Archiv der Kategorie: AMV im Lichte der Presse

AMV im Lichte der Presse:

 

Berliner Abendblatt am 13.10.2018: Mieterberatung jetzt in mehreren Spandauer Kiezen

Die offene Mieterberatung in Spandau soll ausgeweitet werden. Möglich wird dies durch eine Finanzspritze des Senats.

Altstadt
Rathaus Spandau (Carl-Schurz-Straße 2-6). Montag 16-18 Uhr, Donnerstag 13-15 Uhr.
Telefon: 115

Neustadt
Paul-Schneider-Haus (Schönwalder Straße 23-24), Dienstag 9-17 Uhr.
Telefon: (030) 68 83 74 92

Staaken
Stadtteilladen im Staaken-Center (Obstallee 28). Montag 13-20 Uhr.
Telefon: (030) 68 83 74 92 oder 0170 / 237 17 90

Wilhelmstadt
Stadtteilladen Wilhelmstadt (Adamstraße 39). Donnerstag 8-16 Uhr.
Telefon: (030) 68 83 74 92

Falkenhagener Feld
KieztreFF (Falkenseer Chaussee 199). Dienstag 18-20 Uhr, Freitag 13-18 Uhr.
Telefon: (030) 68 83 74 92

Mehrgenerationenhaus (Spektefeld 26). Montag und Mittwoch 9-15 Uhr. Dienstag und Donnerstag 9-12 Uhr und 15-18 Uhr.
Telefon: (030) 81 85 27 20

http://www.abendblatt-berlin.de/2018/10/13/mieterberatung-jetzt-in-mehreren-spandauer-kiezen/

AMV im Lichte der Presse:

 

Berliner Kurier am 06.10.2018: Mietenstreit – Wie Richter mit Teuergutachten Kläger abschrecken

Wenn Vermieter und Mieter vor Gericht streiten, gibt es eine bewährte Regel: Ob eine Erhöhung der Miete zulässig ist, sieht der Richter am Berliner Mietspiegel. Das ist so einfach, wie es klingt. Doch jetzt mehren sich Fälle, in denen die Gerichte teure Gutachten einholen, um den Mietpreis zu ermitteln. Der Haken: Verliert der Mieter, trägt er die enormen Kosten.

„Wer soll da noch vor Gericht gegen eine Mieterhöhung angehen?“, fragt sich Wolf-Dietrich Kniffka (67). Dem Mieter graut es schon vor dem 18 Oktober. An diesem Tag entscheidet das Amtsgericht Spandau über seinen Streit mit der Deutschen Wohnen. Berlins größter Vermieter will von Kniffka, dass er 23,17 Euro mehr Miete im Monat bezahlt.

https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez—stadt/mietenstreit-wie-richter-mit-teuergutachten-klaeger-abschrecken-31399498

AMV im Lichte der Presse:

 

Spandauer Volksblatt am 04.10.2018: Muss Mieter Erhöhung hinnehmen?

Mieterbund startet Crowdfunding-Kampagne

Der Alternative Mieter- und Verbraucherschutzbund (AMV) hat erstmals ein Crowdfunding-Projekt für einen Spandauer Mieter gestartet.

Das AMV-Mitglied Wolf-Dietrich Kniffka ist vor dem Amtsgericht Spandau von seiner Vermieterin, der „Deutschen Wohnen“, auf Zustimmung zu einer Mieterhöhung in Höhe von 23,17 Euro monatlich verklagt worden. Der zuständige Richter am Amtsgericht Spandau wendet zur Feststellung der ortsüblichen Vergleichsmiete nicht mehr den Berliner Mietspiegel 2017 an, sondern holt ein Sachverständigengutachten für 2850 Euro ein.

Wolf-Dietrich Kniffka streitet nun vor Gericht für die Anwendung des Berliner Mietspiegels 2017 und gegen die Einholung von Sachverständigengutachten zur Ermittlung der ortsüblichen Miete. Um diesen Rechtsstreit vor dem Amtsgericht Spandau weiter führen zu können, hat der AMV für

Wolf-Dietrich Kniffka auf der Internetplattform gofundme.com ein Crowdfunding-Projekt gestartet.

Geplante Gebühren betragen 3800 Euro

Ziel ist es, Wolf-Dietrich Kniffkas Rechtsstreit mit der „Deutschen Wohnen“ finanziell zu unterstützen – wenn nötig bis in die zweite Instanz. Die Kosten für die Gerichtsgebühren, die Rechtsanwaltsgebühren und die Sachverständigengebühren in der 1. Instanz belaufen sich auf knapp 3300 Euro. Die Kosten für die Gerichtsgebühren, die Rechtsanwaltsgebühren und die Sachverständigengebühren mit Berufungsinstanz summieren sich auf knapp 3800 Euro. Sollte nach der Deckung der Kosten Geld übrig bleiben, fließt dieses zu 100 Prozent in die Kältehilfe der Berliner Stadtmission. Wolf-Dietrich Kniffkas Gerichtstermin vor dem Amtsgericht Spandau ist am 18. Oktober um 10 Uhr im Saal 141.

Der AMV-Vorsitzende Marcel Eupen befürchtet, dass die Nichtanwendung des Berliner Mietspiegels zu extremer Rechtsunsicherheit führt. Mietervereine müssten danach künftig Spandauer Mietern raten, Mieterhöhungen zuzustimmen, auch wenn sie nach dem Berliner Mietspiegel falsch sind. Schließlich drohten bei einer Klage des Vermieters im Falle des Verlierens vor Gericht kosten im vierstelligen Bereich.

https://www.berliner-woche.de/spandau/c-soziales/mieterbund-startet-crowdfunding-kampagne_a183470

AMV im Lichte der Presse:

 

Spandauer Volksblatt am 08.09.2018: Beratung in mehreren Stadtteilen

Bezirksamt weitet Mieterberatung aus

Das Bezirksamt weitet seine bezirkliche Mieterberatung aus und hat hierzu eine Kooperation mit dem Alternativen Mieter- und Verraucherschutzbund abgeschlossen.

Die neue unabhängige und kostenlose Mietrechtsberatung, die allen Spandauer Mietern offen steht, hat am 3. September begonnen. Die offene Mieterberatung soll als Erstberatung konkrete Hilfestellungen, die rechtlichen Rahmenbedingungen einzuschätzen, geben – insbesondere auch dafür, ob eine anwaltliche Vertretung erforderlich und ratsam ist.

Eine rechtliche Vertretung der Ratsuchenden wird mit der Mieterberatung nicht abgedeckt. Zweck der Mieterberatung ist es nicht, Beratungen zu öffentlichen Leistungen anzubieten, dazu ist vielmehr an die entsprechenden Stellen zu verweisen.

Folgende Beratungen finden ab sofort wöchentlich statt: Stadtteilladen Staaken Center, Obstallee 28 (Nordausgang), montags von 13 bis 20 Uhr. Nachbarschaftszentrum Paul-Schneider-Haus, Schönwalder Str. 23-24, dienstags von 9 bis 17 Uhr. Stadtteilladen Wilhelmstadt (ehemalige Post), Adamstraße 39, donnerstags von 8 bis 16 Uhr. KieztreFF, Falkenseer Chaussee 199, Einkaufszentrum am Posthausweg, dienstags von 18 bis 20 Uhr und freitags von 13 bis 18 Uhr.

Finanziert wird die offene Mieterberatung durch das Bezirksamt im Rahmen der mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen getroffenen Vereinbarungen des „Bündnisses für Wohnungsneubau und Mieterberatung in Berlin 2018 bis 2021“.

https://www.berliner-woche.de/spandau/c-soziales/bezirksamt-weitet-mieterberatung-aus_a179780

AMV im Lichte der Presse:

staaken.info am 31.08.2018: Ab 3.9. Sprechstunde von Mietrechtsexperten

Offene Mieterberatung im Stadtteilladen

Ab September immer montags von 13 bis 20 Uhr im Stadtteilladen am Nordausgang vom Staaken-Center: Offene Sprechstunde mit kostenloser Beratung für Mieterinnen und Mieter in mietrechtlichen Angelegenheiten.

Bei Ärger mit dem Vermieter, Fragen zum Mietvertrag, zur Heiz- und Betriebskostenabrechnung oder bei Problemen wegen Mängeln an der Wohnung, wegen angekündigter Modernisierung, Mieterhöhung oder Kündigung … können Mieter*innen ab kommendem Montag ohne vorherige Terminvereinbarung im Stadteilladen vorbeikommen und sich kostenlos Rat und Informationen über ihre Rechte einholen, bei den ausgewiesenen Mietexperten des AMV Spandau.

Die offene Mieterberatung soll als Erstberatung konkrete Hilfestellungen, die rechtlichen Rahmenbedingungen einzuschätzen, geben – insbesondere auch dafür, ob eine anwaltliche Vertretung erforderlich und ratsam ist. Eine rechtliche Vertretung der Ratsuchenden wird mit der Mieterberatung nicht abgedeckt. Zweck der Mieterberatung ist es nicht, Beratungen zu öffentlichen Leistungen anzubieten, dazu ist vielmehr an die entsprechenden Stellen zu verweisen.

Die Mieterberatung erfolgt aufgrund einer zwischen dem Bezirksamt Spandau und dem AMV – Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e.V. im August abgeschlossenen Kooperationsvereinbarung durch vom AMV beauftragte Volljuristen, und zwar unabhängig davon, ob die Ratsuchenden Mitglied beim AMV sind oder nicht. Sie steht allen Mieterinnen und Mietern offen. Unterstützt wird der AMV bei der Realisierung durch den Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e.V. und durch das Quartiersmanagement Heerstraße.

Finanziert wird die offene Mieterberatung durch das Bezirksamt Spandau im Rahmen der mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen getroffenen Vereinbarungen des  „Bündnisses für Wohnungsneubau und Mieterberatung in Berlin 2018 bis 2021″.

 

Offene Mieterberatung
ab 3.9. montags von 13 bis 20 Uhr
Stadtteilladen im Staaken-Center
am Nordausgang

https://www.staaken.info/2018/08/offene-mieterberatung-im-stadtteilladen/

AMV im Lichte der Presse:

 

Neues Deutschland am 13.08.2018: Mietspiegel gestärkt – Verfassungsbeschwerde zurückgewiesen

Bereits im Mai hatte das Landesverfassungsgericht die Beschwerde zurückgewiesen.

Damit sollte insbesondere die Deutsche Wohnen endlich anerkennen, dass sie mit Angriffen auf den Berliner Mietspiegel nicht mehr durchdringe, erklärt auch Marcel Eupen, erster Vorsitzender des Alternativen Mieter- und Verbraucherschutbunds.

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1097133.mietspiegel-gestaerkt.html

AMV im Lichte der Presse:

 

Berliner Kurier am 10.08.2018: Höchste Richter entscheiden – Berlin kann weiter in den Miet-Spiegel gucken

Vermieter klagte gegen Mietspiegel, weil er mehr Geld für seine Wohnung durchsetzen wollte. Höchste Richter entscheidenBerlin kann weiter in den MietSpiegel gucken.

„Die Entscheidung stärkt den Berliner Mietspiegel und führt damit zu mehr Rechtssicherheit“, sagt Marcel Eupen, der Vorsitzende des Alternativen Mieter- und Verbraucherschutzbundes. „Damit sollten Vermieter und insbesondere die Deutsche Wohnen endlich anerkennen, dass sie mit Angriffen auf den Berliner Mietspiegel nicht mehr durchdringen.“

https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez—stadt/hoechste-richter-entscheiden-berlin-kann-weiter-in-den-miet-spiegel-gucken-31092918

AMV im Lichte der Presse:

 

Berliner Zeitung am 10.08.2018: Klatsche für Vermieter – Verfassungsrichter weisen Beschwerde gegen Mietspiegel zurück

Gute Nachricht für Berlins Mieter. Der Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin hat die Beschwerde eines Vermieters gegen den Mietspiegel zurückgewiesen.

Die Verfassungsrichter entschieden, dass die Rechtsprechung des Landgerichts zum Mietspiegel nicht zu beanstanden sei. Das Landgericht hatte zuvor die Mieterhöhung eines Vermieters unter Berufung auf den Mietspiegel 2015 abgewiesen – und damit die Rechte der Mieter gestärkt.

„Die Entscheidung stärkt den Berliner Mietspiegel und führt damit zu mehr Rechtssicherheit“, sagt Marcel Eupen, der Vorsitzende des Alternativen Mieter- und Verbraucherschutzbundes. „Damit sollten Vermieter und insbesondere die Deutsche Wohnen endlich anerkennen, dass sie mit Angriffen auf den Berliner Mietspiegel nicht mehr durchdringen.“

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/klatsche-fuer-vermieter-verfassungsrichter-weisen-beschwerde-gegen-mietspiegel-zurueck-31093462

AMV im Lichte der Presse:

Berliner Kurier am 01.06.2018: Heizkörper laufen heiss – Deutsche Wohnen, Deutsche Frieren, Deutsche Schwitzen

Verkehrte Welt: Im Winter frieren Mieter der Deutschen Wohnen, weil die Heizungen ausfallen. Bei der Hitze in diesen Tagen ist es umgekehrt. Mieter schwitzen, weil ihre Heizungen immer noch heiß laufen.

„Anstatt weiter ihren Konzerngewinn ins Uferlose zu steigern, sollte die Deutsche Wohnen endlich ihrer Indstandhaltungs- und Instandsetzungspflicht nachkommen, ihre Immobilien auf Vordermann bringen und den Mietern einen besseren Service bieten“, kritisiert Marcel Eupen, Vorsitzender des Alternativen Mieter- und Verbraucherschutzbundes.

Die Deutsche Wohnen räumt auf Anfrage ein, dass „eine Handvoll Heizstationen“ nicht rechtzeitig abgestellt worden seien. Dies habe man „vergessen“, so Unternehmenssprecher Marko Rosteck.

https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez—stadt/heizkoerper-laufen-heiss-deutsche-wohnen–deutsche-frieren–deutsche-schwitzen-30548196

AMV im Lichte der Presse:

Unterwegs in Spandau am 24.05.2018: S-Bahn ins Falkenhagener Feld?

Nachlese zum 29. Mieter- und Verbraucherstammtisch des AMV am 16.05.2018 – „Spandau wächst und wächst – Gute Infrastruktur und Verkehrsanbindung sind gefragt“

Am 18.05.2018 fand im Restaurant Spandauer Stub´n (ehemals Stadtrandschänke) der 29. Mieter- und Verbraucherstammtisch des AMV statt. Thema des Abends war „Spandau wächst und wächst – Gute Infrastruktur und Verkehrsanbindung sind gefragt“.

Nach dem Entwurf des Bedarfsplans für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) für 2019 bis 2023 soll insbesondere das Straßenbahnnetz erweitert werden. Das Rathaus Spandau soll einen Tram-Anschluss erhalten und die Wasserstadt Oberhavel, das Falkenhagener Feld sowie die Heerstraße Nord sollen Straßenbahnanschlüsse bekommen.

Spandaus Bezirksstadtrat Frank Bewig sieht allein in neuen Straßenbahnstrecken und der Verlängerung der S-Bahn keine zukunftsgerichtete Lösung und fordert die Verlängerung der U-Bahnlinien U2 und U7. Die U2 sollte in Zukunft von Ruhleben bis ins Falkenhagener Feld und die U7 vom Rathaus Spandau bis zur Heerstraße Nord fahren. „Es wäre ein Riesenfehler, auf den U-Bahn-Ausbau zu verzichten“, sagte Bewig. Er bezeichnete den U-Bahn-Ausbau als „Pflichtprogramm“. Bei der Verlängerung der S-Bahn fordert er Express-S-Bahnen, die nicht an allen Bahnhöfen halten.

https://www.unterwegs-in-spandau.de/s-bahn-ins-falkenhagener-feld/