Archiv der Kategorie: Wirtschaftsinformationen

Aus der Rubrik „Wirtschaftsinformationen“:

 

rbb24.de am 13.08.2019: Deutsche Wohnen verdient gut an steigenden Mieten

Höhere Mieten vor allem in Berlin bescheren dem Immobilienkonzern Deutsche Wohnen steigende Umsätze. In den ersten sechs Monaten stieg der operative Gewinn im Jahresvergleich um 13,1 Prozent auf 283,4 Millionen Euro.

Die Vertragsmieten stiegen im ersten Halbjahr auf vergleichbarer Basis um 6,1 Prozent auf 411,1 Millionen Euro. Im Durchschnitt betrug die Miete pro Quadratmeter 6,75 Euro.

Unter dem Strich blieben in den ersten sechs Monaten 603,1 Millionen Euro als Gewinn nach 652,7 Millionen Euro im Vorjahr. Grund hierfür waren geringere Aufwertungen des Immobilienportfolios. Deutsche Wohnen vermietet bundesweit rund 165.000 Wohnungen und Gewerbeeinheiten, wovon mit rund 110.000 Wohnungen ein Großteil in Berlin liegt. Zum Portfolio gehören auch Pflegeheime.

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2019/08/deutsche-wohnen-steigerung-mieten-gewinn.html

Aus der Rubrik „Wirtschaftsinformationen“:

 

rbb24.de am 12.08.2019: Vor dem Mietendeckel – Vonovia verzichtet auf Mieterhöhungen in Berlin

Das Wohnungsunternehmen Vonovia hat in Berlin vorerst keine Mieterhöhungen geplant. Vor dem Eintritt des geplanten Mietendeckels wolle Vonovia nicht mehr Geld von den Bewohnern in der Hauptstadt verlangen, sagte Vorstandschef Rolf Buch der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“

„Extrem angespannte Situation“

Der Dax-Konzern hätte nach dem jüngst vorgelegten Mietspiegel die Möglichkeit, die Mieten in seinen 40.000 Wohnungen in Berlin um durchschnittlich fünf Prozent anzuheben, führte Buch aus. Das wolle Vonovia nicht tun, „weil wir die extrem angespannte und emotionale Situation nicht weiter anheizen wollen“.

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2019/08/vonovia-keine-mieterhoehungen-in-berlin.html

Aus der Rubrik „Wirtschaftsinformationen“:

Berliner Morgenpost am 27.06.2019: Immobilienkongress – Immobilienbranche diskutiert über Miet-Regulierungen

Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) fordert Unternehmen auf, gegen „schwarze Schafe“ vorzugehen.

Vor dem Eingang der Verti Music Hall am Mercedes Platz in Friedrichshain verteilen Aktivisten falsche 500 Euro Scheine und Flugblätter, in denen sie dazu auffordern, dem „Immobilienkongress auf die Pelle zu rücken“. Im Inneren der Halle haben sich unterdessen an diesem Donnerstag rund 2000 Vertreter der Immobilienbranche versammelt, um für „Miteinander statt Gegeneinander“ zu werben – so das diesjährige Motto der Veranstaltung, das allerdings bei den Demonstranten vor der Tür nicht ankommt.

Auch wenn im Innern der Halle von den Protesten vor der Tür nichts zu hören und zu sehen ist, bestimmen doch die Themen des Berliner Bündnisses „Mietenwahnsinn stoppen“ die Diskussionen im Inneren. „Noch nie zuvor stand die Immobilienwirtschaft so sehr im Fokus der Öffentlichkeit wie aktuell“, sagte Andreas Mattner, Präsident des Zentrale Immobilienausschusses (ZIA) in seiner Eröffnungsrede. Enteignungsdebatten in Milliardenhöhe, wie sie das Berliner Volksbegehren „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ fordert, sowie der Berliner Mietendeckel, mit dem der Berliner Senat die Mieten für fünf Jahre einfrieren will, „sind wirtschaftlich unvorstellbar.“ Dabei müsste die Gesellschaft viel mehr über bezahlbares Bauen sprechen – und zwar mit der Politik, die ja die Rahmenbedingungen schaffe.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hingegen äußerte Verständnis für die Demonstranten vor der Tür. „Wohnen ist ein Grundbedürfnis, das steht auf den Plakaten.“ Als Sozialdemokratin treibe es sie um, wenn in Großstädten bezahlbarer Wohnraum fehle. Natürlich gebe es keine einfachen Antworten auf dieses Problem, doch das Berliner Volksbegehren zur Enteignung großer Wohnungsunternehmen zeige vor allem eines: „Wie groß die Not der Menschen ist. Das Grundbedürfnis Wohnen dürfen wir daher nicht allein den Märkten überlassen“, sagte sie. Deshalb habe die Bundesregierung auch die Mietpreisbremse verschärft und arbeite an Mieterschutzgesetzen. Wenn es um ein besseres Miteinander statt Gegeneinander gehe, sei auch die Immobilienwirtschaft aufgerufen, ihren Teil beizutragen. „Gehen Sie bitte gegen Ihre schwarzen Schafe vor“, sagte Schulze.

https://www.morgenpost.de/berlin/article226312601/Immobilienbranche-diskutiert-ueber-Miet-Regulierungen.html

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:

 

Berliner Zeitung am 05.06.2019: „Zerfall der Gesellschaft droht“ – Mieterbund fordert mehr Sozialwohnungen

Für den Deutschen Mieterbund (DMB) ist die Sache klar. In Deutschland werden zu wenig Wohnungen gebaut – und dann sind es überwiegend noch die falschen. „Rufe nach Vergesellschaftung, Enteignung und Mietenstopps werden immer lauter“, sagte Mieterbund-Präsident Franz-Georg Rips am Mittwoch – und forderte die Bundesregierung zum Handeln auf.

Franz-Georg Rips fordert mietpreisdämpfenden Neubau mit Sozialwohnungen

Sonst drohe „der Zerfall der Gesellschaft, insbesondere in den Großstädten“, warnte Rips. Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen bleibe bundesweit hinter den Zielen der Bundesregierung zurück, sagte der DMB-Präsident. So seien 2017 insgesamt 284.816 neue Wohnungen in Deutschland gebaut worden. 2018 habe die Zahl der Fertigstellungen mit 285.914 nur geringfügig höher gelegen. Damit bleibe der Wohnungsneubau aber rund 25 Prozent hinter dem tatsächlichen Bedarf von 375.000 neuen Wohnungen pro Jahr zurück, den sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt habe.

Hinzu komme, dass am tatsächlichen Wohnungsbedarf weitgehend vorbeigebaut werde, warnte Rips. „Von den 285.914 fertiggestellten Wohnungen entfallen nur 134.084 Wohnungen auf den Geschosswohnungsbau.“ Davon seien noch 64.649 Wohnungen im Zweifel teure Eigentumswohnungen. „Wir brauchen in erster Linie bezahlbare Mietwohnungen und mehr Sozialwohnungen, damit der Neubau tatsächlich mietpreisdämpfend wirken kann und auch Normalverdiener wieder eine Wohnung in der Stadt anmieten und bezahlen können“, sagte Rips. Statt zuletzt etwa 26.000 Sozialwohnungen pro Jahr müssten bundesweit 80.000 Sozialwohnungen sowie 120.000 bezahlbare Mietwohnungen für Normalverdiener jährlich errichtet werden. Dafür müssten aber die Mittel, die der Bund zur Verfügung stellt, deutlich aufgestockt werden. Eine Verdreifachung der Fördermittel sei notwendig, so Rips.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/-zerfall-der-gesellschaft-droht–mieterbund-fordert-mehr-sozialwohnungen–32656786

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rbb24.de am 14.05.2019: Immobilienkonzern meldet Zahlen – Höhere Mieten steigern Gewinn der Deutsche Wohnen

Höhere Mieten vor allem in Berlin haben dem Immobilienkonzern Deutsche Wohnen weiter Auftrieb gegeben.

Im ersten Quartal 2019 stieg der operative Gewinn auf 144 Millionen Euro. Das sind nach Angaben des Unternehmens 16,5 Prozent mehr als im ersten Quartal 2018. Für das Gesamtjahr peilt das MDax-Unternehmen weiterhin einen operativen Gewinn von 535 Millionen Euro an.

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2019/05/deutsche-wohnen-mieten-berlin-umsatz-gestiegen.html

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Berliner Morgenpost am 07.05.2019 – Steigende Mieten: Immobilienkonzern Vonovia steigert Gewinn

Der Immobilienkonzern Vonovia machte durch Zukäufe und steigende Mieten im Auftaktquartal deutlich mehr Gewinn.

Steigende Mieten und die Zukäufe im Ausland haben Deutschlands größten Immobilienkonzern Vonovia im Auftaktquartal deutlich mehr Gewinn beschert. Zudem profitierte Vonovia von geringeren Kosten bei der Bewirtschaftung der Wohnungen. In den ersten drei Monaten 2019 erhöhte sich das operatives Ergebnis im Jahresvergleich um ein Fünftel auf 303,6 Millionen Euro, wie der Dax-Konzern am Dienstag in Bochum mitteilte.

Die Mieteinnahmen stiegen im ersten Quartal bei einem weiterhin geringen Leerstand um ein Fünftel auf 505 Millionen Euro. Die durchschnittliche Miete erhöhte sich auf 6,56 Euro pro Quadratmeter – das waren sechs Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig steckte Vonovia mit 242 Millionen Euro rund 75 Prozent mehr in Modernisierung und Neubau. DerÜberschuss erhöhte sich um fast 60 Prozent auf 201 Millionen Euro.

https://www.morgenpost.de/berlin/article217109561/Immobilienkonzern-Vonovia-bei-steigenden-Mieten-mit-Gewinn.html

Aus der Rubrik „Wirtschaftsinformationen“:

 
DER TAGESSPIEGEL am 26.03.2019: Deutsche Wohnen steigert Gewinn mit höheren Mieten

Der Immobilienkonzern hat seine Bilanz vorgelegt. Im laufenden Jahr will das wegen drastischen Mieterhöhungen in der Kritik stehende Unternehmen noch zulegen.

Steigende Mieten vor allem in Berlin haben dem Immobilienkonzern Deutsche Wohnen zu deutlich mehr Gewinn verholfen. 2018 legte der operative Gewinn im Jahresvergleich um elf Prozent auf knapp 480 Millionen Euro zu, wie das MDax-Unternehmen am Dienstag in Berlin mitteilte. Vom guten Ergebnis sollen die Aktionäre profitieren: Das Management will die Dividende auf 87 Cent je Aktie erhöhen, nach 80 Cent im Vorjahr.

Im laufenden Jahr will der Konkurrent von Vonovia, LEG Immobilien und TAG Immobilien beim operativen Gewinn noch einmal zulegen. Das Unternehmen peilt bei dieser Kenngröße 535 Millionen Euro an.

Unter dem Strich blieben 2018 knapp 1,9 Milliarden Euro als Gewinn hängen. Das war ein Plus im Vergleich zum Vorjahr von fast sechs Prozent. Die Mieten stiegen auf vergleichbarer Basis um 3,4 Prozent, in Berlin sogar um 3,6 Prozent.

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DER TAGESSPIEGEL am 06.11.2018: Deutsche Wohnen kauft 700 Wohnungen

Der Kaufpreis der Wohnungen sei nicht zu hoch, jedoch liegt einer der Blöcke im Milieuschutzgebiet. Der Bezirk prüft nun das Vorkaufsrecht.

Rund 700 Wohnungen in der Karl-Marx-Allee sind nach Tagesspiegel-Informationen an die Deutsche Wohnen verkauft worden. Die vier betroffenen Wohnblöcke befinden sich östlich des Strausberger Platzes, sie gehören zur ehemaligen Stalinallee, die in den 1950er Jahren als Prachtstraße im sogenannten Zuckerbäckerstil errichtet worden war.

Die betroffenen Mieter wurden bereits vom Verkauf unterrichtet, allerdings blieb der Käufer ungenannt. „Wir dementieren den Ankauf nicht“, sagte eine Sprecherin der Deutsche Wohnen. Wie in solchen Fällen üblich sei Stillschweigen vereinbart worden.

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Berliner Zeitung am 05.11.2018: 700 Wohnungen – Die Karl-Marx-Allee wird verkauft

Die berühmteste Wohnstraße der DDR wechselt den Besitzer. Von den rund 3000 im Zuckerbäckerstil errichteten Wohnungen an der Karl-Marx-Allee, einst Stalinallee, werden nach Recherchen der Berliner Zeitung etwa 700 Wohnungen an die Deutsche Wohnen verkauft. Zwar gibt es offiziell noch keine Bestätigung über den neuen Eigentümer, doch die Sprecherin der Deutschen Wohnen, Manuela Damianakis, sagte am Montag auf Anfrage: „Wir dementieren den Ankauf nicht.“

Die Deutsche Wohnen ist mit etwa 110.000 Wohnungen in der Hauptstadtregion der größte private Vermietersteht wegen einer rigiden Mieterhöhungspolitik aber in der KritikMieterinitiativen haben erst kürzlich angekündigt, einen Volksentscheid mit dem Ziel der Enteignung des Unternehmens anzustreben.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/700-wohnungen-die-karl-marx-allee-wird-verkauft-31544620

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Berliner Morgenpost am 29.11.2017: Eigentumwohnungen – Wo sich Kaufen mehr lohnt als Mieten

Sollte man sein Geld lieber in die Abzahlung einer Eigentumswohnung stecken? Trotz hoher Preise lohnt es sich in vielen Vierteln – der Großstadtvergleich

In fast jedem dritten Viertel lohnt sich der Kauf.

Auch die marktübliche Einstiegshürde Eigenkapital bleibt: Der Käufer muss nach dieser Berechnung 20 Prozent des Kaufpreises selbst aufbringen. Auch die Nebenkosten muss der Käufer aus eigenen Mitteln tragen. Mögliche Sondertilgungen sind nicht berücksichtigt. Mieterhöhungen spielen für den Vergleich ebenfalls keine Rolle, ebenso wenig wie Wertsteigerungen.

https://www.morgenpost.de/berlin/article212682601/Wo-sich-Kaufen-mehr-lohnt-als-Mieten.html