Archiv der Kategorie: Wohnungspolitik

Aus der Rubrik “Wohnungspolitik”:

Berliner Zeitung am 18.07.2017: Wohnungsknappheit – Berlin braucht mehr Neubau

Wie der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) am Dienstag mitteilte, sank der Anteil der leerstehenden Wohnungen bei seinen Mitgliedsunternehmen im vergangenen Jahr von 1,7 auf 1,6 Prozent.

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/wohnungsknappheit-berlin-braucht-mehr-neubau-27992914

Aus der Rubrik “Wohnungspolitik”:

Berliner Zeitung am 17.07.2017: Wohnungsbau – Zwei Drittel aller Haushalte hätten Anspruch auf Sozialwohnung

Die Debatte ist eröffnet. Weil es mittlerweile sogar für Menschen mit mittleren Einkommen immer schwieriger wird, preiswerte Wohnungen zu finden, will Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) die Wohnungsbauförderung auf diesen Personenkreis ausweiten.

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/wohnungsbau-zwei-drittel-aller-haushalte-haetten-anspruch-auf-sozialwohnung-27986222

Aus der Rubrik “Wohnungspolitik”:

DER TAGESSPIEGEL am 17.07.2017: Wohnungsmangel in Berlin – Jeder zweite Berliner hat Anspruch auf eine Sozialwohnung

Aber es gibt nur 80.000 mit Mietpreisbindung, sagt der Mieterverein. Bauministerin Hendricks will bundesweit jährlich 350.000 neue Wohnungen bauen.

Derzeit gibt es gerade einmal 80.000 Sozialwohnungen in der Stadt, für die noch die Mietpreisbindung gilt. Viel zu wenig für den Bedarf: Denn 55 Prozent der Berliner haben wegen ihres geringen Einkommens Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein (WBS). Ein Ein-Personen-Haushalt bekommt den WBS, wenn das Jahreseinkommen unter 16.800 Euro liegt, bei einem Zwei-Personen-Haushalt sind es 25.200 Euro. Derzeit wird darüber diskutiert, diese Sätze anzuheben. Dann hätten zwei Drittel der Berliner Anspruch auf eine Sozialwohnung – aber keine Chance, eine zu bekommen, kritisiert Wild.

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/wohnungsmangel-in-berlin-jeder-zweite-berliner-hat-anspruch-auf-eine-sozialwohnung/20071348.html

Aus der Rubrik “Wohnungspolitik”:

welt.de am 17.07.2017: Wohnungskonzern Vonovia – Dieser Mann weiß die Lösung gegen „aggressives Sanieren“

Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia SE will verstärkt eigene Wohnungen errichten. „Wir haben ein sehr umfangreiches Investitionsprogramm aufgelegt und werden jährlich etwa 2000 neue Wohnungen selbst bauen. Damit wären wir aus dem Stand einer der größten Entwickler in Deutschland“, sagte Vonovia-Vorstandschef Rolf Buch der WELT AM SONNTAG. Vorbild sei ein Pilotprojekt für serielles Bauen in Bochum, bei dem der Konzern ein Wohngebäude zu Baukosten von 1800 Euro pro Quadratmeter errichtete. „Eigentlich müssten wir sogar noch günstiger bauen können“, so Buch.

https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article166678318/Dieser-Mann-weiss-die-Loesung-gegen-aggressives-Sanieren.html

Aus der Rubrik “Wohnungspolitik”:

Berliner Zeitung am 15.07.2017: Wohnungsbau in Berlin – “Selbstverständlich spreche ich mit privaten Bauträgern”

Mehr Berliner sollen künftig Anspruch auf preiswerte Sozialwohnungen erhalten. Neben Menschen mit geringen Einkommen will Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) Haushalte der Mittelschicht stärker unterstützen.

Wohnungsbau in Berlin: „Selbstverständlich spreche ich mit Privaten“ – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/27973966 ©2017

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/wohnungsbau-in-berlin–selbstverstaendlich-spreche-ich-mit-privaten-bautraegern–27973966

Aus der Rubrik “Mietenpolitik”:

Berliner Zeitung am 13.07.2017: Exklusiv-Interview mit Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD)

„Niemand hat je behauptet, die Mietpreisbremse allein löse alle Probleme auf dem Wohnungsmarkt“, sagte er der „Berliner Zeitung“. „Sie war ein erster wichtiger Schritt, muss aber verschärft werden. Denn: Die Mietpreisbremse gilt in Ballungsgebieten, also dort, wo sie bei der Wohnungssuche schnell 50 Mitbewerber haben. Wenn man dann der Einzige ist, der den Vermieter nach der Vormiete fragt, um die Einhaltung der Mietpreisbremse zu überprüfen, muss man nach Anwendung des gesunden Menschenverstandes damit rechnen, dass der Vermieter sich den 49 anderen zuwendet.“

„Wir wollen durchsetzen, dass der Vermieter von sich aus bei Abschluss eines jeden Mietvertrages die Vormiete ausweisen muss. Leider wurde das von unserem Koalitionspartner bislang immer blockiert.

http://www.berliner-zeitung.de/politik/heiko-maas-im-interview–wir-muessen-krawalltouristen-schon-an-der-einreise-hindern–27960584

Aus der Rubrik “Wohnungspolitik”:

sueddeutsche.de am 08.07.2017: Die drei großen Probleme der Wohnungspolitik
Die Politik muss in der nächste Wahlperiode drei große Problem lösen.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/samstags-essay-die-grosse-soziale-frage-1.3577786-3

Aus der Rubrik “Mietenpolitik”:

der Freitag am 12.06.2017: Wucher beim Wohnen

Die Mietpreisbremse wirkt nicht, die vier Wände werden immer teurer. Dabei gäbe es einen Ansatz zum Entlasten: die neue Wohnungsgemeinnützigkeit

Neben einer Stärkung des sozialen Wohnungsbaus gibt es aber noch einen anderen vielversprechenden Ansatzpunkt – eine neue Form der Wohnungsgemeinnützigkeit. 2015 veröffentlichten die Grünen eine Studie, die sich mit der Möglichkeit einer neuen Wohnungsgemeinnützigkeit befasste. Seitdem ist das Thema wieder stärker in der Diskussion.

https://www.freitag.de/autoren/bennyk/wucher-beim-wohnen

Aus der Rubrik “Wohnungspolitik”:


deutschlandfunk.de am 05.07.2017: Wohnungsbau
 – “Die Wohnungsnot ist politisch gemacht worden”

Noch immer mangelt es vor allem in Großstädten an bezahlbarem Wohnraum.

Die Wohnungsnot, die wir jetzt haben, ist mit Ansage gekommen und sie ist auch politisch gemacht worden. Wenn Sie sich die wohnungsbaupolitischen Instrumente in den letzten 20 Jahren ansehen, stellen Sie fest: Es ist überall gekürzt, gestrichen und ganz abgeschafft worden, weil man davon ausging, dass die Bevölkerung sinkt in Deutschland und wir in Zukunft weniger Wohnungen brauchen. Aber das ist jetzt so nicht eingetreten. Wir haben eine wachsende Bevölkerung und vor allen Dingen haben wir eine wachsende Zahl von Haushalten, und es sind ja Haushalte, die Wohnungsnachfrager sind. Und die Zahl der Haushalte wird bundesweit bis 2035 und auch noch Jahre darüber hinaus weiter zunehmen.

http://www.deutschlandfunk.de/wohnungsbau-die-wohnungsnot-ist-politisch-gemacht-worden.694.de.html?dram%3Aarticle_id=390298