Archiv der Kategorie: Verschiedenes

Aus der Rubrik „Stadtentwicklung“:

Spandauer Volksblatt am 23.04.2018: Altbauten sind besonders gefragt: Aus mehr als 1700 Miet- wurden Eigentumswohnungen

Mehr als 1700 Wohnungen sind in Spandau laut Senat seit 2011 in  Eigentumswohnungen umgewandelt worden. Die meisten Mietwohnungen hat die Siemensstadt verloren.

Spandau hat zwischen 2011 und 2017 insgesamt 1750 Mietwohnungen verloren, weil sie zu Eigentum wurden. Von Hakenfelde bis Kladow waren alle neun Ortsteile betroffen. Die meisten Mietwohnungen (537) wurden in Siemensstadt umgewandelt, gefolgt von Spandau Mitte (367) und der Wilhelmstadt (310). Besonders „beliebt“ waren bei Eigentümern der Rohrdamm und der Magistratsweg. Dort registrierte der Senat ein „deutlich erhöhtes Umwandlungsgeschehen“.

http://www.berliner-woche.de/spandau/politik/altbauten-sind-besonders-gefragt-aus-mehr-als-1700-miet-wurden-eigentumswohnungen-d157905.html

Aus der Rubrik „Studien“:

zdf.de am 18.04.2018: Studie von Immobilienverbänden – Baukindergeld hilft nur wenigen

Viele Menschen wünschen sich ein Leben in den eigenen vier Wänden. Kann das geplante Baukindergeld dabei helfen?

Das geplante Baukindergeld wird die Eigentumsquote in Deutschland nach Einschätzung von Experten kaum erhöhen. Der Anteil der Haushalte mit Wohneigentum dürfte dadurch um höchstens 0,1 bis 0,2 Prozentpunkte steigen, sagt das Hannoveraner Pestel-Institut voraus, das in Berlin eine Studie im Auftrag von Immobilienverbänden vorstellte.

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/studie-von-immobilienverbaenden-baukindergeld-hilft-nur-wenigen-100.html

Aus der Rubrik „Studien“:

welt.de am 19.04.2018: Die Wunderwaffe der GroKo ist ein teurer Fehlschlag

Mit 1200 Euro pro Kind sollen Familien beim Immobilienkauf unterstützt werden. Doch die milliardenschwere Förderung könnte sich als nutzlos erweisen, zeigt eine Studie.

Sie kostet den Steuerzahler schätzungsweise vier Milliarden Euro.

Und: Sie ist weitgehend nutzlos. Das sagen fast alle Ökonomen, die sich mit dem Wohnungsmarkt beschäftigen, schon seit Monaten. Jetzt aber wurde erstmals durchgerechnet, wen das Baukindergeld tatsächlich erreichen dürfte und wem es helfen könnte, von einer Miet- in eine Eigentumswohnung zu wechseln. Das Hannoveraner Pestel-Institut hat im Auftrag von Immobilienverbänden die Effekte des Baukindergelds untersucht und kommt zu dem Ergebnis: Der Anteil der Haushalte mit Wohneigentum dürfte um lediglich 0,1 bis 0,2 Prozentpunkte steigen.

https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article175580861/Wohneigentum-So-nutzlos-ist-das-Baukindergeld.html?wtmc=socialmedia.twitter.shared.web

Aus der Rubrik „Mietenentwicklung“:

Spandauer Volksblatt am 17.04.2018: Mieten in Spandau in 5 Jahren um 42 % gestiegen

Die Mieten für Wohnungen und Häuser sind in Spandau seit 2012 um 42 % in die Höhe geschnellt, das zeigt der Marktbericht Berlin von immowelt.de

2017 zahlen Spandauer im Median 8,50 € pro Quadratmeter. 5 Jahre zuvor waren es noch 6,00 €.

Im Durchschnitt müssen Mieter in Berlin gar 51 % mehr bezahlen als 2012. Der Quadratmeterpreis ist inzwischen über die 10-Euro-Marke gesprungen. 2017 zahlen Berliner im Median 10,40 € pro Quadratmeter. 5 Jahre zuvor waren es noch 6,90 €.

http://www.berliner-woche.de/falkenhagener-feld/bauen/mieten-in-spandau-in-5-jahren-um-42-gestiegen-d157107.html

Aus der Rubrik „Wohnungsneubau“:

DER TAGESSPIEGEL am 16.04.2018: Wohnungen bei Lidl – Discounter stocken auf

In Berlin könnten auf den Flächen von Super- und Baumärkten bis zu 30 000 Wohnungen entstehen.

Die Verwaltung von Wohnungsbeständen gehörte bisher nicht zum originären Geschäft von Lebensmitteldiscountern und Baumärkten. Das ändert sich jetzt. Nach Aldi und Rewe kündigte nun auch Lidl auf Anfrage des Tagesspiegels den Bau von kombinierten Wohn- und Geschäftshäusern in der Hauptstadt an. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen findet: Lidl lohnt sich. Ja, derartige Projekte sollen sogar vorangetrieben werden, um dem Wohnungsmangel etwas entgegenzusetzen.

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/immobilien/wohnungen-bei-lidl-discounter-stocken-auf/21170964.html

Aus der Rubrik „Mieterproteste“:


rbb24.de am 14.04.2018: Weit mehr Teilnehmer als erwartet
 – Großdemonstration gegen Berliner „Mietenwahnsinn“ 

In Berlin sorgen die Mietsteigerungen für immer neue Höchstmarken. Viele sind in Sorge, wie lange sie sich ihre Wohnung noch leisten können. Mehr als 15.000 Menschen protestierten am 14.04.2018 gegen Verdrängung und für ein klares Gegensteuern der Politik.

Franziska Schulte, Sprecherin des Bündnisses, das die Demo organisiert, sagte am 14.04.2018 im rbb: „Die Mietpreisbremse muss geschärft werden, die Ausnahmen dort müssen ausgesetzt werden, es muss Bußgelder für Vermieter geben, die sich nicht an die Mietpreisbremse halten.“ Außerdem müsse die Umlage auf die Mieter bei Modernisierungen drastisch reduziert oder abgeschafft werden. Investitionen sollten nicht an die Mietzahlungen der Mieter gekoppelt sein.

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2018/04/berlin-demonstration-mieten-wohnraum.html

Aus der Rubrik „Studien“:

Berliner Morgenpost am 10.04.2018: Studie – In Berlin fehlen 310.000 bezahlbare Wohnungen
In Berlin fehlen hunderttausende bezahlbare Wohnungen. Besonders groß ist der Mangel bei Single-Appartments.

Berlin hat ein Problem, das es mit 76 deutschen Großstädten teilt. 1,9 Millionen bezahlbare Wohnungen fehlen in Deutschland. Zu diesen Ergebnissen kommt eine am Montag veröffentlichte Studie von Stadtsoziologen der Humboldt-Universität Berlin und der Goethe-Universität Frankfurt im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Demnach fehlen in Berlin mit rund 310.000 bundesweit die meisten bezahlbaren Wohnungen, darunter vor allem rund 217.000 Apartments mit weniger als 45 Quadratmetern für Einpersonenhaushalte.

„Wir haben nun untersucht, wieviel tatsächlich leistbare Wohnungen im Bestand jetzt schon fehlen“, erklärt der Berliner Stadtsoziologe Andrej Holm.

https://www.morgenpost.de/berlin/article213968067/In-Berlin-fehlen-310-000-bezahlbare-Wohnungen.html

Aus der Rubrik „Mieterproteste“:

ZITTY am 10.04.2018: Die Demo am 14.4. – WIDERSETZEN – »Berlin ist noch zu retten!«

Eine Demo, 188 Gruppen – von Mieterinitiativen über Gewerkschaften bis zum Türkischen Bund. So vielstimmig war der Protest gegen den Mietenwahnsinn in Berlin noch nie. Die neue Solidarität kann die Zukunft der Stadt verändern.

Berlin hat ein Problem. Die Stadt wird verkauft und die Anlage muss sich rentieren. Die Mieten steigen, und je mehr Profit winkt, desto aggressiver agieren Vermieter, um Altmieter loszuwerden. „Der Druck auf den Wohnungsmarkt ist extrem“, sagt Reiner Wild, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins. Vermieter locken, drohen, lassen Häuser verfallen, stellen Gas und Wasser ab. Nachbarschaften werden auseinandergerissen, die Bevölkerung im S-Bahn-Ring wird ausgetauscht. Rund 7.000 Zwangsräumungen gibt es in Berlin im Jahr. Das Spiel namens Ausverkauf ist alt, es begann in den Neunzigern und geht auf seine Endphase zu. Doch jetzt ist etwas neu daran: Der Widerstand ­feiert Erfolge.

Aus der Rubrik „Mieterproteste“:

DER TAGESSPIEGEL am 09.04.2018: Wohnen in Berlin – Demo gegen „Mietenwahnsinn“

182 Initiativen und Organisationen rufen zur Demonstration am Samstag gegen steigende Mieten auf. Die Veranstalter rechnen mit über 4000 Teilnehmenden.

Insgesamt 182 Initiativen und Organisationen sind dabei, sie rechnen mit über 4000 Teilnehmern: Bündnisse von Künstlern, Gewerbetreibenden, Migranten, Eltern und deren Kitas, Erzieher, deren Jugendclubs von Schließung bedroht sind, Mieter und andere Berliner – sie alle demonstrieren an diesem Sonnabend „Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn“.

Die Demonstration startet am Samstag, den 14. April, um 14 Uhr am Potsdamer Platz. Die Route führt über Leipziger Straße, Mauerstraße, Friedrichsstraße, Hedemannstraße, Wilhelmstraße, Mehringdamm, Obentrautstraße, Großbeerenstraße, Yorckstraße bis zur Goebenstraße.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnen-in-berlin-demo-gegen-mietenwahnsinn/21156652.html

Aus der Rubrik „Mieterproteste“:

INFOradio am 09.04.2018: Kampf gegen steigende Mieten in Berlin

Mietenwahnsinn widersetzen„, das ist das Motto einer Demonstration am kommenden Wochenende. Aufgerufen dazu hat ein Bündnis von mehr als 180 Berliner Bürgerinitiativen und Vereinen. Die Mitglieder setzen sich gegen Verdrängung, Zwangsräumung und für soziales Wohnen ein. Zum ersten Mal sind so viele vereint, sagen sie.

https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/wirtschaft_aktuell/201804/226242.html