Archiv der Kategorie: Mietertipps /-informationen

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:

Berliner Morgenpost am 15.08.2018: Bezirksamt Neukölln berät Mieter bei rechtlichen Fragen

Das Bezirksamt bietet eine kostenlose Beratung zu allen mietrechtlichen Fragen an.

Das Bezirksamt Neukölln will den Mietern im Kiez helfen und stellt eine kostenlose Beratung zu allen mietrechtlichen Fragen zur Verfügung. Im Auftrag des Bezirksamts übernimmt das die Mieterberatung Prenzlauer Berg GmbH, die ab dem 20. August wöchentlich acht Stunden Beratung an insgesamt vier Standorten im Bezirk anbieten wird. Dieser Schritt wurde nötig, da Neukölln bei Neuvermietungen mittlerweile über dem Berliner Durchschnitt liegt, die Bestandsmieten steigen ebenfalls kontinuierlich und in vielen Neuköllner Briefkästen landen Modernisierungsankündigungen. „Besonders für Menschen mit geringen Einkommen ist das zu einem existenziellen Problem geworden“, heißt es in einer Mitteilung des Bezirksamtes.

https://www.morgenpost.de/bezirke/neukoelln/article215095167/Bezirksamt-Neukoelln-beraet-Mieter-bei-rechtlichen-Fragen.html

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:

Berliner Abendblatt am 07.08.2018: Mieterhöhung – wann ist sie zulässig?

Worauf Sie achten sollten, wenn eine Mieterhöhung bevorsteht.

Die Mietpreise in Berlin steigen weiter. Bezahlbarer Wohnraum im Herzen der Stadt wird immer geringer. Hinzu kommt, dass sich Mieter oftmals mit Mieterhöhungen auseinandersetzen müssen. Selbst, wer schon lange in einer Wohnung wohnt, ist nicht vor Mieterhöhungen geschützt. Allerdings dürfen Vermieter die Kosten für eine Mietwohnung nicht beliebig in die Höhe schrauben. Hier sind klare gesetzliche Regelungen einzuhalten. Mit dem folgenden Überblick erfahren Mieter, wann eine Erhöhung der Miete zulässig ist und wann sie gegen gesetzliche Regelungen verstößt.

http://www.abendblatt-berlin.de/2018/08/07/mieterhoehung-wann-ist-sie-zulaessig/

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:

 

Berliner Zeitung am 08.08.2018: Eigentum – 14.000 Mietwohnungen umgewandelt – auch in Milieuschutzgebieten

Innerhalb eines Jahres sind in Berlin erneut Tausende Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt worden. Das geht aus einer Antwort von Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Gaby Gottwald hervor. Von Juli 2017 bis Ende Juni 2018 wurden nach einer ersten Auswertung etwa 14.000 Wohnungen umgewandelt.

Das passierte vor allem in Friedrichshain-Kreuzberg (rund 3300), Charlottenburg-Wilmersdorf (2800 Wohnungen) und Mitte (rund 2400).

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/eigentum-14-000-mietwohnungen-umgewandelt—auch-in-milieuschutzgebieten-31077920

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Berliner Morgenpost am 02.07.2018: Vonovia-Haus in Spandau –  Mieter klagen: Zweifel an Asbestsanierung und Mieterhöhung

Seit Mitte Juni finden Arbeiten in dem Wohnhaus in der Straße „Am Bogen“ statt und sorgen für Ärger. Sogar die Polizei war schon da.

Für die Mieter eines Wohnhauses in der Straße „Am Bogen“ in Spandau kommt derzeit vieles zusammen: Es geht um Asbest, um eine Modernisierung, die an allen Ecken hakt, und nicht zuletzt um eine angesetzte Mieterhöhung. Mitte des Monats haben die Arbeiten in dem Gebäude im Ortsteil Falkenhagener Feld begonnen, für 64 Wochen – also bis August 2019 – sind sie angesetzt. Doch es klappe bislang recht wenig, berichten die Bewohner. „Das ist ein Wahnsinn, was die hier mit uns machen“, schimpft ein Rentner aus dem Haus.

https://www.morgenpost.de/bezirke/spandau/article214721555/Mieter-klagen-Zweifel-an-Asbestsanierung-dann-Mieterhoehung.html

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:


test.de am 31.05.2018 – Miet­preisbremse: 
Wie Sie sich gegen zu hohe Mieten wehren

Die Miet­preisbremse funk­tioniert, wird aber nur selten betätigt. Mieter müssen aktiv werden und den Vermieter in die Pflicht nehmen. Finanztest liefert eine Anleitung in vier Schritten und sagt, wie Mieter ohne Kostenrisiko ihre Miete bremsen können. Unsere Tabelle zeigt: Immerhin rund 100 Mieten konnten bisher mithilfe der Miet­preisbremse gesenkt werden – um bis zu 6 100 Euro pro Jahr.

Unser Rat

Bedingung. Sie haben einen neuen Miet­vertrag abge­schlossen und müssen verdächtig viel zahlen? Prüfen Sie, ob für Ihren Wohn­ort bei Abschluss eine Mietbrems­ver­ordnung und ein Mietspiegel galten (siehe Special Mietpreisbremse). Sie können die Miete vielleicht bremsen.

Start. Sprechen Sie die Miet­preisbremse vor Abschluss des Miet­vertrags nicht an. Nach dem Abschluss sollten Sie aber zügig zur Sache kommen. Wenn Sie abwarten, gehen schnell Rechte verloren.

Anspruch. Die Miet­preisbremse soll Sie vor über­höhten Forderungen schützen. Es ist Ihr gutes Recht, sie in Anspruch zu nehmen, auch wenn Sie den Vertrag mit dieser Miete unter­schrieben haben. Oft werden Vermieter gar nicht über die Höchst­miete nachgedacht, sondern sich an den Preisen anderer orientiert haben.

Rechts­schutz. Wenn Sie Mitglied im Mieter­ver­ein sind, erhalten Sie von dort Unterstüt­zung bei der Miet­preisbremsung. Rechts­schutz­versicherungen zahlen, wenn auch Miet­streitig­keiten ausdrück­lich einge­schlossen sind. Ohne Kostenrisiko können Sie die Miet­preisbremse über wenigermiete.de durch­setzen. Zahlen müssen Sie nur, wenn das Unternehmen Ihre Miete tatsäch­lich senkt.Sie zahlen dann die Ersparnis für vier Monate an wenigermiete.de.

https://www.test.de/Mietpreisbremse-Wie-Sie-sich-gegen-zu-hohe-Mieten-wehren-5093661-0/

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Berliner Zeitung am 19.06.2018: Illegale Entsorgung – Die Asbest-Sauerei von Spandau

Die Mieter der Wohnanlage an der Straße Am Bogen in Spandaubekommen neue Fenster. Und genau das ist das Problem. Inzwischen hat sogar die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Es geht um illegale Abfallentsorgung – und um ein großes Gesundheitsrisiko für die Mieter. Es geht um Asbest.

Eigentümer des Hauses Am Bogen im Falkenhagener Feld ist die Vonovia AG.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/illegale-entsorgung-die-asbest-sauerei-von-spandau-30643312

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spiegel.de am 13.06.2018: Deutschlands größter Wohnungskonzern – Bereichert sich Vonovia an seinen Mietern?

Mieterhöhungen, teure Modernisierungen, überhöhte Betriebskostenabrechnungen: Die Wut auf Vonovia ist groß. Bereichert sich Deutschlands größter Wohnungskonzern an seinen Mietern?

Man muss als Mieter schon sehr aufmerksam sein, wenn man Fehler in der Betriebskostenabrechnung entdecken will. Es sind Schreiben mit vielen Berechnungen und noch mehr Zahlen – ideal, um etwas darin zu verstecken. Denn wer macht sich die Mühe, Dokumente anzufordern und die Kalkulationen nachzuvollziehen?

Absicht oder Versehen? Unzulässige Posten in den Betriebskosten

Ähnlichen Unmut gibt es in sehr vielen Vonovia-Wohnungen in ganz Deutschland, die Mietervereine bekommen laufend Beschwerden. Für die ist das Unternehmen aber kaum zu fassen: Sie sind lokal organisiert, und sie erfahren höchstens, welche Probleme ihre jeweiligen Mitglieder haben – einen Überblick über das Verhalten des Gesamtkonzerns bekommt nicht einmal deren Dachverband, der Deutsche Mieterbund. Dazu kommt, dass kaum ein Mieter das Risiko einer Klage eingeht.

Denn häufig sind es vermeintliche Kleinigkeiten, die nicht korrekt sind, wie beispielsweise die „Baumwartung“, die sich einem Mieterverein zufolge bei einigen Wohnanlagen in der Betriebskostenabrechnung unter dem Punkt „Gehölzflächenpflege“ verbirgt. Diesen Posten dürfen Vermieter gar nicht auf die Miete abwälzen. Aber wer weiß das schon? Und wer würde gegen Kosten von ein paar Euro im Monat das Risiko einer Klage eingehen? Und hat Vonovia seinen Mietern diesen Posten vielleicht nur versehentlich in Rechnung gestellt?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/vonovia-mieter-fuehlen-sich-betrogen-a-1211949.html

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ZDFzoom am 23.05.2018: 
Wer bändigt die Immobiliengiganten?

Die Gewinne der großen deutschen Immobilienkonzerne steigen immer weiter an. Gleichzeitig gehen Menschen auf die Straße, um gegen Mietsteigerungen und Wohnungsnot zu protestieren.

Erwirtschaften die börsennotierten Wohnungsunternehmen ihre traumhaften Gewinne tatsächlich auf Kosten der Mieter? Besonders lukrativ für die Immobiliengiganten sind die Modernisierungen der Wohnungen. Im Gegensatz zu normalen Instandhaltungen, die der Vermieter zum Erhalt seiner vermieteten Wohnungen bezahlen muss, kann er Modernisierungen komplett auf die Miete umlegen: Wärmedämmung an der Außenfassade oder Fenster mit Mehrfachverglasung zur Energieeinsparung, neue Balkone oder Fahrstühle zur Wohnwertverbesserung. Jedes Jahr können elf Prozent dieser Kosten auf die Kaltmiete aufgeschlagen werden.

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/zdfzoom-immobilienunternehmen-sanieren-auf-kosten-der-mieter-100.html

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DER TAGESSPIEGEL am 22.04.2018: Offener Brief an Senatorin Lompscher – Lieber Wohnungen als Kleingärten – Investor fordert Tabubruch

400.000 Wohnungen könnten auf den Kleingartenanlagen in Berlin entstehen, sagt ein bekannter Immobilienunternehmer. Die sollten besser ins Umland.

„Kleingärten werden dauerhaft gesichert. Wenn der Schutz nicht möglich ist, sind Ersatzflächen in räumlicher Nähe zu schaffen.“ So klar und deutlich steht es im Koalitionsvertrag von Rot-Rot-Grün. Und doch fällt der Blick auf der Suche nach städtischen Baulandreserven automatisch auf die großen Kleingartenflächen in Neukölln, Treptow, Pankow, Tempelhof oder Reinickendorf. Drei Prozent der Stadtfläche, rund 3000 Hektar, sind mit Kleingärten bedeckt. „Keine vergleichbare Metropole hat eine so große Anzahl an privat nutzbaren Gärten im unmittelbaren Einzugsbereich der Innenstadt“, heißt es auf den Seiten der Umweltverwaltung.

„Kleingärten ins Umland umsiedeln“

In einem Offenen Brief an Bausenatorin Lompscher schlägt der Immobilienentwickler Arne Piepgras, bekannt geworden als Käufer des Stadtbades Wedding und Investor am Dragonerareal, einen Tabubruch vor: Die innerstädtischen Kleingartenanlagen sollten geschleift und mit günstigen Wohnungen bebaut werden. Piepgras hat ausgerechnet, dass auf den 3000 Hektar Gartenparzellen etwa 400.000 Wohnungen gebaut werden könnten, seine Kalkulation ist in dem Brief nachzulesen, der am Sonnabend als Anzeige im Tagesspiegel erschien.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/offener-brief-an-senatorin-lompscher-lieber-wohnungen-als-kleingaerten-investor-fordert-tabubruch/21200112.html