Archiv der Kategorie: Mietertipps /-informationen

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:

t-online.de am 07.12.2017: Wie oft Ihr Vermieter in die Wohnung darf

Wie oft darf der Vermieter in seine vermietete Wohnung? Muss er den Besuch ankündigen? Dürfen auch Dritte die Wohnung besichtigen, wenn der Vermieter dies anordnet? Diese Urteile klären Ihre Fragen.

http://www.t-online.de/heim-garten/wohnen/id_42180856/mietrecht-wie-oft-vermieter-in-die-wohnung-duerfen.html

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:


Spandauer Volksblatt am 08.12.2017: Pankower Linken-Politiker setzt sich nach monatelangem Ausfall von Aufzügen für Spandauer Mieter ein

In Folge eines Blitzschlages funktionieren seit dem 22.07.2017 in den sechsgeschossigen Wohnhäusern Steigerwaldstraße 7, 9, 11 und 15 im Falkenhagener Feld die Aufzüge nicht und die Mieter müssen laufen. 

Auskunftsersuchen an die Deutsche Wohnen

Mit Schreiben vom 05.12.2017 wandte sich Michail Nelken an den Vermieter – die Deutsche Wohnen – und bat um Auskunft. Die Deutsche Wohnen kam dem Auskunftsersuchen unverzüglich nach und bestätigte den Ausfall der Aufzüge in den Wohnhäusern Steigerwaldstraße 7, 9, 11 und 15 in Folge eines Blitzschlages und teilte Nelken mit, dass eine Reparatur der Aufzüge nicht mehr möglich sei und die Aufzüge komplett ersetzt werden müssten.

Einbau von modernen Aufzugsanlagen noch diesen Monat

Die Herstellung und der Einbau einer modernen Aufzugsanlage dauerten leider einige Monate, so die Deutsche Wohnen. Dies sei eine rein technische Frage, so dass weder durch Vertragsbedingungen noch durch höhere finanzielle Ausgaben eine Beschleunigung erreichbar gewesen sei. Die neuen Aufzüge würden noch in diesem Monat installiert. Die Deutsche Wohnen nimmt für sich in Anspruch, die Mieter umfassend über die Situation informiert und auch hinreichend Hilfsangebote den Mietern unterbreitet zu haben.

http://www.berliner-woche.de/falkenhagener-feld/bauen/pankower-linken-politiker-setzt-sich-nach-monatelangem-ausfall-von-aufzuegen-fuer-spandauer-mieter-ein-d138866.html

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:

rtlnext.rtl.de am 07.12.2017: Starb Andreas S. durch defekten Aufzug? – So herzlos reagiert der Vermieter

Fahrstuhl war seit Wochen defekt

Natalie S. und ihrer Schwester fällt es extrem schwer zu akzeptieren, dass ihr Vater gestorben ist. Dieser war im Treppenhaus zusammengebrochen, nachdem er die Einkäufe in den neunten Stock geschleppt hatte – weil der Aufzug seit Wochen defekt war.

Muss man als Mieter hinnehmen, dass der Fahrstuhl mehrere Monate nicht funktioniert? Wibke Werner vom Berliner Mieterverein erklärt: „Bei einem so langen Ausfall des Fahrstuhls kommt die Frage auf, ob man nicht Anspruch auf eine Ersatzunterkunft hat, wenn man auf den Fahrstuhl angewiesen ist.“

https://rtlnext.rtl.de/cms/starb-andreas-s-durch-defekten-aufzug-so-herzlos-reagiert-der-vermieter-4135723.html

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:


DER TAGESSPIEGEL am 03.12.2017: Wohnungsmarkt Berlin 
– Vermieter melden immer öfter Eigenbedarf an

Berliner Richter sprechen von einer stetige Zunahme der Eigenbedarfs-Kündigungen.

Eigentümer von Wohnungen und Mietshäusern kündigen immer häufiger ihren Mietern und begründen dies mit eigenem Bedarf zur Nutzung der Immobilie. Diese Einschätzung teilen vier von fünf Richtern an Kammern, die am Landgericht über Rechtsstreitigkeiten urteilen müssen, die nach Eigenbedarfs-Kündigungen vor Gericht ausgetragen werden. Genaue Zahlen gibt es zwar nicht und deshalb spricht Annette Gabriel, Sprecherin am Kammergericht, von einer „subjektiven Einschätzung“ der Richter. Für den RBB hatte Gabriel die Richter der Berufungskammern beim Landgericht Berlin befragt.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnungsmarkt-berlin-vermieter-melden-immer-oefter-eigenbedarf-an/20661650.html

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:


rbb24.de am 01.12.2017 – Berliner Richter: Eigenbedarfsklagen nehmen zu
 – Eigentümer täuschen Mietern Eigenbedarf vor 

Eigentümer sind in Zeiten knappen Wohnraums erfinderisch, um unliebsame Mieter loszuwerden. Eine derzeit beliebte Methode: Eigenbedarf vortäuschen. Die Klagen dagegen häufen sich, aber die zum Auszug genötigten Mieter haben das Nachsehen.

Viele Eigenbedarfs-Fälle landen vor Gericht. Gerichtssprecherin Annette Gabriel sagt, dass es zwar keine Statistik gibt. Sie habe aber für den rbb die vorsitzenden Richter der Berufungskammern beim Landgericht Berlin befragt. „Die überwiegende Antwort war, dass die Klagen auf Räumung wegen Eigenbedarf erheblich zugenommen haben“, sagt sie.

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2017/12/in-berlin-haeufen-sich-die-klagen-wegen-vorgetaeuschtem-eigenbedarf.html

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:


Berliner Zeitung am 30.11.2017: Rudow – Ingo Franke will für den Mieterbeirat kandidieren – und darf nicht

Vor 30 Jahren gründete Ingo Franke den Mieterbeirat der Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land. Ein Vierteljahrhundert unterstützte er in den Gremien seine Nachbarn bei Fragen zu Mieterhöhungen und organisierte Kinderfeste – doch nun soll der 68-Jährige nicht wieder für den Mieterbeirat kandidieren. Die Stadt und Land lehnt seine neue Bewerbung ab.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/rudow-ingo-franke-will-fuer-den-mieterbeirat-kandidieren—und-darf-nicht-28975898

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Berliner Morgenpost am 17.11.2017: Verdrängung – Modernisierung der Wohnung: So können sich Mieter wehren

Durch Modernisierung steigen die Mieten rasant an und zwingen Mieter zum Auszug. Mit diesen Tipps können sich Mieter dagegen wehren.

https://www.morgenpost.de/berlin/article212569529/So-koennen-sich-Mieter-wehren.html

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:

Berliner Morgenpost am 15.11.2017: Wohnungsnot in Berlin – Das müssen Berliner Mieter zu Modernisierungen wissen

Modernisierungen können zu sprunghaften Mietsteigerungen führen.

Anhand von knapp 200 Modernisierungsankündigungen hat der Berliner Mieterverein in den Zeiträumen 2012 bis 2013 und 2015 bis 2016 die aufgewendeten Baukosten nach Art der Maßnahme sowie die Mietentwicklung nach Modernisierungen untersucht. Der durchschnittliche Mietenanstieg nach einer Modernisierung betrug laut BMV 2,44 Euro je Quadratmeter, beziehungsweise 186,37 Euro absolut im Monat. Die Nettokaltmiete stieg damit im Schnitt nach den Ergebnissen der Kurzstudie von 4,73 Euro im Monat auf 7,14 Euro je Quadratmeter und Monat. Die Heizkostenersparnis erreichte in der Regel aber nicht mehr als 300 Euro im Jahr bei einer 70-Quadratmeter-Wohnung.

https://www.morgenpost.de/berlin/article212546879/Angst-vor-dem-Rauswurf.html

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:

Promietrecht.de: Schufa, Selbstauskunft, Bonität prüfen – Was darf Vermieter verlangen?

Zulässig sind Fragen zur Identität, zum Nettoeinkommen, zur Anzahl der zum Haushalt gehörenden Mitglieder, zum Arbeitsverhältnis oder zu Haustieren, auch vermögensrelevante Fragen (Mietschulden, Einkommenspfändung, Insolvenz, eidestattliche Versicherung) können für die Bonitätsprüfung im Einzelfall zulässig sein.

https://www.promietrecht.de/Mietvertrag/vor-dem-Vertrag/Schufa-Selbstauskunft-Bonitaet-pruefen-Was-darf-Vermieter-verlangen-E2492.htm

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:

Spandauer Volksblatt am 26.10.2017 – Fenster raus, Chaos rein: Mieter warten auf Restarbeiten nach Fensterausbau

Hakenfelde. Nach dem Austausch der alten Fenster warten Mieter in der Cautiusstraße seit Wochen darauf, dass nötige Restarbeiten erledigt und Schäden beseitigt werden.

Die Deutsche Wohnen bedauert den verzögerten Baubeginn. „Dafür konnten wir mit jedem Mieter Termine vereinbaren und die Maßnahme insgesamt zügig umsetzen“, teilt Sprecher Marko Rosteck mit. Bezüglich der Nacharbeiten hätten die beauftragten Firmen rückgemeldet, dass diese in der Cautiusstraße abgeschlossen seien. So auch für die meisten Wohnungen im Haus von Rita Andersch-Drape. „Bei den wenigen Wohnungen, in denen noch Restarbeiten zu erledigen sind, stehen wir mit den Mietern in Kontakt.“ Um die noch ausstehenden Arbeiten möglichst rasch abzuschließen, sei kurzfristig ein Termin mit der beauftragten Baufirma avisiert. Darüber hinaus kündigt die Wohnungsgesellschaft folgende Maßnahmen an: Die alten Fensterbänke werden ersetzt – dass die marode sind, hatte sich erst beim Fenstertausch herausgestellt –, und die Fußschwellen an den Balkonen werden gegen Holzschwellen ausgetauscht. Dafür sollen im November Termine mit den Mietern vereinbart werden.

http://www.berliner-woche.de/hakenfelde/bauen/fenster-raus-chaos-rein-mieter-warten-auf-restarbeiten-nach-fensterausbau-d135959.html