Aus der Rubrik „Mieterinformationen“:

 

rbb24.de am 12.02.2019: Deutsche Wohnen in Berlin – Der ganz legale Mieten-Wahnsinn

Berlins größter Privatvermieter, die Deutsche Wohnen, wird immer wieder wegen vernachlässigter Häuser und hoher Mieten kritisiert. Selbst Politiker beklagen deren Geschäftspolitik. Dabei hat die Politik den Weg für die Mietsteigerungen erst frei gemacht.

Marcus Eilers liebt seinen Job, obwohl sein Arbeitgeber in Berlin einen schlechten Ruf hat. Er ist Manager bei der Deutsche Wohnen und kümmert sich als Leiter Unternehmensentwicklung und Strategie um Zukunftsprojekte, wie zum Beispiel digitale Schlüsselsysteme, Smart Home, CO2-Einsparung.

„Wir sind 1.000 Mitarbeiter, die finden das nicht toll, wenn wir immer negativ dargestellt werden“, sagt Eilers, „wir bemühen uns sehr, damit sich das ändert.“ So werde zum Beispiel mit mehr Mieterversammlungen die Kommunikation verbessert. Und man beschäftige wieder Hausmeister in den Siedlungen als Ansprechpartner vor Ort. Laut einer eigenen Umfrage seien 80 Prozent der Mieter mit der Deutsche Wohnen zufrieden, erklärt er. Das Unternehmen sei keine Heuschrecke. Man wolle als börsennotiertes Unternehmen natürlich Gewinn machen, aber man investiere auch viel in die Gebäude. In den letzten beiden Jahren habe die Deutsche Wohnen dafür insgesamt 700 Millionen Euro ausgegeben.

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