Aus der Rubrik „Wohnungspolitik“:

DER TAGESSPIEGEL am 02.03.2018: Branchengipfel in Berlin – Eine Million Wohnungen fehlen

Immobilienexperten warnen bei einem Branchentreffen in Berlin vor wachsender Wohnungsnot und steigenden Preisen – und zweifeln an politischen Zielen.

Die Bau- und Immobilienbranche sieht das Ziel von 1,5 Millionen Wohnungen bis 2021 in Gefahr und fordert mehr Bauland und zusätzliche Anreize für Bauherren und Unternehmen. Von einer Realitätsverweigerung wollten Experten bei einem Branchengipfel des Verbändebündnisses Wohnungsbau am 01.03.2018 in Berlin nicht sprechen. Doch die Fakten, die Wissenschaftler, Vertreter von Bau und Wohnungswirtschaft sowie der Mieterchef zusammengetragen haben, sprechen dafür, dass die Wohnungsnot nicht ernst genug genommen wird. Es gibt kaum Bauland und wenn, dann sei es „absonderlich teuer“. Und die Not wächst weiter, weil nicht die erforderlichen 400.000 Wohnungen jährlich neu gebaut werden, sondern nur 260.000 im Durchschnitt der letzten fünf Jahre.

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/branchengipfel-in-berlin-eine-million-wohnungen-fehlen/21023948.html