Aus der Rubrik „Mietenpolitik“:

 

Berliner Morgenpost am 18.10.2018: Mietpreise – Kommunale Mieten in Berlin steigen nur um 1,9 Prozent

Die Berliner Wohnungsbaugesellschaften unterstützen sozialverträgliche Mieten. Die Wartezeiten für eine Wohnung sind jedoch lang.

Wer eine haben will, muss lange warten, wer eine hat, kann sich freuen: Mieter, die in einer der Wohnungen der städtischen Wohnungsbaugesellschaften leben, mussten 2017 im Durchschnitt nur 1,9 Prozent mehr für ihre Miete zahlen. Damit halten die landeseigenen Unternehmen die Vorgaben ein, die sie mit der Anstalt öffentlichen Rechts Wohnraumversorgung Berlin (WVB) im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung im ­April 2017 geschlossen haben und die einen Beitrag zu sozialverträglichen Mieten in Berlin leisten soll.

Einer ersten Bilanz der WVB zufolge stieg die durchschnittliche Kaltmiete im Mieterbestand von 5,80 Euro pro Quadratmeter (2016) auf 5,91 Euro pro Quadratmeter (2017). Sie lag damit 8,7 Prozent unter der vergleichbaren Mietspiegelmiete von 6,47 Euro je Quadratmeter. Die durchschnittliche Miete bei Wiedervermietung stieg um 9,9 Prozent von 6,45 Euro auf 7,09 Euro pro Quadratmeter. Auch sie liegt so deutlich unter dem marktüblichen Preis von 10,15 Euro.

https://www.morgenpost.de/berlin/article215589481/Kommunale-Mieten-in-Berlin-steigen-nur-um-1-9-Prozent.html