Archiv der Kategorie: Verschiedenes

Aus der Rubrik „Eigentumswohnungspreise“:

Berliner Morgenpost am 25.09.2018: Eigentumswohnungspreise in Berlin steigen langsamer

Es werden weniger Immobilien verkauft, doch für Eigentum zahlt man mehr als doppelt so viel wie 2008.

Wie bereits 2016 ist auch im vergangenen Jahr die Zahl der verkauften Wohnungen gesunken. 21.377 Wohneinheiten wurden 2017 verkauft, 5,2 Prozent weniger als noch im Jahr 2016 (22.549 Einheiten). Das geht aus dem Accentro-Wohneigentumsreport 2018 hervor, für den die Daten der Gutachterausschüsse für die 81 größten deutschen Wohnungsmärkte ausgewertet wurden.

Zugleich sind die Wohneigentumspreise in Berlin im vergangenen Jahr um 5,5 Prozent auf durchschnittlich 263.966 Euro gegenüber 250.215 Euro im Jahr 2016 gestiegen, wie aus dem Report, der der Berliner Morgenpost exklusiv vorliegt, hervorgeht. „Das entspricht einem Plus von 5,50 Prozent“, sagt Jacopo Mingazzini, Chef des börsennotierten Wohnungsunternehmens Accentro Real Estate AG mit Sitz in Berlin. Im Vorjahr 2016 hatte Berlin noch ein Plus von 16,73 Prozent verzeichnet.

Umwandlung von Mietwohnungen nimmt zu

Nach Angaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gibt es in Berlin aktuell 48 Milieuschutzgebiete. Fast jede fünfte Wohnung und jeder fünfte Bürger Berlins unterliegt mittlerweile dem Milieuschutz. Die steigende Anzahl der Milieuschutzgebiete hat sich nach aktuellen Zahlen des Berliner Gutachterausschusses jedoch bislang nicht auf die Anzahl der Umwandlungen ausgewirkt. Demnach wandelten Hauseigentümer im vergangenen Jahr 16.548 Miet- in Eigentumswohnungen um und damit sogar deutlich mehr als noch im Vorjahr. Knapp 13.000 waren es 2016. Auch in Milieuschutzgebieten sind Umwandlungen erlaubt, wenn sich der bisherige Besitzer verpflichtet, Wohnungen für sieben Jahre nur an die Mieter zu verkaufen.

Für den Berliner Mieterverein (BMV) ein ernstes Problem, „denn nach einer Umwandlung folgen oft Eigenbedarfskündigungen und massive Mietsteigerungen“, so BMV-Chef Reiner Wild. Eine verständliche Sorge. So lassen sich mit einer bezugsfreien Bestandswohnung deutlich höhere Verkaufspreise erzielen als mit einer vermieteten. Laut Accentro-Bericht beträgt die Differenz etwa bei einer Altbauwohnung in Citylage rund 1000 Euro pro Quadratmeter.

https://www.morgenpost.de/berlin/article215408189/Wohnungspreise-in-Berlin-steigen-langsamer.html

Aus der Rubrik „Wohnungsbau“:

Berliner Morgenpost am 24.09.2018: Quartier Waterkant

Spandau bekommt 2500 neue Wohnungen

Die Bürgerinitiative sorgt sich um die fehlende soziale Infrastruktur und weiter anwachsende Verkehrsprobleme.

Jetzt geht es schnell in der Spandauer Wasserstadt. Nach der Grundsteinlegung Anfang September sind bereits die ersten Mauern von einem der neuen Häuser erkennbar. Rund 2500 Wohnungen wollen die landeseigenen Wohnungsbauunternehmen Gewobag und WBM im Quartier „Waterkant“ an der Havel bis 2025 bauen. Es ist einer der größten Entwicklungsräume Berlins.

Aber nicht alle sehen dem Quartier mit Freude entgegen. Die Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) „Spandau-Haveleck“ sind auch nach dem Baustart des ersten Teilprojekts skeptisch. Vor allem wegen der Dimension des Vorhabens – und der Frage, ob die Infrastruktur für Tausende neue Einwohner ausreicht.

https://www.morgenpost.de/bezirke/spandau/article215398307/Spandau-bekommt-2500-neue-Wohnungen.html

Vereinsjubiläum:

4 Jahre AMV – Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e. V.!

Heute vor genau vier Jahren wurde der AMV – Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e. V. als dynamische und progressive Alternative zu den bereits seit Jahren bestehenden etablierten Vereinen gegründet.

Wir blicken sehr positiv zurück, denn die Jahre wurden durch viele interessante Gespräche und Erlebnisse mit Mieterinnen und Mietern geprägt, die uns ihre Probleme erzählt und übertragen haben. Wir hatten viel Freude und so manchen Erfolg und sagen DANKE für das uns bisher entgegengebrachte Vertrauen.

Keine Angst: Wir wollen uns auf unseren ersten Erfolgen nicht ausruhen. Wir haben uns vielmehr für die nächsten Jahre noch höhere Ziele gesetzt und wollen unsere Arbeitsweise im Interesse unserer Mitglieder weiter optimieren.

Ass. Marcel Eupen, 1. Vorsitzender + Pressesprecher

RA Uwe Piper, 2. Vorsitzender

Roswitha Schiefelbein, Schriftführerin

Jean-Habib Gongbah, Migrationsbeauftragter

Aus der Rubrik „Wohnungsbau“:

Spandauer Volksblatt am 19.09.2018: Buwog saniert jetzt die alten Speicher

„Waterkant“, „Neues Gartenfeld“ oder jetzt das „SpeicherBallett“: Spandaus grüne Wasserlage ist bei Investoren begehrt. Im Quartier Parkstraße Nord etwa entstehen um die alten Speicher des früheren Heeresverpflegungsamtes bis zu 650 neue Wohnungen.

Sozialwohnungen sind in dem neuen Quartier nicht vorgesehen. Das „Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung“, das preisgünstigen Wohnraum bei Wohnungsbauprojekten schaffen will, greift hier laut Buwog nicht, weil das Gelände bereits seit 2006 einen Bebauungsplan hat.

https://www.berliner-woche.de/hakenfelde/c-bauen/buwog-saniert-jetzt-die-alten-speicher_a181535

Aus der Rubrik „Wohnungsbau“:

 

Berliner Morgenpost am 20.09.2018: Wohnhäuser in Spandau

Umbau am Havelufer: Speicher werden zu Wohnhäusern

Das Wohnungsbauunternehmen Buwog plant an Spandauer Havelufer ein neues Quartier. Die Schadstoffsanierung läuft bereits.

Die Buwog will zwei der drei unter Denkmalschutz stehenden Speichergebäude aus den 30er-Jahren in Wohnhäuser verwandeln. Das dritte Gebäude soll abgerissen und in ähnlichem Charakter neu erbaut werden, dafür habe es erst in diesem Monat die Genehmigung gegeben.

Insgesamt umfasst das Gelände der Buwog knapp 50.000 Quadratmeter. Zusätzlich zu den drei Speichern sind weitere Neubauten geplant. Das gesamte Quartier unter dem Namen „SpeicherBallett“ soll rund 600 Wohnungen umfassen. Neben Gewerbe ist auch eine neue Kita angedacht. Die Buwog hat das Gebiet 2016 bereits mit einem gültigen Bebauungsplan übernommen und kalkuliert mit einer Investition von rund 225 Millionen Euro für das Projekt.

Von den Wohnungen sollen etwa 70 Prozent vermietet und 30 Prozent verkauft werden. Die beiden alten Bodenspeicher in direkter Wasserlage sollen dabei ausschließlich Eigentumswohnungen beinhalten.

https://www.morgenpost.de/bezirke/spandau/article215367329/Umbau-am-Havelufer-Speicher-werden-zu-Wohnhaeusern.html

Aus der Rubrik „Mieterschutz“:

 

Berliner Zeitung am 19.09.2018 – Kommentar zum Milieuschutz: Darum ist eine bessere Absicherung für Mieter so wichtig

Solange der Wohnungsmarkt in Städten wie Berlin angespannt ist, spricht alles dafür, die Mieter vor überzogenen Forderungen der Eigentümer zu schützen – um die sozial weniger gut gestellten Haushalte vor Verdrängung zu bewahren.Es ist deswegen sinnvoll, rechtlich das gesamte Instrumentarium einzusetzen, mit dem die Mieten reguliert werden können. Dazu gehört die Ausweisung von Milieuschutzgebieten.

https://www.berliner-zeitung.de/politik/meinung/kommentar-zum-milieuschutz-darum-ist-eine-bessere-absicherung-fuer-mieter-so-wichtig-31313964

Aus der Rubrik „Mieterschutz“:

 

Berliner Zeitung am 19.09.2018: Gegen Verdrängung – Das fordern Berliner Politiker für einen besseren Schutz der Mieter

Vor dem Wohngipfel der Bundesregierung an diesem Freitag setzen sich Berliner Landespolitiker dafür ein, Mieter in der Bundeshauptstadt durch die Ausweisung weiterer Milieuschutzgebiete und die Ausübung des bezirklichen Vorkaufsrechts stärker zu schützen.

Solange es kein neues Mietrecht gibt, sind die Ausweisung von Milieuschutzgebieten sowie die Anwendung des Vorkaufsrechts mit die stärksten Instrumente, die wir zur Verfügung haben, um Menschen vor Verdrängung zu schützen“, sagt die Grünen-Abgeordnete Katrin Schmidberger.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/gegen-verdraengung-das-fordern-berliner-politiker-fuer-einen-besseren-schutz-der-mieter-31314580

Aus der Rubrik „Modernisierungen“:

DER TAGESSPIEGEL am 17.09.2018: Deutschlands größter Wohnungskonzern – Am Ende zahlen die Mieter

Der Immobilienkonzern Vonovia rechnet sich reich, kritisiert die Linke.

Die Vonovia weist das zurück: „Kurzfristige Wertsteigerung ist nicht unser Ziel“, sagt ein Sprecher. Modernisierungen dienten dazu, den Bestand langfristig auf aktuellen Standard zu bringen durch sinnvolle Maßnahmen. „In der Regel liegen wir bei unter acht Prozent bei der Umlage auf die Mieten“. Im Übrigen sei die Vonovia kein Finanzinvestor sondern ein Immobilienunternehmen, was an etwa 10000 Beschäftigten ersichtlich sei, auch Handwerker und Objektbetreuer.

„Die modernisieren sich reich auf Kosten der Mieter“, sagt dagegen Katalin Genburg von der Linken-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. „Das grenzt doch schon fast an Wirtschaftskriminalität“, sagt sie.

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/deutschlands-groesster-wohnungskonzern-am-ende-zahlen-die-mieter/23077980.html

Aus der Rubrik „Modernisierungen“:

rbb-online.de am 17.09.2018: Steigen die Mieten, steigt die Dividende

Angst vor Modernisierung bei Vonovia-Wohnungen

Die Vonovia ist eines der größten kommerziellen Wohnunternehmen Deutschlands. Auch in Berlin baut das Unternehmen seinen Bestand an Wohnungen weiter aus. Doch ein Gutachten belegt, dass das Unternehmen mit mutmaßlich überteuerten Modernisierungen die Mietpreise kräftig nach oben schraubt und wenig Rücksicht auf Mieter nimmt.

https://mediathek.rbb-online.de/tv/Abendschau/Angst-vor-Modernisierung-bei-Vonovia-Woh/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3822076&documentId=56116874

Aus der Rubrik „Wohnkosten“:

 

DER TAGESSPIEGEL am 18.09.2018: Ansteigende Mietpreise – Berliner geben 46 Prozent des Einkommens für Wohnen aus

Innerhalb von zehn Jahren haben sich die Wohnkosten in Berlin fast verdoppelt.

Berliner zahlen weniger fürs Wohnen als Einwohner von München oder Wien. Dies gilt nach einer Studie des digitalen Haus- und Wohnungsvermittlers „Immoscout“ auch noch, wenn der Aufwand für Miete und Nebenkosten in Verhältnis zu der Kaufkraft der jeweiligen Städte gestellt wird. Für Entwarnung sorgen die Zahlen trotzdem nicht: Mit Wohnkosten von 46 Prozent fließt fast jeder zweite verfügbare Euro für die Unterkunft.

Alarmierend ist dabei vor allem der Trend: Innerhalb von nur einem Jahr stiegen die anteiligen Wohnkosten in Berlin von 40 auf 46 Prozent.

Allerdings zahlten die Berliner vor zehn Jahren nur 5,20 Euro je Quadratmeter für eine freie Wohnung – heute sind es 9,50 Euro, fast doppelt so viel.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/ansteigende-mietpreise-berliner-geben-46-prozent-des-einkommens-fuer-wohnen-aus/23070316.html