Archiv der Kategorie: AMV Pressemitteilungen

Pressemitteilung 70/2017

Halbherzige Bundesratsinitiative des Berliner Senats zur Mietpreisbremse

AMV begrüßt die Initiative, sieht aber weitergehenden Handlungsbedarf

Auf der Sitzung des Berliner Senats am heutigen Tage wird eine Berliner Bundesratsinitiative zur Verschärfung der Mietpreisbremse beschlossen werden. Nach dieser Gesetzesinitiative sollen Vermieterinnen und Vermieter verpflichtet werden, bereits zu Mietbeginn von sich aus über die Miete des Vormieters zu informieren und nicht erst auf Verlangen der Mieterinnen und Mieter. Des Weiteren sollen die Mieterinnen und Mieter einen Rückforderungsanspruch wegen überzahlter Miete bereits ab dem Zeitpunkt des Mietbeginns haben. … weiterlesen

Pressemitteilung 69/2017

25. Mieter- und Verbraucherstammtisch des AMV – Meine Rechte als Patient

Dr. med. Britta Konradt, Rechtsanwältin und Ärztin, Fachanwältin für Medizinrecht zu Gast beim AMV

Thema und Referentin

Der 25. Mieter- und Verbraucherstammtisch des AMV findet am 20.09.2017 um 19:30 Uhr im Restaurant 1860 TSV Spandau, Tanzsportzentrum, Askanierring 150, 13585 Berlin-Spandau, statt. Frau Dr. med. Britta Konradt, Rechtsanwältin und Ärztin, Fachanwältin für Medizinrecht wird zu dem Thema „Meine Rechte als Patient“ referieren und danach Fragen der anwesenden Verbraucherinnen und Verbraucher beantworten. Frau Dr. med. Britta Konradt ist promovierte Ärztin sowie Fachanwältin für Medizinrecht. Nach ihrer Zulassung als Rechtsanwältin gründete sie ihre Kanzlei für Arzthaftungsrecht. Sie vertritt primär Patienten, die falsch behandelt wurden. Frau Dr. med. Konradt war Gastdozentin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in dem interdisziplinären Studiengang „Medizin-Ethik-Recht“, Ausbilderin von Referendaren, Referentin auf diversen Fachkongressen und bei Fortbildungsveranstaltungen, juristische und medizinische Beraterin sowie Coautorin des Fernsehfilms „Engel der Gerechtigkeit “ und Autorin mehrerer Bücher. … weiterlesen

Pressemitteilung 68/2017

AMV – Jubiläumsstammtisch steht vor der Tür

Der AMV – Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e.V. veranstaltet am 20.09.2017 seinen 25. Mieter- und Verbraucherstammtisch zu dem Thema „Meine Rechte als Patient“. Referieren wird Frau Dr. med. Britta Konradt, Rechtsanwältin und Ärztin, Fachanwältin für Medizinrecht.

Der AMV rief im Januar 2015 seinen Mieter- und Verbraucherstammtisch ins Leben, der jeweils am 3. Mittwoch eines Monats mit Ausnahme der Monate Juli, August und Dezember tagt, und zwar im Restaurant 1860 TSV Spandau, Tanzsportzentrum, Askanierring 150 in 13583 Berlin-Spandau.… weiterlesen

Pressemitteilung 67/2017

Deutsche Wohnen – Mieterbefragung mit Gewinnspiel und Spende

„Mit Speck fängt man Mäuse, …“ – Charmeoffensive zur Imagepflege

Die Deutsche Wohnen AG, die Beteiligungen an mehreren Gesellschaften in Deutschland, Luxemburg und den Niederlanden hält und in Berlin ca. 110.000 Wohnungen bewirtschaftet und damit Berlins größter Vermieter ist, versandte in der vorigen Woche an ihre Mieter in Berlin einen Mieterbefragungsbogen. Mit der Auswertung der Befragung beauftragte sie das Marktforschungsinstitut SKOPOS GmbH & Co. KG. Die ersten 100 Teilnehmer, die den Fragebogen online ausfüllen, erhalten einen Einkaufsgutschein im Wert vor 100 €. Unter allen weiteren Teilnehmern, die sich beteiligen, verlost die Deutsche Wohnen 900 Einkaufsgutscheine im Wert von 40 €. Insgesamt sind 1000 Preise im Gesamtwert von 46.000 € ausgelobt. Für jede gültige Teilnahme an der Befragung spendet die Deutsche Wohnen 1 € an das Deutsche Kinderhilfswerk. … weiterlesen

Anschreiben und Fragebogen

Wolf im Schafspelz

Pressemitteilung 66/2017

AMV befürwortet Konzept zur Ausübung von Vorkaufsrechten

Der Berliner Senat hat am 15.08.2017 auf Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Katrin Lompscher und Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen zur Erleichterung bundesgesetzlicher Vorgaben ein Umsetzungskonzept zur Ausübung von Vorkaufsrechten nach dem Baugesetzbuch beschlossen. Ziel dieses Umsetzungskonzeptes ist es, dass die Berliner Bezirke schneller Vorkaufsrechte nach dem Baugesetzbuch ausüben können. Im Vordergrund stehen die Ausübung von Vorkaufsrechten im Geltungsbereich sozialer Erhaltungsverordnungen (sog. Milieuschutzgebiete, § 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BauGB) und die Ausübung von Vorkaufsrechten auf Grundlage einer Vorkaufsrechtsverordnung (§ 25 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BauGB, § 16 AGBauGB). … weiterlesen

Pressemitteilung 65/2017

Deutsche Wohnen SE – Umwandlung in Europäische Gesellschaft vollzogen

Die Deutsche Wohnen ist seit dem 31.07.2017 eine europäische Gesellschaft (Societas Europaea – SE).

Die Umwandlung der Deutsche Wohnen AG in eine Europäische Gesellschaft wurde am 31.07.2017 in das Handelsregister eingetragen und ist damit wirksam. Die neue Firma der Gesellschaft lautet Deutsche Wohnen SE. Die Hauptversammlung der Deutsche Wohnen hatte der Umwandlung bereits am 02.06.2017 zugestimmt.

Die Deutsche Wohnen hatte zum 31.03.2017 insgesamt 159.962 Einheiten in ihrem Bestand, davon 157.790 Wohneinheiten und 2.172 Gewerbeeinheiten und erwirtschaftete im ersten Qurtal 2017 Vertragsmieten in Höhe von 180,4 Mio. Die durchschnittliche monatliche Vertragsmiete im Gesamtbestand betrug zum Stichtag EUR 6,16 je m². Auf Like-for-like-Basis erzielte die Deutsche Wohnen im Vermietungsbestand ein Mietwachstum von 3,3 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Leerstand belief sich auf einem anhaltend niedrigen Niveau von 1,6 % (Vorjahr: 1,5 %); davon waren rund 0,3 % investitionsbedingt. … weiterlesen

Pressemitteilung 64/2017

Deutsche Wohnen erkennt Berliner Mietspiegel 2017 nicht an

Mieterhöhung von 37,36 € monatlich

Die Deutsche Wohnen AG, die im Falkenhagener Feld knapp 5.000 Wohnungen in der Westerwaldstraße, im Böhmerwaldweg, im Elmweg, in der Frankenwaldstraße, im Hainleiteweg, im Kellerwaldweg, im Knüllweg, in der Steigerwaldstraße, im Hümmlingweg, im Osningweg und in der Sollingzeile bewirtschaftet, forderte über ihre Tochtergesellschaft Deutsche Wohnen Management GmbH mit Mieterhöhungsverlangen vom 20.06.2017 ein Mieterehepaar aus der Steigerwaldstraße 29 zu einer Zustimmung zu einer Mieterhöhung von 387,95 € um 37,36 € auf 425,31 € zum 01.09.2017 auf. Dies entspricht einer Nettokaltmiete von 5,86 €/m² statt der bisher gezahlten 5,35 €/m². … weiterlesen

Deutsche Wohnen 19.07.2017

 

Pressemitteilung 63/2017

Klientelpolitik – Berliner FDP will Mietpreisbremse abschaffen

Ein Paradebeispiel für politische Realitätsferne und Klientelpolitik – Lieber abschaffen, als zu Ende denken!

Nach der Mietpreisbremse darf die Miete zu Beginn eines Mietverhältnisses bei Wiedervermietungen die ortsübliche Vergleichsmiete höchstens um 10 % übersteigen. Mit der Mietpreisbremse soll der Anstieg von Wiedervermietungsmieten auf angespannten Wohnungsmärkten eingedämmt werden.

Die Berliner FDP will nunmehr die Mietpreisbremse abschaffen. Der Spitzenkandidat der Berliner FDP für die Bundestagswahl im September, Christoph Meyer, hat die Mietpreisbremse als Instrument gegen drastische Mietpreissteigerungen als völlig wirkungslos kritisiert. Die Mieten würden weiter ungebremst steigen, sagte Meyer im Sommerinterview mit der rbb-Abendschau. Falls sie an der neuen Bundesregierung beteiligt sein sollte, wolle die FDP auf eine Abschaffung der Mietpreisbremse drängen. Näheres unter https://www.rbb-online.de/politik/wahl/bundestag/beitraege/sommerinterview-abendschau-christoph-meyer-fdp.html

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Pressemitteilung 62/2017

Neue Empirica-Studie für Berlin: 48 bis 62 % der Wohnungsangebote verstoßen gegen die Mietpreisbremse

Nach der Mietpreisbremse darf die Miete zu Beginn eines Mietverhältnisses bei Wiedervermietungen die ortsübliche Vergleichsmiete höchstens um 10 % übersteigen. Mit der Mietpreisbremse soll der Anstieg von Wiedervermietungsmieten auf angespannten Wohnungsmärkten eingedämmt werden.

Eine neue Empirica-Studie für Berlin, die erstmalig einen empirischen Paneldatensatz einschließlich der Vormieten verwendet, um die legale Miete zu ermitteln, und damit die Mietpreisbremse unter Berücksichtigung von Vormieten evaluiert hat, kommt zu dem Ergebnis, dass die Angebotsmieten in 81 % der untersuchten Fälle mehr als 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete laut Mietspiegel lagen. Bei Abzug der Fälle, in denen Vermieter wegen einer entsprechend hohen Vormiete legal eine höhere Miete fordern durften, waren es noch 62 % der Angebote, die potenziell gegen die Mietpreisbremse verstoßen. Bei Abzug aller Inserate, bei denen die Wohnungen als „renoviert“ oder „saniert“ angeboten wurden, verblieben noch 48 %. Bei diesen gab es keine Hinweise, dass die höhere Miete durch eine entsprechend höherwertige Ausstattung oder einen besseren Zustand gerechtfertigt war. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die tatsächliche Verletzungsquote der Mietpreisbremse daher zwischen 48 % als Untergrenze und 62 % als Obergrenze liege. Näheres unter https://www.empirica-institut.de/nc/nachrichten/details/nachricht/notizen-zur-mietpreisbremse/

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Pressemitteilung 61/2017

Deutsche Wohnen – Mieterhöhungskampagne in der Großsiedlung Falkenhagener Feld

Die Deutsche Wohnen AG, die im Falkenhagener Feld knapp 5.000 Wohnungen in der Westerwaldstraße, im Böhmerwaldweg, im Elmweg, in der Frankenwaldstraße, im Hainleiteweg, im Kellerwaldweg, im Knüllweg, in der Steigerwaldstraße, im Hümmlingweg, im Osningweg und in der Sollingzeile bewirtschaftet, führt seit dem 20.06.2017 im Falkenhagener Feld eine Mieterhöhungskampagne zum 01.09.2017 durch und versucht, die Nettokaltmieten zu erhöhen. Sie geht in ihren Mieterhöhungen – soweit bekannt – von ortsüblichen Vergleichsmieten zwischen 5,43 €/m² monatlich und 5,86 €/m² monatlich aus.

Sämtliche bisher vom AMV – Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e.V. durchgeführten Überprüfungen der Mieterhöhungsverlangen der Deutsche Wohnen Management GmbH führten jedoch zu niedrigeren Nettokaltmieten (im Schnitt 5,22 €/m² monatlich) mit der Folge, dass den Mieterhöhungsverlangen der Höhe nach widersprochen werden konnte und nur Teilzustimmungen erteilt werden mussten. … weiterlesen