Archiv der Kategorie: Verschiedenes

Aus der Rubrik „Stadtentwicklungspolitik“:

 

Berliner Morgenpost am 17.10.2018 – Klausenerplatz: Milieuschutz soll jetzt beschlossen werden

Nach jahrelanger Diskussion legen die Grünen einen Beschluss für den Milieuschutz vor. Gegen den Willen ihres eigenen Stadtrats.

Obgleich politisch gewollt, begründete Charlottenburg-Wilmersdorfs Baustadtrat Oliver Schruoffeneger (Grüne) die Verzögerungen beim Milieuschutz stets mit fehlendem Personal und ausstehenden Untersuchungen. Bevor einzelne Gebiete bestimmt werden, solle zunächst der gesamte Bezirk erneut im Rahmen eines Grobscreenings untersucht werden, sagte er im Mai. Nun kommt allerdings doch schneller Bewegung in die Sache. Auf der kommenden BVV-Sitzung am 18. Oktober soll ein Aufstellungsbeschluss für eine soziale Erhaltungsverordnung eingebracht werden – allerdings nicht wie üblich vom Bezirksamt, sondern von der grünen BVV-Fraktion.

Grüne wollen Umsetzung des Einwohnerantrags vorantreiben

„Der Klausenerplatz Kiez und die angrenzenden Gebiete erfüllen heute auf jeden Fall die Vorgaben für ein Milieuschutzgebiet“, heißt es in der Begründung der Beschlussvorlage. Grundlage für den Aufstellungsbeschluss seien zum einen die Daten des Grobscreenings von 2013, aber auch die Entwicklung des Wohnungsmarkts, etwa was Anstiege von Miet- und Bodenpreisen betrifft, sagt der stadtentwicklungspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Ansgar Gusy. Er will den Vorstoß dabei aber nicht als Handeln gegen den eigenen Stadtrat verstanden wissen. „Die Fraktion wartet nicht und legt den Beschluss vor, weil sie damit die Umsetzung des Einwohnerantrags vorantreiben will, der aufgrund der personellen Situation der Verwaltung noch nicht entsprechend verarbeitet wurde.“

https://www.morgenpost.de/bezirke/charlottenburg-wilmersdorf/article215579353/Klausenerplatz-Milieuschutz-soll-jetzt-beschlossen-werden.html

Aus der Rubrik „Modernisierung“:

 

Berliner Zeitung am 16.10.2018: Kissingenviertel – Mieter sehen Denkmalschutz durch Modernisierung verletzt

Eine Gruppe Mieter aus dem Kissingenviertel in Pankow ist angetreten, ihre denkmalgeschützte Wohnanlage zu retten. Sie wehren sich gegen eine Modernisierung, die in ihren Augen das Erbe des Schweizer Architekten Otto Rudolf Salvisberg gefährdet.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/kissingenviertel–mieter-sehen-denkmalschutz-durch-modernisierung-verletzt–31445222

Aus der Rubrik „Wohnungsbau“:

 

Berliner Morgenpost am 16.10.2018: Wohnungsbau – Berlin will Stadtgüter in Brandenburg bebauen

Selber bauen aber will das Land nicht, das sollen die Kommunen in Brandenburg übernehmen.

Auf den Flächen der Berliner Stadtgüter in Brandenburg sollen künftig Wohnungen entstehen. „Wir haben es ermöglicht, dass auf Flächen der Stadtgüter gebaut werden kann“, sagte Berlins Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) am Montag auf der Konferenz „Gutes Wohnen in Brandenburg“ in Potsdam. Die Stadtgüter verfügen insgesamt über 16.000 Hektar Land in Brandenburg. „1400 davon befinden sich im Gestaltungsraum Siedlung“, sagte Lompscher. Die Flächen können nun von den benachbarten Gemeinden und Kommunen zum Wohnungsbau genutzt werden. Selber bauen will das Land nicht, das sollen die Kommunen vor Ort übernehmen, die die Flächen in Erbbaupacht entwickeln können.

https://www.morgenpost.de/brandenburg/article215573449/Berlin-will-Stadtgueter-in-Brandenburg-bebauen.html

Aus der Rubrik „Stadtentwicklungspolitik“:

Berliner Morgenpost am 09.10.2018: Baulandentwicklung
Bauland: CDU präsentiert neues „Berliner Modell“

Auf dem CDU-Landesparteitag am Sonnabend wird Christian Gräff ein „Modell der kooperativen Baulandentwicklung“ vorstellen.

„Kernpunkt ist die Schaffung von Mietwohnungen im mittleren Preissegment“, sagte Gräff am Montag. Aktuell gilt die Regel, dass auf Flächen, für die ein Bebauungsplan entwickelt wird, 30 Prozent der Wohnfläche mit einer Sozialmiete von 6,50 Euro je Quadratmeter (kalt) versehen sind. Außerdem muss der Bauherr die Kosten für die Infrastruktur übernehmen.

Die CDU schlägt ein anderes Modell vor: Die Quote der Sozialwohnungen sinkt auf 25 Prozent, das Land Berlin übernimmt die Kosten für den Neubau von Kitas und Schulen, und zehn Prozent der Wohnfläche werden als Eigentumswohnungen verkauft. So werde eine gute soziale Durchmischung gesichert „und es entstehen Entlastungseffekte im mittleren Mietwohnungssegment“, so der Politiker.

https://www.morgenpost.de/berlin/article215513571/Bauland-CDU-praesentiert-neues-Berliner-Modell.html

Aus der Rubrik „Wohnungsbau“:

 

Berliner Morgenpost am 05.10.2018: Wohnungsbau – Nach Aldi und Lidl baut jetzt auch Tengelmann Wohnungen

Die nächsten Flachbau-Supermärkte werden abgerissen: Jetzt baut auch Tengelmann Mietwohnungen. Lebensmittel gibt es dann im Erdgeschoss

Aldi hat es in Berlin vorgemacht, Lidl ist auch dabei, jetzt folgt Tengelmann: In der Hauptstadt entwickelt Trei Real Estate, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen von Tengelmann, nun im großen Stil Wohnungen an Standorten, die bislang ausschließlich mit einem Verkaufsflachbau sowie einem Kundenparkplatz bebaut waren. Insgesamt 750 Wohnungen sollen so entstehen, teilte Trei am Donnerstag mit.

Trei Real Estate investiert 82 Millionen Euro

Entstehen sollen diese Wohnungen mit jeweils integrierter Einzelhandels­fläche in Prenzlauer Berg, in Mitte und in Kreuzberg.
https://www.morgenpost.de/berlin/article215486267/Obst-und-WohnungenNach-Aldi-baut-jetzt-auch-Tengelmann-Wohnungen.html

Aus der Rubrik „Wohnungsbau“:

 

Berliner Morgenpost am 28.09.2018: Wohnungsbau in Spandau – Mehr als zwei Drittel der Pepitahöfe sind fertig

Von den geförderten Wohnungen sind fast alle vermietet. Gewerbe soll bis Ende März 2019 folgen, eine Grundschule voraussichtlich 2021.

Der Bau der Pepitahöfe im Spandauer Ortsteil Hakenfelde geht voran. Rund 740 der insgesamt 1024 Wohnungen sind bereits bezugsfähig, wie WBM-Sprecherin Steffi Pianka auf Nachfrage der Berliner Morgenpost mitteilt. Der überwiegende Rest soll bis Anfang 2019 folgen. Die Pepitahöfe, die von den Wohnungsbauunternehmen Degewo und WBM gebaut werden, zählen zu den größten kommunalen Wohnungsbauprojekten in der Stadt.

Von den Wohnungen wird rund ein Viertel mit Miet- und Belegungsbindung vergeben. Das Interesse daran scheint groß: Etwa 90 Prozent der geförderten Wohnungen seien bereits vermietet, sagt Pianka. „Die letzten freien geförderten Wohnungen sind ausschließlich Zwei-Zimmer-Wohnungen mit 51 bis 58 Quadratmetern.“ Preislich liege die Gesamtmiete zwischen 430 und 608 Euro. Die freifinanzierten Wohnungen werden erst seit kurzem angeboten. Auch hierbei ist die Nachfrage laut der Sprecherin gut. Mieter zahlen dort laut WBM im Schnitt zehn Euro pro Quadratmeter.

https://www.morgenpost.de/bezirke/spandau/article215440089/Mehr-als-zwei-Drittel-der-Pepitahoefe-sind-fertig.html

Aus der Rubrik „Wohnungsbau“:

 

Berliner Zeitung am 27.09.2018: Wohnungsbau – Bund gibt 100 Proznt Rabatt auf Grundstücke – unter einer Bedingung

Nachdem der Bund in der Vergangenheit viele seiner Grundstücke zum Höchstpreis privatisiert hat, will er Städten, Ländern und Gemeinden künftig großzügigere Preisnachlässe gewähren als bisher — und zwar bis zu 100 Prozent des Kaufpreises. Das geht aus der jetzt vorgelegten Richtlinie derBundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) zur verbilligten Abgabe von Grundstücken hervor.

Berlin könnte davon besonders profitieren.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/wohnungsbau-bund-gibt-100-prozent-rabatt-auf-grundstuecke—unter-einer-bedingung-31355520

Aus der Rubrik „Stadtentwicklungspolitik“:

 

Berliner Morgenpost am 26.09.2018: Berlin benötigt zwölf Jahre für Bebauungspläne

Trotz Wohnungsnot dauern die Bearbeitungszeiten immer länger. Die Zahl der Bebauungspläne ist deutlich gesunken.

Die Wohnungsnot in der Hauptstadt ist groß. Doch das Land Berlin lässt sich viel Zeit, um Bebauungspläne für Gebiete festzusetzen, auf denen die dringend benötigten Wohnungen gebaut werden können. Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer eines sogenannten B-Plans lag zwischen 1998 und 2018 bei 95 Monaten – knapp acht Jahren. Mit steigender Tendenz: Die im Jahr 2017 festgesetzten B-Pläne wiesen sogar eine durchschnittliche Bearbeitungszeit von 145 Monaten (12,1 Jahre) auf. Das geht aus der Wohnungsmarktstudie Berlin hervor, die das Analyseunternehmen Bulwiengesa im Auftrag des BFW Landesverbandes Berlin-Brandenburg vorgelegt hat.

„Die Verfahrensprozesse müssen dringend beschleunigt werden, da bereits heute geringere Fertigstellungszahlen in fünf bis zehn Jahren abzusehen sind“, fordert Susanne Klabe, Chefin des Landesverbands Berlin-Brandenburg des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW).

https://www.morgenpost.de/berlin/article215416661/Berlin-benoetigt-zwoelf-Jahre-fuer-Bebauungsplaene.html

Aus der Rubrik „Wohnungsbau“:

 

Berliner Zeitung am 25.09.2018: Wohnungsmarkt-Studie – Wie spekulanten den Neubau in Berlin bremsen

Eigentlich müsste der Wohnungsneubau in Berlin boomen. Denn die Behörden haben in den vergangenen Jahren Baugenehmigungen für deutlich mehr als die jährlich benötigten 20.000 Wohnungen erteilt.

Doch ein Großteil der genehmigten Wohnungen wird gar nicht gebaut. Bezogen auf die vergangenen zehn Jahre wurden nur 54 Prozent der genehmigten Wohnungen tatsächlich realisiert. Das geht aus einer nun präsentierten Wohnungsmarktstudie des Analysehauses Bulwiengesa im Auftrag des Verbandes der privaten Immobilienwirtschaft (BFW) Berlin-Brandenburg hervor.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/wohnungsmarkt-studie-wie-spekulanten-den-neubau-in-berlin-bremsen-31349530