Aus der Rubrik „Wohnungspolitik“:

Berliner Morgenpost am 27.04.2018: Abgeordnetenhaus-Debatte – Opposition: Senat hat 12.000 Wohnungen zu wenig gebaut

500 Tage Rot-Rot-Grün: Die Opposition wirft der Koalition vor, dringend benötigten Neubau aus ideologischen Gründen zu verhindern.

„Die Koalition hat sträflich versagt“, sagte der CDU-Politiker Christian Gräff. Der wohnungspolitische Sprecher seiner Fraktion warf dem Senat eine „Nichtwohnungsbaupolitik“ vor.

Die so gescholtene Senatorin verwies dagegen auf das beachtliche Neubaugeschehen: „Es wird in dieser Stadt wahnsinnig viel gebaut, ich weiß nicht, wo sie leben“, entgegnete sie. Bauplanungen dauerten eben einige Zeit, jedoch seien 2017 knapp 25.000 Baugenehmigungen ausgestellt worden. Damit seien, entgegen dem Bundestrend, die Zahlen nahezu stabil geblieben. „Wir nutzen alle Instrumente, um die Wohnungsnot in dieser Stadt zu bekämpfen“, so Lompscher. Wesentliche Weichenstellungen müssten jedoch auf Bundesebene erfolgen.

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