Archiv der Kategorie: Verschiedenes

Aus der Rubrik „Wohnungsbau“:

RT Deutsch am 01.02.2018: Wohnungsnot in Berlin: Stadt-Tauschbörse und Aldi-Projekt nur kleiner Trost

In Berlin fehlt es an bezahlbaren Wohnungen. Vor allem Familien oder Alleinstehende mit geringem Einkommen haben es schwer. Die Stadtverwaltung plant eine Tauschbörse und greift gegen Ferienwohnungen durch. Der Berliner Mieterverein sieht die Lösung im Bau sozialer Wohnungen.

„Der Neubau von Wohnungen für breite Schichten der Bevölkerung kommt nur schleppend voran“, beklagte der Geschäftsführer des Berliner Mietervereins, Reiner Wild.

Das bisherige Ergebnis sei ein „Armutszeugnis für die soziale Stadtentwicklung“. Von 2014 bis September 2017 wurden lediglich 402 Sozialwohnungen bezugsfertig. Laut Statistischem Amt Berlin-Brandenburg wurden in Neubauten von 2014 bis 2016 jedoch 26.381 Wohnungen bezugsfertig, bis heute dürften es also mindestens 30.000 Wohnungen sein. „Die Sozialwohnungsquote von unter 1,5 Prozent ist eine Farce“, so Wild.

https://deutsch.rt.com/inland/64537-wohnungsnot-in-berlin-stadt-tauschborse/

Aus der Rubrik „Wohnungsneubau“:

Berliner Morgenpost am 31.01.2018: Wohnen in Berlin – Berliner Senat will Wohnungsbauprojekte beschleunigen

In Berlin müssen bis 2030 mindestens 194.000 neue Wohnungen gebaut werden. Jetzt soll ein neues Verfahren Tempo machen.

Um Konflikte etwa mit Anwohnern, bei der Verkehrsanbindung oder dem Umweltschutz schneller aufzulösen und zu rascheren Entscheidungen zu kommen, soll es künftig ein abgestuftes Verfahren geben. Das teilten Regierungschef Michael Müller (SPD) sowie seine Stellvertreter Klaus Lederer (Linke) und Ramona Pop (Grüne) am Mittwoch nach einer Klausurtagung der rot-rot-grünen Regierungsmannschaft mit.

Der „Steuerungskreis“, der nun Besserung bringen soll, geht auf eine Idee Lompschers zurück. Nicht durchsetzen konnten sich der Regierungschef und die SPD mit ihrem vor gut einer Woche präsentierten Vorschlag, ein solches Gremium bei Müller in der Senatskanzlei anzusiedeln.

https://www.morgenpost.de/berlin/article213281409/Berliner-Senat-will-Wohnungsbauprojekte-beschleunigen.html

Aus der Rubrik „Wohnungsneubau“:

Berliner Morgenpost am 31.01.2018: Wohnen in Berlin – Aldi baut jetzt Wohnungen in Berlin

In fünf Jahren sollen auf 30 Discountern 2000 Wohnungen entstehen. Aldi will sie für 6,50 bis zehn Euro je Quadratmeter vermieten.

An mindestens 30 Standorten in Berlin sollen in Kombination mit Aldi-Nord-Märkten rund 2000 Wohnungen entstehen, wie das Unternehmen am Mittwoch in Berlin mitteilte. In Neukölln und Lichtenberg sollen die ersten knapp 150 Wohneinheiten bereits Mitte 2019 fertig sein.

„Je höher das Bevölkerungswachstum, desto höher ist auch der Bedarf an Aldi-Märkten – und Wohnungen“, sagt Jörg Michalek, Geschäftsführer der Aldi Immobilienverwaltung GmbH & Co. KG. Daher wolle man beides miteinander verbinden.

https://www.morgenpost.de/berlin/article213276131/Aldi-baut-jetzt-Wohnungen-in-Berlin.html

Aus der Rubrik „Wohnungsneubau“:

DER TAGESSPIEGEL am 31.01.2018: Discounter steigt in Immobilienmarkt ein – Aldi baut Wohnungen über Filialen in Berlin

Während der Senat in Sachen Wohnungsbau immer noch nicht vorankommt, macht die Discounter-Kette Aldi ernst: Auf ihren Innenstadt-Filialen sollen 2000 Wohnungen errichtet werden.

Der Discounter will 2000 neue Wohnungen an rund 30 Filialstandorten in Berlin bauen. Zwei „Leuchtturmprojekte“ an der Sedanstraße in Lichtenberg und der Silbersteinstraße in Neukölln seien bereits unterwegs, sagte Aldi-Immobilienchef Jörg Michalek. Bis 2019 sollen an den Standorte 200 Wohnungen über neuen Supermärkten entstehen, 30 Prozent davon als Sozialwohnungen.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/discounter-steigt-in-immobilienmarkt-ein-aldi-baut-wohnungen-ueber-filialen-in-berlin/20911048.html

Aus der Rubrik „Stadtentwicklung“:

Parteiübergreifender Runder Tisch “Milieuschutzgebiete in Spandau”

Wie am 18. Januar auf der 3. Kiezversammlung des “Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e.V.” (AMV) versprochenwurden am Freitag die Einladungen zum Runden Tisch zum Thema “Milieuschutzgebiete in Spandau” verschickt.
Der Runde Tisch soll im Vorfeld von Initiativen und Anträgen in der Bezirksverordnetenversammlung dazu dienen, sich dem Thema parteiübergreifend anzunähern und eine gemeinsame Linie für eine politische Umsetzung in der BVV zu entwickeln. Hiermit soll versucht werden, das wichtige Thema “Milieuschutz” vor einer parteipolitischen Auseinandersetzung in der BVV zu bewahren, bevor die Grundlagen, Möglichkeiten und Perspektiven erörtert wurden.
Die Auftaktveranstaltung wird am 14.03.2018 stattfinden.
Eingeladen sind folgende Akteure:
Bündnis 90/Die Grünen Spandau
Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Spandau
SPD Spandau
Fraktion der SPD Spandau
CDU Spandau
Fraktion der CDU Spandau
Die Linke Spandau
Fraktion von Die Linke Spandau
FDP Spandau
Fraktion von FDP Spandau
WISS – Wählerinitiative soziales Spandau
AMV – Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e.V.
Berliner Mieterverein
QM Falkenhagener Feld Ost
QM Falkenhagener Feld West
QM Spandauer Neustadt (zugesagt)
QM Heerstraße
Bettina Jarasch MdA
Katrin Schmidtberger MdA
Lisa Paus MdB
Kai Wegener MdB
Swen Schulz MdB
Frank Bewig Bezirksstadtrat

https://gruenespandau.de/publikationen/parteiuebergreifender-runder-tisch-milieuschutzgebiete-in-spandau/002826/

Aus der Rubrik „Stadtentwicklung“:

Spandauer Volksblatt am 23.01.2018: Runder Tisch zum Thema Milieuschutzgebiete in Spandau

Auf Vorschlag von Bodo Byszio (Vorstandsvorsitzender Kreisverband Spandau Bündnis90/Die Grünen) vereinbarten die an der Versammlung teilnehmenden Spandauer Politikerinnen und Politiker, einen parteiübergreifenden Runden Tisch zum Thema Milieuschutzgebiete in Spandau ins Leben zu rufen. Ziel des Runden Tischs ist, eine Handlungsempfehlung an das Bezirksamt Spandau zu erarbeiten, ob und in welchen Ortsteilen bzw. Siedlungen in Spandau Milieuschutzgebiete für erforderlich gehalten werden. An dem Runden Tisch sollen neben Bezirkspolitikern aller Parteien der Spandauer Bezirksstadtrat für Bauen, Planen und Gesundheit Frank Bewig (CDU) sowie Vertreter des Berliner Mietervereins (BMV) und des Alternativen Mieter- und Verbraucherschutzbunds (AMV) teilnehmen. Die Einladungen sollen diese Woche rausgehen.

Der AMV begrüßt die Gründung eines Runden Tischs zum Thema Milieuschutzgebiete in Spandau ausdrücklich. Die Auswirkungen der „Wachsenden Stadt Berlin“ sind inzwischen auch in Spandau spürbar. Zwar ist Milieuschutz ein städtebauliches und kein Instrument, um Mieterhöhungen zu vermeiden, bietet aber einen Schutz vor sozialer Verdrängung, vor Luxussanierungen und der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen. Die Spandauer Mieterinnen und Mieter müssen mit allen zur Verfügung stehenden städtebaulichen Instrumenten geschützt werden, und zwar bereits jetzt und nicht erst, wenn der Flughafen Tegel schließt.

http://www.berliner-woche.de/falkenhagener-feld/bauen/runder-tisch-zum-thema-milieuschutzgebiete-in-spandau-d141355.html

Aus der Rubrik „Liegenschaftspolitik“:


DER TAGESSPIEGEL am 23.01.2018: Debatte Bundesanstalt für Immobilienaufgaben – Streit zwischen Land und Bund über Sozialwohnungen in Berlin eskaliert

Gerade einmal elf Grundstücke hat die BImA in den vergangenen Jahren zur Linderung der Wohnungsnot an Länder und Kommunen verkauft. Das ist zu wenig, findet das Land Berlin.

470.000 Hektar besitzt die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und mehr als 37.000 Wohnungen – die BImA ist damit nach eigenem Bekunden „eine der größten Immobilieneigentümerinnen Deutschlands“. Die BImA gehört dem Bund. In Deutschland herrscht dramatische Not an billigen Mietwohnungen und Sozialimmobilien. Wie viele Grundstücke verkaufte die BImA zur Linderung der Not zu günstigen Preisen an Länder und Kommunen in den vergangenen zwei Jahren? Elf!

http://www.tagesspiegel.de/berlin/debatte-bundesanstalt-fuer-immobilienaufgaben-streit-zwischen-land-und-bund-ueber-sozialwohnungen-in-berlin-eskaliert/20875018.html

Aus der Rubrik „Mietenentwicklung“:

rtlnext.rtl.de am 16.01.2018 – Immobilien- und Mietpreisexplosion: Wohnen wird verdammt teuer!

Mietpreisexplosion: Zahlen haben es in sich

Wohnen wird immer teurer. Das ist das Ergebnis eines Berichts der Deutschen Bank. Darin veröffentlicht der Konzern aktuelle Zahlen zum deutschen Wohnungs- und Häusermarkt – und die haben es in sich. Wegen des großen Angebots auf dem Arbeitsmarkt entsteht gleichzeitig eine hohe Wohnungsnachfrage in deutschen Metropolstädten. Das treibt eben auch die Preise in die Höhe.

https://rtlnext.rtl.de/cms/immobilien-und-mietpreisexplosion-wohnen-wird-verdammt-teuer-4139535.html

Aus der Rubrik „Mietenentwicklung“:

BZ am 16.01.2018: Rasanter Mietpreisanstieg – Können wir uns Berlin 2020 überhaupt noch leisten?

Die Hauptstadt holt bei Mieten und Wohnungspreisen rasant auf. „Berlin könnte zu einer der teuersten deutschen Städte werden“, analysieren Experten der Deutschen Bank. Der Superzyklus, also die großen Sprünge, könnten noch weit übers Jahr 2020 andauern. Können wir uns dann Berlin überhaupt noch leisten?

https://www.bz-berlin.de/berlin/koennen-wir-uns-berlin-2020-ueberhaupt-noch-leisten

Aus der Rubrik „Mietenentwicklung“:

DER TAGESSPIEGEL am 15.01.2018: Studie der Deutschen Bank – Berlin könnte eine der teuersten deutschen Städte werden

Nach einer Prognose der Deutschen Bank werden die Steigerungen bei Mieten und Wohnungspreisen noch lange anhalten. Grund dafür sei demnach, dass Berlin nicht genug baue.

Steigende Mieten und Wohnungspreise könnten nach einer Studie der Deutschen Bank für Berliner noch lange zum Alltag gehören. Viele Faktoren sprächen dafür, dass die Entwicklung weit über das Jahr 2020 hinaus andauern könnte. „Berlin könnte im Zuge dieser Entwicklung zu einer der teuersten deutschen Metropolen oder zumindest Städte werden“, heißt es im aktuellen „Deutschland-Monitor“ der bankeigenen Forschungseinrichtung. Hauptgrund ist demnach, dass Berlin nicht genug baue. In keiner der acht größten deutschen Städte gebe es ein so großes Ungleichgewicht zwischen genehmigten und verwirklichten Bauvorhaben. Währenddessen steigerten Zuzug und nachlassende Arbeitslosigkeit die Nachfrage.

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/studie-der-deutschen-bank-berlin-koennte-eine-der-teuersten-deutschen-staedte-werden/20849610.html