Archiv der Kategorie: Verschiedenes

Der AMV wünscht allen Verbraucherinnen und Verbrauchern, allen Mieterinnen und Mietern ein Glückliches Jahr 2021!

Der AMV wünscht Frohe Weihnachten!
Feliz Natal
Feliz Navidad
Vesele Vianoce
Joyeux Vianoce
Merry Chistmas
God Jul
Vrolijk Kerstfeest
Buon Natale
Maligayang Pasko
Vesele Vanoce
Hyvää Joulva

Aus der Rubrik „Beratungsangebote“:

Spandauer Volksblatt am 19.11.2020: Mieterberatung fällt derzeit aus
Wilhelmstadt. Der Alternative Mieter- und Verbraucherschutzbund (AMV) weist darauf hin, dass seine Mieterberatung im Stadtteilladen in der Adamstraße 39 derzeit nicht stattfinden kann. Der Termin für die Mieterberatung ist dort normalerweise am Donnerstag.
https://www.berliner-woche.de/wilhelmstadt/c-soziales/mieterberatung-faellt-derzeit-aus_a293281

Mietabsenkung bei üb­erhöhter Miete

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Verein­smitglieder,
ab Montag, dem 23.11.2020, können Mieterinnen und Mi­eter in Berlin unter bestimmten Umständen die Absenkung Ihrer vereinbarte Miete verlangen.​
Die Mieten liegen ab 23.11.2020 zwischen 4,37 € Miete je m² für bis 1918 erbaute Wohnungen ohne Bad und Sammelhe­izung in einfacher Lage und 13,85 € Miete je m² für 2003 bis 2013 fertiggestellte Wohnungen mit guter Ausstattung und La­ge.
Näheres entn­ehmen Sie bitte der im Anhang beigefügten Mietentabelle sowie dem „Berechnungsfo­rmular“.
Bei Rückfrag­en stehen wir Ihnen gerne zu unseren Spr­echzeiten mit Rat und Tat zur Verfügung.
Sprechzeiten im Beratungsbüro We­sterwaldstraße 9a:
  • Montag 18:00 – 19:00 Uhr
  • Mittwoch 10:30 – 12:­00 Uhr
  • Freitag 18:00 – 19:30 Uhr
  • Samstag 10:00 – 12:00 Uhr (mit Rechtsber­atung)
Mit freundli­chen Grüßen
Ass. Marcel Eupen, 1. Vorsitzend­er

Aus der Rubrik „Wohnungsbau“:

Berliner Zeitung am 09.09.2020 – Stadtentwicklung2200 neue Wohnungen in Hohenschönhausen
Die landeseigenen Unternehmen planen und bauen bezahlbaren Wohnraum. Manchmal kooperieren sie dabei mit privaten Projektentwicklern.
Zu DDR-Zeiten lebten vietnamesische Vertragsarbeiter in den Wohnungen, später zogen Bürgerkriegsflüchtlinge aus Ex-Jugoslawien ein, doch mittlerweile stehen die Plattenbauten an der Gehrenseestraße in Hohenschönhausen seit Jahren leer. Jetzt soll die Ruinenlandschaft einem neuen Stadtviertel weichen. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge und das private Unternehmen Belle Époque wollen auf dem 68.000 Quadratmeter großen Areal zwischen Gehrensee-, Haupt-, und Wollenberger Straße rund 2200 Wohnungen errichten. 600 davon will die Howoge bauen, Belle Époque die übrigen rund 1600.
Der größte Teil der Gebäude soll fünf bis sieben Etagen hoch werden. Außerdem sind fünf Hochhäuser mit bis zu 21 Geschossen geplant.
Die Neubauten gruppieren sich um Höfe, die zwischen 2000 und 3000 Quadratmeter groß sind. In der Mitte des Areals ist ein fast 4000 Quadratmeter großer Spielplatz vorgesehen, der öffentlich nutzbar sein soll. Die Hälfte der Howoge-Wohnungen und 30 Prozent der Belle-Époque-Wohnflächen sollen mietpreisgebunden angeboten werden, also als Sozialwohnungen. Geplant sind ferner gewerbliche Flächen mit Wohnungen für Studenten, Senioren oder Pflegeeinrichtungen. Auch Räume für die soziale und medizinische Versorgung, für kulturelle Angebote und Ladengeschäfte sollen entstehen. Zudem ist an eine Grundschule gedacht.
Während sich das Projekt der Howoge noch im Planungsstadium befindet, haben für ein anderes Bauvorhaben einer landeseigenen Gesellschaft die Arbeiten bereits begonnen. Die Gewobag legte am Montag den Grundstein für den Bau von 137 Wohnungen im Wohnpark Mariendorf. Die dortige Siedlung aus den 1960er-/1970er-Jahren, die zwischen Ring-, Prühß- und Rathausstraße liegt, wird bis zum Frühjahr 2022 um 137 Wohnungen erweitert. „Damit alle unabhängig von Einkommen und Alter hier leben können, bietet die Gewobag rund 50 Prozent der Wohnungen zu geförderten Mieten“, sagte der neue Stadtentwicklungssenator Sebastian Scheel (Linke) bei der Grundsteinlegung. „Insgesamt 44 davon sind speziell für altersgerechtes Wohnen.“

Aus der Rubrik „Mieterprotest“:

Berliner Zeitung am 17.06.2020: Mieten-Demo am Sonnabend gegen den Druck steigender Mieten

Transparente rufen zum Abstandhalten auf, es herrscht Maskenpflicht: Mehr als 500 Menschen wollen vom Potsdamer Platz nach Schöneberg ziehen.

Viele Menschen in Deutschland stehen nach Angaben eines Bündnisses verschiedener Gruppierungen nach wie vor unter dem Druck steigender Mieten. Bei einer Demonstration am Sonnabend in Berlin fordern sie „Shut down Mietenwahnsinn – sicheres Zuhause für alle“.

Die Initiatoren warnen vor einer Zwangsräumungs- und Verdrängungswelle im Herbst, wenn Mieter ihre Mietschulden aus der Corona-Krise nicht zurückzahlen könnten. Angemeldet ist eine Demonstration mit 500 Teilnehmern vom Potsdamer Platz nach Schöneberg.

Die Demonstration soll ein erster Schritt zu weiteren Aktionen sein.

Das Hygienekonzept sieht unter anderem ein Maskengebot vor, zudem sollen Transparente zum Abstandhalten aufrufen. Organisatorisch sei man auch auf den Fall vorbereitet, dass mehr als 500 Menschen kommen, hieß es. Ziel des Zuges ist die Kreuzung vor einem Schöneberger Jugendzentrum, dem nach Veranstalterangaben die Zwangsräumung droht.

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/mieten-demo-am-samstag-gegen-den-druck-steigender-mieten-li.88050

Aus der Rubrik „Stadtentwicklungspolitik“:

 

DER TAGESSPIEGEL am 16.06.2020: Die ersten zwei Milieuschutzgebiete

Spandau bekommt seine ersten beiden Milieuschutzgebiete. Es geht um die Neustadt und die Wilhelmstadt. „Der Runde Tisch hatte sich am 14. März 2018 gegründet“, erinnert sich Marcel Eupen. Er ist Chef des Alternativen Mieterbundes (AMV) und nach eigenen Angaben der Leiter des parteiübergreifenden Runden Tischs. „Die Auswirkungen der wachsenden Stadt sind seit längerem in Spandau deutlich spürbar“, sagt er.  Logo: Altbauten, Flussnähe, niedrige Mieten, bald kein TXL-Krach mehr – so mancher Innenstädter schielt längst auf Kieze am Havel-Ufer, die er vor einigen Jahren noch verspottet hat. Zwar sei Milieuschutz kein Instrument, um Mieterhöhungen zu verhindern, biete Mietern aber einen Schutz vor sozialer Verdrängung, vor Luxussanierungen und der Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentum, schreibt Eupen. Die Mieter müssen „mit allen zur Verfügung stehenden städtebaulichen Instrumenten geschützt werden, und zwar jetzt, da der Flughafen Tegel in Bälde schließt“. Der macht am 7. November 2020 dicht. Und in der aktuellen Rathausmappe für Mittwoch, 17 Uhr, stecken die zwei Karten von Stadtrat Frank Bewig, CDU, die die zwei neuen Milieuschutzgebiete eingrenzen – hier zeige ich Ihnen die beiden Karten.

https://leute.tagesspiegel.de/spandau/macher/2020/06/16/126915/die-ersten-zwei-milieuschutzgebiete/

Aus der Rubrik „Mietenentwicklung“:

 

Berliner Zeitung am 08.06.2020: Wohnungsmarkt Mieterhöhungen: Städtische Unternehmen setzten Mieten nur um 2,1 Prozent rauf

Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften haben sich 2019 mit Mieterhöhungen stärker zurückgehalten als im Jahr davor. Sie bleiben damit deutlich unter den Forderungen börsennotierter Unternehmen.

Die sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen haben im vergangenen Jahr sehr viel weniger Mieterhöhungen verschickt als im Jahr zuvor. Während 2018 noch 82.541 Haushalte eine Mieterhöhung der städtischen Vermieter erhielten, waren es im vergangenen Jahr nur noch 35.177. Das geht aus dem Bericht zur Kooperationsvereinbarung des Senats mit den landeseigenen Wohnungsunternehmen hervor, den Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) an diesem Dienstag im Senat präsentieren will.

Hauptgrund für die geringere Zahl an Mieterhöhungen dürfte sein, dass die landeseigenen Vermieter im zweiten Halbjahr 2019 nach dem Beschluss des Senats zum Mietendeckel keine Mieterhöhungen bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete mehr geltend gemacht haben – im Gegensatz zu vielen privaten Vermietern.

Weniger und geringere Mieterhöhungen

Nicht nur die Zahl der Mieterhöhungen hat sich bei den landeseigenen Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr verringert, die Mieterhöhungen selbst fielen ebenfalls geringer aus. So stiegen die Mieten in bestehenden Mietverhältnissen im Schnitt um 13 Cent je Quadratmeter. Das entspricht einer Steigerung um 2,1 Prozent. Zum Vergleich: Im Jahr davor waren die Mieten im Schnitt noch um 3,1 Prozent erhöht worden. Die durchschnittliche Miete in bestehenden Verträgen beläuft sich nun auf 6,22 Euro je Quadratmeter. Damit liegen die Mieten um 6,2 Prozent unter den ortsüblichen Mieten der entsprechenden Wohnungen.

Beim Abschluss neuer Mietverträge vereinbarten die sechs landeseigenen Unternehmen laut dem Bericht im Schnitt eine Miete von 7,43 Euro pro Quadratmeter (kalt). So viel wie im Jahr 2018. Zum Vergleich: Die börsennotierte Deutsche Wohnen, mit mehr als 110.000 Wohnungen größter privater Vermieter in Berlin, vereinbarte im vergangenen Jahr beim Abschluss neuer Verträge in der Bundeshauptstadt im Schnitt eine Miete von 9,19 Euro je Quadratmeter. Also fast zwei Euro mehr. Die Mieten in laufenden Verträgen lagen bei der Deutsche Wohnen in Berlin mit 6,96 Euro pro Quadratmeter ebenfalls deutlich über den Mieten der landeseigenen Unternehmen – und zwar um 74 Cent je Quadratmeter.

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/mieterhoehungen-staedtische-unternehmen-setzten-mieten-nur-um-21-prozent-rauf-li.86496

Aus der Rubrik „Wohnungsbau“:

DER TAGESSPIEGEL am 12.05.2020: Weniger Wohnungsneubau in Berlin – Corona-Pandemie sorgt für Verzögerungen

Der Senat hat seine Bauziele erneut korrigiert. Dabei kann die Bauindustrie liefern – aber die Verwaltung nicht.

Der Senat muss seine Neubauziele in dieser Legislaturperiode einmal mehr nach unten korrigieren: Stand erstes Quartal dieses Jahres werden die sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen gut 22 600 Wohnungen bis zum Jahr 2021 fertigstellen – Ende vergangenen Jahres war die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen noch von gut 23 700 Fertigstellungen ausgegangen. Vor einem Jahr hatte Senatorin Katrin Lompscher (Linke) den Bau von rund 25 000 zusätzlichen kommunalen Wohnungen angekündigt – 30 000 visierte sie ursprünglich an.

Die Corona-Pandemie könnte die Verwaltung zu weiteren Korrekturen zwingen, denn die Verzögerungen in den Bauabläufen sind dem Vernehmen nach in der Zwischenbilanz des landeseigenen Wohnungsbaus nicht eingerechnet. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen bestätigte dies: „Gründe hierfür sind Terminverschiebungen in sechs Bauvorhaben“. Dafür seien zehn neue Projekte aufgenommen worden, sodass das gesamte Projektvolumen bei knapp 62 000 Wohnungen liege. Weitere 94 landeseigene Projekte „laufen weitgehend planmäßig“. Vereinzelt lägen Behinderungsanzeigen vor wegen Corona.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/weniger-wohnungsneubau-in-berlin-corona-pandemie-sorgt-fuer-verzoegerungen/25823934.html

Aus der Rubrik „Wohnungsneubau“:

 

Berliner Morgenpost am 11.05.2020: Statistik – Rund 5300 neue Wohnungen in Berlin geplant

Trotz des Mietendeckels haben Bauunternehmer in Berlin zu Jahresbeginn laut Statistik etwas mehr Wohnungen geplant.

Trotz des Mietendeckels haben Bauunternehmer in Berlin zu Jahresbeginn laut Statistik etwas mehr Wohnungen geplant. Im ersten Quartal 2020 genehmigten die Bauaufsichtsbehörden des Landes Bauvorhaben für rund 5300 Wohnungen, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei das ein Zuwachs von rund zehn Prozent. Die meisten der in der Hauptstadt geplanten Wohnungen (4588) sollen neu gebaut werden. Rund 730 Wohnungen sollen in bereits bestehenden Gebäuden durch Umbauten entstehen. Das sind laut Statistikamt ein Fünftel mehr im als Vergleichszeitraum.

Am meisten Wohnungen sollen in den Bezirken Marzahn-Hellersdorf (1563) und Spandau (840 Genehmigungen) entstehen. Schlusslichter sind Friedrichshain-Kreuzberg mit 16 und Neukölln mit 37 genehmigten Wohnungen.

https://www.morgenpost.de/berlin/article229091519/Rund-5300-neue-Wohnungen-in-Berlin-geplant.html