Archiv der Kategorie: Verbraucherinformationen

Aus der Rubrik “Verbraucherinformationen”:

Düsseldorfer Tabelle ab August 2015:

Im Durchschnitt gibt es etwa 3,3 Prozent mehr für unterhaltsberechtigte Kinder. Das sind die neuen Unterhaltssätze:

Einkommensstufen
in Euro
Altersstufen in Jahren
Unterhalt in Euro
0-5 6-11 12-17 volljährig
bis 1500 Euro 328 376 440 504
1501-1900 345 395 462 530
1901-2300 361 414 484 555
2301-2700 378 433 506 580
2701-3100 394 452 528 605
3101-3500 420 482 564 646
3501-3900 447 512 599 686
3901-4300 473 542 634 726
4301-4700 499 572 669 767
4701-5100 525 602 704 807
ab 5100 Euro nach den Umständen des Falles

So entwickelt sich der Mindestunterhalt:

Das OLG Düsseldorf erhöhte somit den Mindestunterhalt: Kindern stehen bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres statt 317 nun 328 Euro monatlich zu. Kinder vom siebten bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres bekommen mindestens 376 statt zuvor 364 Euro, und der Mindestunterhalt eines Kindes ab dem 13. Lebensjahr bis zu Volljährigkeit steigt von bisher 426 Euro im Monat auf 440.

Der Unterhalt volljähriger Kinder berechnet sich nach dem Bedarfssatz der höchsten Altersstufe zuzüglich der Differenz zwischen der zweiten und dritten Altersstufe. Daraus ergeben sich 504 Euro statt 488 Euro.

Anfang 2015 stieg bereits der Selbstbedarf von Unterhaltspflichtigen – das ist der Mindestbetrag, den ein Unterhaltspflichtiger von seinem Einkommen für sich behalten darf:

Unterhaltspflichtig gegenüber… Selbstbehalt
Kindern bis 21 Jahre (im Haushalt eines Elternteils und allg. Schulbildung), Unterhaltspflichtiger erwerbstätig 1080 Euro
Kindern bis 21 Jahre (im Haushalt eines Elternteils und allg. Schulbildung), Unterhaltspflichtiger nicht erwerbstätig 880 Euro
anderen volljährigen Kindern 1300 Euro
Ehegatten oder Mutter/Vater eines nichtehelichen Kindes 1200 Euro
eigenen Eltern 1800 Euro

In den 1080 beziehungsweise 880 Euro Selbstbehalt sind bis 380 Euro für Unterkunft einschließlich umlagefähiger Nebenkosten und Heizung enthalten. Der Selbstbehalt soll erhöht werden, wenn die Wohnkosten (Warmmiete) den ausgewiesenen Betrag überschreiten und nicht unangemessen sind.

http://www.t-online.de/eltern/erziehung/alleinerziehend/id_72046176/duesseldorfer-tabelle-2015-ab-august-wird-mehr-unterhalt-faellig.html

Aus der Rubrik “Verbraucherinformationen”:

Aktuelle Smartphone-Untersuchung

Deutschlandfunk am 31.07.2015: Smartphones – Das neueste Modell ist nicht immer das beste!

Muss es bei Smartphones immer das modernste und schickste Modell sein? Die Antwort der Stiftung Warentest lautet Nein. Denn bei der aktuellen Smartphone-Untersuchung war keine Neuerscheinung besser als ihr Vorgänger.

Gewöhnlicherweise untersucht die Stiftung Warentest natürlich stets die neuesten Modelle eines Produkts. Das war auch diesmal so – allerdings wurde bei vier Smartphone-Modellen nicht nur mit der Konkurrenz verglichen, sondern auch mit dem direkten Vorgängermodell.

Fazit der Stiftung Warentest: Die meisten der untersuchten Smartphones waren gut. Doch im direkten Vergleich schnitt keines der vier untersuchten neuen Modelle insgesamt besser ab als der jeweilige Vorgänger. Christian Schlüter:

“Im aktuellen Test hatten wir 17 Geräte – davon haben die allermeisten mit “gut” abgeschnitten. Ganz vorn dabei ist das Galaxy S6 und das Schwestermodell, das Samsung Galaxy S6 Edge. Beide sind aber nicht so gut wie der Vorgänger, das Galaxy S5.”

http://www.deutschlandfunk.de/smartphones-das-neueste-modell-ist-nicht-immer-das-beste.735.de.html?dram:article_id=326973

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Verbraucherschutz auf der Strecke geblieben!

ZDFzoom  Sendung vom 29.07.2015  – Abkassiert beim Zahnarzt?

Jeder Deutsche geht im Schnitt einmal im Jahr zum Zahnarzt. Mittlerweile zahlen Kassenpatienten Milliarden aus eigener Tasche und immer mehr kommen dabei finanziell ans Limit.

Seit der Gesundheitsreform vor zehn Jahren, mit der die Privatisierung der Zahnmedizin begann, ist der Verbraucherschutz offenbar auf der Strecke geblieben. ZDFzoom fragt: Warum werden Millionen Menschen beim Zahnarzt so massiv zur Kasse gebeten?

Mindestens 3,2 Milliarden Euro zahlen Patienten inzwischen jedes Jahr allein beim Zahnersatz aus eigener Tasche, das haben Berechnungen von ZDFzoom ergeben. Die weitaus höheren Summen, die der Zahnarzt direkt mit dem Patienten abrechnet, werden dagegen von keiner Stelle erfasst oder gar kontrolliert.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2457312/Abkassiert-beim-Zahnarzt%253F#/beitrag/video/2457312/Abkassiert-beim-Zahnarzt%3F

Aus der Rubrik “Verbraucherinformationen”:

Verbraucherzentrale Sachsen am 23.07.2015 – Unterwegs richtig versichert?

Versicherungsschutz bei Carsharing, Mitfahrgelegenheiten und Fernbusreisen:

Bei Mitfahrgelegenheiten ist der Mitfahrer über die Kfz-Versicherung des Fahrers oder Unfallgegners versichert. Die Haftpflichtversicherung des Fahrers oder Halters kommt auch für Schäden der Insassen auf. Sachschäden sind nicht mit versichert. “Gehen also der Laptop oder ein teures Musikinstrument zu Bruch, muss man als Mitfahrer die Kosten selbst tragen”, sagt Madlen Müller von der Verbraucherzentrale Sachsen.

Über kommerzielle Anbieter von Carsharing-Fahrzeugen besteht eine Kfz-Haftpflichtversicherung. Außerdem sind die Fahrzeuge in der Regel vollkaskoversichert. “Hat der Fahrer jedoch einen Unfall selbst zu verschulden, muss von ihm eine Selbstbeteiligung gezahlt werden, die oft zwischen 500 Euro und 1.500 Euro liegt.

Bei Fernbusfahrten genießen Reisende einen umfangreichen Schutz. Erleidet der Reisende aufgrund eines Unfalls einen Personen- und/oder Sachschaden, hat er Anspruch auf einen finanziellen Ausgleich. Darüber hinaus ist das Fernbusunternehmen verpflichtet, angemessene und verhältnismäßige Hilfe zu leisten. Das bedeutet, das Unternehmen muss neben der ersten Hilfe auch für Verpflegung, Kleidung, Beförderung und eventuell Unterbringung sorgen.

http://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/unterwegs-richtig-versichert

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Spiegel.de am 27.07.2015 – Zuckerersatz: Süßstoff Stevia auf dem Prüfstand!

Steviolglykoside sind ein Süßstoff wie jeder andere”, sagt der Agrarwissenschaftler Udo Kienle, der sich an der Universität Hohenheim seit Jahren mit der südamerikanischen Pflanze Stevia rebaudiana und ihren Süßstoffen beschäftigt. Bei der Herstellung des Süßungsmittels werden die Steviolglykoside in einem chemischen Verfahren isoliert – und von den wertvollen Inhaltsstoffen der Steviapflanze getrennt. Die Steviolglykoside enthalten somit keine gesundheitsfördernden Bestandteile mehr.

Die Annahme, dass Steviolglykoside natürlicher sind als andere Süßstoffe, ist falsch”, meint Kirsten Metternich, Kochbuchautorin und gelernte Diätassistentin. Sie seien aber trotzdem eine Bereicherung für die Süßstofffamilie. Der Grund: Ihre besondere Süßkraft, die 200- bis 300-mal höher ist als die von Zucker. Schon mit einer geringen Menge Stevia, das auch für Diabetiker geeignet ist, lasse sich eine enorme Süße erzielen, so die Ernährungsexpertin. Sie empfiehlt für den Gebrauch zu Hause Flüssigsüße oder Granulat. Wichtig sei, sich genau an die Dosierungsempfehlungen zu halten, weil es sonst leicht zu süß werde. “Bei Stevia geht es um Messerspitzen”, sagt Metternich.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/suessstoff-stevia-zuckerersatz-nur-in-massen-a-1044828.html

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n-tv.de am 24.07.2015: Vorbild Billigflieger – Lufthansa führt neues Preissystem ein!

Das klassische, relativ einfache Preissystem galt bislang als ein Kernbestandteil der Marke Lufthansa. Das wird sich schon in wenigen Tagen ändern. Aufzugebende Gepäckstücke werden zum kostenpflichtigen Extra.

Die Deutsche Lufthansa startet in der kommenden Woche in Deutschland und Europa ein neues Preismodell, das sich an Billigflug-Airlines orientiert. Das berichtet die “Süddeutsche Zeitung”. Das bedeutet, dass für bestimmte Angebote nur noch Handgepäck im Preis inbegriffen ist und Umbuchungen nicht mehr möglich sind.

Wie der Konzern bereits mehrfach angedeutet hatte, werden demzufolge ab dem Herbst 2015 die drei Economy-Tarife “Light”, “Classic” und “Flex” eingeführt. Eine Sprecherin des Unternehmens sagte, die Lufthansa wolle die neuen Tarife am kommenden Montag offiziell vorstellen und am Dienstag den Verkauf für Flüge ab dem 1. Oktober beginnen.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Lufthansa-fuehrt-neues-Preissystem-ein-article15590471.html

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Abzocke bei Billigflügen!

FOCUS.de am 27.07.2015: Trotz EU-Richtlinien – Abzocke bei Billigflügen: Diese fünf Onlineportale fallen beim Test durch!

Flugbuchungen im Internet werden häufig zum Ärgernis, wenn der anfangs genannte Preis bis zum Buchungsabschluss noch steigt.

Die Zeitschrift “Clever Reisen” hat nun zehn Portale getestet und herausgefunden, wo der aufgeschlagene Preis besonders hoch ist.

Fünf Mal “nicht bestanden”

Das Ergebnis: Bei fünf von zehn getesteten Anbietern sind Ausgangs- und Endpreis unterschiedlich. Fünf mal lautet das Urteil deshalb: “Nicht bestanden”. Dabei handelt es sich um die besonders beliebten Portale “fluege.de” und “opodo.de” sowie “airline-direct.de”, “bravofly.de” und “flug.de”.

Zwei Mal “sehr gut”

Die Tester fanden allerdings auch Positivbeispiele. Am besten schnitten bei dem Test die Flugportale “expedia.de” und “onetwotrip.com” ab. Sie bekamen das Prädikat “sehr gut”, weil im anfangs genannten Ticketpreis die Zusatzgebühren bereits inbegriffen waren.

http://www.focus.de/reisen/flug/trotz-eu-richtlinien-abzocke-bei-billigfluegen-diese-fuenf-onlineportale-fallen-beim-test-durch_id_4432567.html?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=facebook-focus-online-reisen&fbc=facebook-focus-online-reisen&ts=201507251312

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tagesschau.de am 22.07.2015: Nach manipulierten Pharma-Studien – EU stoppt 700 Arzneimittel!

Seit Ende 2014 ist bekannt, dass eine indische Firma Pharmastudien gefälscht hat. Dabei geht es um die Zulassungen von Generika für den europäischen Markt. Nun zieht die EU die Konsequenz – und stoppt rund 700 Medikamente.

Die nun von der Entscheidung der EU-Kommission betroffenen Mittel dürfen ab dem 21. August nicht mehr abgegeben oder verkauft werden. In Deutschland sind es knapp 50 Zulassungen. Dabei handelt es sich um Generika, für die die Studien in der Zeit zwischen 2004 und 2014 von GVK Bio angefertigt wurden.

http://www.tagesschau.de/inland/arzneimittel-zulassungen-103.html

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Süddeutsche Zeitung am Lebensversicherung –  Falsch programmiert!

  • Beim Versicherungskonzern Ergo haben Programme Erträge und Gutschriften bei Lebensversicherungen falsch berechnet.
  • Bisher hat sich Ergo in 350 000 Fällen korrigiert.
  • Insider gehen davon aus, dass auch andere Versicherer von dem Problem betroffen sind.

“Noch sind nicht alle Fehler vollständig analysiert”, sagte eine Ergo-Sprecherin.

Ergo-Kunden haben mehr als sieben Millionen Lebensversicherungsverträge bei dem Unternehmen. Bislang hat Ergo in 350 000 Fällen Bescheide korrigiert. Wie viele Kunden insgesamt betroffen sein werden, kann Ergo noch nicht sagen. “Meistens handelt es sich um kleine Summen”, sagte die Sprecherin. Dabei gehe es von wenigen Cent bis in den “niedrigen dreistelligen Euro-Bereich”, also 100 Euro und mehr. Experten schätzen aber, dass auch fünfstellige Summen auf dem Spiel stehen, also mehr als 10 000 Euro. “Es gibt Fälle, bei denen Regulierungsbeträge im niedrigen fünfstelligen Bereich auftreten”, bestätigte sie. Und: “Nach heutigem Stand handelt es sich um Einzelfälle.

http://www.sueddeutsche.de/geld/lebensversicherung-falsch-programmiert-1.2577447