Archiv der Kategorie: Verschiedenes

Aus der Rubrik „Steuerpolitik“:

Berliner Morgenpost am 08.11.2017: „Paradise Papers“ – So bereichern sich ausländische Investoren in Berlin

Mit Steuerschlupflöchern bereichern sich ausländische Investoren auf dem Berliner Immobilienmarkt. Der finanzielle Schaden ist enorm.

Insgesamt, beklagte Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) am 07.11.2017 gegenüber der Berliner Morgenpost, gehe Berlin jährlich ein dreistelliger Millionenbetrag durch Share Deals verloren. Der Senator sieht Handlungsbedarf – und hofft auf externe Unterstützung. Die Finanzminister der Länder haben zwei Gutachten in Auftrag gegeben. Sie sollen klären, wie sich Schlupflöcher wie Share Deals schließen lassen.

Markus Gruhn, Landesvorsitzender des Rings Deutscher Makler (RDM) in Berlin-Brandenburg, sieht die Schuld ganz klar in der Politik. „Ich fordere seit mehr als zehn Jahren, diese Gesetzeslücke zu schließen. Es ist unglaublich, wie lange es dauert, bis die Politik sich bewegt.“ Steuerfreie Deals wie beim Verkauf des Sony Centers hätten schon lange unterbunden werden können.

https://www.morgenpost.de/berlin/article212474239/So-bereichern-sich-auslaendische-Investoren-in-Berlins.html

Aus der Rubrik „Verbraucherstudien“:

Berliner Morgenpost am 08.11.2017: Wohnungsmangel – Studie: Vielen Berliner Senioren sind ihre Wohnungen zu groß

Könnten Senioren in kleinere Wohnungen ziehen, würden über 200.000 große Wohnungen in Berlin frei. Die werden händeringend gesucht.

Die gute Nachricht zuerst: Berlins Senioren sind mit ihrer Wohnsituation sehr zufrieden. Die nicht ganz so gute Nachricht: Noch zufriedener wären sie, wenn ihre Wohnung kleiner wäre – im Durchschnitt 23 Quadratmeter. Könnten sie ihrem Wunsch folgen und in eine kleinere Wohnung ziehen, könnten hochgerechnet mehr als 200.000 Wohnungen ab 100 Quadratmeter in Berlin frei werden – Wohnungen, die insbesondere junge Familien in der Hauptstadt dringend brauchen.

https://www.morgenpost.de/berlin/article212473965/Studie-Vielen-Berliner-Senioren-sind-ihre-Wohnungen-zu-gross.html

Aus der Rubrik „Prognosen“:

Frankfurter Allgemeine am 08.11.2017 – Prognose Heizkosten steigen wieder

Heizen dürfte für deutsche Haushalte nach Jahren sinkender Preise wieder teurer werden. Wer mit Öl heizt, muss mit zehn Prozent Mehrkosten für 2017 rechnen, wie der Deutsche Mieterbund und die Beratungsgesellschaft co2online am 08.11.2017 mitteilten. Auch bei Erdgas und Fernwärme seien Steigerungen zu erwarten.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/mieten-und-wohnen/prognose-heizkosten-steigen-wieder-15282951.html

 

Aus der Rubrik „Immobilienspekulation“:

spiegel.de am 06.11.2017: Immobilienspekulanten in Berlin – Die Entmieter

Das Geschäftsmodell ist so lukrativ wie zynisch: Mietshäuser kaufen, Bewohner verdrängen und die Wohnungen dann zum Verkauf anbieten. Besonders erfolgreich betreibt das eine süddeutsche Firmengruppe in Berlin. Der Widerstand wächst.

Zusammengefasst: Die steigenden Immobilienpreise locken vor allem in Berlin auch Spekulanten an: Investoren, die ganze Mietshäuser kaufen und dann die Mieter zum Auszug drängen – mit Geld, Abmahnungen oder schlichter Zermürbungstaktik. Dann werden die Wohnungen zum Verkauf angeboten. Die möglichen Gewinne sind enorm. Zwar versucht die Politik, diese Praktiken zu verhindern, aber die Gesetze haben viel zu große Schlupflöcher. Gegen eine Familie, die seit Jahren mit Krediten einer bayerischen Sparkasse Häuser in Berlin kauft, regt sich jetzt Widerstand – von mehr als 100 Mietern, unterstützt von der Politik.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/berlin-wie-immobilienspekulanten-mieter-vertreiben-a-1176312.html

Aus der Rubrik “ Immobilienmarktentwicklung“:

rbb24.de am 07.11.2017: Immobilienmarkt – Investoren küren Berlin zum Immobilien-Mekka 

Die Zeit der Immobilienschnäppchen ist vorbei: Die Kaufpreise für Wohnungen in Berlin sind in fünf Jahren um satte 55 Prozent gestiegen. Trotzdem ist die Hauptstadt ungebrochen beliebtestes Ziel für Investoren aus der Immobilienbranche – europaweit.

Aus der Rubrik „Mietenentwicklung“:

Berliner Morgenpost am 07.11.2017: Nirgendwo steigen die Mieten stärker als in Berlin

Investitionskosten sind niedrig und Wachstumspotenzial groß

Die Mieten in Berlin werden in den kommenden drei bis fünf Jahren weiter massiv steigen. Das ist das Ergebnis einer Experten-Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Die Mietsteigerungen dürften demnach stärker ausfallen als in jeder anderen europäischen Stadt.

https://www.morgenpost.de/berlin/article212464251/Nirgendwo-steigen-die-Mieten-staerker-als-in-Berlin.html

Aus der Rubrik „Wohnungsbau“:

Berliner Morgenpost am 04.11.2017: Investitionsstau – In Berlin werden weiter zu wenige Wohnungen gebaut

Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen fordert vom Senat mehr Entschlossenheit bei der Umsetzung großer Bauvorhaben.

Für die nächsten zehn Jahre schätzt der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) den Investitionsbedarf allein in der Hauptstadt auf 50 Milliarden Euro. Der größte Bedarf entfalle dabei auf den Neubau von Wohnungen. Aber auch für die weitere energetische und altersgerechte Modernisierung des Bestandes seien erhebliche Mittel erforderlich, schätzt der Verband, der in der Region 355 Wohnungs- und Immobilienunternehmen vertritt.

https://www.morgenpost.de/berlin/article212436737/In-Berlin-werden-weiter-zu-wenige-Wohnungen-gebaut.html

Aus der Rubrik „Liegenschaftspolitik“:


Berliner Zeitung am 30.10.2017: Baupolitik – Bund verkauft Grundstücke in Berlin trotz hohem Wohnungsbedarf

Das Bundesfinanzministerium hält trotz des wachsenden Bedarfs an Wohnraum für die Bundesbediensteten am geplanten Verkauf bundeseigener Flächen in Berlin fest.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/baupolitik-bund-verkauft-grundstuecke-in-berlin-trotz-hohem-wohnungsbedarf–28739336

Aus der Rubrik „Mietenentwicklung“:

Berliner Zeitung am 18.10.2017: Mietkosten – Wohnen in Berlin ist so teuer wie nirgendwo sonst im Osten

Wer in Berlin eine Wohnung sucht, sollte dafür im ersten Halbjahr 2017 im Schnitt eine Miete von 10,09 Euro pro Quadratmeter kalt bezahlen – rund ein Drittel mehr als noch vor fünf Jahren.

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/mietkosten-wohnen-in-berlin-ist-so-teuer-wie-nirgendwo-sonst-im-osten–28613694