Archiv der Kategorie: Mietertipps /-informationen

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:

DER TAGESSPIEGEL am 22.04.2018: Offener Brief an Senatorin Lompscher – Lieber Wohnungen als Kleingärten – Investor fordert Tabubruch

400.000 Wohnungen könnten auf den Kleingartenanlagen in Berlin entstehen, sagt ein bekannter Immobilienunternehmer. Die sollten besser ins Umland.

„Kleingärten werden dauerhaft gesichert. Wenn der Schutz nicht möglich ist, sind Ersatzflächen in räumlicher Nähe zu schaffen.“ So klar und deutlich steht es im Koalitionsvertrag von Rot-Rot-Grün. Und doch fällt der Blick auf der Suche nach städtischen Baulandreserven automatisch auf die großen Kleingartenflächen in Neukölln, Treptow, Pankow, Tempelhof oder Reinickendorf. Drei Prozent der Stadtfläche, rund 3000 Hektar, sind mit Kleingärten bedeckt. „Keine vergleichbare Metropole hat eine so große Anzahl an privat nutzbaren Gärten im unmittelbaren Einzugsbereich der Innenstadt“, heißt es auf den Seiten der Umweltverwaltung.

„Kleingärten ins Umland umsiedeln“

In einem Offenen Brief an Bausenatorin Lompscher schlägt der Immobilienentwickler Arne Piepgras, bekannt geworden als Käufer des Stadtbades Wedding und Investor am Dragonerareal, einen Tabubruch vor: Die innerstädtischen Kleingartenanlagen sollten geschleift und mit günstigen Wohnungen bebaut werden. Piepgras hat ausgerechnet, dass auf den 3000 Hektar Gartenparzellen etwa 400.000 Wohnungen gebaut werden könnten, seine Kalkulation ist in dem Brief nachzulesen, der am Sonnabend als Anzeige im Tagesspiegel erschien.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/offener-brief-an-senatorin-lompscher-lieber-wohnungen-als-kleingaerten-investor-fordert-tabubruch/21200112.html

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:


swp.de am 19.04.2018: Ist auf dem eigenen Balkon alles erlaubt?

Der Balkon gehört zu einem Teil der Wohnung, für den der Mieter für dessen Gebrauch Miete bezahlt. Kann er den Balkon also nach Lust und Laune nutzen? Nicht unbedingt, sagt das Mietrecht. Es gibt Grenzen was die Nutzung angeht: wenn Mitbewohner und Nachbarn dadurch gestört werden und es nicht mehr zumutbar wird. Es ist allerdings nicht alles verboten, was auf den ersten Blick negative Auswirkungen hat. Gewisse Dinge muss der Nachbar hinnehmen, auch wenn er sich gestört fühlt.

https://www.swp.de/suedwesten/staedte/ulm/ist-auf-dem-balkon-_alleserlaubt_-25352524.html

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Spandauer Volksblatt am 19.04.2018: Großsiedlung An der Kappe unter Milieuschutz stellen?

Seniorinnen und Senioren vor Verdrängung schützen – Großsiedlung An der Kappe durch Milieuschutz erhalten

Auf Antrag von Frau Marlies Vogel, Sprecherin der Bürgerinitiative An der Kappe, vom 13.02.2018 wird sich die Bezirksverordnetenversammlung Spandau am 25.04.2018 auf ihrer Generationen-BVV unter dem TOP Ö 2.3 mit dem Thema „Seniorinnen und Senioren vor Verdrängung schützen – Großsiedlung An der Kappe durch Milieuschutz erhalten“ beschäftigen.

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rbb24.de am 12.04.2018: Ein Weddinger Haus verfällt – und keiner schreitet ein 

Müll, Ratten, eingetretene Wohnungstüren: In einem einstmals prächtigen Haus im Berliner Wedding herrschen unglaubliche Zustände. Seit mehr als 20 Jahren verkommt die Immobilie. Alle Versuche, dagegen vorzugehen, scheiterten. Nun gibt auch der letzte Mieter auf.

Das Haus Lüderitzstraße Ecke Kameruner im Berliner Wedding verkommt von Tag zu Tag mehr: Wasserschäden an den Decken, offene Flurfenster, kaputte Briefkästen, die Treppenhäuser verdreckt, Einbruchsspuren an Wohnungstüren, hinter denen sich der Dreck häuft.

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/04/leerstehend-haus-berlin-wedding-verfall-.html

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rbb24.de am 13.04.2018: Berliner Kosmosviertel
 – Tausende Mieter sollen für falsche Wärmedämmung zahlen

30 Prozent Einsparung bei den Heizkosten soll eine Sanierung von knapp 2.000 Wohnungen im Berliner Kosmosviertel bringen. Doch die Wirkung der Dämmung ist nach rbb-Informationen kaum messbar. Trotzdem sollen die Mieter draufzahlen.

1.900 Wohnungen im Berliner Kosmosviertel sollen Schritt für Schritt energetisch saniert werden (rbb|24 berichtete) – doch viele der Bewohner in dem Plattenbauquartier am südlichen Rand der Stadt wissen nicht, wie sie die damit einhergehende Mieterhöhung aufbringen sollen.

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/04/kosmosviertel-berlin-falsche-waermedaemmung-sanierung-hoehere-mi.html

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Berliner Zeitung am 11.04.2018: Wohnungskrise – Was kostet die Hauptstadt?

Die Berliner Zeitung hat den Stadtsoziologen und Ex-Staatssekretär Andrej Holm sowie Vertreter der Immobilienwirtschaft zur Lage auf dem Wohnungsmarkt befragt: Weiter können die Lösungsvorschläge für die Wohnungskrise nicht auseinanderliegen. Die einen fordern schärfere Gesetze und ein Eingreifen des Staates, die anderen lehnen beides kategorisch ab.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/wohnungskrise-was-kostet-die-hauptstadt–29997006

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Berliner Zeitung am 05.04.2018: Mieter fordern – Die Rückkehr der Hausmeister

Jahrelang wurden sie weggespart, doch jetzt holen Wohnungsunternehmen sie zurück: Hausmeister sehen nach dem Rechten, haben ein Ohr für alle Mieter – und müssen sich um ihre eigene Zukunft keine Sorgen machen. Denn: Große Vermieter wie die Deutsche Wohnen suchen händeringend nach weiterem Personal.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/mieter-fordern-die-rueckkehr-der-hausmeister–29965962

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rbb24.de am 04.04.2018: Fahrstuhl defekt – Eingesperrt in der eigenen Wohnung

Jutta Reisner ist 80 Jahre alt. Sie hat ein teilamputiertes Bein und der Weg in ihre Wohnung ist eine Tortur – denn der Fahrstuhl funktioniert nicht. Seit über sechs Wochen. So kann sie kaum das Haus verlassen. Ihr Vermieter: Die Wohnungsgesellschaft Deutsche Wohnen.

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/av7/fahrstuhl-berlin-defekt-deutsche-wohnen-wedding-kreuzberg.html

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Berliner Morgenpost am 03.04.2018 – Siedlung Westend: Mieter haben Angst vor Asbestsanierung
Deutsche Wohnen versichert: „Arbeiten sind fachgerecht“
Mieter in der Siedlung Westend sorgen sich über Asbestsanierungen und darüber, dass ihre Gesundheit dadurch gefährdet werden könnte. Aufgrund von Informationsmangel hätten sie Zweifel, dass die erforderlichen Sicherungsmaßnahmen eingehalten würden.
Zu den Asbestsanierungen versicherte Marko Rosteck, Sprecher der Deutsche Wohnen, dass sie „fachgerecht stattfinden“. Die Taschen seien verschlossen, auch wenn man das auf dem Foto nicht erkennen könne. „Die Behälter werden durch eine Art Reißverschluss innen verschlossen“, so Rosteck weiter. Die Deutsche Wohnen kontrolliere diese Arbeiten zudem.

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Berliner Zeitung am 29.03.2018: Zweckentfremdung – Darauf müssen Berliner bei Ferienwohnungen achten

Mit Ferienwohnungen lässt sich mehr Geld verdienen als mit Mietwohnungen. Dem Wohnungsmarkt gehen dadurch dringend benötigte Unterkünfte verloren. Wie viele Ferienwohnungen es in Berlin gibt, lässt sich schwer sagen. Schätzungen gehen von mehr als 20.000 Ferienwohnungen aus, viele davon werden ungenehmigt betrieben.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/zweckentfremdung-darauf-muessen-berliner-bei-ferienwohnungen-achten-29939556