Archiv der Kategorie: Verschiedenes

Aus der Rubrik “Wohnungsbaupolitik”:

Berliner Zeitung am 04.07.2018: Pop gegen Lompscher – Zwei Senatorinnen und der Streit um das Knorr-Gelände

Eines der großen Probleme des rot-rot-grünen Senats ist seine schlechte Außenwirkung – ungelöste Probleme, aufgeschobene Entscheidungen, Streit unter den Senatoren. Aktuellster Fall: Der Zwist um das ehemalige Gelände der Knorr-Bremse in Marzahn-Hellersdorf.

Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) möchte auf dem Gelände Wohnungen bauen. Doch das will die grüne Wirtschaftssenatorin Ramona Pop verhindern.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/pop-gegen-lompscher-zwei-senatorinnen-und-der-streit-um-das-knorr-gelaende-30733978

Aus der Rubrik “Wohnungsbaupolitik”:

BZ am 04.07.2018: Pop vs. Lompscher – Streit um Bau von 1000 Wohnungen eskaliert im Senat

Der Streitpunkt: Ein Grundstück (9,15 Hektar) am S-Bahnhof Marzahn zwischen Georg-Knorr-Platz und Wiesenburger Weg. Dort stehen ein paar denkmalgeschützte Bauten mit einer Schnapsmanufaktur und Coworking-Arbeitsplätzen, uralte Garagen. Am Horizont ein hochmodernes Werk von Knorr-Bremse. Das Unternehmen hat das benachbarte Areal im April 2016 verkauft. So weit, so unstrittig.

Jetzt will der Käufer, der Immobilienentwickler Laborgh, dort aber nicht nur Betriebe ansiedeln. In Zusammenarbeit mit der landeseigenen Howoge sollen bis zu 1000 Wohnungen errichtet werden. Auf Gewerbegebiet! Deshalb geht Wirtschaftssenatorin Pop auf die Barrikaden, lehnt eine Änderung ab: „Die drohende Flächenknappheit für Ansiedlungen und Erweiterungen ist inzwischen eines DER Top-Themen der Berliner Wirtschaft.“

https://www.bz-berlin.de/landespolitik/streit-um-bau-von-1000-wohnungen-eskaliert-im-senat

Aus der Rubrik “Wohnungsbaupolitik”:

Berliner Zeitung am 03.07.2018: Neue Stadtquartiere – Senat plant 41.940 zusätzliche Wohnungen

Unter dem Druck, den Wohnungsneubau in Berlin anzukurbeln, will Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) die Zahl der neuen Stadtquartiere erhöhen. Während bislang elf Quartiere mit 38.240 Wohnungen geplant waren, sollen es nun 14 Gebiete mit 41.940 Wohnungen werden. Das geht aus einer Senatsunterlage hervor, die der Berliner Zeitung vorliegt.

Demnach sollen die Quartiere am ehemaligen Rangierbahnhof Pankow mit 2000 Wohnungen, am Schöneberger Südkreuz mit 1200 Wohnungen und in der Neuen Mitte Tempelhof mit 500 Wohnungen neu hinzukommen.

 

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/neue-stadtquartiere-senat-plant-41-940-zusaetzliche-wohnungen-30727894

Aus der Rubrik “Wohnungsbaupolitik”:

DER TAGESSPIEGEL am 04.07.2018: Wohnungskrise in Berlin – Lompscher will trotz Kritik im Amt bleiben

Bausenatorin Lompscher will bleiben – trotz Koalitions-Zoff und schlechter Neubauzahlen. Sie gibt den Bezirken die Schuld für Probleme.

„Ja“ – kurz und knapp beantwortete die Senatorin für Stadtentwicklung Katrin Lompscher die böse Frage, ob sie denn angesichts der wiederholt nach unten korrigierte Zahl der bezahlbaren Neubauwohnungen selbst noch daran glaube, die Legislaturperiode durchstehen zu können. Ohne Atem zu holen, führte Lompscher aus, warum sich die vielen Berliner Bauvorhaben in die Länge ziehen. Kernaussage: Die Bezirke stellen sich quer.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnungskrise-in-berlin-lompscher-will-trotz-kritik-im-amt-bleiben/22767284.html

Aus der Rubrik “Wohnungsbauvorhaben”:

Berliner Morgenpost am 04.07.2018: Wohnhausbau auf der A100 – das sagt ein Statiker

Über der Stadtautobahn in Charlottenburg sollen Wohnhäuser entstehen. Das könnte Bauingenieure vor eine Herausforderung stellen.

Ein Deckel aus Beton über dem Teilstück der Stadtautobahn A 100 in Charlottenburg soll für weniger Lärm, bessere Luft und im besten Fall für neue Bauflächen zwischen den Brücken Neue Kantstraße und Knobelsdorffstraße sorgen.

Ralph Piterek, Geschäftsführer des Ingenieurbüros Pitbau in Lichtenberg erläutert, dass zuerst geklärt werden muss, wie groß so ein Gebäude auf dem Autobahndeckel werden soll: „Man darf nicht denken, dass zuerst ein Deckel über die Autobahn gebaut wird und man erst danach prüft, was man eigentlich darauf bauen kann. So ist es nicht.“ Je nach dem wie groß ein Gebäude sei, stelle sich zuerst die Frage, wie die sogenannte Gründungssituation vor Ort ist, also welche Beschaffenheit das Fundament hat. „Das wäre die logische Herangehensweise, wie man so ein Projekt bearbeiten würde“, erklärt der Statiker. Demnach müsse zuerst ein Planungskonzept erstellt werden. Dazu gehört auch eine genaue Vorstellung, was für ein Gebäude erbaut werden soll, um über die Beschaffenheit des Fundaments zu sprechen.

https://www.morgenpost.de/berlin/article214756757/Autobahndeckel-an-der-A-100-das-sagt-ein-Statiker.html

Aus der Rubrik “Wohnungsbauvorhaben”:


Berliner Morgenpost am 03.07.2018: Bauprojekt – 
 Neue Wohnhäuser über der Autobahn A 100

Wie an der Schlangenbader Straße könnte die A 100 am ICC zwischen den Brücken Neue Kantstraße und Knobelsdorffstraße bebaut werden.

Die SPD-Abgeordneten möchten ein Teilstück der Autobahn A 100 in Charlottenburg mit einem Deckel schließen. Wenn es technisch möglich ist und die Tragfähigkeit ausreicht, sollten auf dem Deckel nicht nur Erholungsflächen angelegt, sondern auch neue Wohnhäuser gebaut werden. Insbesondere denken die Sozialdemokraten im Landesparlament an den Autobahnabschnitt zwischen den Brücken Neue Kantstraße und Knobelsdorffstraße. Dort verläuft die Autobahn in Troglage und wäre relativ leicht nach oben zu schließen, argumentieren sie. Dann könnten auch die bislang getrennten Wohnquartiere links und rechts der Stadtautobahn wieder verbunden werden.

Daniel Buchholz, Stadtentwicklungsexperte der SPD-Fraktion, wirbt für eine große Lösung. In diesem Gebiet seien große Flächen für die wachsende Stadt zu gewinnen, wenn einzelne Autobahnabschnitte im Tunnel geführt würden, erläuterte Buchholz und sprach von einem Schatz, den es zu heben gelte, um Berlin attraktiver zu machen. „Wir haben hier eine Jahrhundertchance, die wir nutzen müssen“, sagte er der Berliner Morgenpost. So ließen sich auch Umweltbelastungen durch Lärm und Feinstaub in Wohngebieten reduzieren.

https://www.morgenpost.de/berlin/article214748501/Neue-Wohnhaeuser-ueber-der-Autobahn-A-100.html

Aus der Rubrik “Mieterproteste”:

Berliner Morgenpost am 02.07.2018: Mieten in Berlin –  In Nord-Neukölln bangen Mieter um ihre Wohnungen

Mit einer Kundgebung wollen die betroffenen Mieter auf ihre Situation aufmerksam machen. Sie hoffen auf das Vorkaufsrecht des Bezirks.

Zwölf Mal haben die Berliner Bezirke im vergangenen Jahr von ihrem Vorkaufsrecht in Milieuschutzgebieten Gebrauch gemacht. Achtmal waren davon Häuser im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, dreimal in Neukölln und einmal ein Haus in Pankow betroffen, wie aus der aktuellen Anfrage des linken Abgeordneten Sebastian Schlüsselburg (Linke) an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hervorgeht. Dass ihr Haus an der Sanderstraße 11 in Nord-Neukölln auf diese Weise ebenfalls in kommunalen Besitz übergeht, hoffen nun auch die in diesem Haus lebenden 34 Mietparteien. Mit einer Kundgebung an diesem Montag, 19–22 Uhr vor ihrem Haus wollen sie auf ihr Anliegen aufmerksam machen.

„Wir, die Mieter der Sanderstraße 11/11a, erleben seit dem 24. Mai 2018 das ABC des Immobilienwahnsinns: Von A wie Ausverkauf bis Z wie Zeit läuft“, begründen die Bewohner ihre Protestaktion. Das Haus solle „zu einem unangemessen hohen Preis“ an einen privaten Investor verkauft werden, schreiben die Mieter. Nach Informationen der Berliner Morgenpost ist von einem Kaufpreis von fünf bis sechs Millionen Euro die Rede. „Wir wollen uns dagegen wehren und den Senat an die Milieuschutz-Vereinbarung erinnern“, teilen die Mieter mit.

https://www.morgenpost.de/bezirke/neukoelln/article214736945/In-Nord-Neukoelln-bangen-Mieter-um-ihre-Wohnungen.html

Aus der Rubrik “Stadtentwicklungspolitik”:

Berliner Morgenpost am 02.07.2018: Stadtentwicklung – Diese neuen Stadtquartiere könnten in Berlin entstehen

Bausenatorin Lompscher (Linke) hat ihre Pläne für drei neue Stadtquartiere vorgestellt. Doch es gibt Kritik am Umsetzungskonzept.

Berlins Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) hat bei der Sommerklausur des rot-rot-grünen Senats am Wochenende Pläne für zusätzliche drei Stadtquartiere vorgestellt: Entstehen sollen sie am ehemaligen Rangierbahnhof in Pankow, am Südkreuz in Schöneberg sowie in dem Gebiet Neue Mitte zwischen Rathaus Tempelhof und Götzstraße. Dennoch zeigten sich die Koalitionspartner unzufrieden. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) forderte Lompscher auf, bei einer der nächsten Senatssitzungen ein konkretes Maßnahmenpaket vorzulegen, wie in der Hauptstadt noch schneller neue bezahlbare Wohnungen gebaut werden können.

Wie sie beim Wohnungsbau stärker vorankommen möchte, das ist die Bausenatorin nach Ansicht der Sozialdemokraten und der Grünen erneut schuldig geblieben. Der Senat machte klar, dass er in den nächsten Wochen zusätzliche Wohnbaupotenziale prüfe, wie etwa den verstärkten Dachgeschossausbau. Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, die Genossenschaften und langfristig orientierte private Investoren müssten beim Bau von Wohnungen unterstützt werden, so die Forderung.

https://www.morgenpost.de/berlin/article214737155/Diese-neuen-Stadtquartiere-koennten-in-Berlin-entstehen.html

Aus der Rubrik “Mieterproteste”:

Berliner Zeitung am 27.06.2018: Überraschende Wende – Familie aus Kreuzberg wird nun doch nicht zwangsgeräumt

Kreuzberg – Überraschende Wende für die von der Zwangsräumung bedrohte Familie aus Kreuzberg: Cecilia A. (39), ihr Mann Yaser O. (27) und ihr kleiner Sohn Elyas (1) können vorerst in ihrer Wohnung bleiben.

Die Gegenseite hat die Klage zurückgenommen.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/ueberraschende-wende-familie-aus-kreuzberg-wird-nun-doch-nicht-zwangsgeraeumt-30692152