Aus der Rubrik „Wohnungsbau“:

Berliner Morgenpost am 09.01.2019: Quartier „Waterkant“ in Spandau wird ausgebaut

Der Baustadtrat fordert eine Entscheidung über die Verkehrsanbindung der „Waterkant“ – sonst droht er, kein Baurecht zu vergeben.

Stadtrat Bewig fordert Entscheidungen über Verkehrsanbindung

„Wir wollen ein Gesamtquartier“, sagte Spandaus zuständiger Baustadtrat Frank Bewig (CDU). Deshalb soll neben Wohnungen auch die notwendige Infrastruktur geschaffen werden. Größtes Thema bleibt dabei die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Und die könnte durchaus zum Knackpunkt werden. Denn ob und wann tatsächlich eine Straßenbahn zur „Waterkant“ fahren wird oder die nahe Siemensbahn wieder in Betrieb genommen wird, das ist noch nicht abschließend geklärt.

Er warte jeden Tag darauf, dass die Senatsverkehrsverwaltung einen Beschluss verkünde, wie das Entwicklungsgebiet mit den Tausenden neuen Wohnungen angeschlossen werden soll, so Bewig. „Wenn da nicht in den nächsten Monaten Entscheidungen getroffen werden, kann man das nicht verantworten“, sagte der Stadtrat weiter und kündigte an, er werde kein Baurecht schaffen, wenn die Fragen zur notwendigen Verkehrsinfrastruktur nicht geklärt seien. „Dann werde ich die Reißleine ziehen.“

https://www.morgenpost.de/bezirke/spandau/article216163145/Quartier-Waterkant-in-Spandau-wird-weiterentwickelt.html