Berliner Morgenpost am 19.09.2018 – Ferienwohnungen: Vermieter schreiben Brief an Müller
Mehr als 40 Berliner Gastgeber haben in einem offenen Brief gegen das seit August geltende Zweckentfremdungsverbots-Gesetz protestiert.
Berliner Morgenpost am 19.09.2018 – Ferienwohnungen: Vermieter schreiben Brief an Müller
Mehr als 40 Berliner Gastgeber haben in einem offenen Brief gegen das seit August geltende Zweckentfremdungsverbots-Gesetz protestiert.
Der TAGESSPIEGEL am 11.09.2018: Online-Tauschbörse – Dutzende Berliner wollen ihre Wohnungen tauschen
Das Wohnungstauschportal der landeseigenen Wohnungsunternehmen stößt bei den Berlinern auf Interesse. Der Bedarf ist groß.
Einen erfolgreichen Start feiert das „Wohnungstauschportal“ der landeseigenen Wohnungsunternehmen. Keine 24 Stunden nachdem das Angebot an 300.000 Berliner Mieter städtischer Wohnungen ans Netz gegangen ist, haben bereits mehrere Dutzend von ihnen Tauschabsichten gemeldet. Hinzu kommen hohe Klickzahlen potenzieller Interessenten.
Berliner Zeitung am 10.09.2018: Berliner Wohngesellschaften – So funktioniert die neue Tauschbörse für Wohnungen
Lange wurde darüber geredet, jetzt ist es soweit: Die sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen erleichtern den Wohnungstausch unter ihren Mietern. Wer eine zu große Wohnung gegen eine kleinere wechseln will oder von einer kleineren in eine größere umziehen möchte, der kann ab sofort über ein Wohnungstauschportal im Internet den passenden Partner suchen.
Der Wohnungstausch soll dazu beitragen, Mietern schneller zu einer passenden Wohnung zu verhelfen.
Berliner Zeitung am 05.09.2018: Kommentar zum neuen Mietrecht: Nur ein Reförmchen – mehr nicht
Ja, keine Frage, das neue Mietrecht, das am 05.09.2018 das Bundeskabinett passiert hat, bringt Mietern manche Verbesserungen. Der große Wurf ist es aber nicht.
DER TAGESSPIEGEL am 05.09.2018: Umstrittenes Wohnungsprogramm – Plattenbauten in Berlin sollen aufgestockt werden
Um den Wohnraummangel zu bekämpfen, plant der Berliner Senat auf freie Dachflächen zu bauen. Außerdem sollen 100 neue Stellen entstehen.
Der Berliner Senat hat sein lange diskutiertes Programm für mehr Wohnungsbau am Dienstag beschlossen. Die zentralen Punkte: 100 neue Stellen bei Senat und Bezirken sollen für bessere Abläufe sorgen. Baumfällungen sollen erleichtert werden, um schneller bauen zu können, Fällgenehmigungen auch schon vor Erteilung der Baugenehmigung möglich sein, weil bei ungünstigem Zeitverlauf sonst ein Jahr Verzögerung droht.
Dächer sollen verstärkt genutzt werden, um Wohnraum obendrauf zu setzen. Allein die Howoge habe 320.000 Quadratmeter freie Flachdachfläche auf ihren Plattenbauten, sagte Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke). Man sei in Gesprächen. Sowohl auf Fünfgeschosser als auch auf Elfgeschosser könnten zwei Etagen aufgesetzt werden, wegen der Statik vorzugsweise in Leichtbauweise.
Berliner Morgenpost am 04.09.2018: Berliner Plattenbauten sollen höher werden
Die Plattenbauten aus DDR-Zeiten sollen die Wohnungsnot in der Hauptstadt lindern. Geplant ist, die bestehenden Gebäude aufzustocken.
Berlin braucht dringend mehr Wohnungen – und die Plattenbauten aus DDR-Zeiten sollen dabei helfen, die Wohnungsnot zumindest teilweise zu lindern. „Deren Flachdächer bieten ein großes Potenzial für zusätzliche Wohnungen“, sagte Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) am Dienstag. Allein bei der Howoge gebe es 320.000 Quadratmeter Dachfläche.
https://www.morgenpost.de/berlin/article215253379/Berliner-Plattenbauten-sollen-hoeher-werden.html
Berliner Zeitung am 04.09.2018: Wohnungsnot in Berlin – Alte DDR-Plattenbauten sollen aufgestockt werden
Noch vor rund 15 Jahren wurden in Marzahn elfgeschossige Plattenbauten zu drei- bis sechsgeschossigen Wohnhäusern zurückgebaut – jetzt plant der Senat die Aufstockung von Plattenbauten.
Berliner Zeitung am 04.09.2018: Wohnungsmarkt – Landeseigene Unternehmen kassieren bei neuen Mietverträgen ab
Die sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen mit ihren etwa 300.000 Wohnungen sollen preisdämpfend auf den Berliner Wohnungsmarkt wirken. So ist das Ziel. Das machen sie zwar auch bei bereits bestehenden Mietverhältnissen, doch bei der Wiedervermietung freier Wohnungen langen auch sie kräftiger zu.
https://www.berliner-zeitung.de/berlin/wohnungsmarkt-landeseigene-unternehmen-kassieren-bei-neuen-mietvertraegen-ab-31210694
zdf.de am 24.08.2018: Streit um sozialen Wohnungsbau – Barley kritisiert Gutachten
Ein Expertengremium empfiehlt ein Ende des sozialen Wohnungsbaus und der Mietpreisbremse. Justizministerin Barley findet die Vorschläge unverantwortlich.
Barley sagte der der “Rheinischen Post”, es sei “unverantwortlich, wenn Wissenschaftler jetzt gegen den sozialen Wohnungsbau argumentieren und das den Markt regeln lassen wollen”.
https://www.zdf.de/nachrichten/heute/streit-um-sozialen-wohnungsbau-barley-kritisiert-gutachten-100.htmlDER TAGESSPIEGEL am 23.08.2018: Wirtschaftministerium – Gutachten fordert Stopp des Sozialen Wohnungsbaus
Ein umstrittenes Gutachten des Wirtschaftsministeriums fordert, der Soziale Wohnungsbau müsse “zurückgefahren werden”. Auch die Mietpreisbremse soll ersatzlos gestrichen werden.
Wohnungsnot? Welche Wohnungsnot? Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zum Sozialen Wohnungsbau empört die Opposition. Denn das Heftchen von knapp 40 Seiten zur Zukunft der wichtigen Reserve an günstigen Wohnungen für Haushalte mit geringen Einkünften zieht das Fazit: „Der Soziale Wohnungsbau sollte nicht wiederbelebt werden“, sondern „im Gegenteil zurückgefahren werden“. Dazu noch sollte „die Mietpreisbremse ersatzlos gestrichen werden“.„Das ist ein Frontalangriff auf die soziale Wohnungspolitik in unserem Land“, kommentiert der Sprecher für Wohnungspolitik der Grünen, Chris Kühn. „Angesichts des Mietenwahnsinns“ im Lande könne die Streichung von Sozialen Wohnungsbau und Mietpreisbremse nicht die Antwort sein.