Archiv der Kategorie: Mietertipps /-informationen

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:

spiegel.de am 13.06.2018: Deutschlands größter Wohnungskonzern – Bereichert sich Vonovia an seinen Mietern?

Mieterhöhungen, teure Modernisierungen, überhöhte Betriebskostenabrechnungen: Die Wut auf Vonovia ist groß. Bereichert sich Deutschlands größter Wohnungskonzern an seinen Mietern?

Man muss als Mieter schon sehr aufmerksam sein, wenn man Fehler in der Betriebskostenabrechnung entdecken will. Es sind Schreiben mit vielen Berechnungen und noch mehr Zahlen – ideal, um etwas darin zu verstecken. Denn wer macht sich die Mühe, Dokumente anzufordern und die Kalkulationen nachzuvollziehen?

Absicht oder Versehen? Unzulässige Posten in den Betriebskosten

Ähnlichen Unmut gibt es in sehr vielen Vonovia-Wohnungen in ganz Deutschland, die Mietervereine bekommen laufend Beschwerden. Für die ist das Unternehmen aber kaum zu fassen: Sie sind lokal organisiert, und sie erfahren höchstens, welche Probleme ihre jeweiligen Mitglieder haben – einen Überblick über das Verhalten des Gesamtkonzerns bekommt nicht einmal deren Dachverband, der Deutsche Mieterbund. Dazu kommt, dass kaum ein Mieter das Risiko einer Klage eingeht.

Denn häufig sind es vermeintliche Kleinigkeiten, die nicht korrekt sind, wie beispielsweise die „Baumwartung“, die sich einem Mieterverein zufolge bei einigen Wohnanlagen in der Betriebskostenabrechnung unter dem Punkt „Gehölzflächenpflege“ verbirgt. Diesen Posten dürfen Vermieter gar nicht auf die Miete abwälzen. Aber wer weiß das schon? Und wer würde gegen Kosten von ein paar Euro im Monat das Risiko einer Klage eingehen? Und hat Vonovia seinen Mietern diesen Posten vielleicht nur versehentlich in Rechnung gestellt?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/vonovia-mieter-fuehlen-sich-betrogen-a-1211949.html

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:


ZDFzoom am 23.05.2018: 
Wer bändigt die Immobiliengiganten?

Die Gewinne der großen deutschen Immobilienkonzerne steigen immer weiter an. Gleichzeitig gehen Menschen auf die Straße, um gegen Mietsteigerungen und Wohnungsnot zu protestieren.

Erwirtschaften die börsennotierten Wohnungsunternehmen ihre traumhaften Gewinne tatsächlich auf Kosten der Mieter? Besonders lukrativ für die Immobiliengiganten sind die Modernisierungen der Wohnungen. Im Gegensatz zu normalen Instandhaltungen, die der Vermieter zum Erhalt seiner vermieteten Wohnungen bezahlen muss, kann er Modernisierungen komplett auf die Miete umlegen: Wärmedämmung an der Außenfassade oder Fenster mit Mehrfachverglasung zur Energieeinsparung, neue Balkone oder Fahrstühle zur Wohnwertverbesserung. Jedes Jahr können elf Prozent dieser Kosten auf die Kaltmiete aufgeschlagen werden.

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/zdfzoom-immobilienunternehmen-sanieren-auf-kosten-der-mieter-100.html

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:

DER TAGESSPIEGEL am 22.04.2018: Offener Brief an Senatorin Lompscher – Lieber Wohnungen als Kleingärten – Investor fordert Tabubruch

400.000 Wohnungen könnten auf den Kleingartenanlagen in Berlin entstehen, sagt ein bekannter Immobilienunternehmer. Die sollten besser ins Umland.

„Kleingärten werden dauerhaft gesichert. Wenn der Schutz nicht möglich ist, sind Ersatzflächen in räumlicher Nähe zu schaffen.“ So klar und deutlich steht es im Koalitionsvertrag von Rot-Rot-Grün. Und doch fällt der Blick auf der Suche nach städtischen Baulandreserven automatisch auf die großen Kleingartenflächen in Neukölln, Treptow, Pankow, Tempelhof oder Reinickendorf. Drei Prozent der Stadtfläche, rund 3000 Hektar, sind mit Kleingärten bedeckt. „Keine vergleichbare Metropole hat eine so große Anzahl an privat nutzbaren Gärten im unmittelbaren Einzugsbereich der Innenstadt“, heißt es auf den Seiten der Umweltverwaltung.

„Kleingärten ins Umland umsiedeln“

In einem Offenen Brief an Bausenatorin Lompscher schlägt der Immobilienentwickler Arne Piepgras, bekannt geworden als Käufer des Stadtbades Wedding und Investor am Dragonerareal, einen Tabubruch vor: Die innerstädtischen Kleingartenanlagen sollten geschleift und mit günstigen Wohnungen bebaut werden. Piepgras hat ausgerechnet, dass auf den 3000 Hektar Gartenparzellen etwa 400.000 Wohnungen gebaut werden könnten, seine Kalkulation ist in dem Brief nachzulesen, der am Sonnabend als Anzeige im Tagesspiegel erschien.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/offener-brief-an-senatorin-lompscher-lieber-wohnungen-als-kleingaerten-investor-fordert-tabubruch/21200112.html

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swp.de am 19.04.2018: Ist auf dem eigenen Balkon alles erlaubt?

Der Balkon gehört zu einem Teil der Wohnung, für den der Mieter für dessen Gebrauch Miete bezahlt. Kann er den Balkon also nach Lust und Laune nutzen? Nicht unbedingt, sagt das Mietrecht. Es gibt Grenzen was die Nutzung angeht: wenn Mitbewohner und Nachbarn dadurch gestört werden und es nicht mehr zumutbar wird. Es ist allerdings nicht alles verboten, was auf den ersten Blick negative Auswirkungen hat. Gewisse Dinge muss der Nachbar hinnehmen, auch wenn er sich gestört fühlt.

https://www.swp.de/suedwesten/staedte/ulm/ist-auf-dem-balkon-_alleserlaubt_-25352524.html

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Spandauer Volksblatt am 19.04.2018: Großsiedlung An der Kappe unter Milieuschutz stellen?

Seniorinnen und Senioren vor Verdrängung schützen – Großsiedlung An der Kappe durch Milieuschutz erhalten

Auf Antrag von Frau Marlies Vogel, Sprecherin der Bürgerinitiative An der Kappe, vom 13.02.2018 wird sich die Bezirksverordnetenversammlung Spandau am 25.04.2018 auf ihrer Generationen-BVV unter dem TOP Ö 2.3 mit dem Thema „Seniorinnen und Senioren vor Verdrängung schützen – Großsiedlung An der Kappe durch Milieuschutz erhalten“ beschäftigen.

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rbb24.de am 12.04.2018: Ein Weddinger Haus verfällt – und keiner schreitet ein 

Müll, Ratten, eingetretene Wohnungstüren: In einem einstmals prächtigen Haus im Berliner Wedding herrschen unglaubliche Zustände. Seit mehr als 20 Jahren verkommt die Immobilie. Alle Versuche, dagegen vorzugehen, scheiterten. Nun gibt auch der letzte Mieter auf.

Das Haus Lüderitzstraße Ecke Kameruner im Berliner Wedding verkommt von Tag zu Tag mehr: Wasserschäden an den Decken, offene Flurfenster, kaputte Briefkästen, die Treppenhäuser verdreckt, Einbruchsspuren an Wohnungstüren, hinter denen sich der Dreck häuft.

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/04/leerstehend-haus-berlin-wedding-verfall-.html

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rbb24.de am 13.04.2018: Berliner Kosmosviertel
 – Tausende Mieter sollen für falsche Wärmedämmung zahlen

30 Prozent Einsparung bei den Heizkosten soll eine Sanierung von knapp 2.000 Wohnungen im Berliner Kosmosviertel bringen. Doch die Wirkung der Dämmung ist nach rbb-Informationen kaum messbar. Trotzdem sollen die Mieter draufzahlen.

1.900 Wohnungen im Berliner Kosmosviertel sollen Schritt für Schritt energetisch saniert werden (rbb|24 berichtete) – doch viele der Bewohner in dem Plattenbauquartier am südlichen Rand der Stadt wissen nicht, wie sie die damit einhergehende Mieterhöhung aufbringen sollen.

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/04/kosmosviertel-berlin-falsche-waermedaemmung-sanierung-hoehere-mi.html

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Berliner Zeitung am 11.04.2018: Wohnungskrise – Was kostet die Hauptstadt?

Die Berliner Zeitung hat den Stadtsoziologen und Ex-Staatssekretär Andrej Holm sowie Vertreter der Immobilienwirtschaft zur Lage auf dem Wohnungsmarkt befragt: Weiter können die Lösungsvorschläge für die Wohnungskrise nicht auseinanderliegen. Die einen fordern schärfere Gesetze und ein Eingreifen des Staates, die anderen lehnen beides kategorisch ab.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/wohnungskrise-was-kostet-die-hauptstadt–29997006

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Berliner Zeitung am 05.04.2018: Mieter fordern – Die Rückkehr der Hausmeister

Jahrelang wurden sie weggespart, doch jetzt holen Wohnungsunternehmen sie zurück: Hausmeister sehen nach dem Rechten, haben ein Ohr für alle Mieter – und müssen sich um ihre eigene Zukunft keine Sorgen machen. Denn: Große Vermieter wie die Deutsche Wohnen suchen händeringend nach weiterem Personal.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/mieter-fordern-die-rueckkehr-der-hausmeister–29965962