Archiv der Kategorie: Verschiedenes

Aus der Rubrik „Stadtentwicklungspolitik“:

Berliner Morgenpost am 12.05.2018: Kiez-Spaziergang für Milieuschutz am Klausenerplatz

Verglichen mit anderen Bezirken fällt Charlottenburg-Wilmersdorf hier eher mit Untätigkeit auf. Der Rundgang führte zu „Orten der Verdrängung“.

Insgesamt neun „Orte der Verdrängung“, standen am 09.05.2018 auf der Route eines Spaziergangs durch die Straßen rund um den Klausenerplatz. Eingeladen dazu hatte die Initiative „MieterWerkStadt“. Zum Teil schilderten die Bewohner selbst ihre Situation. Es ging vor allem um extreme Mietsteigerung nach Modernisierung, aber auch um spekulativen Wohnungsleerstand und Verfall.

https://www.morgenpost.de/bezirke/im-westen-berlins/article214285261/Kiez-Spaziergang-fuer-Milieuschutz-am-Klausenerplatz.html

Aus der Rubrik „Rechtsdienstleistungen“:


gruenderszene.de am 14.05.2018: 
Berliner Rechtsanwaltskammer geht gegen Mietrecht-Startups vor

Von gleich drei Berliner Startups hat die Rechtsanwaltskammer Unterlassungserklärungen gefordert. Der Grund könnte auch für andere LegalTechs ein Problem sein.

Wie die Berliner Rechtsanwaltskammer (RAK) kürzlich veröffentlichte, hat sie von drei LegalTech-Startups Unterlassungserklärungen gefordert – mit Erfolg. Die Interessenorganisation für Anwälte hat bereits Anfang des Jahres die Berliner Unternehmen Mietwaechter.de, Mietbuddy.de und Wirsparendeinemiete.de ins Visier genommen. Und das nicht ohne Folgen: Mietbuddy.de wird überarbeitet, Mietwaechter.de ist offline, die Website von Wirsparendeinemiete.de wurde gelöscht und das Unternehmen dahinter wird liquidiert.

https://www.gruenderszene.de/business/berliner-rechtsanwaltskammer-legaltech-mietpreisbremse

Aus der Rubrik „Wohnungsbau“:

DER TAGESSPIEGEL am 10.05.2018: Dramatische Lage am Wohnungsmarkt – Berlin braucht den Willen, schnell und viel zu bauen

Die Situation am Wohnungsmarkt ist dramatisch und lässt am Senat zweifeln. Berlin muss sich selbst helfen – mit Entschlossenheit.

Will der Berliner Senat wirklich bauen? Zuweilen kann man daran zweifeln. Die Übertragung städtischer Grundstücke an städtische Wohnungsunternehmen soll schneller gehen, beschloss gerade der Senat. Warum erst jetzt? Immerhin gibt es seit Jahren eine drängende Wohnungsnot und vor allem einen Mangel an preiswerten Wohnungen.

Berlin muss sich selber helfen – mit Entschlossenheit und dem festen Willen, schnell und viel zu bauen, um so die Sorgen der Menschen aufzufangen. Jeder zweite Berliner, so eine aktuelle Umfrage, hat Angst, in den nächsten Jahren seine Miete nicht mehr zahlen zu können. Das zu ändern, ist das einzige Ziel, das jetzt zählen darf. Auch für alle Akteure im Berliner Senat.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/dramatische-lage-am-wohnungsmarkt-berlin-braucht-den-willen-schnell-und-viel-zu-bauen/21264578.html

Aus der Rubrik „Wohnungsbau“:

Berliner Morgenpost am 10.05.2018: Zahl der Baugenehmigungen in Berlin sinkt deutlich

Die Zahl der Baugenehmigungen in Berlin ist in den ersten Monaten 2018 stark zurück gegangen. Schon 2017 sank die Zahl.

Die Zahl der Baugenehmigungen in Berlin ist im Vergleich zum Vorjahr stark zurückgegangen. Im ersten Quartal 2018 genehmigten die Bauaufsichtsämter der Bezirke 4325 neue Wohnungen, fast 19 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das hat das Statistische Landesamt mitgeteilt. Rund 3930 Wohnungen sind in Neubauten geplant (minus 18,6 Prozent). Knapp 400 Wohnungen sollen durch den Umbau von Bestandsimmobilien entstehen, etwa indem Dachgeschosse ausgebaut oder Büros umgewandelt werden. Das bedeutet einen Rückgang um 20,8 Prozent. Insgesamt wurden von Anfang Januar bis Ende März 880 Anträge für Bauvorhaben genehmigt, 23,3 Prozent weniger als im ersten Quartal 2017.

https://www.morgenpost.de/berlin/article214244453/Zahl-der-Baugenehmigungen-in-Berlin-sinkt-deutlich.html

Aus der Rubrik „Wohnungsbau“:

DER TAGESSPIEGEL am 10.05.2018: Wohnungsmangel in Berlin – Senatorin unter Druck: Zahl der Baugenehmigungen bricht ein

Ein herber Rückschlag für den Berliner Senat: Im ersten Quartal 2018 gab es knapp ein Viertel weniger Baugenehmigungen. Die Opposition fordert Lompschers Entlassung.

Krasser Rückschlag für die Baupolitik des Senats: Im ersten Quartal dieses Jahres ist die Zahl der neu genehmigten Wohnungen um fast ein Viertel im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen. Wie das Amt für Statistik mitteilt, erteilten die Bauämter der Bezirke Genehmigungen für den Bau von rund 4325 Wohnungen, ein Minus von mehr als 18 Prozent.

Noch kräftiger ging die Zahl der Genehmigungen von Ein- und Zweifamilienhäusern zurück: um mehr als 36 Prozent. Auch durch den Ausbau von Dachgeschossen sowie andere Umbauten an bestehenden Häusern entstehen immer weniger Wohnungen: 396 Genehmigungen gab es dafür im ersten Quartal, ein Fünftel weniger als im Vorjahreszeitraum.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnungsmangel-in-berlin-senatorin-unter-druck-zahl-der-baugenehmigungen-bricht-ein/21263882.html

Aus der Rubrik „Wohnungsneubau“:


DER TAGESSPIEGEL am 09.05.2018: Wohnungsnot in Berlin 
– Kritik an Bausenatorin Lompscher wächst

Die Mieten steigen, beim Neubau hapert es. Berlins Bausenatorin Katrin Lompscher sucht die Verantwortung bei privaten Unternehmen – und erntet dafür Kritik.

Verblüffung, Bestürzung und je nach Gemüt auch Empörung löste ein Aufruf von Berlins Senatorin für Stadtentwicklung, Katrin Lompscher (Linke), aus. Sie appellierte vor dem Hintergrund erneut sprunghaft gestiegener Mieten und Wohnungspreise, dass alle einen Beitrag zur Entspannung des Marktes leisten müssten – dabei nannte sie ausdrücklich auch die privaten Unternehmen. Ausgerechnet die Privaten, die sich vom Senat aus öffentlichen Siedlungsvorhaben herausgedrängt fühlen?

„Damit neben den städtischen Unternehmen auch Genossenschaften und private Unternehmen endlich so viel bauen können, wie sie gerne würden, braucht es bezahlbares Bauland, Änderungen bei den Verwaltungsstrukturen Berlins und eine Willkommenskultur für Neubau“, sagt auch Maren Kern, Chefin des größten Wohnungsverbandes BBU.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnungsnot-in-berlin-kritik-an-bausenatorin-lompscher-waechst/21257774.html

Aus der Rubrik „Wohnungsneubau“:

Berliner Morgenpost am 09.05.2018: Bausenatorin will Wohnungsbau beschleunigen

Berlins Wohnungsbaugesellschaften sollen schneller bauen können. Das kündigte Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) an.

Mindestens fünf Monate, manchmal sogar mehr als ein Jahr dauert es, bis Berlins Wohnungsbaugesellschaften endlich bauen dürfen. So lange braucht der Senat nämlich, um die dafür unerlässlichen Grundstücke zur Verfügung zu stellen. Das soll jetzt schneller gehen. „Die landeseigenen Grundstücke sollen die kommunalen Gesellschaften schneller erreichen“, kündigte Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) am Dienstag an. Man wolle die Wertermittlung des Baulandes und andere Prozesse beschleunigen. „Verfahrensverstraffung“ nennt die Senatsbauverwaltung ihr Vorhaben, von dem sie sich mehr Tempo im nach wie vor lahmenden Wohnungsbau erhofft. So soll zum einen die Wertermittlung des Grundstücks sofort nach Beschluss der Übertragung erfolgen, außerdem die Sammelvorlage für Senat und Abgeordnetenhaus zeitgleich erstellt werden.

https://www.morgenpost.de/berlin/article214239175/Baugesellschaften-sollen-Grundstuecke-schneller-erhalten.html

Aus der Rubrik „Mietenentwicklung“:

rbb24.de am 07.05.2018: Mieten in Berlin – Unter sieben Euro ist so gut wie nichts mehr zu haben

Wer in Berlin umzieht, zahlt für die neue Wohnung im Schnitt 10,15 Euro Kaltmiete im Monat. Das liegt deutlich über dem Mietspiegelwert von 6,39 Euro. Zu solchen Preisen gibt es gut wie keine Wohnungen mehr. Bei Eigentumswohnungen ist die Entwicklung ähnlich.

Für Mieter wird Berlin immer teurer. 2017 wurde nur noch jede zehnte Wohnung mit einer Nettokaltmiete von unter sieben Euro je Quadratmeter angeboten, wie die Investitionsbank Berlin am Montag mitteilte. Eine Miete von unter sechs Euro gelte nur noch für rund drei Prozent.  Die mittlere Angebotsmiete lag demnach bei 10,15 Euro – ein Euro höher als ein Jahr zuvor und deutlich über dem Mietspiegelwert von 6,39 Euro.

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/05/wohnungen-mieten-kaufen-immer-teurer-preise-steigen-berlin.html

Aus der Rubrik „Mietenentwicklung“:

DER TAGESSPIEGEL am 08.05.2018: Wohnungsmarkt Berlin – Mieten steigen trotz Neubau

Deutlich mehr als 13.000 Wohnungen sind in Berlin im Jahr 2016 entstanden. Trotzdem steigen die Mieten im Durchschnitt auf mehr als 10 Euro je Quadratmeter.

Einen kräftigen Anstieg der fertig gestellten Wohnungen stellt der Wohnungsmarktbericht der landeseigenen Investitionsbank Berlin für das Jahr 2016 fest – an der Wohnungsnot in der Stadt und dem daraus folgenden Anstieg der mittleren Mieten ändert das allerdings nichts: Um mehr als ein Euro stieg „mittlere Angebotsmiete“ in Berlin im vergangenen Jahr auf 10,15 Euro je Quadratmeter und Monat. Nur noch jede zehnte Mietwohnung kostet weniger als sieben Euro. Auch diese Zahl zeigt: Die Reserve an preiswerten Wohnraum in der Stadt schrumpft weiter.

Angesichts von Mieten, die innerhalb nur eines Jahres um fast 12 Prozent gestiegen sind, sagte der Chef des Berliner Mietervereins Rainer Wild: „Der Bundesgesetzgeber muss endlich handeln, die Mietpreisbremse zu einem wirkungsvollen Instrument entwickeln und die Mieterhöhung auf zwei Prozent pro Jahr beschränken.“Stadtweit sei 2017 nur noch jede zehnte Wohnung zu einer mittleren Nettokaltmiete unter sieben Euro je Quadratmeter angeboten worden.

„Preisexplosion in den Städten stoppt man nicht allein, indem man das Thema Wohnen zu der sozialen Frage erklärt. Hinter der neuen Rhetorik der GroKo steckt wenig Substanz“, sagte die finanzpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Lisa Paus. Sie reagierte auf die Klausurtagung von SPD und Unionzur Wohn- und Mietenpolitik und die Pläne der Koalition, ein Baukindergeld einzuführen, von dem Bewohner der Städte aber kaum profitieren würden. Bei der wirkungslosen Mietpreisbremse sollen nur geringfügige Änderungen erfolgen.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnungsmarkt-berlin-mieten-steigen-trotz-neubau/21251358.html