Archiv der Kategorie: Wohnungspolitik

Aus der Rubrik “Wohnungspolitik”:

Berliner Zeitung am 22.01.2018: Wohnungsbau in Berlin – Grüne und Linke warnen vor SPD-Plänen
Die harsche Kritik der SPD-Fraktion an Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) hat eine Debatte über die Wohnungsbaupolitik in Berlin ausgelöst. Im Kern geht es um die Frage, wie der Bau insbesondere preisgünstiger Wohnungen gegen Widerstände von Bürgern und Bezirken beschleunigt werden kann.
https://www.berliner-zeitung.de/berlin/wohnungsbau-in-berlin-gruene-und-linke-warnen-vor-spd-plaenen-29538620

Aus der Rubrik “Wohnungspolitik”:

DER TAGESSPIEGEL am 22.01.2018: Hohe Mieten in Berlin – Senat eröffnet Tauschbörse für Wohnungen

Mit einer neuen Tauschbörse will der Berliner Senat vor allem Familien zu größeren, bezahlbaren Wohnungen verhelfen.

Bereits im „zweiten Halbjahr 2018“ will die Verwaltung von Katrin Lompscher (Linke) eine Online-Plattform für den Wohnungstausch in Betrieb nehmen und wechselwillige Berliner außerdem mit Umzugsprämien belohnen. „Die Einrichtung einer Wohnungstauschbörse wird derzeit konkret umgesetzt“, sagt Sprecherin Katrin Dietl. Durchgeführt wird das Projekt von der neuen Anstalt öffentlichen Rechts „Wohnraumversorgung Berlin“. Zunächst sollen nur die sechs landeseigenen Wohnungsgesellschaften eingebunden werden. Private Eigentümer sollen aber nicht ausgeschlossen werden.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/hohe-mieten-in-berlin-senat-eroeffnet-tauschboerse-fuer-wohnungen/20871484.html

Aus der Rubrik “Wohnungspolitik”:

Berliner Zeitung am 21.01.2018: Wohnungspolitik -SPD-Fraktion kritisiert Stadtentwicklung unter Katrin Lompscher

Die SPD-Fraktion hat scharfe Kritik an der Wohnungspolitik von Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) geübt – und in 23 Forderungen mehr Anstrengungen für den Neubau verlangt.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/wohnungspolitik-spd-fraktion-kritisiert-stadtentwicklung-unter-katrin-lompscher-29530898

Aus der Rubrik “Mietenpolitik”:

phoenix Runde vom 18.01.2018: Wer kann Wohnen noch bezahlen?

Wuchermieten, kein Bauland, überteuerte Immobilien, zu wenige Sozialwohnungen: In Deutschland wird Wohnen in Ballungsgebieten zum Luxus. Die Schere zwischen bezahlbaren Angeboten und der wachsenden Nachfrage geht immer weiter auseinander.

Auch im laufenden Jahr werden die Immobilienpreise und Mieten in Deutschlands Großstädten wohl kräftig steigen. Die Zuwachsraten werden sich sogar noch mal beschleunigen – das sagt zumindest die Deutsche Bank in einer neuen Studie voraus. Experten fordern schon seit Jahren mehr Anstrengungen, um die Wohnungsnot in den Griff zu kriegen. Die Mietpreisbremse hat bisher nicht den gewünschten Erfolg gebracht.

Was muss geschehen, damit Mieten und Kaufen nicht zum Luxus wird? Was soll die Politik tun? Sollen Mieten gedeckelt werden? Welche Möglichkeiten haben Mieter, Vermieter und Käufer?

Alexander Kähler diskutiert mit: – Lukas Siebenkotten (Direktor Deutscher Mieterbund) – Johannes Edelhoff (Journalist NDR) – Anke Dietz (Maklerin aus München) – Kai Warnecke (Präsident Haus und Grund)

https://www.zdf.de/politik/phoenix-runde/phoenix-runde-vom-18012018-100.html

Aus der Rubrik “Mietenpolitik”:

Berliner Zeitung am 15.01.2018: Appell an Groko – 100 Politiker fordern Verschärfung der Mietpreisbremse

Mehr als 100 Vertreter von Linken, Grünen und Mieterorganisationen haben in einem Aufruf zehn Forderungen für eine neue Wohnungspolitik der Bundesregierung formuliert. In dem von den Berliner Abgeordneten Katrin Schmidberger (Grüne) und Gaby Gottwald (Linke) initiierten Appell wird unter anderem eine Verschärfung der Mietpreisbremse, eine stärkere Begrenzung der Mieterhöhungen und die Wiedereinführung der Wohnungsgemeinnützigkeit gefordert.

https://www.berliner-zeitung.de/politik/appell-an-groko-100-politiker-fordern-verschaerfung-der-mietpreisbremse-29482642

Aus der Rubrik “Wohnungspolitik”:

Berliner Morgenpost am 15.01.2018: Das ist noch nicht der große WurfDas Sondierungsergebnis zum Thema Wohnen ist mager.

28 DIN-A4-Seiten umfasst das Papier, in dem Union und SPD die Ergebnisse ihrer Sondierungsgespräche festgehalten haben. Exakt eine Seite benötigten sie, um ihre Überlegungen zu Wohnungsbau und Mieten zu formulieren. Wenig verwunderlich, dass nun allenthalben Kritik laut wird. Auf diesem Themenfeld ist in den Koalitionsverhandlungen, so es sie denn geben sollte, noch viel Luft nach oben.

https://www.morgenpost.de/meinung/article213110409/Noch-nicht-der-grosse-Wurf.html

Aus der Rubrik “Wohnungspolitik”:


Berliner Morgenpost am 15.01.2018: Sondierungsergebnisse – 
 Michael Müller will beim Wohnen nachbessern

Berlins Regierender Bürgermeister will bei der Mietpreisbremse nachbessern – und sich persönlich in die Gespräche einschalten.

Gegen die Ergebnisse der Sondierungsverhandlungen von CDU/CSU und SPD zur Wohnungs- und Mietenpolitik formiert sich in Berlin ein breites Bündnis der Kritik. Sowohl aus der SPD als auch aus der Opposition und vom Mieterverein werden Forderungen laut, die Beschlüsse müssten nachgebessert werden.

https://www.morgenpost.de/berlin/article213110279/Michael-Mueller-will-beim-Wohnen-nachbessern.html

Aus der Rubrik “Wohnungspolitik”:

Berliner Morgenpost am 10.01.2018: Obdachlose – Wohnungslosigkeit in Berlin erreicht die Mittelschicht

Bis vor kurzem war Obdachlosigkeit in Berlin ein Randphänomen. Heute sind ganze Familien betroffen. Und es wird immer schlimmer.

Rund 30.000 Menschen ohne Bleibe haben die Berliner Behörden im Jahr 2016 untergebracht, in Notunterkünften, Heimen oder Hostels, fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Wer bei Freunden auf dem Sofa schläft oder auf der Straße lebt, wird dabei noch nicht einmal erfasst.

Für 2017 schätzt Berlins Sozial-Staatssekretär Alexander Fischer (Linke) die Zahl bereits auf 50.000 oder mehr. Darunter sind auch anerkannte Flüchtlinge und Gestrandete aus EU-Ländern. Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) redet das Problem nicht schön. “Wir stehen mit dem Rücken zur Wand”, sagt sie. Was Wohnungen betreffe, gebe es mehr Verteilungskämpfe als früher. “Es trifft vor allem einkommensschwache Gruppen, aber auch schon Teile der Mittelschicht.” Und zu lange sei nichts passiert.

https://www.morgenpost.de/berlin/article213067681/Wohnungslosigkeit-in-Berlin-erreicht-die-Mittelschicht.html

Aus der Rubrik “Wohnungspolitik”:


rbb24.de am 10.01.2018: Konferenz in Berlin
 – Senatorin will gesamtstädtische Strategie zur Wohnungslosigkeit 

Angesichts von immer mehr Wohnungs- und Obdachlosen in Berlin sind viele Bezirke überfordert. Sozialsenatorin Breitenbach (Linke) will das Problem nun mit einem Konzept für die ganze Stadt angehen – und auch osteuropäische Botschaften einbinden.

Senat, Bezirke, Akteure der Wohnungslosenhilfe und Wohlfahrtsverbände in Berlin berieten am 10.01.2018 auf einer gemeinsamen Konferenz darüber, wie obdachlosen und wohnungslosen Menschen in der Stadt besser geholfen werden kann. Ziel ist es, eine gesamtstädtische Strategie zu entwickeln, sagte Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) dem rbb.

“Wir brauchen eine gesamtstädtische Steuerung, was die Belegung und Unterbringung angeht”, erläuterte die Sozialsenatorin. Bislang sind die Bezirke und die Kältehilfe für die Unterbringung obdachloser Menschen zuständig. “Die Bezirke stehen da auch mit dem Rücken an der Wand, weil sie nicht wissen, wie sie die Leute unterbringen.”

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2018/01/breitenbach-konferenz-obdachlose-gesamtstaedtische-strategie.html

Aus der Rubrik “Mietenpolitik”:

DER TAGESSPIEGEL am 08.01.2018: Mietenpolitik in Berlin – Wuchern mit Volkseigentum

Wähler nennen die Mietenpolitik der Bima „unsozial“ – dabei gehört die doch dem Bund. Zwei Berliner Bundestagsabgeordnete reagieren mit Foren und Forderungen nach einem neuen Gesetz.

Sie hat Wohnungen in der Schöneberger Katzlerstraße zum Höchstpreis verkauft, wollte das Dragoner-Areal in Kreuzberg an einen windigen Finanzjongleur ohne festen Wohnsitz vergeben und verlangte bei der Neuvermietung von mehr als 200 Wohnungen im Jahr 2017 mehr Miete als ortsüblich – die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, kurz Bima, Eigentum des Bundes, ist nach Meinung von Kritikern so wie jeder Spekulant ein „Preistreiber am Berliner Wohnungsmarkt“. Das bringt nun zwei Berliner Bundestagsabgeordnete auf den Plan: Swen Schulz (SPD) und Ex-Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) – eine große Koalition am Wohnungsmarkt?

http://www.tagesspiegel.de/berlin/mietenpolitik-in-berlin-wuchern-mit-volkseigentum/20825976.html