soziale Stadt wurden von der GSW nicht mehr abgerufen und so steckt das Teilprojekt der neuen Beleuchtung im Park der Kulturen vorerst fest!

Bedenkt man, dass die Deutsche Wohnen AG im Geschäftsjahr 2014 einen Konzerngewinn von 889,3 Mio. € erzielt hat und sie selber in ihrer Pressemitteilung vom 26.03.2015 zu diesem ausführt, dass “die Steigerung operativ im Wesentlichen auf die ganzjährige Konsolidierung der GSW zurückzuführen” sei, so ist es eine Schande, dass nunmehr Fördermittel aus dem Programm Soziale Stadt von der GSW nicht mehr abgerufen wurden und so das Teilprojekt der neuen Beleuchtung im Park der Kulturen vorerst feststeckt.

Der AMV Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e. V. hat zum Jahresergebnis der Deutsche Wohnen AG im Jahr 2014 am 27.03.2015 eine Pressemitteilung (18/2015) unter der Überschrift “Konzerngewinn der Deutsche Wohnen AG im Jahr 2014 geht in Berlin zulasten der GSW-Mieter!” herausgegeben.

http://www.staaken.info/2015/04/wars-das-mit-mehr-licht-im-park/#more-465736

Aus der Rubrik “Mieterproteste”:

Wohnen wird zu teuer – Genossen, ihr müsst raus!

Die Wohnungsbau-Verein Neukölln eG gehört zu den großen und traditionsreichen Wohnungsbaugenossenschaften Berlins. Sie bewirtschaftet ca. 6.000 Wohnungen in verschiedenen Stadtteilen. Die Genossenschaft hat derzeit über 14.000 Mitglieder. Sie beabsichtigt, die Mietshäuser Heidelberger Straße 15 – 18 in 12059 Berlin abzureißen und durch Neubauten zu ersetzen.

Das Problem: Viele der Bewohner könnten sich dann die Miete nicht mehr leisten. Derzeit zahlen sie unter 5 Euro netto kalt, dann wären es 8,50 Euro,…

Norbert Erdmann
und 14 weitere Mieter wollen sich nun den Plänen des Vorstands widersetzen: „Wir haben weder dem Auszug aus unseren Wohnungen noch dem Abriss der Häuser zugestimmt“, schreiben sie in einer Stellungnahme, die der taz vorliegt. „Wir erklären hiermit, dass wir nicht ausziehen werden.“ Sinn der Genossenschaft sei es, Menschen das Wohnen in dem sozialen Umfeld zu gewährleisten, in dem sie zum Teil schon seit Jahrzehnten lebten.

http://www.taz.de/Wohnen-wird-zu-teuer/!157361/

Aus der Rubrik “1. April”:

Verkehrsüberwachung – Kommunen planen „Bürger-Blitzer“!


Deutschlands Autofahrer müssen sich auf deutlich mehr Geschwindigkeitskontrollen einstellen. Wie die Deutsche Anwaltauskunft aus Justizkreisen erfahren hat, planen verschiedene Kommunen eine grundsätzliche Reform der Verkehrsüberwachung: Künftig soll jeder Bürger Geschwindigkeitskontrollen durchführen können. Entsprechende Feldversuche sollen im Sommer im Saarland und in Sachsen-Anhalt beginnen.

Das Prinzip der Bürger-Blitzer ist einfach: Jeder Bürger kann künftig selbst Geschwindigkeitsmessungen durchführen, Temposünder blitzen und das Beweisfoto dann an die Behörden weiterleiten.

https://anwaltauskunft.de/magazin/mobilitaet/verkehr/961/kommunen-planen-buerger-blitzer/

Aus der Rubrik “Fernsehtipps”:

Heute um 23:30 Uhr auf RTL bei “30 Minuten Deutschland – Justice”   – Alle Mieter raus! Wenn die energetische Modernisierung unbezahlbar wird!

Hat der Gesetzgeber, der vor allem Klimaschutz und Investitionen in Häusersanierungen fördern will, den Schutz der Mieter vernachlässigt?

http://www.eikon-nord.de/produktionen/details/justice-alle-mieter-raus-wenn-die-energetische-modernisierung-unbezahlbar-wird.html

Aus der Rubrik “Bürgerpolitik”:

Direkte Demokratie in Berlin!

Berlin – Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) will mehr vom Senat initiierte Volksabstimmungen zu wichtigen stadtpolitischen Fragen. «Es ist eine folgerichtige Debatte über die Weiterentwicklung der direkten Demokratie», sagte Müller der Tageszeitung «Neues Deutschland» (26.03.2015).

Und so sehen die verfassungsrechtlichen Regelungen aus …

-Art. 3 Abs. 1 Satz 1 Verfassung von Berlin (VvB): “Die gesetzgebende Gewalt wird durch Volksabstimmungen, Volksentscheide und durch die Volksvertretung ausgeübt, …”

-Art. 62 Abs. 1 Satz 1 Verfassung von Berlin (VvB): “Volksbegehren können darauf gerichtet werden, Gesetze zu erlassen, zu ändern oder aufzuheben, soweit das Land Berlin die Gesetzgebungskompetenz hat.”

-Art. 62 Abs. 1 Satz 3 Verfassung von Berlin (VvB): “Mit dem Volksbegehren muß ein ausgearbeiteter Gesetzentwurf vorgelegt werden.”

-Art. 62 Abs. 2 Verfassung von Berlin (VvB) ” Der dem Volksbegehren zugrundeliegende Gesetzentwurf ist vom Senat unter Darlegung seines Standpunktes dem Abgeordnetenhaus zu unterbreiten.”

-Art. 62 Abs. 4 Verfassung von Berlin (VvB): “Ein Volksbegehren ist zustande gekommen, wenn mindestens zehn vom Hundert der zum Abgeordnetenhaus von Berlin Wahlberechtigten innerhalb von zwei Monaten dem Volksbegehren zugestimmt haben.”

-Art. 63 Abs. 1 Satz 1 Verfassung von Berlin (VvB): “Ist ein Volksbegehren zustande gekommen, so muß innerhalb von vier Monaten über den Gesetzentwurf ein Volksentscheid herbeigeführt werden.”

-Art. 63 Abs. 1 Satz 2 Verfassung von Berlin (VvB): “Das Abgeordnetenhaus kann einen eigenen Gesetzentwurf zur gleichzeitigen Abstimmung stellen.”

-Art. 63 Abs. 1 Satz 3 Verfassung von Berlin (VvB): “Der Volksentscheid unterbleibt, wenn das Abgeordnetenhaus den begehrten Gesetzentwurf inhaltlich in seinem wesentlichen Bestand unverändert annimmt.”

-Art. 63 Abs. 2 Verfassung von Berlin (VvB): “Ein Gesetz ist durch Volksentscheid angenommen, wenn sich entweder mindestens die Hälfte der zum Abgeordnetenhaus von Berlin Wahlberechtigten am Volksentscheid beteiligt und die Mehrheit für das Gesetz stimmt oder bei geringerer Stimmbeteiligung mindestens ein Drittel der Wahlberechtigten für das Gesetz stimmt.”

-Art. 63 Abs. 4 Verfassung von Berlin (VvB): “Der Präsident des Abgeordnetenhauses fertigt das durch Volksentscheid zustande gekommene Gesetz aus; der Regierende Bürgermeister verkündet es im Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin.”

-Art. 63 Abs. 5 Verfassung von Berlin (VvB): “Das Nähere zum Volksbegehren und Volksentscheid, einschließlich der Veröffentlichung des dem Volksentscheid zugrundeliegenden Vorschlages, wird durch Gesetz geregelt.”

Gesetz über Volksinitiative, Volksbegehren und Volksentscheid (Abstimmungsgesetz – AbstG) vom 11.06.1997 (GVBl. S. 304) in der Fassung vom 08.07.2010 (GVBl. S. 359);

Verordnung zur Durchführung des Gesetzes über Volksinitiative, Volksbegehren und Volksentscheid (Abstimmungsordnung)  (GVBl. S. 583) vom 3. November 1997.

http://www.welt.de/regionales/berlin/article138799371/Mueller-will-mehr-Volksabstimmungen-zu-stadtpolitischen-Fragen.html

Aus der Rubrik “Meinungsumfragen”:

Umfrage von infratest dimap im Auftrag des DGB zum gesetzlichen Mindestlohn – 86 Prozent der Deutschen unterstützen gesetzlichen Mindestlohn!

Eine mit 86 Prozent sehr große Mehrheit der Deutschen hält die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns für richtig. Das ergibt eine repräsentative Umfrage von infratest dimap im Auftrag des DGB. Auch vier von fünf Anhänger/innen der Unionsparteien unterstützen den Mindestlohn.

http://www.dgb.de/themen/++co++02e12b02-c246-11e4-bfbe-52540023ef1a