Archiv der Kategorie: Mietertipps /-informationen

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:

Süddeutsche Zeitung am 05.10.2017: Mietrecht – Schummeln erlaubt

Die Höhe der Miete richtet sich in der Regel nach der Größe der Wohnung. Was aber zählt bei der Flächenberechnung alles mit? Und was tun, wenn die Angaben nicht stimmen?

http://www.sueddeutsche.de/geld/mietrecht-schummeln-erlaubt-1.3695389

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:

anwalt.de am 27.09.2017: Den Partner aus der Wohnung werfen – wann darf man das?

Nicht verheiratete Paare, die zusammenleben, gibt es immer öfter. Geht die Beziehung auseinander, muss einer raus aus der Wohnung. Wie schaut’s dann aus? Wer hat ein Recht darauf, in der Wohnung zu bleiben? Die Freundin oder der Freund beziehungsweise dann die Ex-Freundin oder der Ex-Freund?

https://www.anwalt.de/rechtstipps/den-partner-aus-der-wohnung-werfen-wann-darf-man-das_116892.html

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:


focus.de am 28.09.2017: Ein Immobilienkauf ist häufig günstiger als die Miete

Mehr als die Hälfte der Deutschen lebt in einer Mietwohnung. Dabei könnten sich durchaus ein größerer Teil von ihnen einen Wohnungskauf leisten. Der Käufer muss es nur einmal richtig für sich durchrechnen.

Beispielrechnung für Berlin

Am 26. September dieses Jahres hatte das Immobilienportal Immobilienscout24 insgesamt 17 bezugsfreie Eigentumswohnungen in Berlin im Angebot, die zwischen 45 und 55 Quadratmeter groß sind und maximal 100.000 Euro kosten. Gesucht wurde in einem Radius von 20 Kilometern um das Stadtzentrum. Wenn man eine solche Wohnungzu 100 Prozent finanziert, betragen die Zinskosten bei einem angenommenen Zinssatz von zwei Prozent 170 Euro im Monat.

Hinzu kommen zwei Prozent Tilgung, das sind weitere 170 Euro im Monat. Damit beträgt die monatliche Rate, die an die Bank zu richten ist, 340 Euro. Als Eigentümer hat man noch weitere Kosten, die Mieter nicht haben: die WEG-Verwaltung und die Instandhaltungsrücklage. Wir rechnen mit 55 Euro im Monat und kommen nun auf 395 Euro. Betriebskosten wie Wasser und Heizung kommen noch hinzu, betreffen Eigentümer und Mieter aber gleichermaßen.

Das Problem sind die Kaufnebenkosten

Trotzdem wird diese Chance vielfach nicht ergriffen. Für viele Haushalte ist das notwendige Eigenkapital der Knackpunkt. Selbst wenn eine Wohnimmobilie zu 100 Prozent finanziert wird – besser wäre natürlich ein geringerer Finanzierungsanteil – müssen Käufer immer noch die Kaufnebenkosten aufbringen. Diese können nämlich in der Regel nicht mit einem Immobiliendarlehen finanziert werden. Und die Kaufnebenkosten können beträchtlich sein. Grunderwerbsteuer, Notarkosten und Maklerprovision summieren sich beispielsweise in Berlin auf gut 15 Prozent des Kaufpreises. Bei einem Kaufpreis von beispielsweise 200.000 Euro sind das 30.000 Euro, die Käufer zusätzlich aufbringen müssen und die nicht finanziert werden können.

http://www.focus.de/immobilien/experten/baufinanzierung-ein-immobilienkauf-ist-haeufig-guenstiger-als-die-miete_id_7652360.html

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:

promietrecht.de: Baufreiheit in Mietwohnungen – Platz für Handwerker schaffen

Wenn der Vermieter Arbeiten in Ihrer Wohnung durchführen will, dies nicht ohne das Wegräumen von Möbeln, Sachen möglich ist, dann stellt sich die Frage, wer die sogenannte Baufreiheit, Platz für Handwerker, schaffen muss. Und: Was ist mit den Kosten, die deswegen entstehen? Baufreiheit – Mietern steht für Aufwendungen, Auslagen Kostenerstattung zu.

Für Aufwendungen, die Mietern im Rahmen der Schaffung der Baufreiheit und auch im Rahmen der Ausführung späterer Arbeiten entstehen, kann der Mieter Aufwendungsersatz vom Vermieter verlangen.
Mieter müssen keine Baufreiheit, Platz für auszuführende Arbeiten von Handwerkern schaffen

https://www.promietrecht.de/Benutzung-der-Wohnung/Streitpunkte/Bauarbeiten/Baufreiheit-in-Mietwohnungen-Platz-fuer-Handwerker-schaffen-E3057.htm

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:

promietrecht.de: Hausmeister – welche Kosten sind Betriebskosten des Mieters?

Meist sind die Kosten des Hausmeisters vom Mieter als Betriebskosten zu tragen, weil eine entsprechende Vereinbarung im Mietvertrag dies regelt. Trotzdem gibt es immer wieder Ärger um diese Betriebskosten.

Durch welche Tätigkeit entstehen umlegbare Betriebskosten für einen Hausmeister?

Hausmeistertätigkeiten, die z.B. als Betriebskosten auf die Mieter umgelegt werden können:

  • Reinigung von Treppenhaus, Kellergängen und Hof,
  • Kontrolle des freien Durchgangs der Flucht- und Rettungswege,
  • Winterdienst,
  • Bedienung und Kontrolle der Heizung,
  • Gartenpflege,
  • Kontrolle des Fahrstuhls,
  • Kontrolle eines Gemeinschaftskellers,
  • Kontrolle Müllstandsflächen.
Hinweis: Das gilt natürlich nur, soweit diese Tätigkeiten nicht schon als Fremdleistungen separat berechnet werden.

https://www.promietrecht.de/kalte-Betriebskosten/einzelne-Betriebskosten/Hauswart/Hausmeister-welche-Kosten-sind-Betriebskosten-des-Mieters-E2080.htm

Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:

promietrecht.de: Als Mieter Notdienst mit Reparatur, Mängelbeseitigung beauftragen

Die Notwendigkeit für eine (behelfsmäßige) Reparatur besonders dringender Mängel kann dazu führen, dass man als Mieter einen Notdienst beauftragen kann, oder sogar beauftragen muss.

Notreparaturen als Mieter nur beauftragen wenn, dies dringend erforderlich ist

Wird vom Mieter eine Reparatur beauftragt, ohne dass ein wirklich dringender Fall vorliegt, dann kann es sein, dass der Mieter auf den Kosten sitzen bleibt.

https://www.promietrecht.de/Mangel/Mangelbeseitigung/Ersatzvornahme/Als-Mieter-Notdienst-mit-Reparatur-Maengelbeseitigung-beauftragen-E3048.htm

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Berliner Morgenpost am 23.09.2017: Wohnungsmarkt – So bringen Betrüger Berliner um ihre Mietkaution

Betrüger kassieren im Voraus Kaution und erste Monatsmiete für Wohnungen, die so wie im Angebot beschrieben nicht existieren.

Wie in keiner anderen deutschen Metropole tummeln sich auf dem Immobilienmarkt der Hauptstadt in großer Zahl findige Betrüger. Mit ihrer Masche kassieren sie von Wohnungssuchenden im Voraus Kaution und erste Monatsmiete für Wohnungen, die so wie im Angebot beschrieben überhaupt nicht existieren.

Mietkautionsbetrug nennt sich das Delikt und wie so oft bietet vor allem das Internet den Betrügern optimale Möglichkeiten. Für sie ist vor allem eine Stadt wie Berlin interessant, das Angebot ist knapp und die Suchenden stehen entsprechend unter Druck. „Wir haben bereits vor sieben Jahren erstmals betrügerische Immobilienangebote registriert“, sagt Sonja May vom Online-Portal „Immobilienscout“. Inzwischen filtern die Mitarbeiter des Marktführers monatlich etwa 200 Wohnungsangebote heraus, die zumindest den Verdacht betrügerischer Machenschaften aufkommen lassen.

https://www.morgenpost.de/berlin/article212019677/Die-dreiste-Masche-der-Berliner-Mietkautionsbetrueger.html

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zdf.de am 05.09.2017: Miet-Wahnsinn in Deutschland

Berlin ist hip und boomt. Bis 2030 wird die Berliner Bevölkerung auf fast vier Millionen Bewohner anwachsen. All diese Menschen brauchen ein Dach über dem Kopf, eine bezahlbare Wohnung.

https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-reportage/miet-wahnsinn-in-deutschland-104.html

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DER TAGESSPIEGEL am 06.09.2017: Keine akute Gefahr für Leib und Leben Räumungsaufschub für die Adamshöfe

Bauaufsicht setzt Nutzungsuntersagung für die 18 betroffenen Wohnungen in der Spandauer Wilhelmstadt weiter aus.

Neue Galgenfrist für die letzten Bewohner der drei einsturzgefährdeten Aufgänge des Wohnkomplexes „Adamshöfe“ in der Wilhelmstadt. Die Spandauer Bauaufsicht hat die bestehende Nutzungsuntersagung für die 18 betroffenen Wohnungen in den Aufgängen Weverstraße 36 sowie Melanchthonstraße 61 und 62 vorerst ausgesetzt, teilte Baustadtrat Frank Bewig (CDU) am Dienstag im Stadtentwicklungsausschuss der BVV mit. Ein Gutachten hat ergeben, dass keine akute Gefährdung einzelner Bau- oder Gebäudeteile vorliegt. Wie berichtet, war es zur Bildung von Rissen gekommen, weil sich die auf einer Torflinse errichteten und mit Pfählen gegründeten Häuser absenken.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/spandau/keine-akute-gefahr-fuer-leib-und-leben-raeumungsaufschub-fuer-die-adamshoefe/20292000.html

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Spandauer Volksblatt am 05.09.2017 – Jetzt muss zügig saniert werden: Ingenieurbüro legt Gutachten zur Weverstraße vor

Wilhelmstadt. Um die Häuser Weverstraße 36 und Melanchthonstraße 61/62 standsicher zu machen, müssen sie spätestens in zwei Jahren saniert sein. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Gutachten eines Ingenieurbüros. Akute Einsturzgefahr bestehe aber nicht.

„Das Gutachten des Ingenieursbüros hat gezeigt, dass es leider keineswegs so ist, dass die Gefährdung der Gebäudeteile generell vom Tisch ist“, sagt Baustadtrat Frank Bewig (CDU). Die Bauaufsicht werde daher die Nutzungsuntersagung für die Wohnungen zwar nicht aufheben, so der Stadtrat weiter, die Vollziehung der Anordnung aber aufgrund der Untersuchungsergebnisse bis Ende 2017 aussetzen. Will heißen, bis Jahresende können die letzten drei Mietparteien erst mal in ihren Wohnungen bleiben. „Sind dann bis Ende Dezember die notwendigen Sofortmaßnahmen erfolgt, kann eine weitere Aussetzung bis Mitte 2018 erfolgen“, informiert Frank Bewig.

http://www.berliner-woche.de/wilhelmstadt/bauen/jetzt-muss-zuegig-saniert-werden-ingenieurbuero-legt-gutachten-zur-weverstrasse-vor-d132067.html