Aus der Rubrik „Wohnungspolitik“:

 

DER TAGESSPIEGEL am 03.11.2018:

Wohnen in der Hauptstadt – Was wird Berlins soziale Wohnungspolitik kosten?

Berlins landeseigene Wohnungsunternehmen brauchen Zuschüsse vom Senat. Die Opposition rechnet mit gewaltigen Summen und kritisiert das Vorgehen.

Um ihre soziale Wohnungspolitik mittelfristig weiterzuführen, haben die sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen „bis Ende 2021 einen Finanzbedarf von mindestens einer Milliarde Euro“. Das ist die gemeinsame Einschätzung der beiden für Finanzen und Wohnen zuständigen Experten der CDU Christian Goiny und Christian Gräff. FPD-Bau-Experte Stefan Förster warnt deshalb sogar vor einer „wirtschaftliche Schieflage“ der Firmen.

Weil die sechs Landesfirmen außerdem ihre neu gebauten Wohnungen für Mieten unter Marktniveau vergeben müssen (unter zehn Euro je Quadratmeter), werde der Senat in etwa zwei Jahren auch bei diesen Projekten mit Zuschüssen aushelfen müssen. Wegen der hohen Grundstücks- und Baulandpreise seien diese Vorhaben sonst ein Verlustgeschäft.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnen-in-der-hauptstadt-was-wird-berlins-soziale-wohnungspolitik-kosten/23352486.html