Archiv der Kategorie: Verschiedenes

Aus der Rubrik „Wohnungsbaupolitik“:


DER TAGESSPIEGEL am 12.08.2018: Berlins Bausenatorin Lompscher 
– Mehr Flächen für Genossenschaften

Eine verstärkte Förderung von Wohnungsbaugenossenschaften und gemeinwohlorientierten Bauträgern stößt auf Wohlwollen bei den Koalitionspartnern und Kritik aus der Opposition.

Die Ankündigung der Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke), Genossenschaften und anderen gemeinwohlorientierten Bauträgern mehr Grundstücke zur Verfügung zu stellen, ist von den Koalitionspartnern SPD und Grüne wohlwollend aufgenommen worden. „Wir freuen uns, dass die Senatorin unsere Forderung nach mehr Bauflächen für solidarische Genossenschaften unterstützt“, sagte die Grünen-Fraktionschefin Antje Kapek. „Wir brauchen gerade diesen Weg von Neubau, um dauerhaft sozialen Wohnraum zu schaffen.“

Auch der SPD-Stadtentwicklungsexperte Daniel Buchholz erwartet angesichts steigender Immobilienpreise und knapper Flächen eine stärkere Förderung der Wohnungsbaugenossenschaften, soweit sie nicht kommerziell organisiert sind. Auch wenn es unter normalen Umständen nicht Aufgabe der öffentlichen Hand sei, privat organisierten Bauträgern landeseigene Grundstücke zur Verfügung zu stellen.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/berlins-bausenatorin-lompscher-mehr-flaechen-fuer-genossenschaften/22902924.html

Aus der Rubrik „Stadtentwicklungspolitik“:

 

Berliner Zeitung am 09.08.2018: Stadtentwicklung – Lompscher überlässt die großen Visionen dem roten Rathaus

Da freute man sich schon, mitten in der sogenannten nachrichtenarmen Zeit, auf eine weitere Folge des auf mindestens fünf Jahre angelegten Serienschlagers „Die SPD watscht Katrin Lompscher ab“ – und dann das: „Es gibt keinen Dissens“, teilte Lompschers Stadtentwicklungsverwaltung am Donnerstag auf Anfrage mit. „Es war der Vorschlag der Senatorin selbst, dass die Überarbeitung der ´Berlin Strategie 2030´ beim Regierenden Bürgermeister richtig angesiedelt sei.“

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/stadtentwicklung-lompscher-ueberlaesst-die-grossen-visionen-dem-roten-rathaus-31087574

Aus der Rubrik „Stadtentwicklungspolitik“:

 

rbb24.de am 10.08.2018: Milieuschutz im Kunger-Kiez – Treptow-Köpenick nutzt erstmals Vorkaufsrecht

Der Bezirk Treptow-Köpenick wird zum ersten Mal das Vorkaufsrecht in einem Milieuschutzgebiet wahrnehmen.

Wie eine Sprecherin und eine Sachbearbeiterin von Bezirksstadtrat Rainer Hölmer (SPD) rbb|24 bestätigten, habe der ursprüngliche Käufer der sanierungsbedürftigen Immobilie in einem Hinterhof im Kunger-Kiez die Frist für eine Abwendungsvereinbarung verstreichen lassen. Bis zum Ablauf der Frist am Montag hätte er sich dazu verpflichten können, den Milieuschutz zu gewährleisten – etwa keine Rückbauten vorzunehmen oder Wohnungen als Eigentum zu veräußern. Nun kann der Bezirk sein Vorkaufsrecht nutzen.

Zwar gibt es noch eine einmonatige Widerspruchsfrist. Danach würde die Immobilie an das Land Berlin und den einspringenden neuen Eigentümer, die städtische Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH, übergehen. Stadt und Land hatte sich verpflichtet, in den Vertrag einzutreten, den gleichen Preis zu zahlen wie der eigentliche Käufer und dabei den Milieuschutz einzuhalten, so die Sprecherin des Bezirksamts.

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2018/08/berlin-treptow-koepenick-vorkaufsrecht-kunger-kiez.html

Aus der Rubrik „Wohnungsbau“:

 

Berliner Zeitung am 09.08.2018: Neubau – In diesen Bezirken dürfen besonders viele Wohnungen entstehen

Im Wohnungsneubau in Berlin geht es weiter voran. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres haben die Bauaufsichtsbehörden den Bau von 11.606 Wohnungen genehmigt – das entspricht einem Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2017, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Donnerstag mitteilte.

In reinen Neubauten sollen danach 10.345 Wohnungen entstehen (plus drei Prozent), weitere 1261 Wohnungen sollen durch den Ausbau vorhandener Gebäude, etwa im Dachgeschoss, errichtet werden. https://www.berliner-zeitung.de/berlin/neubau-in-diesen-bezirken-duerfen-besonders-viele-wohnungen-entstehen-31084324

Aus der Rubrik „Gesundheitspolitik“:

 

Berliner Zeitung am 10.08.2018: 100.000 Wohnungen betroffen – Senat streicht 120.000 Euro für Asbest-Beratung

In Berlin gibt es schätzungsweise 100.000 Wohnungen, in denen asbesthaltige Teile verbaut sind. Viele davon werden saniert – jedoch nicht immer sachgtemäß. Um Eigentümer und Mieter über den Umgang mit dem gefährlichen Material zu informieren, sollte auf Beschluss des Abgeordnetenhauses noch in diesem Jahr eine zentrale Auskunfts- und Beratungsstelle eingerichtet werden.

Doch daraus wird jetzt nichts. Zwar hat das Abgeordnetenhaus die Schaffung der Beratungsstelle beschlossen und dafür Mittel in Höhe von 120.000 Euro für das Jahr 2018 und von 180.000 Euro im Jahr 2019 veranschlagt. Doch nun hat der Senat den Parlamentariern in einem Bericht mitgeteilt, dass die Mittel anders verwendet werden sollen.

Der Grünen-Abgeordnete Andreas Otto ist sauer. „Das dafür aber die Gelder zweckentfremdet werden sollen, die das Abgeordnetenhaus für eine Bewohner- und Eigentümerberatung zu Asbestfragen im Haushaltsgesetz beschlossen hat, kann so nicht hingenommen werden.“

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/100-000-wohnungen-betroffen-senat-streicht-120-000-euro-fuer-asbest-beratung-31086850

Aus der Rubrik „Mietenentwicklung“:

Bild am 08.08.2018: Neue Immobilienstudie – Miethauptstadt Berlin boomt weiter, Preise explodieren

Rund 85 Prozent der Berliner leben in einer Mietwohnung. Damit ist Berlin Miethauptstadt. Doch das Wohnen wird hier immer teurer. In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Durchschnittsmieten mehr als verdoppelt!

Wie aus einer Erhebung des Immobilien-Portals Immowelt hervorgeht, sind die Durschnittsmieten in der Hauptstadt von 5,60 Euro (2008) auf 11,40 Euro pro Quadratmeter (2018) angestiegen.

► Eine Erhöhung um 103,57 Prozent!

https://www.bild.de/regional/berlin/miete/gleiche-wohnung-doppelte-miete-in-berlin-56579764.bild.html

Aus der Rubrik „Mietenentwicklung“:

BZ am 08.08.2018: Miet-Wahnsinn in Berlin – Die Wohnung bleibt gleich, aber die Miete hat sich verdoppelt

Eine Immobilien-Studie zeigt, wie die Preise in den vergangenen zehn Jahren in Berlin explodierten. Und immer mehr Menschen zieht es in die Hauptstadt.

Rund 85 Prozent der Berliner leben in einer Mietwohnung. Damit ist Berlin Miethauptstadt. Doch das Wohnen wird hier immer teurer. In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Durchschnittsmieten mehr als verdoppelt!

Wie aus einer Erhebung des Immobilien-Portals Immowelt hervorgeht, sind die Durchschnittsmieten in der Hauptstadt von 5,60 Euro (2008) auf 11,40 Euro pro Quadratmeter (2018) angestiegen. Eine Erhöhung um 103,57 Prozent!

https://www.bz-berlin.de/berlin/die-wohnung-bleibt-gleich-aber-die-miete-hat-sich-verdoppelt

Aus der Rubrik „Wohnungsbau“:

Berliner Abendschau am 08.08.2018: Nachverdichten ohne Plan

Im Marzahner Cecilienviertel soll nachverdichtet werden: Hunderte Wohneinheiten könnten zwischen den bereits existierenden Plattenbauten entstehen. An eine Kita und eine nötige Schulerweiterung hat keiner gedacht.

https://www.ardmediathek.de/tv/Abendschau/Nachverdichten-ohne-Plan/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3822076&documentId=54932192

Aus der Rubrik „Stadtentwicklungspolitik“:

Berliner Zeitung am 31.07.2018: Millionen-Förderung fehlt – In diesen Bezirken endet das Programm „Soziale Stadt“

In Berlin gibt es zurzeit 34 Quartiersmanagement-Gebiete. Im Quartiersmanagement (QM) werden gezielt infrastrukturielle und kulturelle Projekte eines Bezirks gefördert. Ab dem 1. Januar 2021 werden neun von ihnen aus dem Programm „Soziale Stadt“ entlassen, welche das QM umsetzte. Sie erhalten dann keine Gelder mehr.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/millionen-foerderung-fehlt-in-diesen-bezirken-endet-das-programm–soziale-stadt–31036140

Aus der Rubrik „Wohnungsnot“:

Berliner Morgenpost am 01.08.2018: Wohnungslose Familien – Immer mehr Familien mit Kleinkindern sitzen auf der Straße

Der Verein Strassenfeger e.V. schlägt Alarm: Er muss immer wieder Familien abweisen. Das Berliner Hilfesystem ist überlastet.

Die Wohnungsnot in Berlin hat immer dramatischere Folgen. Weil Familien selbst mit Säuglingen ihre Wohnung verlieren, schlägt nun der Verein Strassenfeger e. V. Alarm.

Die Arbeiterwohlfahrt schätzt, dass etwa 7000 Kinder in Berlin wohnungslos sind. „Dazu kommen noch viele Sinti und Roma, die in keinem Hilfesystem auftauchen“ ergänzt Schmidt. Verzweifelte Jugendamtsmitarbeiterinnen würden sie anrufen, ob sie irgendwie Familien unterbringen können. „Dabei soll es eigentlich andersherum laufen: Wir sind die Erstaufnahme und vermitteln dann in das Regelsystem.“

https://www.morgenpost.de/berlin/article214980605/Obdachlos-Ein-Kind-ein-Job-aber-kein-Dach-ueber-dem-Kopf.html