Aus der Rubrik „Stadtentwicklungspolitik“:

 

Berliner Morgenpost am 26.09.2018: Berlin benötigt zwölf Jahre für Bebauungspläne

Trotz Wohnungsnot dauern die Bearbeitungszeiten immer länger. Die Zahl der Bebauungspläne ist deutlich gesunken.

Die Wohnungsnot in der Hauptstadt ist groß. Doch das Land Berlin lässt sich viel Zeit, um Bebauungspläne für Gebiete festzusetzen, auf denen die dringend benötigten Wohnungen gebaut werden können. Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer eines sogenannten B-Plans lag zwischen 1998 und 2018 bei 95 Monaten – knapp acht Jahren. Mit steigender Tendenz: Die im Jahr 2017 festgesetzten B-Pläne wiesen sogar eine durchschnittliche Bearbeitungszeit von 145 Monaten (12,1 Jahre) auf. Das geht aus der Wohnungsmarktstudie Berlin hervor, die das Analyseunternehmen Bulwiengesa im Auftrag des BFW Landesverbandes Berlin-Brandenburg vorgelegt hat.

„Die Verfahrensprozesse müssen dringend beschleunigt werden, da bereits heute geringere Fertigstellungszahlen in fünf bis zehn Jahren abzusehen sind“, fordert Susanne Klabe, Chefin des Landesverbands Berlin-Brandenburg des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW).

https://www.morgenpost.de/berlin/article215416661/Berlin-benoetigt-zwoelf-Jahre-fuer-Bebauungsplaene.html