Aus der Rubrik „Wohnungspolitik“:

Berliner Morgenpost am 02.03.2018: Wohnungsmarkt – Nur jeder Siebte bekommt eine Sozialwohnung in Berlin

WBS-Berechtigte haben Anspruch auf eine mietpreisgebundene Wohnung – doch es gibt kaum noch welche.

Mehr als jeder zweite Berliner Haushalt hat aufgrund seines geringen Einkommens Anspruch auf eine Sozialwohnung – aber nur jedem Siebten mit Wohnberechtigungsschein (WBS) steht auch tatsächlich eine zur Verfügung. Und das Missverhältnis wird in den kommenden Jahren weiter wachsen, denn es werden deutlich weniger neue Sozialwohnungen gebaut als durch auslaufende Belegungsbindungen wegfallen.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) betonte, dass der von CDU, CSU und SPD ausgehandelte Vertrag viele gute Ansätze für den Wohnungsbau biete. Allerdings habe ihn enttäuscht, dass „Bauen dem Ressort Inneres und Heimat zugeschlagen wird“. Besser wäre gewesen, wenn das Thema Bauen ein eigenes Ressort bekommen hätte. „Angesichts der Wichtigkeit der Wohnungsfrage wäre das ein starkes Statement gewesen“, sagte Müller.

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