Archiv der Kategorie: Wohnungspolitik

Aus der Rubrik „Mietenpolitik“:

taz am 16.08.2017: Kampf gegen Gentrifizierung in Berlin

Die Bausenatorin und der Finanzsenator wollen, das andere Bezirke dem Beispiel von Friedrichshain-Kreuzberg beim Vorkaufsrecht folgen.

Wir kaufen die Stadt zurück: Bereits sechs Mal konnte Kreuzbergs Baustadtrat Florian Schmidt (Grüne) den Erfolg vermelden, einen spekulativen Hausverkauf verhindert zu haben. Nun soll das kommunale Vorkaufsrecht auch in anderen Bezirken zum Zuge kommen. Das kündigten Katrin Lompscher und Matthias Kollatz-Ahnen an. Die linke Bausenatorin und der SPD-Finanzsenator stellten am Mittwoch das „Konzept zur Ausübung von Vorkaufsrechten“ vor, das der Senat am Dienstag beschlossen hatte.http://www.taz.de/Kampf-gegen-Gentrifizierung-in-Berlin/!5434933/

Aus der Rubrik „Mietenpolitik“:

Berliner Morgenpost am 16.08.2017: Verdrängung von Mietern – Vorkaufsrecht soll Spekulationen mit Wohnraum unterbinden

Der rot-rot-grüne Senat beschließt ein Konzept für die Berliner Bezirke, das die Verdrängung von Mietern verhindern soll.

Der Berliner Senat setzt verstärkt auf ein staatliches Vorkaufsrecht für Wohnhäuser, um der Verdrängung von Mietern aus ihren Stadtteilen entgegenzuwirken. Möglich ist das vor allem in sogenannten Milieuschutzgebieten, wenn Eigentümer dort Immobilien verkaufen. Um die Verfahren zu vereinheitlichen, beschloss der Senat ein Handlungskonzept, das für alle Bezirke verbindlich sein soll.

https://www.morgenpost.de/berlin/article211607671/Vorkaufsrecht-soll-Spekulationen-mit-Wohnraum-unterbinden.html

Aus der Rubrik „Mietenpolitik“:

Berliner Kurier am 15.08.2017: „Kreuzmitte“: Miete verdoppelt – Mieterverein: Zeigt den Miethaien klare Kante

„Einmal mehr bestätigt die Deutsche Wohnen ihren Ruf als ausschließlich renditeorientiertes Unternehmen, das knallhart auf Kosten der Mieter agiert, um seine Investoren zu befriedigen“, erklärte Wibke Werner, die stellvertretende Geschäftsführerin des Berliner Mietervereins (BMV).

http://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez—stadt/-kreuzmitte—mieten-verdoppelt-mieterverein–zeigt-den-miethaien-klare-kante-28170224

Aus der Rubrik „Mietenpolitik“:

Berliner Zeitung am 15.08.2017: „Fallstudie Kreuzmitte“ – Mieterverein fordert klare Kante gegen Miethaie

„Von der Politik erwarten wir, dass klare Kante gegenüber der Deutschen Wohnen gezeigt wird, dort wo Einwirkungsmöglichkeiten bestehen“, fordert Werner.

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/-fallstudie-kreuzmitte–mieterverein-fordert-klare-kante-gegen-miethaie-28166982

Aus der Rubrik „Mietenpolitik“:

Berliner Morgenpost am 16.08.2017: Wohnungspolitik – Merkel erklärt die Mietpreisbremse für gescheitert

Problem nicht gelöst: Merkel konstatiert das Scheitern der Mietpreisbremse. Sie setzt stattdessen auf schnellere Planung beim Bauen.

Die Mietpreisbremse hat nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Wirkung verfehlt. „Wohnungsknappheit wird am besten dadurch beantwortet, dass ich neue Wohnungen baue“, sagte die Parteichefin am Mittwoch auf einer CDU-Wahlveranstaltung in Koblenz. „Die Mietbremse haben wir gemacht, okay. Aber es hat sich auch gezeigt, dass sie das Problem nicht löst.“

 

https://www.morgenpost.de/politik/article211606757/Merkel-erklaert-die-Mietpreisbremse-fuer-gescheitert.html

Aus der Rubrik „Mietenpolitik“:

Berliner Zeitung am 14.08.2017: Geheime „Fallstudie Kreuzmitte“ – Deutsche Wohnen erwartet Mietanstieg um 100 Prozent

Die Einkommen sind niedrig, die Arbeitslosigkeit ist hoch – die Otto-Suhr-Siedlung in Kreuzberg liegt in einem der ärmsten Gebiete Berlins. Noch zahlen die Bewohner im Schnitt eine Miete von rund 6 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Das könnte sich ändern. Erwartet werde dort mittelfristig eine Marktmiete von 11 bis 12 Euro je Quadratmeter, heißt es in einer nicht-öffentlichen Präsentation der Deutsche Wohnen, des größten Vermieters der Siedlung.

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/geheime–fallstudie-kreuzmitte–deutsche-wohnen-erwartet-mietanstieg-um-100-prozent-28161410

Aus der Rubrik „Mietenpolitik“:

rbb-online.de am 11.08.2017: Steigende Mieten in Berlin – Deutsche Wohnen macht 670 Millionen Euro Gewinn 

Die Wohnungsgesellschaft Deutsche Wohnen hat im ersten Halbjahr 2017 dank steigender Mieten und niedriger Leerstände mehr verdient. Kritisch sieht das der Berliner Mieterverein: Der Konzern sei negativer Vorreiter und akzeptiere den Mietspiegel nicht.

https://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/av7/deutsche-wohnen-macht-satten-gewinn.html#top