Archiv der Kategorie: Verschiedenes
Aus der Rubrik “Wohnungsbau”:
DER TAGESSPIEGEL am 22.03.2018: Wohnungsnot in Berlin – Die Stadtentwicklung steckt in der tiefsten Krise seit dem Mauerfall
Von echter Bürgerbeteiligung kann nicht die Rede sein, die Wohnungsnot wird immer größer. Und die Berliner Politik? Handelt nicht.
Die Stadtentwicklung in Berlin steckt in der tiefsten Krise seit dem Fall der Mauer. Es wird einsam um Senatorin Katrin Lompscher. Im Blankenburger Süden fühlen sich Anwohner getäuscht, weil das Projekt über Nacht um die doppelte Wohnungszahl anwuchs. In Spandau entreißt der Senat dem Bezirk die Planung der Wasserstadt, wegen eines Streits um Rechtsauffassungen. Statt mit Bürgern, Verbänden, Wirtschaft und Verwaltung gemeinsam ein Leitbild für Berlin 2040 zu entwerfen, das zur Matrix der Entwicklung wird, kämpft die Politikerin der Linken mit Regeln und Regulierungen gegen die Macht des Marktes.
Aus der Rubrik “Wohnungsbau”:
DER TAGESSPIEGEL am 22.03.2018: Wohnungen in Berlin – Landeseigene Unternehmen bauen ein Viertel weniger
Innerhalb eines Jahres ist die Zahl der Wohnungen, die von landeseigenen Unternehmen gebaut wurden, um 25 Prozent zurückgegangen. Das verschärft den Verteilungskampf.
Neuer Rückschlag für die Stadtentwicklungspolitik Berlins: Die sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen, denen der Senat die Hauptrolle bei der Bekämpfung der Wohnungsnot zugedacht hat, bauen deutlich weniger. Die Zahl der genehmigten Wohnungen der „öffentlichen Bauherren“ ging im vergangenen Jahr sprunghaft zurück: um ein Viertel gegenüber dem Vorjahr.
Aus der Rubrik “Mieterproteste”:
Berliner Woche am 20.03.2018 – Wohnen in Berlin: Bündnis ruft am 14. April zur Großdemo gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn
Seit Jahren steigen die Mieten in der Stadt. Viele alteingesessene Berliner fürchten langfristig um ihre Bleibe. Diese Sorge will Ulrike Kopetzky auf die Straßen bringen, dahin, wo die Politik sie wahrnehmen muss. Kopetzky ist Mitorganisatorin der Großdemonstration “Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn” am 14. April.
„Die Politik hat auf den enormen Druck, der auf den Menschen lastet, noch nicht reagiert“, sagt Kopetzky. Das Problem mit den Mieten habe das Potenzial, Massen zu mobilisieren, weil es Existenzen bedrohe. Um die Sorge großer Teile der Bevölkerung sichtbar zu machen, hofft sie am 14. April auf Tausende Teilnehmer an der Großdemonstration. Schon im Vorfeld finden in zahlreichen Kiezen Mitmachaktionen statt.
Aus der Rubrik “Stadtentwicklungspolitik”:
Aus der Rubrik “Wohnungsbau”:
Berliner Zeitung am 15.03.2018: Trotz Wohnungsmangel – Berlin vergibt weniger Baugenehmigungen
Neuer Wohnraum wird in Berlin dringend gebraucht – trotzdem sind 2017 weniger Baugenehmigungen für Wohnungen vergeben worden. Die Behörden genehmigten zwar mehr Neubauwohnungen als im Vorjahr (+2,2 Prozent), wie das Statistische Landesamt am 15.03.2018 mitteilte. Es entstehen aber seltener Wohnungen mittels Umbau, etwa indem Dächer ausgebaut oder Büros umgewidmet werden (-19,4 Prozent).
Aus der Rubrik “Wohnungsbau”:
Berliner Morgenpost am 15.03.2018: Wohnungsnot – Berlin genehmigt weniger neue Wohnungen
Wohnraum wird in Berlin händeringend gesucht, trotzdem gehen die Baugenehmigungen für Wohnungen 2017 erstmals seit Jahren zurück.
Neuer Wohnraum wird in Berlin dringend gebraucht – trotzdem sind 2017 weniger Baugenehmigungen für Wohnungen vergeben worden. Die Behörden genehmigten zwar mehr Neubauwohnungen als im Vorjahr (+2,2 Prozent), wie das Statistische Landesamt am 15.03.2018 mitteilte. Es entstehen aber seltener Wohnungen mittels Umbau, etwa indem Dächer ausgebaut oder Büros umgewidmet werden (-19,4 Prozent). Insgesamt bekamen rund 24.700 neue Wohnungen eine Genehmigung. Das waren 1,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl ging damit erstmals seit 2010 zurück.
https://www.morgenpost.de/berlin/article213728211/Berlin-genehmigt-weniger-neue-Wohnungen.html
Aus der Rubrik “Stadtentwicklung”:
In Pankow sollen 10.000 neue Wohnungen entstehen, obwohl zunächst nur 6.000 kommuniziert wurden. Das sorgte für Ärger. Lompscher gibt Fehler zu.
Entschieden ist noch gar nichts. Das war der Auftakt der Bürgerbeteiligung, bei der verschiedene, mögliche Varianten vorgestellt wurden. Diese werden wir nun im Prozess mit Onlinedialog und Bürgerwerkstätten weiter vertiefen. In dem gezeigten Spektrum von 6000 bis 10.000 Wohnungen ist alles möglich.
Aus der Rubrik: “Stadtentwicklung”:
Berliner Morgenpost am 11.03.2018: Neubauprojekt – 10.000 neue Wohnungen geplant – Blankenburg wehrt sich
Am Sonnabend vor einer Woche hat Katrin Lompscher, die Bausenatorin von der Linken, in die “Feste Scheune” in Buch geladen. Es sollte der Auftakt für die Bürgerbeteiligung zu einem der größten Neubauprojekte in Berlin werden. 5000, vielleicht 6000 Wohnungen sollten im Blankenburger Süden, auf den Rieselfeldern hinter der riesigen Gartenkolonie entstehen. So weit, so konfliktschwanger.
Dann trat Lompscher in der Scheune vor 700 Bürger. Die beteiligten sich dann auch – vor allem mit Buhrufen, Hupen und Trillerpfeifen. Grund: Aus 6000 waren mit einem Mal 10.000 Neubauwohnungen geworden. Bewohnt werden die wohl erst weit nach dem Jahr 2030, aber nur zur Einordnung: Das ist in etwa so, als würde die ganze Stadt Senftenberg in den Ortsteil Blankenburg ziehen. Infrastruktur muss her: Schulen, Gewerbe, Ein-, Mehrfamilienhäuser, Hochhäuser. Die Straßenbahnlinie M2 soll verlängert werden, mitten durch die Kolonie führen. Auch eine neue Hauptstraße dürfte die Gärten durchschneiden. In allen drei Bebauungsvarianten steht: “In den Erholungsanlagen wird die derzeitige Nutzung langfristig aufgegeben zugunsten eines Wohngebiets.” In Variante C explizit: Für die Nutzer der Kleingartenanlage werde es “nicht mehr möglich sein, ihr Grundstück in der jetzigen Form zu behalten”.
https://www.morgenpost.de/berlin/article213684083/Blankenburg-das-gallische-Dorf.html
Aus der Rubrik “Stadtentwicklung”:
Berliner Zeitung am 08.03.2018: Wohnmarkt-Analyse – In Berlin ist noch Platz für 153.000 Wohnungen
In Berlin und dem Umland gibt es zurzeit Flächen für den Bau von 218.000 Wohnungen. Das geht aus einem jetzt veröffentlichten Bericht über die Wohnungsmarktregion Berlin und Umland der Investitionsbank Berlin (IBB) hervor. In Berlin stehen danach Flächen für maximal 153.000 Wohnungen zur Verfügung, im Umland für 65.000 Wohnungen.
